Thursday, 22 September 2016

Collmex-Shop von Altlasten befreien

Die Online-Shop-Funktionalität der Cloud-Lösung von Collmex ist für viele Nutzer eine vollkommen ausreichende Lösung zum Vertrieb ausgewählter Produkte über das Web. Vor allem das einfache Konzept der Generierung statischer HTML-Seiten anhand der Shop-Konfiguration und die Bereitstellung auf dem eigenen Server hat unbestreitbare Vorteile.

Problematisch ist aber bei längerem Betrieb und zwischenzeitlich verändertem Umfang bei Seiten, Kategorien oder Produkten die Tatsache, dass einmal hochgeladene Seiten nicht von selbst vom Server verschwinden, wenn diese nicht mehr benötigt werden. Bei jedem Upload des kompletten Shops werden stets alle aktiven Produkte hochgeladen und aktualisiert. Wenn aber inzwischen aus dem Shop entfernt wurde oder wo Kategoriebezeichnungen oder Dateinamen geändert wurden, bleiben Altdaten auf dem Server zurück.

Umgang mit Altdaten

In der perfekten Welt würde es für die meisten wegfallenden Artikel sinnvolle neue Ziele für dauerhafte Weiterleitungen geben und - da es der Collmex-Shop systembedingt nicht leisten kann - jemand pflegt diese Weiterleitungen auch auf dem Server ein. Das passiert aber in der Realität nicht oder nur in Ausnahmefällen.

So entsteht mit der Zeit ein i. d. R. wachsender Bestand an nicht mehr aktuellen Produktseiten und anderer HTML-Dokumente zu inzwischen umbenannten Kategorien u. Ä., der nicht mehr Teil des aktuellen Shops und seiner Navigation ist. Obschon solche Seiten aus Sicht des Collmex-Shops keine aktiven eingehenden internen Links mehr haben, mögen diese aber immer noch in Suchmaschinen gelistet sein und weiterhin Besucher bekommen. Sehen diese dann aber Produkte, die beim Versuch des Kaufs nicht im Warenkorb landen und / oder durch veraltete Designs und Verweise auf inzwischen entfernte Ressourcen verunstaltete Seiten, führt das normalerweise nicht zu einem Kauf.

Wer sich die Mühe macht, diese Seiten zu identifizieren, kann mit individuellen Weiterleitungen dafür zu sorgen, dass Besucher aufgefangen und weitergeleitet werden, so dass auch die Suchmaschinen die neuen Seiten zu Gunsten der alten URLs in den Index nehmen. Die "nächstbeste" Lösung ist es, regelmäßig auf dem Server aufräumen und HTML-Dateien zu bereinigen. Das sorgt zumindest mittelfristig dafür, dass alte URLs aus dem Index fliegen, weil statt der alten Inhalte ein Fehlercode vom Server zurück kommt. Und es bewahrt Besucher vor häßlichen Seiten oder nicht mehr im Shop verfügbaren Produkten mit längst veralteten Preisen.

Aufräumen per FTP

Der Collmex-Shop nutzt die vom Betreiber angegebenen FTP-Zugangsdaten, um die generierten Shop-Dateien auf dem Server abzulegen. Mit den gleichen Daten kann man sich mit FTP-Clients wie Filezilla & Co. am eigenen Shop-Server anmelden und die enthaltenen Dateien auflisten.

Komplettes Hochladen des Shops

Hat man den Shop gerade komplett hochgeladen und ist der Vorgang abgeschlossen (den Status kann man während des Uploads in Collmex einblenden), befinden sich auf dem Server jede Menge frische HTML-Dateien mit dem aktuellen Datum. Alle anderen HTML-Dateien, die ein älteres Datum aufweisen, sind also potentiell Altlasten, die entsorgt werden können.

Hier nun einfach nach Datum rückwärts alles, was alt erscheint, zu markieren und zu löschen, ist aber nicht zu empfehlen. Erstens liegen auf einem Collmex-Shopserver nicht nur HTML-Dateien, sondern oft auch Ressourcen wie Bilder, Scripts und das CSS-Design im gleichen Verzeichnis wie die HTML-Dateien des Shops, sondern es gibt auch je nach Aufbau des Shops weitere HTML-Dateien dort, die nicht Bestandteil des Collmex-Shops sind und daher auch nicht durch das Hochladen aktualisiert werden.

Im einfachsten Fall sind es z. B. Verifikationsdateien, mit denen man sich als Webmaster des eigenen Servers bei der Google Search Console ausgewiesen hat oder andere Dateien mit ähnlichem Zweck... oder es wird parallel ein weiteres System betrieben, das die Website "jenseits des Shops" beinhaltet; ein auf statischen Seiten basierendes Blogsystem oder Sonstiges.

Unter diesen Bedingungen ist ein manuelles Löschen nicht nur mit Zeitaufwand, sondern auch Risiko behaftet. Vorher die Daten zu sichern und danach nicht entscheiden zu können, ob denn nach dem Löschen wirklich alles funktioniert oder nicht, ist auch keine Ideallösung. Daher wird bei den meisten uns bekannten Collmex-Shops gar nichts gegen verwaiste HTML-Dateien getan. Leider.

Aufräumen per Script

Um einen - nach einmaligem Konfigurationsaufwand - leichteren und sichereren Weg anzubieten, finden Sie hier ein PHP-Script, dass Sie zur regelmäßigen Bereinigung des Servers nach einem kompletten Upload eines neuen Bestands nutzen können.

Es ist im Kern nur wenige Zeilen lang und besteht ansonsten aus einem Minimalgerüst an Layout und Hinweisen zum Eingabe-Formular, die bei der Bedienung helfen sollen. Was die Einrichtung angeht, finden Sie in den Kommentaren in den ersten Zeilen des Scripts eigentlich alles, was erforderlich ist: Es wird ein Kennwort erwartet, damit nicht jeder Zugriff auf diese Funktion hat, der den Dateinamen erraten kann und bietet darüber hinaus noch eine Option zur Gestaltung von Ausschlüssen, um benötigte HTML-Dateien wie doe o. a. Verifikationsdateien etc. bei einem Löschvorgang zu erhalten.

Formular des Collmex-Shop-Bereinigungs-Scripts

Funktionsweise des Scripts

Das Script listet oder löscht alle Dateien mit der Endung .html im Scriptverzeichnis, die älter als ein angegebenes Datum sind und deren Dateiname nicht mit dem Ausnahmemuster übereinstimmt.

Konfiguration

Während die Definition des Kennworts schnell erledigt ist, mag die Definition der benötigten Ausschlüsse etwas länger dauern. Voreingestellt ist ein Suchmuster, das alle Dateien abdeckt, die "google" oder "drweb" im Dateinamen aufweisen. Während "google" dabei dem Schutz von Verifikationsdateien dient, die z. B. Dateinamen wie google742342394923749.html haben und die man auf vielen Servern antreffen kann, ist der zweite Eintrag eher ein Platzhalter.

Es empfiehlt sich, das Script einfach mit dem bestehenden Ausschlussmuster zu starten und nichts zu löschen, sondern die gefundenen Dateien nur auflisten zu lassen. Sinnvoll funktioniert das aber nur dann, wenn der Shop wie beschrieben zuvor mindestens einmal komplett neu hochgeladen wurde, so dass alle aktuellen Dateien das gleiche Datum aufweisen - das Datum sollte im Zweifelsfall einfach per FTP geürpft werden, wenn dieses nicht bekannt der Upload nicht gerade erst erfolgt ist, so dass man das vorgegebene aktuelle Tagesdatum übernehmen kann.

Je nach Umfang der nach dem Start des Vorgangs zurückgemeldeten Dateien kann es etwas länger dauern, die Dateien zu identifizieren, die man erhalten möchte / muss und daraus ein Suchmuster zu erzeugen. Der im Kommentar beschriebene Weg der Aneinanderreihung von einzelnen Teilzeichenketten ist dabei nur eine mögliche Option - wer sich mit Regulären Ausdrücken auskennt, mag hier effizientere Wege finden. Nach dem Eintragen / Anpassen des Musters im Script kann dieses jeweils erneut zum Auflisten der Dateien genutzt werden... solange, bis man im Suchergebnis nur noch HTML-Dateien findet, bei denen man sicher sein kann, dass es sich um veraltete Collmex-Shop-Dateien handelt.

Löschen durchführen

Nach diesem Eingangsaufwand ist das Löschen selbst schnell erledigt, indem man die Aktion von "Auflisten" auf "Löschen" umstellt und den Vorgang startet. Die gelöschten Dateien und deren Anzahl werden auf der Ergebnisseite ausgewiesen - das war es dann auch schon. Geschützt durch das Kennwort und ggf. umbenannt kann das PHP-Script dann entweder auf dem Server verbleiben oder nur bei Bedarf via FTP hochgeladen, genutzt und wieder vom Server entfernt werden, um regelmäßig nach einem Upload des aktualisierten Collmex-Shops eine Bereinigung durchzuführen.

Script herunterladen

Das Script wird über GitHub bereitgestellt und dort bei Bedarf ggf. auch aktualisiert. Hier finden Sie stets die aktuelle Fassung.

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Monday, 03 February 2014

SEPA-Aktualisierung für Ihren Collmex-Shop - Eigene Templates anpassen

Wenn Sie einen Online-Shop über die integrierten Shopfunktionen von Collmex nutzen, ist im Checkout ein Austausch von Konto und BLZ gegen IBAN und BIC erforderlich, sollten Sie die Zahlung per Rechnung anbieten. Auch für die Zahlung per Vorkasse ist die Angabe der eigenen IBAN und BIC statt nur Konto und BLZ auf der Bestätigungsseite sinnvoll und erfordert eine Anpassung des Templates. 

Standardtemplates automatisch aktualisiert

Collmex hat dazu unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template_sepa.txt bereits zeitig eine aktualisierte Fassung des Checkouts zur Verfügung gestellt und inzwischen die Standardfassung unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template.txt ebenso angepasst. Das bedeutet,  dass Sie nichts unternehmen müssen, wenn Sie ein Template einsetzen, dessen Anpassungen nicht auch den Checkoutprozess betreffen.

Die meisten individuellen Templates werden aber auch den "Shopframe" in irgendeiner Weise betreffen, so dass Sie nicht auf die aktualisierte Standardfassung zurückgreifen können. In diesem Fall ist ein wenig Handarbeit gefragt.

Eigene Templates anpassen

Um das Template selbst anzupassen, muss zunächst die Datei identifiziert werden, in der sich der angepasste "Shopframe" befindet. Öffnen Sie dazu die Templatedefinition unter "Verwaltung - Templates". Sehen Sie hier mehrere Einträge, hilft im Zweifelsfall ein Blick in die Konfiguration des Shops unter "Verwaltung - Webauftritte - Anzeigen - Einstellungen", wo Sie den Namen des verwendeten Templates unter "Standard-Template" ablesen können.

In der Definition des Templates finden Sie entweder einen Verweis auf den Standardprozess (s. o.), was bedeutet, dass hier nichts weiter zu tun ist... oder es gibt einen Eintrag, der entweder per Kommentar oder zumindest (hoffentlich) über den Dateinamen als angepasste Fassung des Verkaufsprozesses zu identifizeren ist. Dieser Eintrag kann z. B. so aussehen:

Fields http://www.meinedomain.de/collmextemplate/shopframe_template_xy.txt /* Verkaufsprozess*/

Bankdaten für Checkout-Formular aktualisieren

Diese Datei ist anzupassen. Laden Sie diese dazu mit einem FTP-Programm vom Server und öffnen Sie diese mit einem Texteditor. Suchen Sie nun nach einen Block mit der Bezeichnung CartBillToPaymentBankWithdrawal. Dort steht eine Definition, die in etwa wie folgt aussehen sollte:

CartBillToPaymentBankWithdrawal [
      <tr>
        <td class="field"><label for="KontoNr">Konto-Nr*</label></td>
        <td class="field" nowrap><input type="text" id="KontoNr" name="KontoNr" value="$KontoNr$" size="10" maxlength="10">
        &nbsp;&nbsp;<label for="BLZ">BLZ*</label> <input type="text" id="BLZ" name="BLZ" value="$BLZ$" size="8" maxlength="8"> (für Bankeinzug)</td>
        <td class="field"><label for="BankAccountOwner">Konto-Inhaber</label></td>   
        <td class="field"><input type="text" id="BankAccountOwner" name="BankAccountOwner" value="$BankAccountOwner$" size="20" maxlength="60"></td>
      </tr>
]

Ersetzen Sie diesen Block durch den folgenden bzw. verwenden Sie bei einer abweichenden Definition (anderes Layout; z. B. ohne Tabellen) die neuen Felder für IBAN und BIC statt BLZ und KontoNr. Es empfiehlt sich, vorher eine Sicherung der Datei anzufertigen, so dass Sie bei Problemen zumindest schnell wieder den alten Zustand herstellen können.

CartBillToPaymentBankWithdrawal [
      <tr>
        <td class="field"><label for="IBAN">IBAN*</label></td>
        <td class="field"><input type="text" id="IBAN" name="IBAN" value="$IBAN$" size="40">
        <td class="field" colspan="2">(IBAN und BIC werden für die Lastschrift benötigt)</td>
      </tr>
      <tr>
        <td class="field"><label for="BIC">BIC*</label>
        <td class="field"><input type="text" id="BIC" name="BIC" value="$BIC$" size="20" maxlength="11"></td>
        <td class="field"><label for="BankAccountOwner">Konto-Inhaber</label></td>   
        <td class="field"><input type="text" id="BankAccountOwner" name="BankAccountOwner" value="$BankAccountOwner$" size="20" maxlength="60"></td>
      </tr>
]

Vorkasse-Angaben ergänzen

Weiterhin finden Sie auf gleiche Weise einen Block mit der Bezeichnung AdvancedPaymentInfo, in der ebenso eine Anpassung bzw. Ergänzung innvoll ist. Es handelt sich um die Angaben, die bei der Bestellung per Vorkasse auf der Bestätigungsseite angezeigt werden. Dieser sieht im alten Template (und damit vermutlich auch Ihrem eigenen) so aus:

AdvancedPaymentInfo [
<p class="highlight"><span class="colorfont">Wichtig:</span>Sie haben die
Zahlungsart 'Vorkasse' gew&auml;hlt. Bitte verwenden Sie ausschlie&szlig;lich
die folgende Bankverbindung, die Ihnen auch in der Best&auml;tigungsnachricht
mitgeteilt wird  - Vielen Dank!</p>
<table>
<tr><td>Betrag</td><td>$Total$ $CurrencyISO$</td></tr>
<tr><td>Verwendungszweck</td><td>Vorkasse Auftrag $OrderNumber$</td></tr>
<tr><td>KontoNr</td><td>$CompanyBankAccountNo$</td></tr>
<tr><td>BLZ</td><td>$CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$</td></tr>
<tr><td>Konto-Inhaber</td><td>$CompanyBankAccountOwner$</td></tr>
<tr><td>IBAN</td><td>$CompanyBankAccountIBAN$</td></tr>
</table>

<p>Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an,
damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die
Ware so schnell wie möglich ausliefern können.
</p>
]

Ergänzen Sie hier die Angaben von Konto und BLZ um IBAN und BIC:

AdvancedPaymentInfo [
<p class="highlight"><span class="colorfont">Wichtig:</span>Sie haben die
Zahlungsart 'Vorkasse' gew&auml;hlt. Bitte verwenden Sie ausschlie&szlig;lich
die folgende Bankverbindung, die Ihnen auch in der Best&auml;tigungsnachricht
mitgeteilt wird  - Vielen Dank!</p>
<table>
<tr><td>Betrag</td><td>$Total$ $CurrencyISO$</td></tr>
<tr><td>Verwendungszweck</td><td>Vorkasse Auftrag $OrderNumber$</td></tr>
<tr><td>IBAN</td><td>$CompanyBankAccountIBAN$</td></tr>
<tr><td>BIC</td><td>$CompanyBankBIC$</td></tr>
<tr><td>KontoNr</td><td>$CompanyBankAccountNo$</td></tr>
<tr><td>BLZ</td><td>$CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$</td></tr>
<tr><td>Konto-Inhaber</td><td>$CompanyBankAccountOwner$</td></tr>
</table>
<p>Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an,
damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die
Ware so schnell wie möglich ausliefern können.
</p>
]

Mailtemplate ergänzen

Für die Bestellbestätigungsmail nutzen Sie vermutlich ebenso eigene Definitionen, wenn Sie ein angepasstes Template nutzen. Auch in dieser Datei, die im Standard unter http://www.collmex.de/templates/maildefinitions.txt zu finden ist, wird ein ähnlicher Block verwendet wie im vorherigen Abschnitt. Suchen Sie daher auf gleiche Weise wie oben beschrieben nach der Datei mit den Maildefinitionen, welche in Ihrem Template genutzt wird und laden Sie diese auf Ihren Rechner, wenn Sie eine eigene Fassung nutzen. Der entsprechende Block zur Anpassung heißt hier AdvancedPaymentInfoText und sieht in der Vorgabeversion so aus:

AdvancedPaymentInfoText [
Sie haben "Vorkasse" als Zahlungsmethode angegeben. Damit wir Ihre Bestellung ausführen können, überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von $Total$ $CurrencyISO$ unter Verwendung der folgenden Angaben auf unser Konto:

Betrag           : $Total$ $CurrencyISO$
Verwendungszweck : Vorkasse Auftrag $OrderNumber$
KontoNr          : $CompanyBankAccountNo$
BLZ              : $CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$
Konto-Inhaber    : $CompanyBankAccountOwner$

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an, damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die Ware so schnell wie möglich ausliefern können.

==============================================================
]

Er enthält also wie der Block für die Bestellbestätigung nur Konto und BLZ, so dass Sie auch hier wie schon für AdvancedPaymentInfo eine Ergänzung vornehmen sollten:

AdvancedPaymentInfoText [
Sie haben "Vorkasse" als Zahlungsmethode angegeben. Damit wir Ihre Bestellung ausführen können, überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von $Total$ $CurrencyISO$ unter Verwendung der folgenden Angaben auf unser Konto:

Betrag           : $Total$ $CurrencyISO$
Verwendungszweck : Vorkasse Auftrag $OrderNumber$
IBAN             : $CompanyBankAccountIBAN$
BIC              : $CompanyBankBIC$
KontoNr          : $CompanyBankAccountNo$
BLZ              : $CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$
Konto-Inhaber    : $CompanyBankAccountOwner$

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an, damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die Ware so schnell wie möglich ausliefern können.

==============================================================
]

Ist das erledigt, passen Sie auch gleich den entsprechenden Text unter "SofortueberweisungPaymentInfoText" an, der auf gleiche Weise um IBAN und BIC ergänzt werden sollte.

Shop aktualisieren

Nachdem alle Definitionen angepasst sind, können Sie die veränderte(n) Templatedatei(en) auf Ihren Server laden. Behalten Sie aber auf jeden Fall Sicherungen der alten Fassungen, falls sich Probleme nach der Umstellung zeigen sollten.

Nach dem Hochladen ändert sich erst einmal nichts, da der Shop aus Seiten besteht, die via Collmex anhand der Templates erstellt und auf Ihrem Server abgelegt werden. Um die Änderungen im Verkaufsprozess zu "aktivieren", reicht das erneute Hochladen eines beliebigen Artikels, einer Kategorie oder einer Seite aus dem Webauftritt über den jeweiligen Schalter "Artikel / Kategorie/ Seite hochladen" in der Bearbeitung Ihres Shops unter "Webauftritte".

Zum Test sollten Sie nun Ihren Shop besuchen, einen Artikel in den Warenkorb legen und die Zahlunf per Rechnung wählen. Wenn Sie nun zum nächsten Schritt des Prozesses wechseln, sehen Sie das angepasste Formular zur Bankverbindung. Es ist empfehlenswert, eine Testbestellung durchzuführen und ggf. auch noch einmal für die Zahlungsweise "Vorkasse" zu wiederholen, damit Sie sicher sein können, dass alles nach wie vor reibungslos funktioniert. Treten dabei Probleme auf oder möchten Sie die Anpassung lieber nicht selbst durchführen, wenden Sie sich gern an uns. 

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Wednesday, 03 October 2007

GS-Auftrag Download

GS-Auftrag, die Warenwirtschaft von sage (früher Gandke & Schubert) ist weiterhin als Shareware-Version zum Download erhältlich und kann so vor dem Kauf in aller Ruhe ausprobiert werden. Fast täglich erreichen uns Anfragen, ob wir mit GS-Auftrag noch etwas zu tun haben. Nein ... nach dem Verkauf an die Firma sage nicht mehr. Mehr über die Geschichte von GS-Auftrag auf meiner Website.

GS-Auftrag und die anderen GS-Programme (auch zum Download) findet man jetzt unter www.sage.de

Michael Gandke

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Friday, 15 June 2007

Online ERP-Software on Demand mit starkem Wachstum

Der Markt für ERP-Software on Demand (Online Mietsoftware) wird in den nächsten Jahren stark wachsen. Einerseits steht bei vielen Unternehmen eine Ablösung der bisherigen ERP-Software aus den 90er-Jahren an, andererseits bieten diese ERP ASP-Lösungen gerade im Bereich Teamzusammenarbeit eine sinnvollen Alternative zu ERP-Desktopsoftware.

Aktuelle Anbieter von online ERP-Software sind MyFactory und Collmex mit Buchhaltung Software, SAP will 2008 hinzukommen und auch Microsoft überlegt, sich in diesem Markt zu engagieren. Mehr zu dem Wachstum bei ERP-Software on Demand in einer Studie von IDC in der Computerwoche ...

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Friday, 22 December 2006

Peter Dewald: Sage Wachstum in Deutschland 2006 schlechter durch Microsoft

Nach den aktuellen Geschäftszahlen ist im Geschäftsjahr 2006 (Oktober 2005 bis September 2006) das Wachstum von sage in Deutschland mit 11 % deutlich schlechter als in den anderen Ländern (Europa 24 %, weltweit 23 %), wie die ComputerPartner berichtet.

Peter Dewald, Geschäftsführer von sage Deutschland, führt das vergleichsweise schlechte Abschneiden (nur) der deutschen Niederlassung "auf die wirtschaftliche Situation" zurück und natürlich auf die Konkurrenz von SAP, Microsoft und (vieler) weiterer "lokaler" Anbieter im Bereich kaufmännische Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Dass SAP und Microsoft für sage Deutschland zu einem Problem werden, dazu bedurfte es ja kaum ausgeprägter prophetischer Gaben ... dass das aber so schnell passiert, ist allerdings schon etwas überraschend.

Interessant ist auch der gewechselte Standpunkt: Sah Peter Dewald doch noch im April 2005 SAP und Microsoft nicht als ernsthafte Mitbewerber an.

Dann hätten sich SAP und Microsoft ja erstaunlich schnell trotz ihrer Nichtmitwettbewerberrolle in den Markt gedrängelt. Immerhin gehen auch einige sage Fachhändler bereits auf Nummer sicher und schaffen sich mit Microsoft Dynamics ein zweites Standbein.

Neue Hoffnung für 2007 gäbe dann immerhin der aktuelle Zukauf Bäurer, mit dessen höherwertiger ERP-Software auch die Anwender endlich bedient werden können, denen die sage Office-Line bislang nicht leistungsfähig genug ist oder die aus Unmut von der sage Office-Line zu anderen Programme wechseln möchten.

Eberhard Heins fragte schon im August 2006, ob sage seine Bestandskunden der Office-Line trotz abgeschlossener Wartungsverträge melken möchte. Dieser Unmut über kostenpflichtige "Technologie-Updates" (welcher ERP-Anwender braucht schon "Technologie", die wollen doch alle nur mit dem PC ihre Geschäftsprozesse effizienter abwickeln ...) sorgt sicher auch 2007 dafür, dass SAP und Microsoft es bei den sage Office-Line-Bestandskunden noch leichter haben.

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Friday, 21 April 2006

Wachstum von ERP-Softwareanbieter Sage deutlich gebremst

Das Wachstum des ERP-Software Anbieters Sage wurde jetzt deutlich eingebremst. Die erst Ende März angekündigte Übernahme des skandinavischen ERP-Software-Anbieters Visma war wohl etwas vorschnell. Dem war der gebotene Preis doch etwas zu niedrig, Sage wollte das Kaufangebot nicht nachbessern und so kam die Engel Holding AS zum Zuge.

Die Strategie von Sage, das eigene Geschäft durch Übernahmen auszubauen wird so empfindlich gestört, denn Akquisitionen sind ein sehr wichtiger Faktor für zukünftiges Wachstum. Interessant ist, dass für Sage jetzt neben den "klassischen" Konkurrenten wie Intuit und Microsoft im Geschäft mit Software für kleine und mittlere Unternehmen jetzt durch finanzstarke Investorengruppen weitere gefährliche Wettbewerber aus dem Nichts auftauchen, die ein großes Stück vom ERP-Software-Kuchen abhaben wollen.

Mehr über die verhinderte Marktführerschaft von Sage in Skandinavien hier ...

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Thursday, 02 March 2006

Durch Mittelstand ordentliches Wachstum im ERP-Software-Markt

Nach einer Studie von IDC über die die Computerwoche berichtet, sorgt zur Zeit nur noch der Mittelstand für ein ordentliches Wachstum im Markt der ERP-Software. Die bisherige Kundschaft der großen Player wie SAP, Oracle & Co. waren hauptsächlich Großunternehmen ... ein Bereich der sich zukünftig eher unterdurchschnittlich entwickeln soll.

Deshalb orientieren sich die ERP-Anbieter zunehmend im Bereich Mittelstand, um dort standardisierte Lösungen zu etablieren. Dass dort aber deutlich andere Gesetzmäßigkeiten gelten, haben bereits einige Anbieter schmerzhaft erfahren müssen, wie z. B. SAP mit dem traurigen "Verkaufserfolg" von dem Mittelstands-ERP-Paket Business-One. "Endlose" Projektlaufzeiten mit vielen teuren Consultants kann sich im Mittelstand kaum ein Unternehmen erlauben ... bzw. die Geschäftsführung versteht es "zu rechnen" und verlangt kurze Implementierungszeiten und überschaubare Gesamtkosten einer ERP-Software.

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Wednesday, 26 October 2005

SAP Business One hat verloren gegen Microsoft Navision

Nach Steeb hat sich nun mit T-System ein weiteres großes Systemhaus gegen SAP Business One entschieden. Zukünftig wird Microsoft Dynamic (früher Navision) vertrieben.

Damit hat Microsoft einen weiteren wichtigen Erfolg im Kampf um die Marktführerschaft im Bereich kaufmänische Software (ERP-Software) gewonnen. Der Verlierer SAP Business One hat seit seiner Einführung 2002 gerade einmal 1.200 Installationen im Deutschland erreicht, was Wettbewerber wie Sage laut Geschäftsführer Peter Dewald in wenigen Monaten über die Bühne bringen.

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Thursday, 08 September 2005

Microsoft SBA: Auslieferung Buchhaltungsprogramm startet in USA

Jetzt beginnt bereits die Auslieferung des ersten Moduls des neuen Microsoft SBA (Small Business Accounting). Mit dieser - eng in MS-Office integrierten - kaufmännischen Software will Microsoft ab sofort Intuit und Sage im unteren Volumenmarkt-Segment ernstzunehmende Konkurrenz machen. Hier mehr darüber, was das für den ERP-Markt in Deutschland bedeuten könnte ...

Wie ernst es Microsoft mit der Verdrängung von Mitbewerbern meint, sieht man deutlich daran, dass bereits jetzt in MS-Office Accounting-Features (Buchhaltung) integriert werden. Man musste keine besonderen Marktkenntnisse haben, um diesen strategisch geschickten Schritt vorrauszusehen. Vermutlich wird diese enge Integration in MS-Office in Kombination mit der immensen Verbreitung von MS-Office in Büros mittelfristig vielen Anbietern kaufmännischer Software  das Genick brechen.

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Monday, 11 July 2005

Microsoft SBA: Kampfansage gegen Sage PC-Kaufmann und Lexware

2006 kommt Microsoft mit der neuen kaufmännischen Software Microsoft SBA auf den deutschen Markt. In einem Interview mit der Computerwoche werden auch die angestrebten zukünftigen Marktverhältnisse im unteren kaufmännischen Volumenmarkt in Deutschland angesprochen:

Mittelfristig will man Marktführer werden, kurzfristig gibt man sich aber auch mit dem Platz zwei hinter Intuit (Lexware) zufrieden. Das bedeutet aber auch, dass der bisherige Zweite Sage mit dem PC-Kaufmann und den GS-Programmen (GS-Auftrag, GS-FIBU ...) auf hintere Plätze verdrängt wird. Immer gut, wenn die zukünftige Marktaufteilung schon im Vorfeld allen Teilnehmer klar ist. Mal sehen, was Lexware und Sage dazu sagen ... 

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Friday, 08 July 2005

Sage PC-Kaufmann und Lexware bald Probleme durch Microsoft SBA?

Anfang März 2005 kündigte Microsoft das neue kaufmännische .NET-ERP-Framework an und gab sich damals bereits gegenüber den Konkurrenten erstaunlich siegessicher. Von der Positionierung her wurde als Konkurrent eher SAP gesehen, andere Firmen wie Sage oder Intuit (in Deutschland Lexware) sah Microsoft eher stark im Sement der kleinen Kunden.

Jetzt läßt Microsoft den nächsten Knaller los ... diesmal im bislang selbst noch nicht besetzten unteren Marktsegment. AB 2006 ist es soweit ... Microsoft bringt im Small-Business-Bereich eine ERP-Software für unter 200,- € auf den Markt. Das Produkt, Microsoft SBA (Small Business Accounting) genannt, wird sich in einem Segment breitmachen und wildern, in dem sich bisher Firmen wie Lexware (Lexware buchhalter, Lexware faktura, Lexware büro easy ...), Intuit (QuickBooks), Sage (PC-Kaufmann, GS-Auftrag, GS-Fibu), DATEV oder Buhl (WISO Kaufmann, WISO Buchhaltung) jahrelang in Sicherheit wähnten.

Diese "neue" Entwicklung im unteren Software-Segment war lange vorauszusehen, weil sie für Microsoft Sinn macht. Im Bürobereich dominiert MS-Office. Die Funkionalität von Outlook, Word, Excell & Co. wird praktisch überall benötigt und eingesetzt. Aber da, wo Briefe geschrieben werden, da wo kalkuliert wird, schreibt man auch Rechnungen oder muss eine Buchhaltung führen. Also waren diese "fehlenden" kaufmännischen Office-Komponenten längst überfällig.

Meiner Ansicht nach wird Microsoft in diesem Marktsegment grossen Erfolg haben, weil entscheidende Fehler bereits im Ansatz vermieden werden. Denn bei Neuinvestitionen in eine ERP-Software ist ein günstiger Lizenzpreis allein selten von großer Bedeutung. Viel wichtiger sind zwei andere Faktoren:

Die teilweise über viele Jahre "angesammelten" Datenbestände sind Existenzgrundlage für jedes Unternehmen. Keine Firma will auf die Kundendaten (aber auch Artikelpreise, die Artikelhistorie usw. ...) verzichten, nur weil vielleicht einige neue Features in einer "revolutionär" neuen Software vorhanden sind. Das weiß auch Microsoft und will Anwendern deshalb den Umstieg leicht machen. Geschickterweise soll ein Migration-Wizard bei der Übernahme der Daten aus Konkurrenzprodukten in Microsoft SBA helfen.

Weiterhin dauert es immer sehr lange, bis sich Mitarbeiter in eine Warenwirtschaft oder Buchhaltung eingearbeitet haben. Ein Wechsel auf eine andere Software, die vielleicht nur etwas weniger kostet ist wirtschaftlicher Unsinn ... wenn man diesen vermeintlichen "Vorteilen" die Kosten für tagelange Schulung und wochenlange Einarbeitung der Mitarbeiter in die neue Software gegenüberstellt. Auch - oder erst recht - im Low-Cost-Software-Bereich (SOHO, Small-Business) spielt die Gewöhnung und Akzeptanz der Mitarbeiter an die Usability und Prozesse einer kaufmännischen Software eine entscheidende Rolle. Preisunterschiede des Produkts - selbst im werbewirksamen hohen Prozentbereich - sind absolut gesehen - immer nur Peanuts gegenüber den Personalkosten ...

Aber wer hat beim Thema "Gewöhnung" und "Einarbeitung" bessere Karten als Microsoft mit einer ERP-Software, die ganz eng an Microsoft Office angelehnt ist? Praktisch jeder Mitarbeiter kann mit MS-Office umgehen und wird sich so schnell in das Microsoft SBA einarbeiten können. An ausreichender Funktionalität wird es Microsoft mit Navision und Axapta im Rücken ja nicht mangeln. Dieses Know-how ist vorhanden, da spielt es keine Rolle, dass Microsoft erst jetzt diesen Markt besetzt und alle anderen Marktteilnehmer so routinierte "alte Hasen" sind. Wenn interessieren schon "20 Jahre Erfahrung bei kaufmännischer Software", wenn jetzt "Microsoft" eine kaufmännische Anwendungssoftware macht, die sich perfekt in die eingesetzte MS-Office-Welt einfügt ... Vielleicht ist die erste Version von Microsoft SBA noch nicht der Knaller ... aber spätestens mit Version 2.0 oder gar 3.0 wird sowohl volle Funktionalität als auch hohe Brauchbarkeit gegeben sein ...

Lustiger Aspekt am Rande: Die Benutzerzahl von Microsoft SBA soll von 1 bis 5 reichen ... wird also für sehr viele kleine und mittlere Unternehmen vollkommen ausreichend sein, da selten mehr Benutzer gleichzeitig mit einer kaufmännischen Software arbeiten. Die bisher von Konkurrenten sehr teuer angebotene Netzwerk- / Mehrplatzversion für zwei bis 5 oder 10 gleichzeitige Benutzer wird somit überflüssig und am Markt auf Dauer wohl nicht mehr haltbar sein. In Zukunft wird es vermutlich im unteren Marktsegment keine Unterscheidung mehr zwischen Einzelplatzlizenz und Mehrplatzlizenz geben ...

Weiterhin soll das Paket sowohl standalone als auch in der "Office Small Business Management Edition 2006" angeboten werden, was vermutlich in kurzer Zeit einen satten Marktanteil im unteren Marktsegment ergeben dürfte. Erst recht, weil so die üblichen Office-Vertriebskanäle wie Retail-Märkte, OEM-Partnerschaften oder Computer-Fachhändler genutzt werden können. Auch Softwarefirmen sollen mit Hilfe eines SDKs Add-ins oder sogar eigenständige Anwendungen (z. B. indivduelle Kundenanspassungen, Branchenlösungen) auf Basis von Microsoft SBA entwickeln können. Auch für die Software-Entwickler hat das große Vorteile, weil einereits eine bewährte Plattform benutzt werden kann und andererseits eine hohe Akzeptanz bei den Endanwendern durch die Zauberwörter "Microsoft Office" sichergestellt ist. Das sorgt auch innerhalb der programmierenden Zunft für hohe Investitionssicherheit

Eberhard Heins, langjähriger intimer Kenner der deutschen ERP-Szene - und wie immer bestens aus erster Hand informiert - sieht ebenfalls harte Zeiten auf Lexware, Sage & Co. zukommen. Mal sehen, wer jetzt wieder in hektischen Aktionismus verfällt oder aber wer tatsächlich mit brauchbaren Strategien bei Microsoft SBA entgegenhalten kann. Da wird es doch tatsächlich noch mal richtig spannend im deutschen ERP-Software-Markt ... Absichtserklärungen allein werden jetzt nicht mehr ausreichen!

Michael Gandke

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Saturday, 21 May 2005

Serviceorientierte Software-Architektur (SOA)

Die Serviceorientierte Software-Architektur ist bis jetzt nur wenigen IT-Profis bekannt, wie eine Studie von BEA zeigt ...  Dieser "neue Ansatz für das Design, die Entwicklung und die Verbindung von Software wird zu Effizienzsteigerungen und einem verbessertem Kundenservice führen ...".

Aha ... alles klar. Viel interessanter an der Studie sind für mich aber die Motive der Befragten, sich mit dem Thema "Serviceorientierter Software" zu beschäftigen. Mehr als 90 % nannten Vorteile wie ...

  • verbesserten Service für Kunden, Partner und Mitarbeiter
  • größere Effizienz sowie niedrigere Komplexität
  • niedrigere Wartungs- und Integrationskosten
  • höhere Effizienz bei Anwendungsentwicklung und Wiederverwendung
  • flexiblere und anpassungsfähigere Infrastruktur

    Erstaunlich, dass erst eine neue Software-Architektur "erfunden" werden muss, um diese an sich lapidaren Anforderungen umzusetzen. Für mich als Software-Entwickler kaufmännischer Software (GS-Auftrag und die GS-Programme bei Gandke & Schubert) war es seit 1986 immer erste Priorität, meinen Kunden einen gutes Produkt und einen guten Service zu bieten. Eine hohe Effizienz bei der Anwendungsentwicklung und die Wiederverwendung bestehender (sorgfältig geplanter) Kompenenten und Module sind immer dann selbstverständlich, wenn man mit Software-Entwicklung auch Geld verdienen will. 

    Im Projektgeschäft sieht das leider häufig anders aus. Aufgrund der sehr individuellen Anforderungen des jeweiligen Kunden wird hier die Software oft genug zu einem großen Teil neu entwickelt ... das Rad also neu erfunden. Auf standardisierte Software-Module wird nicht zugegriffen, weil aufgrund mangelhafter Planung und des hohen Zeitdrucks bei früheren Projekten jedes Mal absolut individuelle Programmierungen entstehen, die kaum wieder verwertbar sind. Die sorgfältige strategische Planung wiederverwertbarer Module und Komponenten bedeutet gerade in der Anfangsphase einen großen zeitlichen Overhead ... Zeit die man selten hat.

    Genau diese Probleme sahen wir auch bei der Entwicklung einvon leistungsfähigen Internetportalen, die fast immer ein individuelles Projekt sind. Kein Kunde ist bereit, für kleine bis mittlere Websites bzw. ein Internetportal tausende bis zehntausende Euro auszugeben. Deshalb suchten wir eine gute standardisierte Basis, die den Großteil der (üblichen) Anwenderanforderungen bereits abdeckt. Unsere eigene Entwicklung "beschränkt" sich dann auf die individuellen Anpassungen oder Erweiterungen sowie wirksame Marketingleistungen für unseren Kunden.

    Diese Grundlage kann nur eine gute Open-Source-Lösung sein, die ihre generelle Brauchbarkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. Nach intensiver Recherche entschieden wir uns gegen alle (teils uralte) PHP-Lösungen und verwenden nun das Content-Management-System (CMS) bzw. Portalsystem DotNetNuke auf ASP.NET-Basis. Das hat einige entscheidende Vorteile für den Endkunden:

  • Geringe Abhängigkeit von einem Anbieter. Das Portalsystem DotNetNuke ist Open-Source-Software und der Quellcode ist allgemein verfügbar und auch für alternative Entwickler pflegbar.

  • ASP.NET ist eine leistungsfähige Plattform und Infrastruktur auf Basis des Microsoft .NET-Framework. Das Rad muss nicht erneut erfunden werden, technologisch ist DotNetNuke (DNN) vorne mit dabei.

  • Keine bzw. nur geringe Anschaffungskosten oder Software-Lizenzgebühren.

  • Durch die standard-basierende Software ergeben sich deutlich kürzere Entwicklungszeiten, da fast immer "95 %" der benötigten Anwendung bereits stehen.

  • Deutlicher technologischer Vorsprung, weil durch eine großes Entwickler-Team (DNN-Core-Team umfaßt mehr als 30 Entwickler) und professionelle Projektleitung immer neueste Technologien verwendet werden und Erweiterungen schnell umgesetzt werden.

  • Der Servicegedanke für den Anwender steht ganz klar im Vordergrund, da die Basis eine standardisierte Software-Lösung ist und deshalb individuell und qualitativ hochwertig auf die passende Lösung eingegangen werden kann.

    Da wir uns nicht mehr um triviale Dinge bei der Software-Entwicklung kümmern müssen, die in DotNetNuke ganz hervorragend funktionieren, können wir es uns erlauben, uns in der so gewonnenen Zeit ganz auf unseren Kunden zu konzentrieren und seine Problem zu lösen. Unsere Entwicklung - wir nennen unseren Internetportal-Baukasten GaliNeo-Portal-Software - geht also klar weg vom Software-Lizenzgeschäft hin in die Richtung individueller Service für unseren Kunden auf Basis von standardisierten Software-Komponenten. 

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    Friday, 01 April 2005

    Peter Dewald zum ERP-Markt in Deutschland

    Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage Software (Deutschland) sprach mit Eberhard Heins über die Konkurrenzsituation mit Microsoft ERP und SAP. Im unteren Marktsegment sieht er Lexware als die Nummer 1 auf dem Markt für kaufmännische Software, darüber eher kleinere wenig bekannte Mitbewerber, allerdings überhaupt nicht SAP mit Business One. Microsoft ist bestenfalls mit Navision ein Mitbewerber, in anderen Bereichen wie CRM jedenfalls nicht. 

    Der Anteil des Lizenzgeschäftes beträgt bei Sage Software etwa 50 %, soll aber zugunsten der Wartungsverträge und weitere Dienstleistungen weiter abgebaut werden. Das gilt besonders für das Einstiegssegment, also in direkter Konkurrenz zu Lexware. Zielgruppe sind KMU, Small-Business, Freiberufler mit 1 bis etwa 10 Mitarbeitern. Die dort verwendete kaufmännische Software ist überwiegend "Out-of-the-box", die nicht sonderlich erklärungsintensiv ist (oder es zumindestens nicht sein sollte).

    Das Interview mit Peter Dewald und Eberhard Heins >>Microsoft ist kein ernsthafter Wettbewerber<< hier in der Computer Reseller News 12/2005 ...

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    Wednesday, 30 March 2005

    Weblog erpheins.de spezialisiert auf ERP

    Eberhard Heins, Journalist aus München, ist vielen Lesern - vor allem der Computerwoche - bekannt als fleißiger Berichterstatter der ERP-Software-Szene im Mittelstand. Dabei beschäftigt er sich durchaus kritisch mit den Unternehmen, deren Strategien und Auftreten am Markt und im Channel.

    In seinem eigenen Weblog www.erpheins.de berichtet er seit Januar 2005 über aktuelle Ereignisse im ERP-Geschäft. Wer Berichterstattung aus erster Hand aus dem ERP-Software-Markt sucht, sollte dort regelmäßig vorbeischauen.

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    Monday, 14 March 2005

    Jagd auf Microsoft MBS ist eröffnet

    Jetzt gehts aber rund! Ganz kampflos wollen "die kleinen Softwareanbieter" für kaufmännische Software dem Goliath Microsoft nicht den ERP-Software-Markt überlassen, wie auf einmal im ZD-Net zu lesen ist ... In den letzten Tagen hatte ich hier bereits mehrmals die Gelegenheit, Microsofts ERP .NET-Strategiewandel zu kommentieren ...

    Für Marktkenner ist diese Entwicklung mit den "neuen Anbietern " nun wirklich keine Überraschung ... aber für Andreas Heck, immerhin Mitglied der Geschäftsleitung bei Sage Software in Frankfurt, kam der schnelle Durchbruch von Microsoft und SAP im (vermeintlich) Sage-eigenen Revier der KMU anscheinend so schnell, dass dort jetzt alle Alarmglocken schrillen. Zwar verspricht er, zukünftig mit neuen Produkten und einer stärkeren Branchenausrichtung gegenzusteuern, aber genau diese Branchenausrichtung sieht ja auch SAP als seine ureigenste Stärke an ...

    Microsoft ist erwacht und der Markt für ERP-Software ist nach jahrelangem Winterschlaf auf einmal wieder richtig spannend ... Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch so alles berichtet wird.

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    Sunday, 13 March 2005

    Gute Geschäfte mit Software-Downloads

    Nach dem Download von Trial-Versionen einer Software kann durch E-Mail-Kaufangebote mit einem zeitlich eng befristeten Rabatt der Handlungsdruck beim potentiellen Kunden erhöht und so spürbar mehr Umsatz erzielt werden. Da für einen Software-Download die E-Mail-Adresse angeben werden muß, an die dann den Download-Link geschickt wird, können den Interessenten mehrmals konkrete Kaufangebote mit "Schnellreagierer-Rabatten" geschickt werden. Clevere Sache, obwohl das eigentlich ein alter Hut ist. Die Kunst liegt aber mal wieder wie üblich nicht "im Wissen", sondern "im Umsetzen". Karsten Büttner beschreibt in seinem lesenwerten Magazin online-marketing-praxis.de ausführlich, wie ein amerikanisches Softwarehaus offensive Verkaufsförderung betreibt, die zu einer schnellen und deutlichen Umsatzsteigerung führt.

    Das ist besonders bei derjenigen Software wirkungsvoll, bei der wenig Daten eingegeben werden müssen. Bei Gandke & Schubert haben wir bereits in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts Shareware-Versionen der kaufmännischen Software (mit Produkten wie GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU, GS-EAR, GS-Verein usw.) zum Download angeboten, die von der Funktionalität nicht eingeschränkt waren. Jeder Interessent konnte den gesamten Leistungsumfang in Ruhe ausprobieren. Unser "Kaufangebot" beschränkte sich auf einen Registrierungshinweis, der bei regelmäßiger Nutzung der Software zum Kauf aufforderte. Allein auf die Fairness der Anwender wollten und konnten wir uns aber auch nicht verlassen ...

    Nach einigen Monaten (!) - wenn der zahlungsunwillige Programmtester bereits viele Daten eingegeben hatte - wurde die Meldung länger und penetranter ... bis schließlich nach sieben Monaten Dauereinsatz der "Testversion" der Ausdruck von Rechnungen, Auswertungen, Bilanzen usw. in GS-Auftrag eingestellt wurde. Die Hotline von GS grinste dann immer über hektische Anrufer, die per Expresslieferung die aktuelle Vollversion bestellten, weil GS-Auftrag "ganz plötzlich" den Gehorsam versagte. Ein Wechsel auf eine andere Software machte auch nicht mehr wirklich Sinn, weil oft bereits tausende Artikel, Kunden und Rechnungen erfasst waren und sich die Mitarbeiter bereits gut in das Programm eingearbeitet hatten.

    Heutzutage sind die Vertriebsmöglichkeiten, die durch intelligente personalisierte Downloads zur Verfügung stehen, dramatisch besser, weil man durch E-Mail-Marketing mit sehr geringem Aufwand große Wirkung erzielen kann. Wie der Vertrieb preisgünstiger Software in der Zeit funktionierte als sich ERP-Software noch Warenwirtschaft nannte, das Internet noch FIDO-Netz oder BTX hieß, ein AT 286er zum gehobenen Standard in Büros gehörte und ein Modem mit 2400 Baud das Maß aller Dinge war, erzähle ich ausführlich hier im Rückblick auf die Geschichte von GS-Auftrag und dem Softwarehaus Gandke & Schubert ...

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    Wednesday, 09 March 2005

    Microsoft bei ERP-.NET siegessicher

    Erstaunlich selbstbewußt gibt sich kurz vor der CeBIT 2005 der Chef von Microsoft Business Solutions (MBS), der in der aktuellen Computerwoche noch einige Hintergrundinformationen zu dem gestrigen "ERP-Richtungswechsel" bei der Microsoft ERP-Strategie gibt.

    Besonders interessant finde ich dabei allerdings seine Einschätzung der anderen Marktteilnehmer. Während er vor SAP keine Angst sondern Respekt zeigt und dort auch genug Ressourcen sieht, schätzt er die sage group (in Deutschland vertreten durch die Tochter Sage Software in Frankfurt) vollkommen anders ein. Zwar gesteht er Sage Software zur Zeit noch die Rolle eines starken Wettbewerbers im Segment der kleineren Kunden zu, sieht die sage group aber innerhalb der nächsten Jahre eher auf dem absteigenden Ast, weil lediglich fünf bis sechs Prozent der Umsätze in Forschung & Entwicklung gesteckt werden. Das ist nach seiner Einschätzung viel zu wenig, um am ERP-Software-Markt mithalten zu können, weil diese Investition zudem noch auf zu viele Produktlinien verteilt werden muss.

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    Tuesday, 08 March 2005

    Microsoft bringt .NET ERP-Framework: Microsoft Business Framework

    An kaufmännischen Grundlagen wie der Kalkulation und Berechung von Artikelpreisen, der Buchhaltungslogik bei einfacher oder doppelter Buchführung, der Umsatzsteuer-BerechungBestandsführung, Inventur usw. hat sich seit etlichen Jahrzehnten nur wenig geändert. Genaugenommen wurden die Grundzüge der doppelten Buchführung bereits vor über 500 Jahren in Italien "entdeckt" und seitdem nur noch wenig an moderne Gesetzgebung angepaßt. Also macht es auch für Anbieter kaufmännischer Software wenig Sinn, das Rad mehrfach zu erfinden und für jede neue Programm-Generation immer wieder die gleiche Buchhaltungslogik oder Lagerbestandslogik neu zu "erfinden". Heutzutage programmiert ja schließlich auch kein Software-Anbieter mehr einen Texteditor selbst, nur damit die Anwender seiner Software Briefe oder E-Mails schreiben können.

    Das ist auch Microsoft aufgefallen. Diese unnütze und zudem noch kosten- und fehlerträchtige Mehrfach-Entwicklung kaufmännischer "Standardfunktionalität" soll Entwicklern von ERP-Software in Zukunft nicht mehr zugemutet werden. Kurzerhand wird diese grundlegende Funktionalität in einer Entwicklung-Library zusammengefaßt. Das "Microsoft Business Framework" ist geboren. Es ist Grundlage für das Projekt .NET ERP, mit dem der bisherige zugekaufte ERP-Software-Bauchladen (Navision, Axapta, XAL, Great Plains usw.) eine gemeinsame Codebasis erhalten soll. Erste offizielle Informationen findet man dazu Ende 2003 in der Computerwoche ... Genannte Summen von 8 Milliarden Dollar (oder bei Bedarf auch mehr), die in den Bereich kaufmännische Software investiert werden sollen, lassen viele Mitbewerber schnell und sehr gründlich erblassen.

    Die fanden ihre Fassung (und Gesichtsfarbe) auch erst wieder, als einige Monate später das Projekt MBF (was eng an den Windows-Nachfolger Longhorn gekoppelt ist) auf unbestimmte Zeit verschoben wurde ...

    Doch nun gibt es Evolution statt Revolution ... weichen Übergang statt harten Schnitt. Die geplante .NET ERP-Funktionalität wird nun doch schon ab 2006 in ersten Produkten auf den Markt kommen und insbesondere im MS SQL-Server als Business-Intelligence-Framework integriert werden. Ab 2008 wird die gesamte ERP-Funktionalität dann der Entwicklergemeinde im Rahmen des Visual Studio .NET als ERP-Anwendungsbaukasten zur Verfügung stehen. Mehr dazu in einem Artikel von Eberhard Heins in der Computerwoche ...

    Der Wettbewerb für Anbieter kaufmännischer Software (ERP-Software) wird nun doch schon früher als befürchtet deutlich härter. Da sich Software-Entwickler aber dann nicht mehr um "Belanglosigkeiten" kümmern müssten, bleibt zu hoffen, dass in Zukunft wesentlich bedienerfreundlichere kaufmännische Anwendungen entstehen. Denn das wäre ja mal eine sinnvolle Alternative zu den jahrelang mit unnützen Features überfrachteten ERP-Dinosauriern der heutigen Generation ...

    Michael Gandke 

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    Wednesday, 09 February 2005

    Das marketing & software blog läuft ...

    Nachdem nun fast alle "drin" sind - und die die drin sind anscheinend auch alle ein Weblog haben - wird es auch für mich allerhöchste Zeit, hier in dem gandke marketing & software blog meine unmaßgebliche Meinung zu Themen rund um Online-Marketing, Guerilla-Marketing, Web-Marketing, Internet-Marketing, eBusiness, Business-Development, ERP-Software (kaufmännische Software) und auch .NET-Software-Entwicklung (speziell DNN, das geniale Web-Portalsystem DotNetNuke) kund zu tun.

    Mein Fokus ist "Mit und im Internet Geld verdienen und neue Geschäfte aufbauen."

    Da gerade das Low-Budget-Marketing (wo geht das besser als im Internet) für Existenzgründer hochinteressant ist, gibt es hier auch den ein oder anderen Tipp für frischgebackene Jungunternehmer.

    Allerdings ... da ich viel im Web unterwegs bin, wird sich hier einiges an interessanten Links und Beiträgen anhäufen. Also ruhig ab und zu mal reinschauen und gerne kommentieren ...

    Michael Gandke

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