Tuesday, 02 May 2006

Auswahl eines weltweiten CMS

Nach einigen Startschwierigkeiten und Anstrengungen wurde auf dem deutschsprachigen Markt eine brauchbare e-Commerce-Lösung (Online-Shop) aufgebaut und die Geschäfte im Internet laufen gut. Die Kosten pro Bestellung oder pro Anfrage (CPO) liegen im grünen Bereich und "das Internet" (oder genauer gesagt: Google AdWords) ist profitabel. Jetzt würde man sich mehr qualifizierte Besucher wünschen. Aber mehr Leute suchen in Deutschland leider nicht nach unseren Produkten ...

Jetzt stehen alle Anzeichen auf Expansion. Das ist häufig der Startschuß für eine internationale Ausweitung der Geschäfte. Wo geht das schließlich leichter als im Internet, wo man problemlos Millionen von Internetnutzern die eigenen Produkte anbieten kann. Schnell die wichtigsten Seiten der Homepage ins Englische übersetzt, die Google-AdWords-Anzeigen auf weltweit eingestellt und dann in Ruhe den Käuferansturm abwarten ... Expandieren auf Knopfdruck.

Soweit die Theorie! Neben unzähligen Irrläufern, die man so vermutlich über Google-AdWords "produziert", müssen die Inhalte der Website schon sehr spezielle an die jeweiligen Anforderungen des Landes angepaßt sein um überhaupt zu verkaufen. Was bei der Auswahl eines "internationalen" CMS (Content-Management-System) alles im Vorfeld zu beachten ist, zeigt dieser Artikel der Computerwoche ...

Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Wednesday, 25 January 2006

DotNetNuke Beispiel und Referenz

Ein schönes Beispiel für ein mittelgroßes Portal auf Basis von DotNetNuke ist die Seite von LOW FETT 30. Interessante Erweiterungen sind Forum, private Nachrichten, Online-Shop und weitere individuelle Funktionalität, die den mehreren tausend Besucher am Tag spezielle Funktionalität für eine Ernährungsumstellung bietet.

Die Adminstration wird dabei erfreulicherweise von Praktikanten erledigt, was den Aufwand und Kosten im Betrieb für die Pflege einer umfangreichen Website in überschaubaren Grenzen hält.

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Saturday, 14 January 2006

Hilfreiches DotNetNuke Buch von Daniel Egan

Mit DotNetNuke (DNN), dem OpenSource-CMS auf Basis von ASP.NET / VB.NET lassen sich Websites schnell erstellen und einfach verwalten. Soweit die Theorie. In der Praxis tun sich doch so einige Hürden und Stolperfallen auf, die zwar alle lösbar ... aber immer zeitraubend sind. Die Dokumentation ist zudem nur in Englisch erhältlich.

Da trifft es sich gut, dass jetzt ein ausführliches deutschsprachiges Buch erschienen ist, dass sehr ausführlich auf DotNetNuke (DNN) eingeht und auch Einsteiger ohne ASP.NET Kenntnisse in die Lage versetzt, DotNetNuke zu installieren und zu administrieren. Profis erhalten reichlich Tipps und Tricks für die Einbindung und Erweiterung der Module und Anpassung der Skins.

Hier ein Überblick über den Inhalt:

- Installation und Konfiguration von DotNetNuke
- Einsatz der Standardmodule
- Die Kernarchitektur von DotNetNuke
- Das Zusammenspiel der DotNetNuke-Module
- DotNetNuke mit selbst erstellten Modulen erweitern
- Eigene Skins mit dem HTML-Editor erstellen
- Das neue Whidbey Style Provider-Modell
- Hosten und Bereitstellen der DotNetNuke-Website auf einem Windows-Server

Mehr Informationen und versandkostenfreie Bestellmöglichkeit hier ...

Einigen unserer Kunden hat das Buch - insbesondere bei der täglichen Administration - schon sehr gut weitergeholfen und auch wir haben den ein oder anderen prima Tipp erhalten.

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Thursday, 08 September 2005

DotNetNuke und ASP.NET statt Spaghetti-Code mit PHP und PERL

Laut einer Studie von Evans geht der Anteil der Entwickler, die eine Skriptsprache wie PHP oder PERL verwenden wollen, mittlereile deutlich (um 25 %) zurück. Als Grund wird der deutlich geringere Komfort der PHP-Enwicklungswerkzeuge vermutet. 

Nun gut ... das ist auch einer der Gründe, warum wir uns für den Einsatz und weiteren Ausbau des Portalsystems DotNetNuke entschieden haben. Mit Microsoft Visual Studio .NET steht ein leistungsfähiges Entwicklungswerkzeug zur Verfügung. ASP.NET 2.0 wird noch deutlich besser und das Hosting auf Windows-Servern wird auch fast von Woche zu Woche günstiger.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit: Leider gibt es auch eine wahre Inflation von PHP-Entwicklern. Wenn man sich dann so manche Module oder Webanwendungen ansieht, kommt man oft zu dem Schluß, dass jeder, der das Buch "PHP für Dummies" zur Hälfte durchgelesen hat, auf der Stelle "PHP-Entwickler" geworden ist. Die  Qualität des Quellcodes ist deutlich schlechter als bei anderen Programmiersprachen. Spaghetti-Code ist dafür noch untertrieben.

Manchmal macht es doch schon Sinn, auch bei einer so profanen Tätigkeit wie Software-Entwicklung, erstmal eine gründliche Ausbildung zu machen. Die Qualität und Strukturierung des Codes bei anderen - komplizierteren (?) - Programmiersprachen wie Delphi, C++ oder selbst Visual-Basic (VB.NET) ist meistens deutlich höher. 

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Wednesday, 24 August 2005

Hat DotNetNuke eine Zukunft?

Gute Frage, ob DotNetNuke eine Zukunft hat. Vor kurzem habe ich für mich selbst versucht, die Frage zu beantworten, ob der Einsatz eines Opensource-Portalsystems wie DotNetNuke in einem Unternehmen Sinn macht. Interessant waren die verschiedenen Kommentare (und Sichtweisen) dazu. Es wurde auch die Befürchtung geäußert, dass sich bei DotNetNuke vielleicht eines Tages das Lizenzmodell ändern könne und dann wäre es aus mit der ganzen Opensource-Herrlichkeit ...

Mittlerweile sind vier Wochen vergangen, zwei weitere DNN-Installationen im Einsatz und passend zu den Unkenrufen zeigt plötzlich die PHP-CMS-Szene erste Auflösungserscheinungen, wie ein Bericht der Computerwoche über die Zerreißprobe bei dem Opensource-CMS Mambo zeigt. Wenn man sich da bei den unterschiedlichen Interessen nicht einige, drohe die Spaltung des Projektes Mambo ...

Ja und wenn schon ... Genau dieses Szenario, dass DotNetNuke vielleicht eines Tages einmal "kommerziell" wird und es keinen Sourcecode mehr für zukünftige Versionen gibt (oder nur mit vielen Auflagen) sehe ich sehr gelassen entgegen. Im Fall von Mambo deutet sich ja auch "nur" eine Spaltung an. Jeder Teil entwickelt dann sein Produkt weiter. Von DotNetNuke 3.1 haben wir ja auch den Sourcecode, der weiterentwickelt werden kann.

Mein damaliges Fazit über die gute Eignung von DotNetNuke (bzw. einer Opensource-Software) in Unternehmen wird durch die aktuelle Entwicklung noch deutlich bestätigt. Zwei Kunden wollten schon auf Nummer Sicher gehen und (wenn irgendwie aufgrund der Funktionalität sinnvoll) eine Opensource-Lösung einsetzen. Es sollten keine Lizenzkosten und keine Wartungsgebühren entstehen. Das Hosting auf Windows-Servern wird ja auch von Woche zu Woche günstiger. Unser Service (für Installation, Modulauswahl und Anpassungen) wurde gerne in Anspruch genommen, weil der eigene Know-how-Aufbau zu lange gedauert hätte und deutlich teurer geworden wäre. Die weitere Betreuung wird durch eigene Administratoren übernommen. Falls Bedarf an weiteren Anpassungen oder Erweiterungen besteht, wird man sich wieder auf dem Markt der DotNetNuke-Dienstleister umsehen und eine passende Lösungen umsetzen lassen.

Langsam fühlen wir uns in der Opensource-Welt mit DotNetNuke (oder wie auch immer ...) richtig wohl. Die Kunden freut's am meisten!

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Saturday, 23 July 2005

DotNetNuke: Opensource CMS in Unternehmen professionell einsetzbar?

Macht eine Unternehmens-Website auf Basis von DotNetNuke Sinn?

Einen Internet-Auftritt einzurichten ist recht leicht. Mit einigen hundert Euro ist man oft schon dabei. Das eigentliche Problem ist dann aber immer, die Seiten im Internet später aktuell zu halten. Entweder braucht man einen HTML-erfahrenen Mitarbeiter oder man ist ewig und dreit Tage auf seine Internet-Agentur oder den externen Web-Designer angewiesen, um Änderungen oder Erweiterungen an den eigenen Webseiten vorzunehmen. Ideal wäre, wenn man die eigentlichen Inhalte der Website – also den Text – einfach verändern könnte, ohne viel Ahnung von Programmierung oder HTML haben zu müssen. Dabei dürfen natürlich nicht die Seiten "zerschossen" werden können oder die Formatierung nachher aussehen wie Kraut und Rüben.
 
Content-Management-Systeme (CMS) sorgen da für Abhilfe: Sie trennen den Inhalt (die Texte) von der Programmierung und dem Layout. So ermöglichen sie eine schnelle Erstellung und Pflege des Internet-Auftritts ohne Programmierkenntnisse. Gegenüber der statischen HTML-Entwicklung (über eine externe Internet-Agentur) bieten sie im Alltag klare Vorteile:

  • Texte, Fotos, Grafiken oder ganze Seiten kann man hinzufügen, bearbeiten oder löschen
  • Von jedem Computer mit Internet-Zugang kann man auf alle Funktionen und Inhalte des Web-Auftritts zugreifen
  • Es können verschiedene Berechtigungen (Benutzerrollen) vergeben werden. Für jede einzelne Seite und/oder für jedes Modul auf einer Seite kann man festlegen, wer als Besucher was ansehen oder als Mitarbeiter etwas hinzufügen oder ändern darf.
  • Alle Inhalte können jederzeit selbst gepflegt werden, man braucht keinen externen Dienstleister dazu.

Viele "kommerzielle" Content-Management-Systeme haben hohe Lizenzkosten und für die regelmäßige Software-Pflege muss man zusätzliche Kosten einkalkulieren. Solche unnötigen Ausgaben sind heutzutage für viele Unternehmen nicht darstellbar und mittlerweile auch nicht mehr nötig. Auf dem Markt existieren unzählige freie Systeme, so genannte Open-Source-Lösungen, die von Jedermann ohne Lizenzkosten frei eingesetzt werden dürfen. Doch wegen des großen Angebots ist auch hier  eine kritische Auswahl der einzusetzenden Software besonders wichtig, weil Unternehmer Investitionen immer langfristig sehen müssen und nicht alle paar Wochen wieder das System wechseln können.

Das freie CMS mit der zurzeit wohl besten Zukunftsperspektive im Bereich für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler ist DotNetNuke.

  • DotNetNuke ist ein lizenzkostenfreies Content-Management-System für die Verwaltung und den Betrieb mehrerer Websites im Intranet, Internet und Extranet.
  • DotNetNuke ist modular aufgebaut und bietet alle Werkzeuge und Editierfunktionen für die komplette Verwaltung von Inhalten in Ihrem Web-Browser.
  • DotNetNuke kann über "Skins" absolut frei an Ihre Design-Anforderungen angepasst werden.
  • DotNetNuke läuft innerhalb der Microsoft-Windows-Welt und erfordert so geringe Einarbeitung. Durch das bekannte und standardisierte Umfeld (Microsoft Windows, Microsoft Office) bietet es eine hohe Investitionssicherheit.

Das bestechend einfache Fazit vieler Anwender …

Jeder der einen Text mit MS-Word schreiben kann,
kann mit DotNetNuke Texte im Internet veröffentlichen!

Zwar fehlen zur Zeit noch Features wie Worksflows oder Versionierung, was noch den Aufstieg in die oberste CMS-Profiliga versagt, aber DotNetNuke ist Open-Source, das bedeutet der komplette Quellcode der Software liegt vor und kann jederzeit an individuelle Anforderungen angepasst werden. Die Programmiersprache ist ASP.NET auf der modernen Microsoft .NET-Plattform. Als Datenbank kommt die MSDE kostenfrei zum Einsatz. Erst bei sehr hohen Benutzerzahlen (> 1.000 / Tag) und/oder vielen gleichzeitigen Zugriffen auf die Datenbank empfiehlt sich der MS-SQL-Server. Als technische Vorraussetzung wird das .NET Framework 1.1 benötigt, als Webserver-Betriebssystem Windows 2000/2003. Diese Webhosting-Basis stellen viele Internet-Hosting-Provider bereits für wenige Euro im Monat zur Verfügung.

DotNetNuke hat eine Vision: Software soll sich durch Offenheit, Transparenz und Verteilung von Wissen immer weiterentwickeln. Durch die schnell wachsende Community von über 170.000 Nutzern und einer großen Anzahl von Entwicklern in speziellen Foren oder Weblogs kann man jederzeit Support-Unterstützung bekommen oder auf kompetente Entwickler zurückgreifen. Ein sehr wichtiger Punkt, um als Unternehmen eine teure langfristige Abhängigkeit von einem externen Dienstleister zu vermeiden.

Aber gerade im Unternehmensbereich gibt es viele individuelle und spezielle Anforderungen an den Web-Auftritt und dessen Anbindung an vorhandene betriebliche Prozesse. Standardmodule helfen dann häufig nicht weiter. Durch die offene und gut dokumentierte Struktur von DotNetNuke lassen sich individuelle Programm-Module schnell entwickeln und in Betrieb nehmen. Das erlaubt, kostengünstig auf der leistungsfähigen und bewährten Infrastruktur von DotNetNuke aufzusetzen und sich allein auf eine individuelle Lösung im Internet zu konzentrieren. Was macht es auch für einen Sinn, das Rad  mehrfach zu erfinden oder gar an einer Funktionalität zu entwickeln, die bereits woanders wunderbar funktioniert und dabei sogar kostenfrei angeboten wird …?

Mein Fazit zu DotNetNuke

Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund der vielen Vorteile ein Content-Management-System einsetzen wollen, verfügen oft nur über ein begrenztes Budget. Teure "kommerzielle" Content-Management-Systemen haben hohe Lizenzkosten und vielleicht einige wenige "Vorteile", die überhaupt nicht benötigt werden. Die "klassische" Web-Entwicklung auf statischer HTML-Basis ist unflexibel, oft teuer und sehr oft gerät man in Abhängigkeit von einem Web-Dienstleister. Bleibt der goldene Mittwelweg:

Durch den Einsatz moderner Open-Source-Lösungen wie DotNetNuke spart man teure Software-Lizenzen und teure jährliche Updates. Das spart richtig Geld! Jetzt kann man sich mit dem Budget ganz auf die Umsetzung der optimalen und individuellen Lösung im Internet konzentrieren. Durch die clevere Investition in "wertschöpfende" Dienstleistungen und Entwicklungspartner - und nicht in Lizenzen - stellt man sicher, dass knappe Budgets nicht verschwendet werden und der maximale Nutzen im Internet für das Unternehmen und seine Kunden erreicht wird.

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Monday, 27 June 2005

DotNetNuke Installation & Skinning

Die  Opensource-Portalsoftware DotNetNuke entwickelt sich immer mehr zum Renner unter den freien Content-Management-Systemen (CMS) auf Basis von ASP.NET. Die Entwicklung von Designvorlagen - bei DotNetNuke (DNN) werden die Skins genannt, ist recht einfach, wenn man einmal weiss wie es geht.

Daniel Müller ist Spezialist für ASP.NET und DotNetNuke und beschreibt in seinem DotNetNuke-Weblog ausführlich die Probleme, Erfahrungen und Lösungen bei seiner täglichen Arbeit mit DotNetNuke. Obwohl die Installation von DotNetNuke auf einem Windows-Server praktisch per Copy & Paste  geht, liegt der Teufel bekanntlich im Detail. Auch im DotNetNuke-Portal ist er neben Hans-Peter Schelian sehr aktiv.

Viele Webdesigner sind mit den Details des DNN-Skinning nicht vertraut und finden bei Daniel Müller weitere Unterstützung und Hilfe. Für überschaubares Geld bietet er auch einen Workshop für DotNetNuke an oder führt auf Wunsch ein individuelles DotNetNuke-Training durch.

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Tuesday, 21 June 2005

DotNetNuke und die deutsche Entwickler-Szene

Bei Temperaturen von fast 35 °C in Neuss (bei Mönchengladbach) anläßlich der Microsoft Veranstaltung "Shared Web Hosting" traf sich der harte Kern der deutschen DotNetNuke-Szene dann nach dem informativen Nachmittag in einem Biergarten zu jeweils wohlverdienten vier kühlen Altbieren ...

DSC_00005.jpg

Die traurige Qualität des "Bildes" bitten die Teilnehmer in der zweiten Reihe zu entschuldigen, aber ohne das neueste Camera-Handy-Hightlight mit beachtlichen 640*480 Pickel Auflösung dank 17 Cent teuren Bildsensor und dem Flaschenboden-Objektiv wäre dieser Moment vermutlich nie festgehalten worden. Willkommen im dritten Jahrtausend ...

vorne links: Hans-Peter Schelian www.dnnportal.de, Mark Schmalohr, Alexander Becker www.absult.de, ?

hinten links: Thomas Trefz www.dotnetnuke.de , Ralf Brandenburg www.konzept-think.de , Daniel Müller www.dotnetnukeblog.de, Michael Gandke www.gandke.de

Wenig überraschend (bei 8 deutschen Personen mit gleichen Interessen an einem Tisch) kam dann nach dem dritten Bier das Thema Vereinsgründung auf: "Der Deutsche DotNetNuke Verein" kurz DDDNN e.V. wurde heiß diskutiert aber letztendlich wieder verworfen, weil keiner Kassierer werden wollte ... Immerhin kamen wir überein, uns anläßlich weiterer Microsoft-Veranstaltungen regelmäßig persönlich zu treffen. Ein reger Erfahrungsaustausch und Hilfestellung rund um DotNetNuke und ASP.NET im DNNForum oder über Blogs findet ja sowieso schon statt ...

Ein netter, hilfsbereiter und lustiger Haufen ... aber das passt ja schließlich auch gut zu DotNetNuke ...

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DotNetNuke und die Microssoft Web Hosting Strategie

Gestern fand in Neuss (liegt bei Mönchengladbach) eine Microsoft-Veranstaltung zum Thema "Shared Web Hosting" statt. Microsoft will jetzt mit aller Kraft den Markt der Hosting-Anbieter besetzen, der noch zum Großteil durch LINUX-Angebote dominiert wird. Grund für die Linix-Server-Dominanz: Die Lizenzkosten für das Betriebssystem entfallen.

Mit dem neuen Lizenzierungsmodell SPLA (Services Provider License Agreement) ist es möglich, am Ende des 30 tägigen Nutzungszeitraums einer Lizenz (z. B. Windows 2003 Server oder SQL-Server) die moderaten Mietgebühren abzurechnen. Seit diese "Abrechnung nur bei Nutzung" sich bei ISPs etabliert hat, findet man fast an jeder Ecke günstige Windows-Hosting-Angebote, die nur geringfügig teurer sind als vergleichbare LINUX-Server.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nun die zukünftige Web-Provider-Killerapplikation gesucht wird. Früher (so um 1999) war eine Web-Visitenkarte das Maß aller Dinge, danach wurden die Webs immer leistungsfähiger, der Webspace immer größer. Jetzt steht die Kommunikation über eMail (OWA Outlook-Web-Access, Telefon, Fax, SMS & Co. im Mittelpunkt. Motto: Mit Unified Messaging immer und überall erreichbar sein.

Was aber kommt ab 2005? Was wird die neue Killer-Anwendung für Hosting-Provider? Microsoft sieht in dieser Rolle vielleicht das Open-Source-Portalsystem DotNetNuke. Dieses sehr leistungsfähige Content-Management-System (CMS) auf Basis von ASP.NET bietet als Framework durch viele (optionale) Module einen hohen Leistungsumfang. Die Optik kann durch frei wählbare "Skins" frei gestaltet werden. Mit wenigen Handgriffen können bei einer zentralen DotNetNuke-Installation weitere Portale erstellt werden, die für geringe monatliche Gebühren vermietet werden.

Um den Vorteil von DotNetNuke in einen einzigen Satz zu fassen: Jeder der einen Text mit Word schreiben kann, kann mit DotNetNuke Texte (Content) ins Internet stellen.

Am Ende des langen Internet-Marketing-Prozess (mit Suchmaschinen-Marketing mehr Besucher gewinnen, mit optimierten Landing-Pages aus den Besuchen dann auch Käufer machen ...) ist DotNetNuke für uns Grundlage für unseren GaliNeo-Portalbaukasten, bei dem durch praktisch kostenlosen Einsatz sehr leistungsfähiger Webanwendungen das Internet als neuer (eigenständiger) Vertriebsweg aufgebaut wird. Daher schliessen wir uns der Microsoft Web Hosting Strategie gerne an:

Die eigentliche Software wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Gefragt sind fertige - online-marketing-optimierte - Portale, gerne auch Opensource. Wichtig ist, dass die Installation und Support sichergestellt sind und das System leicht von "normalen" Büroanwendern bedient und gepflegt werden kann. Verdient wird an individuellen Anpassungen der Geschäftsprozesse und des Designs. Die Firmen bezahlen so nur für indivuelle passende Lösungen und die tatsächliche Betreuung. Auf welche Probleme und Herausforderungen wir dabei trotz leistungsfähiger Grundlage stossen, steht bei Daniel Müller in seinem DotNetNukeBlog ... Hier finden sich auch für (angehende) DotNetNuke-Entwickler jede Menge Tipps & Tricks, die den Einstieg erleichtern.

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Saturday, 21 May 2005

Serviceorientierte Software-Architektur (SOA)

Die Serviceorientierte Software-Architektur ist bis jetzt nur wenigen IT-Profis bekannt, wie eine Studie von BEA zeigt ...  Dieser "neue Ansatz für das Design, die Entwicklung und die Verbindung von Software wird zu Effizienzsteigerungen und einem verbessertem Kundenservice führen ...".

Aha ... alles klar. Viel interessanter an der Studie sind für mich aber die Motive der Befragten, sich mit dem Thema "Serviceorientierter Software" zu beschäftigen. Mehr als 90 % nannten Vorteile wie ...

  • verbesserten Service für Kunden, Partner und Mitarbeiter
  • größere Effizienz sowie niedrigere Komplexität
  • niedrigere Wartungs- und Integrationskosten
  • höhere Effizienz bei Anwendungsentwicklung und Wiederverwendung
  • flexiblere und anpassungsfähigere Infrastruktur

    Erstaunlich, dass erst eine neue Software-Architektur "erfunden" werden muss, um diese an sich lapidaren Anforderungen umzusetzen. Für mich als Software-Entwickler kaufmännischer Software (GS-Auftrag und die GS-Programme bei Gandke & Schubert) war es seit 1986 immer erste Priorität, meinen Kunden einen gutes Produkt und einen guten Service zu bieten. Eine hohe Effizienz bei der Anwendungsentwicklung und die Wiederverwendung bestehender (sorgfältig geplanter) Kompenenten und Module sind immer dann selbstverständlich, wenn man mit Software-Entwicklung auch Geld verdienen will. 

    Im Projektgeschäft sieht das leider häufig anders aus. Aufgrund der sehr individuellen Anforderungen des jeweiligen Kunden wird hier die Software oft genug zu einem großen Teil neu entwickelt ... das Rad also neu erfunden. Auf standardisierte Software-Module wird nicht zugegriffen, weil aufgrund mangelhafter Planung und des hohen Zeitdrucks bei früheren Projekten jedes Mal absolut individuelle Programmierungen entstehen, die kaum wieder verwertbar sind. Die sorgfältige strategische Planung wiederverwertbarer Module und Komponenten bedeutet gerade in der Anfangsphase einen großen zeitlichen Overhead ... Zeit die man selten hat.

    Genau diese Probleme sahen wir auch bei der Entwicklung einvon leistungsfähigen Internetportalen, die fast immer ein individuelles Projekt sind. Kein Kunde ist bereit, für kleine bis mittlere Websites bzw. ein Internetportal tausende bis zehntausende Euro auszugeben. Deshalb suchten wir eine gute standardisierte Basis, die den Großteil der (üblichen) Anwenderanforderungen bereits abdeckt. Unsere eigene Entwicklung "beschränkt" sich dann auf die individuellen Anpassungen oder Erweiterungen sowie wirksame Marketingleistungen für unseren Kunden.

    Diese Grundlage kann nur eine gute Open-Source-Lösung sein, die ihre generelle Brauchbarkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. Nach intensiver Recherche entschieden wir uns gegen alle (teils uralte) PHP-Lösungen und verwenden nun das Content-Management-System (CMS) bzw. Portalsystem DotNetNuke auf ASP.NET-Basis. Das hat einige entscheidende Vorteile für den Endkunden:

  • Geringe Abhängigkeit von einem Anbieter. Das Portalsystem DotNetNuke ist Open-Source-Software und der Quellcode ist allgemein verfügbar und auch für alternative Entwickler pflegbar.

  • ASP.NET ist eine leistungsfähige Plattform und Infrastruktur auf Basis des Microsoft .NET-Framework. Das Rad muss nicht erneut erfunden werden, technologisch ist DotNetNuke (DNN) vorne mit dabei.

  • Keine bzw. nur geringe Anschaffungskosten oder Software-Lizenzgebühren.

  • Durch die standard-basierende Software ergeben sich deutlich kürzere Entwicklungszeiten, da fast immer "95 %" der benötigten Anwendung bereits stehen.

  • Deutlicher technologischer Vorsprung, weil durch eine großes Entwickler-Team (DNN-Core-Team umfaßt mehr als 30 Entwickler) und professionelle Projektleitung immer neueste Technologien verwendet werden und Erweiterungen schnell umgesetzt werden.

  • Der Servicegedanke für den Anwender steht ganz klar im Vordergrund, da die Basis eine standardisierte Software-Lösung ist und deshalb individuell und qualitativ hochwertig auf die passende Lösung eingegangen werden kann.

    Da wir uns nicht mehr um triviale Dinge bei der Software-Entwicklung kümmern müssen, die in DotNetNuke ganz hervorragend funktionieren, können wir es uns erlauben, uns in der so gewonnenen Zeit ganz auf unseren Kunden zu konzentrieren und seine Problem zu lösen. Unsere Entwicklung - wir nennen unseren Internetportal-Baukasten GaliNeo-Portal-Software - geht also klar weg vom Software-Lizenzgeschäft hin in die Richtung individueller Service für unseren Kunden auf Basis von standardisierten Software-Komponenten. 

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