Friday, January 16, 2009

Google-Adwords Seminare auch für Fortgeschrittene

Die Adwords-Seminare, die wir 2008 zusammen mit Google und dem HDE durchgeführt haben, waren ein großer Erfolg. In über 100 Veranstaltungen wurden bundesweit viele Teilnehmer an Google-Adwords herangeführt und lernten, ihr eigenes Google-Adwords-Konto effizienter aufzustellen und einzusetzen.

Auch 2009 werden wir wieder - in Zusammenarbeit mit Google Deutschland - unsere Adwords-Seminare anbieten. Um noch gezielter auf die unterschiedlichen Kenntnisstände der Teilnehmer eingehen zu können, wird ab 2009 das Seminarangebot aufgeteilt:

An Interessenten, die bisher noch kein eigenes Google-Adwordskonto haben oder an die Adwords-Nutzer, die erst seit kurzer Zeit mit Google-Adwords arbeiten, richtet sich das Google-Adwords-Einsteiger-Seminar. In diesem Tagesseminar (dauert etwa 5 h) wird Teilnehmern der richtige und effiziente Aufbau eines Adwordskontos vermittelt. Beginnend bei der Auswahl der richtigen Suchbegriffe (sogn. Keyword-Analyse), über die beste Kampagnenausrichtung und Aufteilung der einzelnen Anzeigengruppen (Motto: Pro Thema nur einer Anzeigengruppe) bis hin zum Einsatz des Conversion-Trackings und Webcontrolling mit Google-Analytics werden alle für den erfolgreichen Einsatz von Google-Adwords nötigen Kenntnisse vermittelt.

Das Google-Adwords-Seminar für Fortgeschrittene richtet das Hauptaugenmerk auf die weitere Optimierung bereits bestehender Kampagnen. Besonders geeignet ist es für Adwords-Anwender, die bereits seit einiger Zeit ihr eigenes Konto verwalten und die Ausrichtung ihrer Suchbegriffe, Anzeigengruppen und Kampagnen optimieren wollen. In dieser Schulung liegt der Schwerpunkt auf Optimierung des Google Qualitätsfaktor, Verbesserung der Conversion-Raten und genauer Analyse des Besucherverhaltens mit Google-Analytics. Auch viele Tipps und Tricks zum effizienten Einsatz des Google-Contentnetzwerkes werden vermittelt.

Die Adwords-Seminare finden bundesweit statt. Michael Gandke wird im Bereich Köln, Düsseldorf, Ruhrgebiet (Dortmund, Essen), Münster, Oldenburg und Osnabrück die Adwords-Seminare als Seminarleiter durchführen. Aufgrund der Erfahrungen aus der Betreuung von hunderten Kunden und tausenden von Google-Adwords-Kampagnen in den letzten Jahren ist sichergestellt, dass aktuelles und besonders praxisnahes Wissen rund um Google-Adwords, Usability und Webcontrolling praxisnah an die Seminarteilnehmer weitergegeben wird.

Mehr Information über unsere Google-Adwords-Seminare gibt es direkt bei Google unter http://www.google.de/adwords/seminars/

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Thursday, December 04, 2008

Adwords Optimierung

Eine grundlegende Adwords Optimierung würde den meisten Adwords-Konten gut tun: So erfreulich einfach wie es ist, ein Adwords-Konto einzurichten und erste Keywords und Anzeigen einzutragen ... so schwer ist es, das Google Konto dauerhaft profitabel zu machen.

Das beginnt schon mit dem mittlerweile immensen Leistungsumfang, den man "mal eben so" anhand der Adwords-Hilfe oder durch Stöbern im (sehr empfehlenswerten) Adwords-Learning-Center als Neuling kaum überblickt. Weiter geht's mit vielen Einstellungen - die zwar erläutert sind - aber deren Auswirkungen man selten überblicken oder einschätzen kann. Alleine schon der Schalter "Content-Werbenetzwerk" in den Kampagneneinstellungen kann über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Adwords-Kampagne entscheiden. Und was ist eigentlich Conversion-Tracking? Hört sich zu kompliziert ... lassen wir erstmal weg.

Die wichtigste Möglichkeit der Adwords-Optimierung wird damit verspielt.

Dann was interessieren Sie letztendlich Klicks, Klickrate und Anzahl der Besucher: Nur ein neuer Kunde zählt. Durch das Conversion-Tracking sehen Sie schnell, welche Suchbegriffe und Anzeigen neue Kunden bringen oder welche nur Streuverluste haben und unnötig Geld kosten! Tipps, wie man gute Keywords findet und optimiert sind die eine Seite ... als Adwords-Benutzer müssen Sie laufend am Ball bleiben. Täglich kommen neue Mitbewerber dazu, die ebenfalls "auf Ihre Keywords" bieten und häufig auch die Klickpreise hochtreiben. Auf der ersten Seite von Google ist maximal Platz für 11 Anzeigen. Aber bestimmt haben Sie deutlich mehr Mitbewerber ... und ab der zweiten Seite ist man bei Google quasi unsichtbar.

Also: Nie einfach nur so in ein Adwords-Konto ein paar Suchbegriffe und Anzeigen reinstellen.

Vielleicht stellt sich ein gewisser Erfolg tatsächlich ein ... denn immerhin sind Sie ja jetzt plötzlich in Google sichtbar geworden (und waren vorher irgendwo auf Platz 1350). Aber profitabel ist das nicht. Bei einer guten Adwords-Optimierung geht es ja nicht nur um das (bißchen) Geld, das Sie sparen können, weil die Klickpreise nachher 25 % niedriger sind. Das ist sicherlich schon nicht schlecht. Ein optimal aufgestelltes Adwords-Konto aber sorgt vielmehr für deutlich mehr neue Kunden und mehr Umsatz.

Hier in der Google Adwords-Hilfe gibt es eine schöne Zusammenfassung von Optimierungstipps rund um Adwords und die wichtigsten Ansätze für ein erfolgreiches profitables Werben mit den Adwords-Anzeigen. Setzen Sie sich in einer freien Stunde nach Lesen dieser Seiten an Ihr Konto und überlegen, was an Ihrem Adwords-Konto noch optimiert werden könnte.

Versprochen: Es wird sich auszahlen!

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)



Keine Zeit für Experimente? Wenn Sie möchten, schauen wir uns Ihr Adwords-Konto einmal unverbindlich an und analysieren es auf mögliche Schwachstellen und machen Ihnen Optimierungsvorschläge:

Als AdWords Agentur sind wir von Google zertifiziert als Google Qualified Company, was die professionelle und effiziente Durchführung von Kampagnen mit Google-AdWords sicherstellt

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Tuesday, December 02, 2008

Adwords Monatsbudget statt Tagesbudget

Jetzt bietet Google Adwords endlich auch ein Monatsbudget anstatt des bisherigen Tagessbudgets an. Das Tagesbudget (das ist der Betrag, den man bereit ist, maximal pro Tag auszugeben) hat den Nachteil, das die Anzeigenschaltung stoppt, wenn das Budget erreicht wird. Das kann vielleicht schon Mittags der Fall sein. Zwar "darf" Google täglich bis zu 20 % "überliefern" ... also z. B. bei eingestellten 10,- € Tagesbudget dann 12,- € ausgeben ... aber im Monat wird nie das 31-fache des Tagesbudget (also z. B. 310,- €) überschritten.

Das bedeutete aber auch, dass an Tagen mit wenig Suchanfragen vielleicht nur 4,- € ausgegeben werden. Zwar werden dann am Ende des Monats die "überlieferten" 2,- € davon wieder abgezogen .. aber es bleibt immer eine Differenz (in unserem Bespiel 4,- €), die an nachfragestarken Tagen nicht mehr benutzt werden darf ... weil ja nicht mehr als 20 % am Tag überliefert werden dürfen ... :'(

Genau diese Problem haben etliche unserer Adwords Kunden und wir hatten etliche Telefonate nach dem Motto "... aber das Budget wird doch an manchen Tagen noch nicht mal ganz ausgegeben ... ". Abhilfe war nur, entweder Googles Budgetvorschlag zu folgen (sofern es das Werbebudget und sprudelnde Conversions hergaben) oder aber die Klickpreise weiter zu reduzieren, damit wenigstens über den Tag verteilt die Anzeigen dauerhafter erschienen.

Das Adwords Monatsbudget umgeht dieses Problem (zum Teil), indem Sie den Betrag festlegen, der im Monat mit Adwords maximal ausgegeben werden soll. Das Tagesbudget wird dann von Google anhand der Suchanfragen dynamisch (also ohne die Fessel der 20 % Überlieferung) festgelegt. So ist sichergestellt, dass Ihre Anzeigen auch in Stoßzeiten länger erscheinen und trotzdem das eingestellte Monatsbudget nicht überschritten wird. Bei der Budgeteinstellung "Monatsbudget" wird zwar auch ein Tagesbudget eingetragen, aber von Google auf das gewünschte Monatsbudget hochgerechnet.

Unser Tipp: Einfach mal ausprobieren und schauen, ob mehr Impressionen dabei herauskommen. Bei einigen Testkonten hat das schon ganz brauchbar geklappt.

Trotzdem ist unsere generelle Empfehlung, das Tagesbudget besser deutlich oberhalb der Google-Empfehlung einzustellen, damit jede Suchanfrage auch mit Ihren Anzeigen bedient wird. Dafür dann aber lieber wie hier beschrieben unbrauchbare "Budgetfresser-Keywords" schnell löschen ...

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Monday, November 03, 2008

Keywords mit schlechter Klickrate bei Adwords löschen

Wichtigstes Merkmal eines erfolgreichen Adwords-Kontos ist ein hoher Qualitätsfaktor, da nicht alleine das Maximalgebot eines Keywords die Anzeigenposition bestimmt, sondern die Formel für die Bestimmung der Anzeigenposition lautet:

Anzeigenposition = MaxCP (Maximalgebot) x Qualitätsfaktor

Obwohl der Qualitätsfaktor insgesamt aus sehr vielen Faktoren besteht, setzt er sich hauptsächlich aus der Klickrate (CTR) eines Keywords (also wie oft ist eine Anzeige nach Eingabe eines Keywords erschienen und wie oft wurde diese Anzeige dann angeklickt) zusammen. Vereinfachend sieht die Formel dann so aus:

Anzeigenposition = Maximalgebot x Klickrate Keyword x (restliche Faktoren)

Je höher also der Qualitätsfaktor – bzw. die Klickraten - sind, desto höher werden Ihre Anzeigen – bei gleichem Maximalgebot - positioniert. Ein Beispiel:

Also wird nicht der Kunde am höchsten positioniert, der am meisten bietet (weil er das größte Werbebudget hat), sondern der Kunde, dessen Kombination aus Maximalgebot x Qualitätsfaktor den höchsten Anzeigenrang ergibt:

Das kann durchaus (wie im Beispiel oben) der Kunde sein, der das niedrigste Maximalgebot hat. Auch "später" bei der Ermittlung des nach einem Klick zu zahlenden durchschnittlichen Klickpreises ist ein hoher Qualitätsfaktor entscheidend für Ihre kostengünstigen Klicks.

Denn entsprechend der Formel für die Anzeigenposition wird umgekehrt bei der Preisfindung ermittelt, wie hoch der nächsttiefere Anzeigenrang ist, den Sie (bzw. Ihre Anzeige) überbieten müssen … der tiefere Anzeigenrang wird dann durch Ihren Qualitätsfaktor dividiert und 1 Cent mehr berechnet:

Wäre der eigene Qualitätsfaktor aber 6,00 statt 4,00, würden Sie nun statt der 76 Cent sogar nur 51 Cent bezahlen (3,00 / 6,00 + 0,01). Also mal eben fast 20 % der Adwords-Kosten eingespart. Hört sich doch schon ganz gut an.

Wie kann man einen guten Qualitätsfaktor – also hohe Klickraten – erreichen?

In einer Anzeigengruppe sollten Sie nur Keywords verwenden, die einen guten Qualitätsfaktor von mindestens 4 - besser 7 - haben. In der alten Adwords-Benutzeroberfläche sieht man den Qualitätsfaktor mit Hilfe der kleinen Lupe neben dem Keyword, in der neue Oberfläche kann man sich die absoluten Werte einblenden lassen. In den meisten Fällen haben Keywords mit schlechtem Qualitätsfaktor auch sehr niedrige Klickraten (CTR). Klickraten unter 0,5 % sind meistens schlecht, erst recht, wenn der entsprechende Suchbegriff sehr viele Impressionen hat! In solchen Fällen bitte immer sofort den Qualitätsfaktor (per Lupe) kontrollieren:

Auffällig ist, dass das Keyword [abgeltungssteuer] das Thema der Anzeigengruppe (und der Anzeigen) nicht sonderlich gut zu treffen scheint, es wird aber sehr stark nachgefragt und macht mit 159.000 Impressions 36 % der gesamten Impressions aus. Als schlechte Keywords im Sinne guter Klickraten gelten nicht unbedingt Suchbegriffe mit einer Klickrate kleiner 0,5 % … sondern alle, die im Verhältnis zu den restlichen Suchbegriffen eine deutlich schlechtere Klickrate haben. Bei jedem dieser Suchbegriffe sollte man unbedingt den Qualitätsfaktor prüfen und wenn dieser gering ist (also kleiner 4), den Suchbegriffe "optimieren" ... also genaugenommen diesem "Thema" eine eigene Anzeigengruppe gönnen.

Wenn jetzt noch über das Keyword-Tool bei den besonders nachfragestarken Keywords zusätzliche ausschließende Keywords recherchiert und in die Anzeigegruppe übernommen werden, wird die Klickrate der Keywords (und der Anzeigengruppe) weiter steigen, weil die Anzeigen bei "falschen" Suchanfragen nicht mehr eingeblendet werden. Typisches Beispiel für verschiedene Bedeutungen (Suchanfragen) eines Keywords ist "Golf". Bietet Ihr Online-Shop diverse Produkte zum Thema "Golf spielen" an oder etwa eine Reparaturanleitung für den VW Golf? Wenn Sie einen Golfschlägerversand haben, wären sinnvolle ausschließende Keywords z. B. "-vw", "-verbrauch", "-inspektion" ... usw.

Also: Beobachten Sie Ihre Anzeigengruppen genau. Wenn Sie dann dort in Ihrer Keyword-Liste Keywords mit auffällig niedriger Klickrate und vielen Impressions finden, passen diese nicht "zum Thema der Anzeigengruppe". Wie sieht der Qualitätsfaktor des Suchbegriffs aus? Meistens ist er in diesen Fällen sehr niedrig. In dieser Anzeigengruppe auf jeden Fall löschen. Sollte der gelöschte Suchbegriff aber Ihr Angebot genau beschreiben, hat er eine eigene Anzeigengruppe verdient, in der die Anzeigen genau auf dieses Keyword abgestimmt werden.

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Wednesday, October 22, 2008

Adwords Keywords mit Conversion Tracking richtig optimieren

Online-Marketing mit Google Adwords ohne Conversion-Tracking ist wie Autofahren mit verbundenen Augen: Es kann schnell zur Katastrophe kommen und - im Fall von Google Adwords - auch ein sehr teuer "Spaß" werden.

Wenn Sie aber nun das Conversion-Tracking im Adwords-Konto aktiviert haben und der Conversion Code an der richtigen Stelle eingebaut wurde, werden Verkäufe, Anfragen (oder was auch immer das Ziel Ihrer Website ist) zurück an das Adwords-Konto gemeldet und Sie können bei einzelnen Suchbegriffen oder Anzeigen exakt kontrollieren, ob überhaupt Conversions stattgefunden haben und zu welchen Kosten.. Ihr Adwords-Konto fängt an mit Ihnen zu reden :-D:

Hören Sie aber jetzt auch Ihrem Adwords-Konto zu:

Vollkommen falsch wäre es, wenn Sie die nun ermittelten Daten lediglich als gottgegeben zur Kenntnis nehmen und nicht auf die zusätzlich angezeigten Werte wie Conversion-Rate (wieviele Besucher in % haben gekauft) und Kosten / Conversion ("aha ... der Verkauf einer Handyschale für Brutto 12,- € kostet mich über Google Adwords 75,- €") reagieren.

Vor allem der Wert Kosten / Conversion bietet Ihnen auf jeden Fall schon mal zwei Möglichkeiten, Ihr Konto auf Keyword-Ebene zu steuern:

Wenn Sie ein Produkt verkaufen, dass Ihnen einen Gewinn von 10,- € (Netto pro Verkauf, also ohne USt.) bringt, sollten die im Adwords-Konto angezeigten Kosten nicht dauerhaft deutlich höher als eben diese 10,- € sein. Ansonsten machen Sie Verlust ... je teurer der "Verkaufspreis" ist - also die Kosten pro Conversion - und je mehr Sie verkaufen - desto mehr Verlust :'( Viel besser wäre natürlich sogar, die Kosten pro Conversion lägen deutlich niedriger als 10,- € ... denn dann machen Sie Gewinn!

Sind die Kosten der gesamten Anzeigengruppe deutlich zu hoch, senken Sie erstmal generell das Maximalgebot dieser Anzeigengruppe. Überprüfen Sie zusätzlich die einzelnen Keywords innerhalb der Anzeigengruppe und achten Sie genau darauf, ob einzelne CPO's (Cost per Order / Kosten pro Conversion) oberhalb Ihrer selbst gesteckten Grenze liegen.

Wenn ja, sind diese Suchbegriffe zu hoch positioniert! Verringern Sie das Gebot, z. B. von 30 Cent auf 24 Cent und schauen Sie sich die Entwicklung nach einiger Zeit wieder an. Die Kosten pro Conversion werden nun gesunken sein. Sind sie immer noch zu hoch? Wenn ja ... siehe oben: Weiter senken.

Wird irgendwann die Position 8 oder 9 - also praktisch erste Seite rechts ganz unten erreicht - bringt weiteres Senken nicht mehr viel, weil Ihre Anzeigen dann bei diesem Suchbegriff auf die zweiten Suchergebnisseite wandern würden und kaum noch angeklickt werden. Ein Suchbegriff, der auf unteren Positionen immer noch nicht profitabel "verkauft", taugt nichts und muss gelöscht werden. Da können Sie noch so lange "an Ihren Suchbegriff glauben", er kostet Sie nur Geld, macht Herrn Google reicher und Sie ärmer.

Vorsicht Falle: Wenn auf der rechten Seite als Kosten /  Konversion 0,00 € steht, heisst das leider nicht, dass Sie Ihre Produkte (oder Anfragen) besonders billig "einkaufen", sondern dass im betrachteten Zeitraum keine Conversion stattgefunden hat! Wenn links daneben bei Kosten z. B. 34,- € steht und noch weiter links daneben bei Durchschnittlicher Klickpreis (CPC) 0,50 €, würde - angenommenen der nächste Besucher kauft jetzt endlich - die erste Conversion nämlich 34,50 € kosten und nicht 0,50 € !!! Raus damit ... das gibt nichts mehr!

Nächste Falle: Wählen Sie den Betrachtungszeitraum nicht zu klein. Für die Länge des Zeitraums (also z. B. letzte 7 Tage, aktueller Monat, 90 Tage) gibt es keine Regel, aber Sie können einen Suchbegriff nicht seriös ob seiner Verkaufsleistung beurteilen, wenn im eingestellten Zeitraum nicht mindestens 100 oder eher 200 bis 300 Klicks aufgelaufen sind. Alles andere sind Mutmassungen, "Bauchgefühl" oder Kaffeesatzlesen.

Also: Suchbegriffe aufgrund guter oder übler Leistung nur nach einer ausreichenden Klickzahl beurteilen.  Haben Sie z. B. im Durchschnitt eine Conversion-Rate von 1,5 % (als 15 von 1.000 Besuchern werden zu Kunden), sollte ein brauchbarer Suchbegriff also etwa nach 100 Klicks zu beurteilen sein. Ist die Conversion-Rate 10 %, reichen auch 20 oder 30 Klicks. Auf Nummer sicher gehen Sie meistens mit 200 Klicks. Verstellen (also: vergrößeren) Sie den Zeitraum in Ihrem Adwords-Konto so lange, bis auch die schwach  nachgefragten Keywords auf diese Klickzahl kommen. 300 Klicks und nichts verkauft ... und Tschüß!

Überprüfen Sie regelmäßig mit langen Zeiträumen wie ein Jahr oder wenigstens einige Monate: Erst jetzt fällt dieses Kleinvieh überhaupt auf. Denn mit dem Betrachtungszeitraum "Letzter Monat" erscheinen viele Keywords wegen der geringen Kosten von z. B. 15,- € überhaupt nicht auf Ihrem Kostenspar-Radar. Aber nach 12 Monaten sind dann aus den monatlichen 15,- € "plötzlich" 180,- € geworden, die zu keiner Conversion geführt haben ... und aus "ein paar Suchbegriffen, die ja nix kosten" sind dann plötzlich 50 oder gar 100 Suchbegriffe geworden, die auch nach einigen hundert Klicks nichts verkaufen ... macht dann vielleicht 180,- € x 60 =  ca. 10.000,-, die Sie zum Fenster herausgeschmissen haben :'(.

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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