Monday, 13 June 2016

DNT WTF? "Do Not Track" - und warum es niemanden interessiert

Do Not Track ist ein alter Hut, hinter dem eine gute Idee steckt: Wer im Internet unterwegs ist, kann damit schon bei der Anfrage an einen Webserver kundtun, dass er nicht getracked werden möchte. Das aus dem Jahr 2009 stammende Konzept, welches es noch nicht zum Standard gebracht hat, klang auch für Browserhersteller so sinnvoll, dass es schon seit 2010 funktionierende Implementierungen in gängigen Browsern gibt. Aber: Wer nutzt DNT - und vor allem: Wer hält sich dran?

Es gibt zwar auch über Wikipedia hinaus jede Menge Infos zum Thema Do Not Track zu ergoogeln... die Ergebnisse bestehen aber zu einem Löwenanteil aus technischen Informationen. Dass das Thema noch immer aktuell ist, beweisen regelmäßige Beiträge zum Thema Tracking in den Medien... oder auch die Webserie "Do Not Track". Vor allem aber bei der zweiten obigen Frage ("Wer hält sich dran?") gibt es (abgesehen von Browserherstellern) nur wenige Informationen. Und schon gar keine erfreulichen.

TL;DR

Die folgende Grafik fasst den Stand auf Websites und deren Nutzer für alle, die die lästigen Details nicht benötigen, in aller Kürze zusammen.

DNT Nutzung 2016

Umsetzung auf Empfängerseite: Fehlanzeige

Wer (wie ich) nichts mit Mayonnaise anfangen kann, kennt das folgende Phänomen vielleicht: Man kann beliebig oft und deutlich bei der Bestellung am Drive In - Schalter "ohne Mayo" sagen; in der Tüte wird dennoch mindestens eine Portion zu finden sein. Ähnlich sieht es auch aus, wenn man sich DNT näher anschaut. Wer eine entsprechende Option im Browser aktiviert, sendet einen Do Not Track - Header bei jedem Request an einen Webserver. Respektiert der Server bzw. der Betreiber der Website diese Information, sollten im Idealfall keine Tracking-Mechanismen zum Einsatz kommen.

Zuständigkeit, Anwendbarkeit und Umfang ungeklärt

Genau wie bei der Fast-Food-Bestellung bleibt dieser Wunsch aber i. d. R. ungehört. Denn technisch zuständig für eine Erfüllung wäre - in der idealen Welt - weder der Betreiber des Servers, noch der Webmaster. Der Ball liegt in der Theorie bei den Anbietern von Trackingsystemen. Welche Systeme man dazu zählen soll, ist unklar und wird durchaus diskutiert. Muss man in diesem Fall schon auf Webanalyse mit Google Analytics, eTracker & Co. verzichten? Oder geht es um Drittanbieter-Cookies? Wenn ja: Alle? Oder nur diejenigen, die Werbezwecken wie Remarketing oder anderen Dingen wie vor allem der websiteübergreifenden Profilbildung dienen?

"Was hätte ich davon?"

Und so kümmert sich schlussendlich folgerichtig (fast) niemand um eine Implementierung auf der Empfängerseite, wenn es nicht irgendwelchen Zwecken dient. Das ist nachvollziehbar, denn wenn Werbenetzwerke freiwillig Reichweite aufgeben oder Webanalysesysteme "aus rein moralischen Gründen" Messungen auslassen, wäre das weder aus unternehmersicher Sicht sinnvoll, noch dient es dem direkten Kunden des Anbieters.

Ein Anreiz könnte es sein, sich durch eine Umsetzung vom Wettbewerb abzusetzen und diesen moralischen Vorteil aktiv zu vermarkten. Am Beispiel der Webanalyse könnte das - speziell für den deutschen Markt - tatsächlich ein Verkaufsargument sein... und sei es nur eine Option, die der Nutzer des Systems bewusst aktivieren muss.

Implementierungsbeispiele unter der Lupe

Einige Hersteller scheinen dies auch versucht zu haben. Unter donottrack.us findet sich eine Liste, in der verschiedene Werbeplattformen, Netzwerke, Social Platforms und Tag Manager (wo es auch besonders sinnvoll wäre :-D) stolz verkünden, Do Not Track tatsächlich zu würdigen.

Leider hält diese Liste mit 21 Unternehmen keinem zweiten Blick stand, sondern gibt vielmehr ein trauriges Negativbeispiel ab:

  • 4 Unternehmen bieten nicht einmal einen Link zu einer Seite an, auf der es weitere Informationen darüber gibt, in welcher Form und welchem Umfang DNT dort ein Thema ist
  • Unter einem der verbleibenden Links findet man zwar eine Seite, aber keine Infos zum Thema
  • Bei 6 Anbietern ist die Seite nicht erreichbar (Fehler oder Timeout) - vermutlich existieren diese Firmen gar nicht mehr
  • 3 sind definitiv inzwischen nicht mehr am Markt oder wurden gekauft, so dass deren URLs weitergeleitet werden
  • Bleiben 7 von 21, bei denen es zumindest einen Blogbeitrag oder eine andere Information zu DNT gibt. Neben Twitter und Pinterest sind das zwei Tag Manager - Systeme (Tealium und Ensighten), zwei "Data Provider" und Chitika (Infos zur Implementierung) als einziges verbleibendes Werbenetzwerk.

Der "Respekt" gegenüber DNT beschränkt sich zudem meist nur auf marginale (Personalisierungs-) Funktionen wie z. B. die tailored suggestions bei Twitter. Die Tag Manager erlauben zumindest die optionale Berücksichtigung, ein generelles OptOut ist bei keinem Anbieter auf dieser Liste (außer Chitika) vorgesehen. Auf einer aktuelleren Liste finden sich zwar auch noch weitere Namen, aber meistens sind dies Plattformen wie Reddit. Medium oder Hulu, die entweder keine Cookies setzen oder zumindest Third-Party-Tracker unterdrücken und nur noch die eigenen Daten anreichern. Sprich: Wer sich daran hält, bestimmt selbst, in welcher Form und welchem Umfang dies geschieht.

Ein trauriges Ergebnis, oder? Daran wird sich mittelfristig auch kaum etwas ändern. Auch nicht durch die "teil-optimistische" Formulierung im Firefox - FAQ zum Thema DNT. Dort steht:

FAQ bei Firefox

DNT aus Sicht des Websitebesuchers

Dass sich kaum ein Hersteller von Web- und Trackingsystemen um DNT schert, ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen kein Wunder. Dennoch existieren die "senderseitigen" Implementierungen in gängigen Browsern. Dort wird mehr Privatsphäre versprochen, wenn diese Option aktiviert wird. In Zeiten wachsender Datenklau-Paranoia, großflächiger Überwachung durch Nachrichtendienste, nerviger Werbebanner für Produkte, die den armen Shopbesucher noch wochenlang (oft auch nach dem Kauf) durch das Web verfolgen und folgerichtig steigendem Interesse an Werbeblockern sind "Datenschutz" und "Privatsphäre" zu Faktoren geworden, die man im Marketing ausspielen kann.

DNT aktiv = Bewusste Entscheidung?

Trotzdem ist die Option in den meisten Browsern recht gut versteckt und erfordert eine aktive Suche nach Datenschutzeinstellungen. Dass dann im Kontext der dort zu findenden Optionen klar ist, was DNT nun genau bei Aktivierung macht oder nicht, darf angezweifelt werden. Und selbst die Browseranbieter eiern herum, wenn es darum geht, den konkreten Nutzen zu erklären. Daher ist die folgende Meldung aus Chrome sicher nicht nur wegen Googles naturgemäß zwiespältiger Einstellung zum Datenschutz recht unklar:

DNT Meldung in Chrome

Im Internet Explorer ist die Option ebenfalls gründlich in den erweiterten Einstellungen verborgen und wird erst mit Scrollarbeit sichtbar.

DNT Option im IE

Microsoft hatte diese Option in Version 10 des IE sogar standardmäßig aktiviert, bis man dem Protest nachgegeben und dies wieder in eine erst vom Anwender einzuschaltende Funktion umgewandelt hatte. Daher sollte man davon ausgehen, dass heute faktisch niemand mit aktivierter DNT-Option im Web unterwegs ist. Aber: Stimmt das so?

Wer nutzt DNT?

Wer sich nicht aktiv - oder zumindest nebenbei bei der Einrichtung seines Browsers - für das Senden eines DNT-Headers entschieden hat, wird im Normalfall ohne DNT unterwegs sein. Wer sich nicht mehr erinnern kann, kann sich bei Mozilla Gewissheit verschaffen. Die Do Not Track-Infoseite zeigt den Status an.

DNT Status

Statistiken zur allgemeinen Nutzung gibt es aber offenbar kaum. Lediglich bei Firefox, wo man allgemein recht aktiv mit dem Thema umzugehen scheint, finden sich umfangreiche Statistiken zur Nutzung. Betrachtet man diese über einen kürzeren Zeitraum, erscheint die Rate der DNT-aktiven Firefox-Nutzer unglaublich hoch zu sein. Dieser Eindruck wird gemildert, wenn man eine längere Zeit betrachtet und sieht, dass die Gesamtzahl der Nutzer deutlich schneller sinkt als die Gruppe der "DNT-Aktiven"....

DNT Abdeckung (Langzeit)

... aber trotzdem erscheint ein Anteil von 25% (basierend auf den Zahlen der Woche des 22. Mai 2016) sehr hoch. Warum sollten so viele Nutzer eine gut versteckte Option aktivieren, die faktisch kaum einen Effekt hat? Und wie sieht es mit anderen Browsern aus? Aktuelle Zahlen dazu waren nicht zu finden.

Statistik zur Nutzung von DNT

Wir haben uns ersatzweise selbst über mehrere Monate auf verschiedenen Websites um eine Messung des Anteils der Besucher mit aktivem DNT-Header bemüht. Als Messinstrument haben wir Google Analytics genutzt und den DNT-Status aller Besucher in einer benutzerdefinierten Dimension abgelegt, um diese später separat auswerten zu können. Zugegeben: es mag ein "Geschmäckle" haben, in einem Trackingsystem zu tracken, wer nicht getracked werden will... aber wie sonst soll man an entsprechende Daten kommen? Eine saubere Implementierung von Google Analytics schließt persönliche Daten im Tracking aus. Aus Datenschutzgründen ist daher nichts daran auszusetzen, den DNT-Header abzufragen und die Information als Segmentierungsmerkmal zu übergeben. Daher haben wir uns für diese Methode entschieden.

Unterstützt wurden wir dabei von einigen Shops, Websites und Portalen zu verschiedenen Themen unterschiedlicher Größe (Danke dafür u. a. an Steuer Schutzbrief, Smart-Rechner.de, Entrex und Trixum). Der konsolidierte Datenpool aller Websites kommt auf eine Gesamtzahl von knapp 2 Millionen ausgewerteter Websitebesuche. Das sind vermutlich weder genug Daten, um eine verlässliche Aussage für "das Web allgemein" noch die abgedeckten Branchen im Speziellen zu machen, aber dennoch vermitteln diese einen klaren Eindruck, der einen deutlich niedrigeren Anteil als 25% aufzeigt.

Die Zahlen schwanken je nach Site zwischen 7,7% und 11,7% - im Mittel über alle ausgewerteten Sessions liegt der Anteil bei knapp 9%. Die Belastbarkeit dieser Zahl ist anzweifelbar, passt aber mit 8,8% ganz gut zu den 8,4%, die man über die Implementierung bei Chitika lesen kann.

DNT Verteilung (alle Sites)

Verteilung nach Browser

Das sieht schon anders aus als bei der Mozilla-Statistik. Es ist also zu erwarten, dass Firefox einen wesentlichen Anteil an den Besuchen mit DNT hat. Auch das geben die erhobenen Daten her. Hier die Verteilung der DNT-Sessions nach Browser gruppiert:

DNT Verteilung (nach Browser)

Gut die Hälfte aller Sessions kommt also von Firefox. Je nach Site schwankt dieser Anteil in der Einzelbetrachtung zwar stark zwischen 42% bis zu satten 76% (basierend auf immer hin knapp 300.000 Sessions), aber in jeder Statistik bleibt Firefox Spitzenreiter; stets gefolgt von Safari auf Platz zwei und entweder Chrome oder (seltener) IE auf dem dritten Rang.

Dennoch ist Do Not Track offenbar nichts, was nur auf dem Desktop oder Notebook relevant zu sein scheint. Segmentiert man die Browser weiter nach Plattform, spielt Firefox im Mobilbereich zwar kaum eine Rolle, dafür sind gute 80% der Safari-Besuche mit der mobilen Fassung des Browsers (iPhone oder iPad) gemessen worden. Auch bei Chrome ist der Anteil der mobilen Sessions in der Statistik nennenswert. Im Schnitt sind ca. 40% der Chrome-Sessions mobil.

Wer ist das?

Wie kommt es, dass ca. 9% aller Webbesucher - und ein deutlich größerer Anteil aller Firefox-Benutzer - mit aktiviertem DNT-Header unterwegs sind? Die Antwort bleiben wir schuldig. Wer hierzu Ideen oder gar eine Erklärung liefern kann, sollte uns unbedingt anschreiben und sein Wissen teilen bzw. einen entsprechenden Kommentar hinterlassen. Wir sind gespannt ;)

Was tun mit der "Erkenntnis"?

Ehrlich gesagt: Wissen wir auch (noch) nicht. Ursprünglich ging es uns nur um eine Antwort auf die Frage nach dem Anteil. Was würde man zusätzlich zu den sich ohnehin bereits per Blocker aktiv der Webanalyse entziehenden Besuchern verlieren, wenn z. B. Google Analytics nicht mehr tracken würde, sobald ein DNT-Header gesendet wird? Zumindest diese Frage ist nun ansatzweise geklärt: weniger als 10%. Strittig aber bleibt, ob "normale Webanalyse" sich überhaupt darum kümmern sollte (wir glauben nicht)... oder ob es nicht doch eher die Remarketingtools und Datensammler sind, die sich daran halten sollten. Speziell diese Vertreter werden in der Masse damit aber niemals (freiwillig) anfangen.

Empfehlung

Sollte man DNT nun aktivieren oder nicht? Wer der Bildung von Profilen entgegenwirken will, darf und soll das ruhig tun. Den DNT-Schalter umzulegen, nutzt nur eben bedauerlich wenig, wenn man von einzelnen Funktionen bei Twitter und anderen Plattformen absieht. Ist der Wunsch erst gemeint, kommt man an Werbe- und Scriptblockern, Opt-out-Lösungen einzelner Anbieter als Browserplugin oder globalere Lösungen wie TACO und Privacy Badger nicht vorbei. Und das alles nutzt ebenfalls nichts, wenn wir doch am Ende des Tages stets bei Facebook, Google & Co. eingeloggt sind, wenn wir das Web nutzen (welches voll ist von deren kleinen Augen und Ohren in iFrames), Standorttracker (AKA Smartphones) mit uns herumtragen und Kredit- oder gar Rabattkarten beim Offline-Einkauf nutzen!!1elf!! ;)

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Friday, 26 June 2009

Welche Domains gehören zusammen

Wer immer schon mal wissen wollte, welche Domains "zusammengehören", findet diese Informationen auf die Schnelle hier ...

http://spyonweb.com/?q=www.meine-domain.de

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Tuesday, 09 December 2008

Marketingplan: Welches Ziel hat Ihr Unternehmen

Nach dem wir im letzten Beitrag geklärt haben, warum eine einprägsame Mission für Ihr Unternehmen wichtig ist und wie man diese Mission auf den Punkt bringt, interessiert uns jetzt, was denn überhaupt das genaue Ziel Ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist:

Welches Ziel hat unser Unternehmen?

Beschreiben Sie in einem Satz, welches Ziel Ihr Unternehmen innerhalb von einem Jahr erreichen will. Je genauer Sie das Ziel beschreiben, desto leichter kann man es sich vorstellen und umso deutlicher wird für Kunden und Mitarbeiter, welchen Zweck Ihr Unternehmen verfolgt:

Beispiele:

  • Den Umsatz mit kaufmännischer Software auf 3 Millionen € steigern
  • 10 neue Mandanten finden, die ich regelmäßig gegen Honorar in Finanzfragen beraten
  • 100 neue Kunden gewinnen, die monatlich mindestens 3 neue DVD's kaufen
  • Einen Marktanteil von 25 % bei Haarwuchsmitteln in Deutschland erreichen

Das Ziel / die Vision kann natürlich auch weiter reichen … 5 Jahre sind aber Maximum.

Beispiele: Nummer eins in unserem Marktsegment, internationale Ausdehnung …

Welche Absicht erzielen wir mit unseren Marketing-Aktivitäten?

Alle Marketing-Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, den Zweck zu erreichen, der in diesem einen Satz genannt ist:

Beispiele:

  • monatliche Downloads unserer Software-Probeversionen im Internet
  • Zwei unverbindliche und kostenlose Erstberatungen pro Woche
  • Marktanteil innerhalb von einem Jahr von 12 % auf 30 % erhöhen
  • Anzahl der Ladenbesucher auf 500 pro Woche erhöhen
  • Nachfrage nach Probepackungen verdoppeln

Welches Ziel wollen Sie mit Ihrem Marketing konkret erreichen?

  • mehr Kunden
  • mehr Umsatz
  • Kunden halten
  • besseres Image
  • höhere Bekanntheit
  • neue Zielgruppen gewinnen
  • bessere Auslastung
  • größeren Marktanteil
  • höhere Kundenfrequenz

Bitte nehmen Sie sich nicht mehr als fünf Ziele gleichzeitig vor. Viele Leute blockieren sich schon von Anfang an, indem sie 30 Ziele gleichzeitig verfolgen. Die armen Kerle arbeiten rund um die Uhr – tun von allem ein bisschen – und stellen dann am Ende des Jahres frustriert fest, dass sie überhaupt keine nennenswerten Resultate oder gar Wachstum erzielt haben.
 

Weiter gehts im Marketingplan mit "Welche Zielgruppen sprechen Sie an".

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Friday, 05 December 2008

Marketingplan: Tipps und Tricks für kontinuierliche Neukundengewinnung

Warum ein Marketingplan für die zukünftige Neukundengewinnung so wichtig ist und wie ein brauchbarer Marketingplan aufgebaut ist, haben wir jetzt ausführlich erläutert. Hier noch einige Tipps und Anregungen zum Thema Marketing, Werbung und Neukundengewinnung …

Werbekiller Tagesgeschäft?

Marketing ist Chefsache. Reservieren Sie täglich oder wenigstens ein- oder zweimal in der Woche eine feste Zeit für Werbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Optimalerweise gehen Marketing und Geschäftstätigkeit ineinander über.

Kontinuität geht vor Kreativität!

Nicht immer alles ändern. Lieber weniger kreativ, aber dafür konsequent. Nicht "in Schönheit und Perfektion sterben".

Ein guter Plan, der heute umgesetzt wird, ist besser als ein perfekter Plan, der nächste Woche umgesetzt wird.

Geben Sie einer Marketing-Kampagne Zeit zu wirken.

Machen Sie keine planlosen Einzelaktionen, die oft schon deshalb wirkungslos verpuffen, weil zurzeit kein Bedarf vorhanden ist. Entwickeln Sie verschiedene miteinander verbundene Aktivitäten, die sich so gegenseitig unterstützen und Ihre Botschaft über eine längere Zeit in den Markt transportieren.

Verbrennen Sie kein Geld

Starten Sie keine Marketing-Aktion, ohne sie vorher getestet zu haben. Testen Sie erst im kleinen Umfang, bevor Sie viel Geld in die Hand nehmen.

Machen Sie nicht vom allem ein bisschen: Konzentration auf das Wesentliche

Nehmen Sie sich nicht mehr als fünf Ziele gleichzeitig vor. Viele Leute blockieren sich schon von Anfang an, indem sie 30 Ziele gleichzeitig verfolgen. Die armen Kerle arbeiten dann rund um die Uhr – tun von allem ein bisschen – um dann am Ende des Jahres frustriert festzustellen, dass sie überhaupt keine nennenswerten Resultate erzielt haben.

Denken Sie nur an den Vorteil für Ihren Kunden!

Investieren Sie nicht in Marketing, das unterhaltsam, lustig oder komisch ist. Marketing soll für Sie Geld verdienen und nicht ein Lächeln in die Gesichter Ihrer  potentiellen Kunden zaubern. Erst wenn der Kunde für sich selbst einen Vorteil / Nutzen sieht, wird er zum Kunden und kauft Ihr Produkt.

Sagen Sie was JETZT getan werden soll

Versehen Sie jede Marketing-Maßnahme mit einer abschließenden Handlungsaufforderung. Sagen Sie, was getan werden soll. Wenn Sie das nicht sagen, tut auch keiner was!

Seien Sie anders als die anderen.

Kopieren Sie nicht die Konkurrenz, sondern schaffen Sie für Ihr Unternehmen ein eindeutiges unverwechselbares Gesicht.

Bieten Sie der richtigen Zielgruppe am richtigen Ort zur richtigen Zeit das richtige Produkt an.

Dann funktioniert Ihr Geschäft und es ist egal, ob Ihre Werbung gut oder schlecht gestaltet ist.

Vernachlässigen Sie Ihre "alten" Kunden nicht.

Es kostet nur ein fünftel, Ihren bisherigen Kunden etwas zu verkaufen als Neukunden zu gewinnen. Vorsicht: Aber bitte gehen Sie Ihren Stammkunden nicht – weil es so schön einfach ist - mehrfach im Jahr auf die Nerven, bis keiner mehr etwas mit Ihnen zu tun haben möchte.

Machen Sie laufend Werbeerfolgskontrolle.

Überprüfen Sie, wo Ihre Werbung funktioniert und wo nicht. Beenden Sie unwirksame Maßnahmen und investieren Sie das so eingesparte Geld in die wirksamen Werkzeuge.

Tun Sie was. Etwas Werbung ist besser als gar keine Werbung!

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Thursday, 28 February 2008

Page View nicht mehr wichtig

Die beliebte Online-Maßeinheit Page View (also die durch einen Benutzer vollständig in den Browser geladene Webseite) wird durch Web 2.0 immer unwichtiger. Was für den ein oder anderen Marketingverantwortlichen noch eine Überraschung zu sein scheint, ist den Firmen die ernsthaft EBusiness betreiben, schon längst klar: Nicht der Besucher zählt, auch nicht wieviele Seiten er angeklickt hat ... sondern einzig und alleine ob er kauft! Ernsthafte und erfolgsorientierte Internet-Anbieter schauen nach der Conversion-Rate bzw. dem CPO (Cost per Order).

Warum der Page View megaout ist und wie es mit den Online-Kennzahlen weitergehen kann, hier bei der Computerwoche ...

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Monday, 26 November 2007

Mehr Leads generieren durch weniger Pflichtfelder

Mehr Leads generieren - also mehr Anfragen, Kontakte, Downloads usw. zu bekommen - ist die hohe Kunst im Internet-Marketing! Zwar ist der erste Schritt immer erst die Steigerung der Besucherzahlen durch Suchmaschinenoptimierung oder bezahlte Anzeigen (z. B. Google Adwords oder Yahoo SearchMarketing), aber was hat man von den steigenden Besucherzahlen, wenn "die nicht kaufen", sondern das Kontaktformular mittendrin abbrechen?

Das Problem ist in den meisten Fällen, dass auf dem Lead-Formular (viel) zuviele Fragen in Form von Pflichtfeldern gestellt werden, die kein Interessent bei einem ersten Kontaktversuch schon beantworten möchte. Je nach Kontaktart ist es zwar erforderlich, bestimmte Daten über sich preiszugeben, weil sonst eine Anfrage nicht vernünftig bearbeitet werden kann, aber immer sollte die Regel gelten: Weniger ist mehr.

Beispiel Softwarehaus: Besser als jede langatmige (schöngefärbte) Produktinformation ist doch der Test der Software direkt auf dem eigenen PC. Also möchte ich als Interessent recht schnell einen Download der potentiell geeigneten Software erreichen, um diese in Ruhe ausprobieren zu können. Ein Lead ist der erste Schritt zu einem potentiellen Kauf, noch nicht der Kauf! Während man in früheren Jahren einfach das Programm herunterladen konnte, ist die übliche Praxis im Softwarebereich mittlerweile der personalisierte Download, bei dem vorher eine mehr oder weniger große Anzahl an persönlichen Daten abgefragt werden. Das schreckt doch jeden ab. Ok, meine eMail gebe ich an, damit ich einen Download-Link erhalten kann, meinen Namen gebe ich auch noch an, damit die eMail weiß, wen sie erreicht, aber bereits eine Telefonnummer als Pflichtfeld vorzugeben mag zwar den Datensammeltrieb des Callcenters befriedigen, aber schon das steigert die Abbruchrate immens. Ich will doch nur eine Software testen. Erst wenn diese meinen Anforderungen genügt, werde ich mich gerne von alleine mit dem Softwarehaus in Verbindung setzen um mehr Informationen zu erhalten und/oder das Programm zu kaufen.

Wenn das Programm für mich aber nichts taugt, brauche ich auch keine nervigen Anrufe eines Callcenters, die mir die Zeit stehlen, während sie versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Also Software-Downloads (oder kostenlose eBooks, Vorlagen usw.) - wenn überhaupt - mit nur ganz wenigen Pflichtfelder ermöglichen. Das erhöht die Bereitschaft diesen wichtigen ersten Schritt zu gehen deutlich. Leads generieren bedeutet die erste Kontaktaufnahme zu erleichtern. Danach muss dass Produkt überzeugen. Ist die Bereitschaft vorhanden, mit dem Softwarehaus ins Geschäft zu kommen, kann man in der Software selbst dafür sorgen, dass der nächste Kontakt oder gar der Kauf des Produkts dem Interessenten sehr leicht gemacht wird.

Bei Anfragen nach Dienstleistungen gibt es dagegen zwei Taktiken. Entweder frage ich nur wenig Informationen ab, ermögliche also eine schnelle Kontaktaufnahme ... dann muß ich damit rechnen, viele unqualifizierte Leads zu bekommen, die man mühsam und nicht ohne deutlichen Zeitaufwand in Spreu und Weizen per Telefon oder eMail sortieren  muss ...

... oder das gesamte Anfrageformular besteht quasi fast nur aus Pflichtfeldern. Das ist zwar wiederum eine große Hürde für jeden Interessenten und die Absprungrate wächst ... allerdings erhöht dass die Qualität der Leads deutlich. Motto: Wer sich die Mühe macht, umfangreiche Formulare auszufüllen, stellt eine sehr qualifizierte Anfrage und ist an dem Produkt oder Unternehmen auch sehr interessiert.

Viele unqualifizierte Anfragen die einem die Zeit stehlen und nur mühsam zu Kunden gemacht werden können oder recht wenige qualifizierte Leads, die fast schon Kunde sind, wenn sie das Formular ausfüllen. Hört sich an wie die Wahl zwischen Pest und Cholera?

Es gibt noch einen einfachen Mittelweg: Keine Pflichtfelder machen, aber durchaus viele Informationen abfragen - dabei aber bitte von "weiteren hilfreichen Angaben" oder so ähnlich sprechen. Dieser Weg ist bewährt und funktioniert. Ein Beispiel für eine gut konvertierende Anfrageseite für Suchmaschinenmarketing findet sich hier bei uns ...

Hier ist die Hürde, das Lead-Formular auszufüllen recht niedrig ... aber durch die gezielte Abfrage von freiwilligen Informationen erkennt man dann sehr schnell, wer sich mit der Anfrage Mühe gegeben hat und wer nicht. Jetzt bleibt es jedem selbst überlassen, wie er mit den vielen Leads umgeht.

Was man sonst noch so auf Kontaktformularen alles falsch machen kann, hier unter Usability von Kontaktformularen ...

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Wednesday, 03 October 2007

e-Business-Development - Geschäftsidee im Internet kostenlos umsetzen

Sie haben eine richtig gute Geschäftsidee im Internet. Auch über die erforderliche Homepage oder den Online-Shop haben Sie sich bereits Gedanken gemacht. Erste Ideen für eine erfolgreiche Vermarktung der Website sind ebenfalls vorhanden. Erste Angebote für die Realisierung sind bereits eingeholt ... und bei den Summen, die Sie für das gesamte Projekt bezahlen sollen, sind Sie dann fast vor Schreck vom Stuhl gefallen:

8.000,- € "nur für einen Online-Shop"? 15.000,- € für "ein läppisches Internetportal"?

Das kann je nach Umfang der nötigen Arbeiten durchaus realistisch sein! Soviel Geld können Sie in der Startphase nicht in Ihre Geschäftsidee stecken? In vielen Fällen bedeutet das aber auch das Ende einer vielleicht richtig guten Geschäftsidee im Internet. 

e-Business-Development ist die Entwicklung und Umsetzung einer neuen Geschäftsidee im Internet. Entweder wird das Internet als neuer Vertriebsweg aufgebaut, oder ein bestehendes Geschäft wird stark ausgebaut. Berater für Marketing und eine exakt angepasste Software sind wichtig, aber teuer. Wenn Sie eine spannende Idee für ein lukratives Geschäft im Internet haben, dieses aber Mangels Ressourcen nicht zügig umsetzen können, bieten wir Ihnen an, das Geschäft  ohne Kostenrisiko für Sie gemeinsam mit uns zu realisieren.

Erfahren Sie hier mehr über e-Business-Development und eine mögliche Kooperation bei der Umsetzung Ihrer Geschäftsidee im Internet ...

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Tuesday, 05 June 2007

Studien zum Kaufverhalten im Internet

Über das Kaufverhalten im Internet bietet die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung eine umfangreiche und spannende Sammlung diverser Studien zum Download an. Hier wird das Suchverhalten und Kaufverhalten für verschiedene Branchen genauer untersucht.

Neben der "klassischen" Nutzung eMail, informieren sich (2006) satte 94,5 Prozent der Onlinenutzer im Netz über Produkte zur Entscheidungsfindung vor dem Kauf oder (in einer späteren Phase) zur Preisrecherche. Mehr über die einzelnen Phasen der Suche im Internet hier unter Kaufberatung per Suchmaschine im Internet ...

Ohne Übertreibung kann man also davon sprechen, dass die Online-Recherche mittlerweile zu einem der wichtigsten kaufvorbereitenden Faktoren geworden ist. Nirgendwo anders als bei Google, eBay, Preisvergleich.de & Co. werden Preise für vergleichbare Angebote transparenter ... übrigens einer der Hauptgründe für "erfolglose Online-Shops". Wer kauft schon das gleiche Produkt gerne beim teuersten Anbieter, der ja hier nur einen Klick vom billigsten Anbieter entfernt ist!

Am häufigsten wird nach Urlaubsreisen und Last-Minute-Reisen recherchiert, danach folgen die Suchen nach Flugtickets und Bahntickets, Hotels, Büchern, Autos sowie Eintrittskarten. Spezielle Branchenauswertungen gibt es hier ...

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Monday, 23 April 2007

Kaufberatung per Suchmaschine

86 % der Internetnutzer recherchieren vor einem Kauf im Internet. Hört sich schon recht gut an. Aber imposanter sind noch die absoluten Zahlen: Bei mittlerweile knapp unter 40 Mio. Nutzern in Deutschland bedeutet das, dass etwa 33 Millionen Deutsche (ab 14 Jahren) vor einem Kauf aktiv im Internet herumsurfen, um die richtige Wahl zu treffen und den richtigen Anbieter zu finden! Neben der Suchmaschine erfolgt die Recherche und Kaufberatung auch in Online-Shops, Preisvergleich-Portalen, Marktplätzen (wie eBay, Amazon) und diversen Foren oder thematischen Portalen.

Gesucht wird dabei mehrstufig, man unterscheidet drei Phasen einer Kaufberatung:

1. Die Info-Phase
2. Die Entscheidungsphase
3. Die Kaufphase

Am Anfang des Informationsprozesses steht dabei in der Regel die Suchmaschine, um überhaupt einen Eindruck davon zu bekommen "was geht". So ist besonders die Suche nach technischen Daten in der Info-Phase wichtig. Erst wenn grundlegend klar ist, welche Geräte oder Hersteller für einen Kauf in Frage kommen, wird in der Entscheidungsphase nach Testberichten oder Meinungen/Empfehlungen gesucht. Steht fest, welches Gerät gekauft werden soll, beginnt die Kaufphase mit der Suche nach einem (preis)günstigen Anbieter.

Gezielte Anzeigenschaltung mit Google-AdWords oder Yahoo-Overture sorgt dafür, dass Online-Shops in der entscheidenden dritten Kaufphase bei den potentiellen Käufern sichtbar werden.

Erscheinen dagegen die AdWords-Anzeigen bereits in der Info-Phase oder der Entscheidungsphase, spricht man nicht nur die Nutzer mit fester Kaufabsicht an, sondern die noch Unschlüssigen, die ihre "Kaufberatung" noch nicht beendet haben. Für einen Online-Shop ist es wenig sinnvoll, für teure Klickpreise Kaufinteressenten über Produkte schlauer zu machen, die später in der Kaufphase erneut gesucht werden. Diese Abgrenzungen und Filterung von "Suchenden" ist nicht leicht, lässt sich aber mit etwas Erfahrung recht gut hinbekommen.

Die fehlerhafte Ausrichtung eines Google AdWords-Kontos kann schnell sehr viel Budget verbrauchen und führt zu keinen (oder nur geringen) Käufen. Mit einem gut fokusierten, gemessenen und so optimierten AdWords-Konto werden diese Irrläufer deutlich reduziert ...

Mehr Infos zu Suchmachinen als Online-Kaufberatung bei ecin in einem Artikel von Yahoo.

Michael Gandke ist Google Advertising Professional, die gandke marketing & software gmbh ist AdWords Agentur (Google Qualified Company)Michael Gandke (Google Advertising Professional - Adwords Agentur)

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Wednesday, 11 April 2007

Suchmaschinen-Marketing USA und Europa im Vergleich

Die USA sind Vorreiter, mit gehörigem zeitlichen Abstand trotte(l)t Europa hinterher. So ist es fast immer ... aber nicht beim Suchmaschinen-Marketing. Europa gibt aktuell mehr Geld für Suchmaschinen-Marketing aus als die USA. Einerseits wundert das nicht, haben die USA ja auch nur 295 Mio. Einwohner, Europa aber 465 Mio. ... allerdings ist Europa im Vergleich zu den USA kein einheitlicher Markt sondern in viele Sprachen und Entwicklungszustände "zerklüftet".

Zwar lassen sich viele bewährte Ansätze aus dem amerikanischen Markt auch nach Europa übertragen, aber dummerweise hat jedes europäische Land so seine Besonderheiten ... nicht nur bei der Sprache. Wer diese "Feinheiten" beim Suchmaschinen-Marketing im jeweiligen Zielland nicht beachtet, kann schnell Schiffbruch erleiden.

Eine sehr ausführliche Bestandsaufnahme macht ecin im Artikel Europäisches Suchmaschinenmarketing im Überblick ...

Interessant für die europäische Zukunft beim Suchmaschinen-Marketing ist aber auf jeden Fall der Blick in die Glaskugel USA ... sieht man doch dort jetzt schon europäische Trends von morgen:

Natürlich ist es für viele Unternehmen sehr leicht, bei Google-AdWords, Yahoo-Overture & Co. schnell über bezahlte Suchmaschinentreffer Besucher auf die Website zu bekommen. Durch genaues Webcontrolling ist auch eine gute Werbeerfolgskontrolle möglich. Die Preise für Pay-per-Click steigen (durch zunehmende Mitbewerberanzahl) aber weiter an. Immer mehr Kunden fragen somit nach Alternativen im Bereich der "normalen" Treffer im Index, also nach Suchmaschinenoptimierung. Der Aufwand dafür ist zwar deutlich höher und hohe Positionen sind teilweise nur mit erheblichen Anstrengungen möglich ... aber Suchmaschinenoptimierung ist eine mittelfristige Investion in Besucherströme, die sich erst recht rechnet, wenn man PPC-Anzeigen im Laufe der Zeit herunterfahren kann.

Die lokale Suche in Suchmaschinen wird immer stärker zunehmen. Zwar gibt es zur Zeit noch keine richtig spannenden Geschäftsmodelle in diesem Bereich, aber allein der Mitbewerberpreisdruck bei Google AdWords lässt viele Unternehmen, die nur lokal oder regional tätig sind, diese "überschaubare" Werbung bevorzugen. Seit Jahren Vorreiter sind da sicherlich die Gelben Seiten ... aber deren Suchintelligenz liegt auf niedrigem Niveau, dass andere Anbieter - allen voran Google - in diesem Bereich offene Türen einrennen könnten.

Der zweite Teil des ecin-Artikels geht auf die europäische Suchmaschinen-Landschaft ein und kommt zu interessanten Schlussfolgerungen ...

Michael Gandke ist Google Advertising Professional, die gandke marketing & software gmbh ist AdWords Agentur (Google Qualified Company)Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Thursday, 21 September 2006

Geld verdienen im Internet

Zum Thema Geld verdienen im Internet hier wieder kostenlos aktuelles Internet-Marketing Know-How in aktualisierter Fassung:

Meine Internet-Marketing-Tricks und Tipps zum Thema "Wie mache ich, dass meine Homepage verkauft und ich im Internet Geld verdiene mit folgenden Erweiterungen:

  • Suchmachinenoptimierung
  • Google-AdWords-Kampagnen
  • Links sammeln


Hier ist der direkte Link zum ebook Internet-Marketing Tipps (PDF-Datei, 25 Seiten, 290 KB, kostenlos).

 

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Saturday, 02 September 2006

Google hilft bei AdSense-Optimierung

Google AdSense ist ein Werbeprogramm, mit dem Google-AdWords-Anzeigen auf der eigenen Website eingeblendet werden können. Werden diese Anzeigen von Besuchern angeklickt, wird der Klickpreis (den der Inserent bei Google-AdWords für bestimmte Suchbegriffe geboten hat), zwischen Google und dem Webmaster geteilt. Wer auf seiner Website interessante Inhalte anbietet, für den ist Google-AdSense eine nette Einnahmequelle. Mehr über

Ach so ... bei Online-Shop oder reinen Business-Websites, die Produkte verkaufen oder Anfragen generieren wollen, sind diese Anzeigen (oder ähnliche Werbung wie Affiliate-Banner, eBay-Anzeigen...) nicht zu empfehlen, weil die Besucher dadurch leicht von dem eigentlichen Ziel der Seite abgelenkt werden. Denn was habe ich von 5,- € AdSense-Einnahmen, wenn mir eine Anfrage (Lead) im Wert von vielleicht 500,- € verloren geht, weil der Besucher auf eine spannende AdSense-Anzeige geklickt hat ...?

In vielen Fällen ist es aber leider so, dass die erwarteten Einnahmen aus AdSense nur sehr spärlich tröpfeln. Zwar kommen durchaus viele Besucher auf die Seiten, aber so richtig geklickt wird auf die Anzeigen nicht. Vielleicht liegt es daran, dass diese wie "Fremdkörper" wirken, oder aufgrund von sparsamen Content werden keine wirklich relevanten Anzeigen eingeblendet. Deshalb sind gute und weiterführende Tipps dringend gesucht.

Da Google am Erfolg von AdSense sehr interessiert ist - erhöht es doch über das Content-Netzwerk in Google Adwords die Reichweite der Anzeigen erheblich - gibt es mittlerweile direkt von Google eine sehr ausführliche Anleitung, wie man die AdSense-Anzeigen optimal in die eigene Website integriert. Auch auf die besondere Problematik von der Einbindung in Foren oder in Blogs wird detailiert eingegangen.

Auf die verschiedenen Besuchergruppen, die generell auf die Adsense-Anzeigen klicken, wird hier unter dem Thema Benutzerorientierte AdSense-Optimierung ausführlich eingegangen.

Michael Gandke ist Google Advertising Professional, die gandke marketing & software gmbh ist AdWords Agentur (Google Qualified Company)Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Google AdWords Agentur oder AdWords selber machen?

Macht eine Adwords Agentur für Einrichtung und Betreuung eines Google-AdWords Kontos Sinn? Ein Konto bei Google AdWords ist schließlich schnell selbst eingerichtet.

Bereits in wenigen Minuten können die eigenen AdWords-Anzeigen zwischen denen der Mitbewerbern stehen. So überlässt man den Konkurrenten nicht mehr kampflos die Suchmaschine. Im Vergleich zu der langfristigen Suchmaschinenoptimierung auf der linken Seite (Google-Index) sind die bezahlten Anzeigen praktisch sofort sichtbar und sorgen dafür, dass genau die qualifizierten Besucher auf die Website kommen, die nach den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen suchen. Soweit die Theorie zu Google Adwords.

In der Praxis wird man aber meistens schnell feststellen, dass zwar viele neue Besucher über Google-Adwords-Anzeigen kommen, aber die Verkäufe trotzdem nicht proportional ansteigen. Zwar gibt es sicherlich zusätzliche Verkäufe, aber die stehen nicht im ausgewogenen Verhältnis zu den zusätzlichen Besuchern.

Die Kunst bei einem Google-AdWords-Konto ist, die Suchbegriffe und Anzeigen auf die wirklich qualifizierten Besucher zu fokussieren, um Streuverluste und teure Irrläufer zu vermeiden. Wenn ein AdWords-Konto neu eingerichtet ist, verwendet Google Standardeinstellungen, die zwar bequem sind und mit wenig Aufwand für viele Besucher auf die Website sorgen, aber selten sind das die Besucher, die man wirklich haben will. Erschwerend hinzu kommen aufmerksame Mitbewerber, die ihre Anzeigenpositionen regelmäßig kontrollieren und häufig auf neue Konkurrenten mit höheren Mindestgeboten reagieren, was die eigenen Anzeigen dann niedriger positioniert oder aber - wenn man den Preiskampf mitspielt - im Laufe der Zeit zu immer teureren Anzeigenpreisen führt.

In den Anfängen (Ende 2002) war Keyword-Advertising mit AdWords ein sehr überschaubares System mit leichter Bedienung und vergleichsweise wenigen Mitbewerbern bei den eingenen Suchbegriffen. Im Laufe der Jahre - besonders ab 2005 - wurde sowohl der Leistungsumfang von Adwords immer größer, als auch die die Konkurrenz. 2003 konnte man mit einigen Suchbegriffe in seinem Konto recht einfach Besucher bekommen, die mangels Konkurrenz auch sehr konsumfreudig waren. Damals reichte es auch aus, einmal im Monat in sein AdWords-Konto zu gucken, "ob noch alles in Ordnung war". Die Zeiten sind endgültig vorbei. In vielen (umkämpften) Branchen ist es erforderlich, ein Konto täglich zu überwachen, ob sich die erwarteten Zahlen (Verkäufe, Anfragen, Anzeigenpositionen ...) auch wirklich eingestellt haben. Schon wenige Tage "Unachtsamkeit" können zu erheblichen Umsatzeinbußen führen. Google stellt zudem laufend neue Tools vor, die Effiziens des Kontos erhöhen, Beispiele dafür sind die zeitliche Anzeigensteuerung, Positionierung der Anzeigen auf einem festen Positionsbereich, neue Berichte usw., die man durch Studium der Online-Hilfe und durch Ausprobieren erst richtig kennenlernen muss. All das kostet viel Zeit, die einem selten zur Verfügung steht, wenn man im hektischen Tagesgeschäft eingebunden ist. Es fehlt einfach die Zeit für Experimente.

Genau da setzt nun die Betreuung über eine spezialisierte Google-AdWords-Agentur an. Durch die intensive Beschäftigung mit AdWords (und anderen Suchmaschinen wie Yahoo (Overture), Miva ...) sind die Agentur-Mitarbeiter immer "im Thema". Neue nützliche Tools können sinnvoll eingesetzt werden, neue Entwicklungen oder "Überraschungen" wie das Thema inaktive Keywords werden schnell erkannt und durch geignete Maßnahmen für den Kunden gelöst. Durch die jahrelange Beschäftigung mit Google AdWords sind die Tricks, die Kontostruktur und Optimierungsmöglichkeiten bekannt, die zu wirklich qualifizierten Besuchern führen, ohne dabei das Budget des Kunden zu strapazieren. Die geringen monatliche Kosten (schon ab 99,- €) für die Einrichtung und Betreuung des Kontos sind häufig bereits nach wenigen Tagen "wieder drin", erst recht wenn man monatliche Budgets in Höhe von mehreren tausend Euro hat. Was unsere Kunden von unserer Arbeit als AdWords Agentur und Optimierung haben und halten, sieht man dann auch hier ...

Das Lieblingsthema unserer Adwords Agentur bei der Optimierungs eines AdWords-Kontos ist: Messen heisst Wissen!

Ohne WebControlling (z. B. Google-Analytics, WebTrends o.ä.) und Conversion-Tracking (Verkäufe/Anfragen auf Keyword-Ebene protokollieren) kann ein AdWords-Konto nicht sinnvoll beurteilt und optimiert werden. So können sehr schnell unbrauchbare Suchbegriffe identifiziert werden und das Budget wird auf die brauchbaren Suchbegriffe konzentriert. Brauchbare Suchbegriffe sind die, bei denen man mehr rausbekommt als man reinsteckt. Hört sich lapidar an, ist aber nur bei intensiver Beschäftigung und Kenntnis von Google AdWords erreichbar.

Hier mehr Informationen darüber, wie der Leistungsumfang der AdWords-Betreuung über uns als AdWords Agentur aussehen kann ...

Als AdWords Agentur sind wir von Google zertifiziert als Google Qualified Company, was die professionelle und effiziente Durchführung von Kampagnen mit Google-AdWords sicherstellt

Michael Gandke ist Google Advertising Professional, die gandke marketing & software gmbh ist AdWords Agentur (Google Qualified Company)Michael Gandke (Google Advertising Professional & Adwords Agentur)

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Sunday, 20 August 2006

Online-Shop erfolgreicher mit Google-AdWords bewerben

Klar ... mit Google-AdWords kann man schnell seinen Online-Shop bewerben. Der Aufwand für die Einrichtung eines AdWords-Kontos ist sehr gering (mehr Infos hier: ) und schon in kurzer Zeit kommen über die ausgewählten Keywords erste Besucher auf die Homepage. Leider kauft keiner ... also wird das Tagesbudget in Google-AdWords weiter erhöht und auch die Klickpreise werden nach oben angepaßt, weil man schließlich neben den Konkurrenten ebenfalls prominent weit oben vertreten sein will.

Das Resultat ... leider kauft keiner ... oder noch viel schlimmer: Es kaufen einige wenige Besucher. Denn würde keiner kaufen, wäre das Experiment mit Google-AdWords bald erfolglos beendet, aber die wenigen Käufer machen immerhin Mut und und zeigen, dass sich prinzipiell über Google-AdWords und einen Online-Shop die eigenen Produkte verkaufen lassen. Also geht das Spiel weiter, das Budget wird höher, die Klickpreise werden gegenseitig hochgeboten, es kaufen tatsächlich immer mehr Kunden ... aber profitabel ist das auf keinen Fall!

Genau genommen ist das "Geld verbrennen". Dabei kann man mit Google-AdWords einen Online-Shop extrem profitabal bewerben und gute Renditen erzielen. Das Geheimnis liegt in der Auswahl der richtigen Suchbegriffe, der optimalen Ausnutzung aller Tricks bei einem AdWords-Konto und der durchgängigen Kontrolle des Besucherverhaltens.

1. Keyword-Analyse:

Sprechen Sie die Sprache Ihrer Kunden. Wer "Schraubendreher" produziert, aber der Rest der Welt sucht nach "Schraubenzieher", darf sich nicht wundern, wenn nur wenige Fachleute den Online-Shop besuchen.

Ein potentieller Kunde sucht nur Begriffe, die er auch kennt! Nur durch genaue Analyse der Wörter, nach denen potentielle Kunden tatsächlich suchen, sorgt man dafür, dass die richtigen Besucher in den Shop gelangen ... nämlich die mit einer Kaufabsicht der tatsächlich angebotenen Produkte. Anhand verschiedener Keyword-Datenbanken und Live-Suchen kann man ermitteln, welche Begriffe häufiger gesucht werden oder alternativ eingegeben wurden.

2. Das Google-AdWords-Konto optimal nutzen

Wie ein AdWords-Konto richtig genutzt wird, ist eine Wissenschaft für sich, aber ohne längere Erfahrung wird man sicherlich in die üblichen "Standardfallen" tappsen, die für "die Unwissenden" ausgelegt sind. Das fängt bei der Standard-Keyword-Option "Weitgehend passend" an - die unter dem Deckmantel "Bequemlichkeit" zwar dafür sorgt, dass nur einige wenige Keywords eingegeben werden müssen, aber dafür schlechte Klickraten und viele Streuverluste bringt.

Weiter geht es mit unkonkreten Anzeigentexten, die nicht klar aufzeigen, was sich hinter der Anzeige verbirgt und so entweder viele Neugierige anlocken (teure Irrläufer-Klicks) oder aber mangels Interesse kaum angeklickt werden. Das "wenig anklicken" hört sich im ersten Moment zwar nicht weiter schlimm an ("wenn keiner klickt, kostet das ja schließlich auch nichts", aber durch die niedrige Klickrate einzelner Keywords oder Anzeigen wird leider die Leistung der gesamten AdWords-Kampagne "versaut". Denn ... die Anzeigenposition ermittelt sich aus Maximalgebot * Klickrate Keyword * Klickrate Anzeigen * viele andere Faktoren, was bedeutet, dass bei niedriger Klickrate das Maximalgebote deutlich höher sein muss, um gute Positionen zu erreichen.

Ausschließende Keywords werden meistens überhaupt nicht benutzt. In einem Online-Shop habe ich üblicherweise wenig zu verschenken, also sollte man die ganzen "Gratis-Abzocker" ausschließen, indem man z. B. -gratis, -kostenlos, -umsonst usw. als zusätzliche Keywords einträgt.

Weitere "Tricks" - oder nennen wir es besser "AdWords-Know-how" wie zusätzliche Keyword-Optionen, AB-Splittests, Kontostruktur, oder Anzeigenplanung usw. werden überhaupt nicht genutzt. Die Standard-Option "Content-Werbenetzwerk nutzen" bleibt aktiviert, was bedeutet, dass auf unzähligen Partnerseiten die eigenen Anzeigen eingeblendet werden. Hört sich erstmal gut an, aber Google teilt dann die Klickgebühren mit dem Betreiber der jeweiligen Website. Leider gibt es mittlerweile unzählige MFA-Seiten (Made For AdSense), deren einzige Daseinsberechtigung ist, Klicks auf die Anzeigen zu produzieren und so "abzusahnen".

Nur wenn man alle Werkzeuge und "Schalter" sinnvoll einsetzt, wird ein Google-AdWords Konto optimal laufen.

3. WebControlling oder "Was machen meine Besucher überhaupt?"

Ein Google-AdWords-Konto ohne WebControlling ist rausgeschmissenes Geld!

Zwar ist es nett anzusehen, dass einige Keywords tolle Klickraten (CTR) von 30 % haben, aber das kann ja wohl jeder erreichen, wenn er in seiner Anzeige schreibt "Neuwertiger BMW 330ci zu verschenken". Hohe Klickrate bedeutet, die Anzeige paßt gut zum Suchbegriff. Mehr nicht.

Welche Keywords auch "verkaufen", sieht man nur mit aktiviertem Conversion-Tracking. Dabei wird auf der Seite "Vielen Dank für Ihre Bestellung" über einen kleinen Quellcode-Schnippsel in Richtung Google-AdWords protokolliert, dass das Ziel der Website (bei einem Online-Shop ist das z. B. ein Verkauf) erreicht wurde. Diese Conversion wird direkt bei dem Keyword "verbucht", über das der Besucher gekommen ist. Das hört sich doch schon mal ganz gut an. Das ist auch gut denn es sorgt dafür, dass man im Laufe der Zeit bestimmt 60 % der unrentablen Suchbegriffe entfernen kann.

Weiterhin kann man mit Tools wie Google-Analytics, WebTrends o. ä. genau beobachten, wie die Besucher über die Seiten navigiert sind, auf welche Links innerhalb einer Seite sie überhaupt geklickt haben, wie hoch die Absprungrate auf den Seiten ist, warum die zwar Produkte in den Warenkorb gelegt haben, aber dann doch nicht gekauft haben usw. Nur wenn ich weiss, was die Besucher in meinem Shop überhaupt machen, kann ich "gegensteuern" und z. B. die Versandkosten senken, wenn ich merke, dass 70 % der Käufer auf der Seite "Wählen Sie zwischen Vorkasse (9,50 Versand) oder Nachnahme (14,50 Versand)" abgesprungen sind, weil denen die Versandkosten für eine einzelne Robbie-Williams-DVD dann doch etwas zu hoch waren.

Eigentlich alles ganz einfach ... oder? Der Teufel steckt aber auch hier im Detail. Das Know-how, um einen Online-Shop erfolgreich mit Google-AdWords zu bewerben, erwirbt man selten in kurzer Zeit. Häufig fehlt im Tagesgeschäft auch die Zeit für (teure) Experimente. In solchen Fällen ist es oft preiswerter, einen Spezialisten diese Optimierung des Google-AdWords-Kontos zu übertragen. Bereits für geringe monatliche Beträge (ab 99,- €) wird der gesamte Optimierungprozess durchgeführt, zusätzliche Keywords recherchiert sowie Conversion-Tracking & Google-Analytics aktiviert und eingebunden.

Hier gibt es ein gelungenes Beispiel aus der Praxis für die Optimierung von Google-AdWords (Preise + erforderliche Maßnahmen), bei dem bereits in kurzer Zeit die Kosten für die Betreuung wieder eingespielt wurden.

Michael Gandke ist Google Advertising Professional, die gandke marketing & software gmbh ist Google Certified CompanyMichael Gandke (Google Advertising Professional)

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Tuesday, 04 April 2006

Fallen bei der Unverbindlichen Preisempfehlung

In Online-Shops wird gerne die "Unverbindliche Preisempfehlung" des Herstellers gezeigt, um die eigenen Verkaufspreise umso besser aussehen zu lassen. Dass man sich damit schnell auf rechtliches Glatteis und in eine beliebte Abmahnfalle begibt, ist eine andere Sache.

Was man alles beachten sollte und wie man es richtig macht, zeigt dieser Beitrag der Computerpartner ...

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Sunday, 05 March 2006

gandke gmbh ist Google AdWords Qualified Company

Die gandke marketing & software gmbh ist seit Januar 2006 Google AdWords Qualified Company im Google Advertising Professionals-Programm, also qualifizierte Google AdWords Agentur. Gegenüber dem Google AdWords Qualified Individual - also Einzelpersonen, wird bei einem qualifizierten Unternehmen die "Meßlatte" deutlich höher gelegt. Weitere Informationen finden sich hier direkt bei Google ...

Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Suchmaschinen-Marketing weiter auf dem Vormarsch

Suchmaschinen-Marketing, und dabei speziell das Keyword-Advertising, wird immer wichtiger für viele Firmen. Das zeigt der aktuelle Preisindex Spixx. Immer mehr Unternehmen nutzen den Branding-Effekt von Google-AdWords oder Yahoo-Overture, um "ihre" Marke im Bewußtsein der Verbaucher zu positionieren. In einigen Bereichen ergibt sich so eine deutliche Steigerung der Klickpreise. Erstaunlicherweise redet jetzt keiner mehr von einem deutlichen Rückgang der Klickpreise ... dann lag es wohl doch nur an der Urlaubszeit über den Jahreswechsel.

Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Wednesday, 25 January 2006

Telearbeit nimmt immer mehr zu

Telearbeit kommt immer stärker. Wie die Computerwoche berichtet, wird in den nächsten 15 Jahren mit einem Zuwachs um das Zwölffache gerechnet.

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Tuesday, 24 January 2006

Online-Werbung in Deutschland mit starkem Wachstum

Der Online-Werbemarkt boomt auch in Deutschland. Eine aktuelle Untersuchung von Nielsen zeigt bei den deutschen Unternehmen im Jahr 2005 ein Wachstum der Online-Werbung von fast 40 % im Durchschnitt. Einzelne "Ausreißer" wie Opodo, Arcor oder Citibank kommen im Vergleich zu 2004 sogar auf einen Zuwachs von über 300 %. Bewertet wurden die Sichtkontakte, also die sogenannten Ad Impressions. Dazu zählen sowohl die Einblendungen von bezahlten Anzeigen in Google AdWords, Yahoo Overture oder Miva, als auch der gesamte Bereich Bannerwerbung. Laut Nielsen Media Research verteilen Unternehmen einen immer größeren Teil ihres Werbeetats in Richtung Online-Werbung.

Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Monday, 23 January 2006

Der erste Eindruck einer Website ist wichtig

Ein Internet-Nutzer entscheidet bereits nach 50 Millisekunden - das ist halb so lang wie ein Augenblinzeln - ob ihn eine Website interessiert oder nicht. Ist der erste Gesamteindruck positiv, werden später sogar kleinere Fehler schon mal eher übersehen, wie die Computerwoche berichtet ...

Was alles für den Vertrauensaufbau einer Website oder Landing-Page wichtig ist, steht in unserem Gratis eBook "Wie Ihre Webste anfängt zu verkaufen" (PDF-Datei, 260 KB). Diese Internet-Marketing-Tipps & Tricks geben auf 23 Seiten konkrete Anleitungen, wie man das Potential einer Website ausnutzt.

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Friday, 13 January 2006

Erneut hohes Wachstum 2005 im Werbemarkt

In den klassischen Medien sind 2005 für Werbung über 19 Milliarden Euro ausgegeben worden, wie die RP über eine Studie von Nielsen berichtet. Dabei wurde nur der "klassische Bereich", also hauptsächlich Fernsehwerbung, Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Plakatwerbung untersucht. Für 2006 wird ebenfalls ein deutliches Wachstum von 7 bis 8 Prozent erwartet, hauptsächlich im Sog der Fußball WM und als Vorzieheffekt der Mehrwertsteuererhöhung.

Aber im Werbemarkt kommt es immer mehr zu einer deutlichen Umschichtung in Richtung Online-Werbung. Google AdWords & Co. verzeichnen sprunghafte Umsatzzuwächse. Auch in unserem Tagesgeschäft richten wir täglich für neue Kunden Google-AdWords Kampagnen ein oder optimieren bestehende AdWords-Kampagnen. Da scheint ein Knoten geplatzt zu sein:

Mittlerweile sehen tatsächlich viele Unternehmer das Internet nicht mehr als "nice to have", mit entsprechend liebloser Betreuung der vier Jahre alten Homepage durch irgendeinen Praktikanten oder "Webfritzen", sondern Internet wird Chefsache und die Unternehmen wollen über das Internet als eigenständigen Vertriebsweg Umsätze generieren.

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Thursday, 24 November 2005

Google gegen Microsoft und den Rest der Welt?

Google ist mit weitem Abstand die Suchmaschine Nummer Eins weltweit, in Deutschland ist Google mit über 80 % Marktanteil (besser: Suchanteil) sogar extrem dominant. Der wirtschaftliche Erfolg vieler Unternehmen hängt mittlerweile auf Gedeih und Verderb von wohlgesonnenen Positionierungen im Google Index ab. Google wird immer mächtiger? Will Google Weltmacht werden?

In seinem sehr lesenwerten Beitrag beschäftigt sich Alain Zucker in der Weltwoche genauer mit der Suchmaschine, vor der alle Angst haben ...

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Weihnachtseinkauf im Einzelhandel oder im Online-Shop?

Der Einzelhandel macht in den letzten beiden Monaten des Jahres ein Fünftel seines Umsatzes, wie die Rheinische Post berichtet. Viele Einzelhändler, wie beispielweise Juweliere, Uhren, Foto-/Video oder andere Anbieter von "Luxusgütern" machen in den letzten vier Weihnachtswochen sogar über 30 % von ihrem Jahresumsatz. Das Jahr 2004 war im Weihnachtsgeschäft mit 68 Milliarden Euro Umsatz sehr zufriedenstellend, für das Jahr 2005 wird aber mit einem leichten Rückgang gerechnet. Immerhin ist der Einzelhandel mit vollen Warenlagern und zusätzlichen Aushilfskräften gut für den Besucheransturm während der Weihnachtstage gerüstet und hofft auf einen Besucheransturm.

Dann wollen wir doch mal schauen, wie das wirklich ausgeht. Dem "Online-Einkauf" wird nämlich im Weihnachtsgeschäft 2005 im Vergleich zu 2004 ein deutliches Wachstum vorhergesagt bei einer insgesamt hervorragenden Zukunftsperspektive. Dass die Einkäufer die gewünschte Ware nicht anfassen können, soll ja angeblich kein Problem sein. Zu diesem Ergebnis kommt wenigstens der Preisvergleichdienst Schottenland. Auch auf Fachverkäufer können Online-Shopper gut verzichten. So zumindetens die Studie. Vielleicht aber ist das ja für einige Käufer doch ein Problem:

Letzten Samstag (19.11.) war ich in Düsseldorf, um einige Besorgungen zu machen. Die Kö platzte selbst gegen 17:00 Uhr noch aus allen Nähten, in den Parkhäusern gab es Parkplätze nur in den letzten Ecken. Auch in den Geschäften standen die Leute in dichten Trauben rund um die Verkäufer, Theken oder Regale. Aber die Kassen waren fast leer. Obwohl tausende Menschen unterwegs waren, hatte kaum einer Einkaufstüten in der Hand! Sehen und gesehen werden? Wohl kaum. Zwei befreundete Einzelhändler erzählten, dass an diesem Samtag zwar viel Andrang war, aber wenig Umsatz gemacht wurde.

Schon Anfang Februar 2005 war klar, dass sich die Einkaufsgewohnheiten deutlich geändert haben. Gefummelt und nachgefragt wird beim Fachverkäufer im Einzelhandel, dann werden im Internet Preise verglichen ... um beim günstigsten Anbieter zu kaufen. Das spart nicht nur bares Geld, sondern hat den weiteren Vorteil, dass die Ware (nach dem Fernabsatzgesetz) innerhalb von zwei Wochen wieder zurückgeschickt werden kann ... quasi ein Kauf auf Probe.

Die Hoffnung auf den weihnachtlichen Besucheransturm wird sich für den Einzelhandel also vermutlich erfüllen. Geld verdient wird aber nicht mit Besuchern, sondern nur mit Käufern. In fünf Wochen wissen wir genauer, ob die Besucher auch tatsächlich Käufer wurden. Nicht jeder Einzelhändler will das abwarten oder gar aussitzen! Erste Händler reagieren bereits auf diese geänderten Umstände und beginnen, mit eigenen Webauftritten oder Online-Shops das Internet als zusätzlichen Vertriebsweg aufzubauen. Wer Produkte verkauft, für den eignet sich ein Online-Shop und wer zumindestens im Internet "sichtbar" sein möchte, der macht als Einzelhändler regionale Werbung in Suchmaschinen, z. B. mit regional begrenzten Anzeigen bei Google-AdWords. Das bedeutet zwar nicht, dass "Fummler" dann auch im Ladengeschäft kaufen, aber wer mehr auffällt und "besser sichtbar" ist als die Konkurrenten, wird zwangsläufig bessere Geschäfte machen. Selbst offline im Einzelhandel.

Eine riesige Spielwiese für Guerilla-Marketing und Online-Marketing!

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Sunday, 20 November 2005

eBook mit Tipps zu Suchmaschinen-Marketing und Internet-Marketing

Unsere Suchmaschinen-Marketing & Internet-Marketing-Tipps zum Thema "Was ist zu tun, damit eine Website verkauft" sind mittlerweile über 15.000 heruntergeladen worden. Für uns erst recht ein Ansporn, jetzt in aktualisierter Fassung noch stärker auf das eigentliche Hauptproblem vieler Webauftritte einzugehen:

Jeder Webauftritt hat Besucher. Sei es über Treffer in den Suchmaschinen oder aber "zur Not" über bezahlte Suchtreffer (sponsored links) z. B. bei Google AdWords, Yahoo/Overture oder Miva. Es ist fast immer leicht möglich, ein Google-AdWords-Konto so zu optimieren, dass die Besucherzahlen deutlich zunehmen und qualifiziertere Besucher auf die Website kommen. Wenn man einige grundlegende Dinge beachtet und Suchbegriffe thematisch organisiert, wird sich die Klickrate der Anzeigen zwangsläufig verbessern. Zukünftige Besucher erhält man dann entweder zu (deutlich) geringeren Klickpreisen, oder die Position wird bei gleichen Klickpreisen besser, was wiederum mehr Besucher (zum alten Gesamtpreis) bedeutet. Das ist sicherlich sehr schön! Was aber ist, wenn kaum ein Besucher kauft?

Geld verdient wird nicht mit Besuchern, sondern mit Kunden!

Die meisten Webauftritte, die wir zwecks Verbesserung des Suchmaschinen-Marketing zu Gesicht bekommen, machen es ihren Besuchern viel zu schwer Kunde zu werden? Schon ein Klick zu viel, eine "fehlerhafte" Ansprache oder eine fehlende Information über den Bestellvorgang vertreibt Besucher auf die Seiten der Konkurrenten.

Die drei wichtigsten Kriterien, um aus einem flüchtigen Besucher einen Kunden zu machen sind ...

  • Vertrauen gegenüber dem (unsichtbaren) Unternehmen aufbauen
  • Kein "Blabla", sondern auf ein Bedürfniss eingehen und dann konkrete Angebote machen
  • mit klaren Handlungsaufforderungen "den Kunden an die Hand nehmen"

Ein verkaufsoptimierter Webauftritt (Landing-Page) konzentriert sich nur auf ein einziges Ziel ... einen neuen Kunden zu gewinnen. Alles Überflüssige wird entfernt, aber alles dafür Nötige muss vorhanden sein. Genau daran scheitern fast die meisten Webauftritte. Wie dieser Mechanismus funktioniert, beschreibt unser eBook:

Hier ist der direkte Link zu kostenlosen 23 Seiten Suchmaschinen-Marketing & Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB).

Michael Gandke (Google Advertising Professional)

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Wednesday, 26 October 2005

eCommerce & Online-Werbung kommt 2005 richtig in Schwung

Wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut, kommt das Internet immer mehr in Fahrt. Gerade im Endkunden-Bereich (B2C) werden glänzende Geschäfte gemacht, wie ECIN berichtet. Der Bereich Online-Werbung ist um 40 % gewachsen. Verlierer ist die "klassische Werbung", da von dort hin zur Internet-Werbung umgeschichtet wird. 

Da Online-Werbung - zumindestens aber das Keyword-Advertising wie Google-AdWords, Overture & Co. - im Vergleich zur Gießkannenwerbung deutlich zielgerichteter ist, wundert das hohe Wachstum nicht. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt das Internet häufig einen sehr effizienten Vertriebsweg dar.

Neben den etablierten Werbemedien wie TV, Radio und Print hat das Internet sich in wenigen Jahren einen gleichwertigen Platz gesichert ... Tendenz steigend.

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Monday, 24 October 2005

Neukundengewinnung & Umsatzsteigerung durch eigene Homepage

Nach einer Umfrage der 1&1 Internet AG zufolge haben über 70 Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten positive Erfahrungen bei der Neukundengewinnung über das Internet gemacht.

Bei etwa einem Drittel wurden mit dem eigenen Internetauftritt mehr als 20 Prozent der Firmenumsätze generiert und für 85 Prozent der befragten 5.000 Firmen in den USA, Großbritannien und Deutschland ist die Business-Homepage praktisch die kostengünstige Möglichkeit der Kundenansprache.

Diese Zahlen kommen zwar noch lange nicht an vergleichbare Studien in den USA heran, aber auch in Deutschland ist das Internet als eigenständiger Vertriebswegs praktisch aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken.

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Friday, 21 October 2005

Google AdWords optimieren: Keywords wurden inaktiv geschaltet

Höchste Zeit, das Adwords Konto zu optimieren ... Mehrmals täglich erreichen uns mittlerweile erboste eMails oder Anrufe, dass Google jetzt "wohl ganz abgedreht" ist. Keywords werden inaktiv geschaltet und müssen entweder "optimiert" werden oder aber gegen 4,14 € (manchmal sogar 8,28 €) erneut aktiviert werden. Selbst wenn das dann gemacht wird, erscheine man nur irgendwo auf den hinteren Plätzen. Häufiges Fazit: "Unser Google-AdWords-Konto ist teuer und nicht erfolgreich".

Ok ... das war ein geschickter Schachzug: Stimmt der Qualitätsfaktor von einem Keyword nicht (mehr) und wird es deaktiviert (inaktiv), kann man es ohne weiteren Optimierungsaufwand durch einfache Erhöhung des Mindestgebots wieder aktivieren. Wie praktisch. Das hat wohl jeder schon mal gemacht, mal eben den maximalen Klickpreis von ursprünglichen 0,20 € auf die geforderten 0,83 € erhöht. Das Keyword ist doch eigentlich gut gewählt ... oder? Nicht umsonst wächst Google rasant ... und praktisch alle Umsätze kommen aus dem Google-AdWords Programm, wie die Computerwoche berichtet. Respekt.

Aber gegen die Massen-Deaktivierung der Keywords kann man einiges tun und man sollte schleunigst sein AdWords-Konto optimieren. Große Konten mit unzähligen verschiedenen Anzeigen müssen "zerlegt" werden. Wenn Suchbegriff und Anzeige übereinstimmen, werden diese Keywords zum deutlich niedrigeren Preis wieder aktiviert. Als von Google qualifizierte Google Advertising Professionals kennen wir uns seit langer Zeit mit der Optimierung von Adwords-Konten aus. Wer keine Zeit zum Experimentieren hat, für den bieten wir zum Preis von nur 99,- € die Begutachtung und Optimierung eines Google-AdWords-Kontos an, was in vielen Fällen inaktive Keywords wieder aktiviert und zusätzlich durch zielgerichtetere Anzeigen die Klickrate erhöht ... was wiederum die Klickpreise (bei gleicher Positionierung) reduziert.

... und das müssen wir uns dann 10 Tage nach Start der AdWords-Optimierung von unseren Kunden anhören ... :-)

"Bezüglich der Klickraten muss ich sagen, dass ich äußerst zufrieden bin mit Ihren Aktivitäten, nicht nur dass die Bestellungen beträchtlich gestiegen sind, auch die Kundenanfragen bezüglich unserer Produkte haben sich gehäuft. Ich hätte mir nicht gedacht, dass so eine Optimierung in so einer kurzen Zeit schon solche Früchte tragen kann !!!! ..." sagt z. B. Thomas Stanzl, www.bodystore.at

Nachtrag: Im Juli 2006 folgte der nächste "Rundumschlag" mit weiteren inaktiven Keywords bei Google-AdWords. Diesmal ging es vorrangig um die Qualität der bei AdWords beworbenen Website ...

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)



Sie haben keine Zeit für Experimente? Gerne schauen wir uns Ihr Adwords-Konto einmal unverbindlich an und analysieren es auf mögliche Schwachstellen und machen Ihnen konkrete Vorschläge, wie Sie Ihr Adwords-Konto noch weiter optimieren können:

Als AdWords Agentur sind wir von Google zertifiziert als Google Qualified Company, was die professionelle und effiziente Durchführung von Kampagnen mit Google-AdWords sicherstellt

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Wednesday, 19 October 2005

Suchmaschinenoptimierung: Tipps & Tricks zum hohen Ranking bei Google & Co.

Was nützt die schönste Homepage oder der billigsten Online-Shop, wenn Besucher ausbleiben. Suchmaschinen (Google, Yahoo, MSN & Co.) weisen den richtigen Weg durch hunderte Millionen von Seiten im "Wissensmeer" Internet. Über 80 % der Internet-Nutzer verwenden sie täglich, um bestimmte Informationen zu finden. Umso wichtiger, dass ein Webangebot an obersten Positionen bei den Suchmaschinen zu finden ist, um viele Besucher als potentielle Kunden auf das Produktangebot oder Dienstleistungen hinzuweisen. Ein hohes Ranking (also die Position in den Trefferseiten der Suchmaschine) ist sehr wichtig, weil selten mehr als zwei oder drei Ergebnisseiten nach interessanten Treffern durchsucht werden.

Entscheidend ist aber, mit welchen Suchworten oder Wortkombinationen (Keywords) Sie gefunden werden müssen oder gefunden werden wollen. Viele allgemeingültige Begriffe (Einwortbegrife) sind heiß umkämpft und es finden sich tausende von Seiten. Wird eine Website auf den ersten 30 Positionen nicht gefunden, ist sie im Internet praktisch nicht existent! Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist keine Hexerei oder gar eine Geheimwissenschaft. Genau genommen sind nur recht wenige Tipps und Tricks zu beachten, um in den wichtigsten Suchmaschinen gut platziert zu sein. Hier habe ich einige grundlegende Tipps & Tricks für Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt, die mindestens beachtet werden müssen, damit eine Internetseite eine Chance auf vordere Positionen in Google & Co. hat.

Werden mindestens diese grundlegenden Anforderungen der Seitenoptimierung beachtet, verbessert sich das Ranking von Internet-Seiten oft schon sehr deutlich, was den Besucherstrom spürbar verbessert. Einen etwas ausführlicheren Beitrag von Markus Hövener findet sich hier bei ECIN ...

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Tuesday, 18 October 2005

Michael Gandke qualifiziert als Google Advertising Professional

Michael Gandke und Daniel Müller (beide Mönchengladbach) sind von Google als "Google Advertising Professional" zertifiziert worden und dürfen nun das Google Advertising Professional-Logo führen. Neben einem umfangreichen Test muss als Vorrausetzung für den Google Advertising Professional ein AdWords-Konto für 90 Tage mit Mindestausgaben von $ 1.000,- verwaltet werden.

Michael Gandke gründete 1988 mit 200,- DM Startkapital das Softwarehaus Gandke & Schubert. Durch cleveres Guerilla-Marketing und Nutzung moderner Online-Medien wurde G&S mit über 60 Mitarbeitern, fast 300.000 Anwendern und mehr als 700.000 Installationen der GS-Programme (GS-Auftrag, GS-FIBU, GS-Adressen, WISO-Buchhaltung, WISO-Auftrag …) einer der Marktführer für kaufmännische Software. Seit 1989 "online", ab 1995 im Internet aktiv, war cleveres Online-Marketing wichtiger Baustein für den Erfolg von G&S. Nach dem Verkauf von G&S entwickeln er und das Team der gandke marketing & software gmbh Webanwendungen unter ASP.NET / DotNetNuke und sorgen mit Suchmaschinen-Marketing und verkaufsoptimierten Webauftritten dafür, dass seine Kunden ihre Möglichkeiten im Internet konsequent ausnutzen, um neue Kunden zu gewinnen.

Mit Google Adwords und der Kampagnen-Optimierung beschäftigen sich Michael Gandke und Daniel Müller bereits seit den Anfängen im Jahre 2002. Durch nun weiter vertiefte Kenntnisse und die Anforderungen der Qualifizierung durch Google wird für Kunden durch die Zertifizierung als Google Advertising Professional die professionelle und effiziente Durchführung von Werbekampagnen mit Google-AdWords sichergestellt. Weitere Informationen zum Google Advertising Professional finden sich hier, zur Optimierung von Google-Adwords-Kampagnen hier ...

Als AdWords Agentur sind wir von Google zertifiziert als Google Qualified Company, 

was die professionelle und effiziente Durchführung von Kampagnen mit Google-AdWords sicherstellt

Michael Gandke (Google Advertising Professional - Adwords Agentur)

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Monday, 17 October 2005

Die beste Empfehlung: Mund-zu-Mund-Propaganda und Virales Marketing

Oft zählt die Empfehlung eines Freundes bei der Kaufentscheidung mehr als bunte Werbeprospekte, Plakate oder Flyer. Nur wie können Unternehmen diese Mundpropaganda (Virales Marketing = Verbreitung schnell wie ein Virus) strategisch zur Verkaufsförderung einsetzen und gewinnbringend nutzen? Welches Marketing-Potenzial hat Virales Marketing dabei auf der einen Seite, welche unerwünschten Effekte auf der anderen Seite?

Diese Fragen erörtert Sascha Langner - seit Jahren bekannt durch sein hervorragendes Internet-Marketing-Magazin MARKE-X - in seiner Buchneuerscheinung "Viral Marketing"

Aus dem Inhalt:

  • Was ist virales Marketing?
  • Grundlagen: Memetik, soziale Netzwerke und Mund-zu-Mund-Propaganda
  • Kernelemente eines Marketingvirus
  • Planung und Umsetzung von viralen Kampagnen
  • Erfolgsmessung und -auswertung
  • Fallbeispiele und Case Studies aus der Praxis - erfolgreiche (und nicht erfolgreiche) Kampagnen aus Deutschland, Großbritannien und den USA
  • Viral Marketing einmal anders: Gerüchte und Negativmeldungen
  • Virale Taktiken, die jedes Unternehmen sofort einsetzen kann

Zielgruppe:

  • Geschäftsführer in kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • Marketing-Verantwortliche und -Interessierte in kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • Selbstständige und Freiberufler

Drei Hörproben finden sich hier:

1. Grundlagen: Wie entsteht Mundpropaganda?

2. Was ist Viral Marketing?

3. Praxisbeispiele für Viral Marketing

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Friday, 14 October 2005

Internet in KMU als Wettbewerbsvorteil

In den USA haben 96% der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen Internet-Zugang und 72% eine eigene Business-Website, wie ecin berichtet.

Interessant ist, dass fast 80% der Befragten im Internet einen deutlichen Wettbewerbsvorteil sehen, weil das Geschäft so gesünder sei. Was "gesünder" nun genau ist, kann man nur erraten, aber da 82% monatliche Umsätze über ihre Website erzielen, wird einerseits das Internet als zusätzlicher Vertriebsweg damit gemeint sein. Das sind Umsätze, die man so wohl nicht zusätzlich gemacht hätte, sondern es werden neue Kunden online akquiriert.

Andererseits schauen sich über 50% der Unternehmen die Kundenkommentare (auf der Website / über eMail) genauer an und immerhin 30% der KMU nutzen diese schnelle und direkte Möglichkeit der Marktforschung, um eigene Produkte oder Dienstleistungen zu verbessern.

Insegesamt lässt sich das Internet aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegdenken, zumindestens in den USA nicht. Auch in Deutschland ist ein Online-Shop für viele Unternehmen heutzutage Realität, und bei vielen Websites ist häufig auch ein "Alibiformular" für die Kontaktaufnahme vorhanden. Reichlich versteckt und oft lieblos formuliert ... aber immerhin. Auch das Bewusstsein, dass Suchmaschinen-Marketing gemacht werden muss, damit mehr Besucher auf die Website kommen, nimmt immer mehr zu. Gerade im Bereich Suchmaschinen-Optimierung und Google-AdWords-Kampagnenbetreuung spüren wir eine deutliche Belebung ... aber mehr Besucher sind leider nur die halbe Wahrheit. Es wird viel zu wenig getan, um die Besucher auch zu Kunden zu machen:

Die Navigation ist kompliziert, die Seiten überladen und unübersichtlich, es wird ein wahrer Bauchladen an Produkten angeboten (um nur ja keine Verkaufschance zu verpassen) und Vertrauen zu dem Unternehmen kann ein potentieller Kunde garnicht erst aufbauen, weil Rückgabegarantien, Kontaktdaten oder Hintergrundinformationen zu dem "unsichtbaren" Anbieter fehlen oder nur umständlich zu finden sind.

Dass sich da (auf der Website) etwas ändern muss, sehen zwar immer mehr Unternehmen ein, aber bis diese Erkenntnis in Deutschland flächendeckend angekommen (oder gar umgesetzt) ist, werden noch einige Jahre vergehen. Viele deutsche Unternehmen sehen im Internet ebenfalls einen starken Wettbewerbsvorteil, aber in Deutschland sind das bislang vergleichweise wenige und "sehr innovative". Bis das eine so deutliche Mehrheit und "Normalität" wird, wie die 80% in den USA, wird es wohl noch Jahre dauern.

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Thursday, 08 September 2005

Fast 60 % in Deutschland im Internet online

Eine aktuelle Studio von ARD/ZDF kommt zu dem Ergebnis, dass bereits 37,5 Mio. Einwohner in Deutschland (ab 14 Jahren) online im Internet sind. Das sind 57,9 % der Bevölkerung. Da ich aber selbst schon einige "Kinder" unter 14 Jahren kenne, die natürlich ebenfalls online sind und das Internet recht intensiv nutzen, dürfte der tatsächliche Prozentsatz der "Onliner" sogar noch höher liegen. Ob davon allerdings jeder das Internet wirklich regelmäßig nutzt, ist eine andere Frage.

Eine Sättigung des Marktes ist noch nicht in Sicht, da weitere Zielgruppen wie z. B. Senioren, die bisher eher Berührungsängste "mit Internet und ähnlichem neumodischen Schnickschnack" hatten, nun auch anfangen, die verschiedenen Angebote im Internet zu nutzen. Vorreiter ist dabei sicherlich Online-Banking, um den regelmäßigen Weg zur Bank bei Routineangelegenheiten zu sparen.

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Thursday, 25 August 2005

Kinder Lernspiele im Internet als Online-Lernspiele

Das Internet entwickelt sich immer mehr als Plattform für Lernspiele. Bestes Beispiel dafür ist der Toggolino-Club, der von Super-RTL betrieben wird. Für Kinder werden hier online viele Spiele zum Lernen (Lernspiele) im Abo zur Verfügung gestellt. Mehr Infos unter TOGGOLINO CLUB - Lernspiele für Kinder

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Wednesday, 24 August 2005

KMU Angst vor dem Internet?

Kleine und mittlere Unternehmen haben laut einer Studie immer noch Angst vor dem Internet und nutzen ihr Online-Marketing-Potential im Internet noch lange nicht konsequent aus.

Das deckt sich auch mit unserer Erfahrung bei den betreuten Unternehmen. Anfänglich musste jedes Unternehmen eine Homepage im Internet haben, "weil die anderen auch eine haben". Teil der Marketing-Strategie oder gar des Marketing-Mix war das Internet aber nie ... höchstens halbherzig. Bestensfalls kommt es zu einem Relaunch der Webseiten, bei dem modische Aspekte im Design geändert werden. Leider bleibt viel zu oft der Content oder die Suchmaschineneignung auf der Strecke. Aber ohne eine "leckere" Aufbereitung der Inhalte interessieren sich auch die Suchmaschinen nicht für die Seiten und das Unternehmen bleibt im Internet weiterhin fast unsichtbar. Aufwand umsonst bzw. in die falsche Richtung investiert.

Zwar wird jetzt auch bei kleineren Unternehmen oder Freiberuflern zunehmend in bezahlte Suchmaschinenpositionen (Google AdWords, Overture, Espotting) investiert, aber mangels Know-how wird dabei häufig für die falschen Keywords zuviel Geld bezahlt. Nicht selten spielt die persönliche Eitelkeit des Chefs die entscheidende Rolle bei der Online-Marketing-Strategie: Er will sich bei bestimmten Keywords auf der ersten Seite sehen oder deutlich vor den direkten (verhaßten) Konkurrenten liegen. So balgen sich zwei oder drei Firmen bei Google AdWords für Klickpreise über 3,- € um vordere Plätze, die Kosten pro Conversion liegen bei über 150,- € und Google freut sich 'nen Wolf. Sinnvollere Keywords in kleinen lukrativen Nischen werden dann mangels Budget nicht mehr genutzt, obwohl dort die Kosten pro Conversion bei unter 3,50 € liegen.

Und selbst wenn dann Besucher auf die Homepage finden, müssen diese erst lange hilflos herumklicken, um zu einem gewünschten Ergebniss zu kommen. Über den ganzen modischen und grafischen Schnickschnack wurde ganz vergessen, den Besucher bei seinen Bedürfnissen abzuholen und ihn mittels optimierter Landing-Page zu einer gezielten Reaktion (Kauf, Lead, Anfrage, eMail-Adresse abliefern) zu motivieren. Dann wird sich auf einmal gewundert, warum so viele Besucher so wenig kaufen ...

Wie gerade KMU und Freiberufler ihre Möglichkeiten im Internet konsequent ausnutzen können, geben wir gratis auf 22 Seiten in unserem kostenlosen eBook "Internet-Marketing-Tipps" zum Besten ... Einfach mal reinschauen.

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Friday, 05 August 2005

Google-AdSense bekommt Konkurrenz durch Yahoo und Microsoft

Für viele Website-Betreiber sind die Einnahmen aus dem Google-AdSense-Programm eine nette Einnahmequelle. Bei diesem Programm teilen sich Google und der Website-Betreiber die Werbeeinnahmen aus Google-AdWords. Diese bezahlten Kleinanzeigen (sponsored-links) werden nicht nur in den Google-Trefferseiten rechts angezeigt, sondern auch auf anderen Websites. Je nach dortigem Content erscheinen zur Seite passende Kleinanzeigen aus dem Google-AdWords-Pool (wie auch hier unten).

Dieser sehr lukrative Werbemarkt weckt jetzt auch bei Konkurrenten Begehrlichkeiten. Nach einem Bericht der Computerwoche will Yahoo - und später auch Microsoft - die Marktführerschaft von Google knacken und ähnliche Werbeprogramme für kleinere Website-Betreiber anbieten.

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Thursday, 04 August 2005

Internet-Marketing eBook kostenlos mit Tipps & Tricks aktualisiert

Meine Internet-Marketing-Tipps zum Thema "Was ist zu tun, damit eine Website verkauft" gibt es jetzt in neuer aktualisierter Fassung. Hauptsächliche Erweiterungen:

  • Keyword-Analyse / Begriffsraumanalyse
  • Suchmachinenoptimierung
  • Google-AdWords-Kampagnen
  • Landing-Page optimieren
  • Nutzenargumentation


Hier ist der direkte Link zu 22 Seiten Internet-Marketing eBook (PDF-Datei, 170 KB, kostenlos).

[viral marketing on] Bei Gefallen Weitergeben ausdrücklich erwünscht [viral marketing off]

:-S

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Thursday, 28 July 2005

Mehr Internet-Durchdringung sorgt für gute Geschäfte im Internet

Im Internet wird gut verdient. Immer mehr Unternehmen machen durch oder mit dem Internet gute Geschäfte. Das ist mir bei vielen Kunden - speziell in 2005 - ebenfalls aufgefallen.

Ein Beitrag im Computerwoche-Blog kommt zu dem Ergebnis, dass es an der höheren Internet-Durchdringung liegen muss. Heutzutage sind deutlich mehr Leute im Internet unterwegs als noch vor vier Jahren. Wie deutlich die Internet-Nutzung von 2000-2005 zugenommen hat, zeigt sich hier ...

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Saturday, 23 July 2005

DotNetNuke: Opensource CMS in Unternehmen professionell einsetzbar?

Macht eine Unternehmens-Website auf Basis von DotNetNuke Sinn?

Einen Internet-Auftritt einzurichten ist recht leicht. Mit einigen hundert Euro ist man oft schon dabei. Das eigentliche Problem ist dann aber immer, die Seiten im Internet später aktuell zu halten. Entweder braucht man einen HTML-erfahrenen Mitarbeiter oder man ist ewig und dreit Tage auf seine Internet-Agentur oder den externen Web-Designer angewiesen, um Änderungen oder Erweiterungen an den eigenen Webseiten vorzunehmen. Ideal wäre, wenn man die eigentlichen Inhalte der Website – also den Text – einfach verändern könnte, ohne viel Ahnung von Programmierung oder HTML haben zu müssen. Dabei dürfen natürlich nicht die Seiten "zerschossen" werden können oder die Formatierung nachher aussehen wie Kraut und Rüben.
 
Content-Management-Systeme (CMS) sorgen da für Abhilfe: Sie trennen den Inhalt (die Texte) von der Programmierung und dem Layout. So ermöglichen sie eine schnelle Erstellung und Pflege des Internet-Auftritts ohne Programmierkenntnisse. Gegenüber der statischen HTML-Entwicklung (über eine externe Internet-Agentur) bieten sie im Alltag klare Vorteile:

  • Texte, Fotos, Grafiken oder ganze Seiten kann man hinzufügen, bearbeiten oder löschen
  • Von jedem Computer mit Internet-Zugang kann man auf alle Funktionen und Inhalte des Web-Auftritts zugreifen
  • Es können verschiedene Berechtigungen (Benutzerrollen) vergeben werden. Für jede einzelne Seite und/oder für jedes Modul auf einer Seite kann man festlegen, wer als Besucher was ansehen oder als Mitarbeiter etwas hinzufügen oder ändern darf.
  • Alle Inhalte können jederzeit selbst gepflegt werden, man braucht keinen externen Dienstleister dazu.

Viele "kommerzielle" Content-Management-Systeme haben hohe Lizenzkosten und für die regelmäßige Software-Pflege muss man zusätzliche Kosten einkalkulieren. Solche unnötigen Ausgaben sind heutzutage für viele Unternehmen nicht darstellbar und mittlerweile auch nicht mehr nötig. Auf dem Markt existieren unzählige freie Systeme, so genannte Open-Source-Lösungen, die von Jedermann ohne Lizenzkosten frei eingesetzt werden dürfen. Doch wegen des großen Angebots ist auch hier  eine kritische Auswahl der einzusetzenden Software besonders wichtig, weil Unternehmer Investitionen immer langfristig sehen müssen und nicht alle paar Wochen wieder das System wechseln können.

Das freie CMS mit der zurzeit wohl besten Zukunftsperspektive im Bereich für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler ist DotNetNuke.

  • DotNetNuke ist ein lizenzkostenfreies Content-Management-System für die Verwaltung und den Betrieb mehrerer Websites im Intranet, Internet und Extranet.
  • DotNetNuke ist modular aufgebaut und bietet alle Werkzeuge und Editierfunktionen für die komplette Verwaltung von Inhalten in Ihrem Web-Browser.
  • DotNetNuke kann über "Skins" absolut frei an Ihre Design-Anforderungen angepasst werden.
  • DotNetNuke läuft innerhalb der Microsoft-Windows-Welt und erfordert so geringe Einarbeitung. Durch das bekannte und standardisierte Umfeld (Microsoft Windows, Microsoft Office) bietet es eine hohe Investitionssicherheit.

Das bestechend einfache Fazit vieler Anwender …

Jeder der einen Text mit MS-Word schreiben kann,
kann mit DotNetNuke Texte im Internet veröffentlichen!

Zwar fehlen zur Zeit noch Features wie Worksflows oder Versionierung, was noch den Aufstieg in die oberste CMS-Profiliga versagt, aber DotNetNuke ist Open-Source, das bedeutet der komplette Quellcode der Software liegt vor und kann jederzeit an individuelle Anforderungen angepasst werden. Die Programmiersprache ist ASP.NET auf der modernen Microsoft .NET-Plattform. Als Datenbank kommt die MSDE kostenfrei zum Einsatz. Erst bei sehr hohen Benutzerzahlen (> 1.000 / Tag) und/oder vielen gleichzeitigen Zugriffen auf die Datenbank empfiehlt sich der MS-SQL-Server. Als technische Vorraussetzung wird das .NET Framework 1.1 benötigt, als Webserver-Betriebssystem Windows 2000/2003. Diese Webhosting-Basis stellen viele Internet-Hosting-Provider bereits für wenige Euro im Monat zur Verfügung.

DotNetNuke hat eine Vision: Software soll sich durch Offenheit, Transparenz und Verteilung von Wissen immer weiterentwickeln. Durch die schnell wachsende Community von über 170.000 Nutzern und einer großen Anzahl von Entwicklern in speziellen Foren oder Weblogs kann man jederzeit Support-Unterstützung bekommen oder auf kompetente Entwickler zurückgreifen. Ein sehr wichtiger Punkt, um als Unternehmen eine teure langfristige Abhängigkeit von einem externen Dienstleister zu vermeiden.

Aber gerade im Unternehmensbereich gibt es viele individuelle und spezielle Anforderungen an den Web-Auftritt und dessen Anbindung an vorhandene betriebliche Prozesse. Standardmodule helfen dann häufig nicht weiter. Durch die offene und gut dokumentierte Struktur von DotNetNuke lassen sich individuelle Programm-Module schnell entwickeln und in Betrieb nehmen. Das erlaubt, kostengünstig auf der leistungsfähigen und bewährten Infrastruktur von DotNetNuke aufzusetzen und sich allein auf eine individuelle Lösung im Internet zu konzentrieren. Was macht es auch für einen Sinn, das Rad  mehrfach zu erfinden oder gar an einer Funktionalität zu entwickeln, die bereits woanders wunderbar funktioniert und dabei sogar kostenfrei angeboten wird …?

Mein Fazit zu DotNetNuke

Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund der vielen Vorteile ein Content-Management-System einsetzen wollen, verfügen oft nur über ein begrenztes Budget. Teure "kommerzielle" Content-Management-Systemen haben hohe Lizenzkosten und vielleicht einige wenige "Vorteile", die überhaupt nicht benötigt werden. Die "klassische" Web-Entwicklung auf statischer HTML-Basis ist unflexibel, oft teuer und sehr oft gerät man in Abhängigkeit von einem Web-Dienstleister. Bleibt der goldene Mittwelweg:

Durch den Einsatz moderner Open-Source-Lösungen wie DotNetNuke spart man teure Software-Lizenzen und teure jährliche Updates. Das spart richtig Geld! Jetzt kann man sich mit dem Budget ganz auf die Umsetzung der optimalen und individuellen Lösung im Internet konzentrieren. Durch die clevere Investition in "wertschöpfende" Dienstleistungen und Entwicklungspartner - und nicht in Lizenzen - stellt man sicher, dass knappe Budgets nicht verschwendet werden und der maximale Nutzen im Internet für das Unternehmen und seine Kunden erreicht wird.

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Friday, 22 July 2005

Internet-Marketing fast gleichwertig mit TV und Print

Das Internet hat einen starken Einfluss auf Kaufentscheidungen. Das ist nicht unbedingt neu und auch schon länger bekannt. Seit dem Weihnachtsgeschäft 2004 kann man fast von einer Wende im Einkaufsverhalten bei den Verbrauchern sprechen und der Online-Shop hat den Durchbruch endgültig geschafft.

Mittlerweile hat im Bewusstsein der Verbraucher das Internet den gleichen Stellenwert wie TV oder Printmedien, wie eine Untersuchung von DoubleClick zeigt, über die ecin berichtet. Untersucht wurden zehn Produktkategrieren (Auto, Consumer Electronics, Kreditkarten/Banking, Heimwerkerprodukte, Investments/Hypotheken, Filme, Körperpflege, rezeptpflichtige Arznei, Telekommunikationsdienste, Reisen). Die Website der Hersteller oder Dienstleister gehört für 80 % der Befragten zur ersten Anlaufstelle bei einer Informationsbeschaffung. In sieben der zehn Kategorieren sind für die Befragten Websites sogar wichtiger als Fernsehwerbung, um eine Kaufentscheidung zu treffen, was bei der oft gebotenen "Qualität" der Werbespots im Fernsehen allerdings auch nicht weiter wundert!

Interessant ist, dass das Internet (genauer das World Wide Web) somit bereits zu seinem 12. Geburtstag einen gleichberechtigten Platz neben den anderen großen etablierten Marketing-Werkzeugen wie Fernsehen (TV) und Printmedien eingenommen hat. Da mittlerweile immer mehr Unternehmen auch die Vorteile des zielgruppengenauen Internet-Marketing und der automatisierten (sehr effizienten) Bestellprozesse mitbekommen, wird es nicht mehr lange dauern, bis ein noch größerer Anteil an Surfern nach der getroffenen Kaufentscheidung auch direkt zur Bestellung im gut präparierten Online-Shop schreitet. Eine riesige Spielwiese für cleveres Internet-Marketing. Aber gleichzeitig wird auch klar, dass Internet-Marketing professionell betrieben werden muss, um gegen Konkurrenten bestehen zu können. Mal eben seine Homepage ins Internet zu stellen ... die Zeiten sind lange vorbei. Das bringt keine qualifizierten Besucher und erst recht keine zahlenden Kunden.

Spannend ist, dass in neun von zehn Kategorien der Faktor "Mundpropaganda" die Kaufentscheidung deutlich beeinflusst, was lange nicht jeden freuen dürfte, weil dieser Faktor ja dummerweise nur wenig zu beeinflussen ist. Gerade das ist natürlich für Unternehmen, die ihr gesamtes Geschäft gerne zu 110 % durchplanen, um bloß keine Überraschung zu erleben, eine "Katastrophe". Nicht jeder nämlich sieht in öffentlich geäußerten Kundenmeinungen eine Chance für kundenorientierte Weiterentwicklung der eigenen Produkte, sondern leider nur den "Störfaktor Kunde".

Wer allerdings mit glaubwürdiger Öffentlichkeitsarbeit die Fäden der Online-PR - verbunden mit cleveren Guerilla-Marketing-Methoden - geschickt zieht, weiss auch den Faktor Mund-zu-Mund-Propaganda geschickt für seine Zwecke einzusetzen.

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Saturday, 02 July 2005

Online-Shop: Kauf ich oder kauf ich nicht?

Klick ich oder klick ich nicht? Kaufe ich in diesem Online-Shop oder kaufe ich woanders? Diese Entscheidungen, die normalerweise in Sekundenbruchteilen im Kopf eines Surfers ablaufen, können manchmal ganz schön schwer sein. Wer hat noch nicht frustriert vor einem überladenen Regal im Supermarkt gestanden und war total überfragt, welche der 30 verschiedenen Müslisorten denn jetzt die richtige wäre ...?

Je mehr Alternativen auf uns bei einem "Entscheidungsversuch" einstürzen, desto schwieriger wird die Entscheidung. Grund: Wir haben Angst davor, eine falsche Wahl zu treffen. 

Das ist schon auf der Homepage einer Unternehmes-Website so, wenn verschiedene Geschäftsbereiche oder Angebote auf einer Seite präsentiert werden "müssen". Erst recht zum Problem wird das im Online-Shop, wenn pro Produktgruppe viele unterschiedliche Artikel aufgelistet werden. Bei so vielen Möglichkeiten blickt doch keiner mehr durch ... 

Sascha Langner, Herausgeber des Internet-Marketing-Magazins Marke-X warnt in seinem Artikel Entscheidungspsychologie im Internet-Marketing davor, Besucher oder Käufer durch zu viele Auswahlmöglichkeiten zu überfordern. Dabei zeigt er auch, wie man überflüssige Alternativen eliminieren kann und welche praktische Bedeutung schlankere Entscheidungsprozesse für den Erfolg einer Website oder eines Online-Shops haben.

Wer an regelmäßigen und verständlich formulierten Informationen über das Thema Internet-Marketing interessiert ist, sollte den Newsletter von Marke-X beziehen ...

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Wednesday, 22 June 2005

Google Sitemaps: Zusammenfassung und Tools

Mit Google Sitemaps bietet Google ein Feature, um neue Website (eventuell) schneller in den Index aufzunehmen bzw. den Index bei bestehenden Seiten schneller zu aktualisieren. Hohe Aktualität bei den Suchmaschinen-Treffern ist wichtig für wirksames Internet-Marketing.

Um die (teilweise) unzähligen Seiten nicht manuell einzutippen, bietet Google einen Sitemap-Generator an, der aber einige technische Kenntnisse voraussetzt. Mittlerweile stehen aber im Web diverse einfach zu bedienende Sitemap-Tools zur Verfügung. Robert Chromow bietet bei akademie.de eine Zuammenfassung der Google-Sitemaps und stellt diverse Online-Generatoren für die Google Sitemaps vor.

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Tuesday, 21 June 2005

DotNetNuke und die Microssoft Web Hosting Strategie

Gestern fand in Neuss (liegt bei Mönchengladbach) eine Microsoft-Veranstaltung zum Thema "Shared Web Hosting" statt. Microsoft will jetzt mit aller Kraft den Markt der Hosting-Anbieter besetzen, der noch zum Großteil durch LINUX-Angebote dominiert wird. Grund für die Linix-Server-Dominanz: Die Lizenzkosten für das Betriebssystem entfallen.

Mit dem neuen Lizenzierungsmodell SPLA (Services Provider License Agreement) ist es möglich, am Ende des 30 tägigen Nutzungszeitraums einer Lizenz (z. B. Windows 2003 Server oder SQL-Server) die moderaten Mietgebühren abzurechnen. Seit diese "Abrechnung nur bei Nutzung" sich bei ISPs etabliert hat, findet man fast an jeder Ecke günstige Windows-Hosting-Angebote, die nur geringfügig teurer sind als vergleichbare LINUX-Server.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nun die zukünftige Web-Provider-Killerapplikation gesucht wird. Früher (so um 1999) war eine Web-Visitenkarte das Maß aller Dinge, danach wurden die Webs immer leistungsfähiger, der Webspace immer größer. Jetzt steht die Kommunikation über eMail (OWA Outlook-Web-Access, Telefon, Fax, SMS & Co. im Mittelpunkt. Motto: Mit Unified Messaging immer und überall erreichbar sein.

Was aber kommt ab 2005? Was wird die neue Killer-Anwendung für Hosting-Provider? Microsoft sieht in dieser Rolle vielleicht das Open-Source-Portalsystem DotNetNuke. Dieses sehr leistungsfähige Content-Management-System (CMS) auf Basis von ASP.NET bietet als Framework durch viele (optionale) Module einen hohen Leistungsumfang. Die Optik kann durch frei wählbare "Skins" frei gestaltet werden. Mit wenigen Handgriffen können bei einer zentralen DotNetNuke-Installation weitere Portale erstellt werden, die für geringe monatliche Gebühren vermietet werden.

Um den Vorteil von DotNetNuke in einen einzigen Satz zu fassen: Jeder der einen Text mit Word schreiben kann, kann mit DotNetNuke Texte (Content) ins Internet stellen.

Am Ende des langen Internet-Marketing-Prozess (mit Suchmaschinen-Marketing mehr Besucher gewinnen, mit optimierten Landing-Pages aus den Besuchen dann auch Käufer machen ...) ist DotNetNuke für uns Grundlage für unseren GaliNeo-Portalbaukasten, bei dem durch praktisch kostenlosen Einsatz sehr leistungsfähiger Webanwendungen das Internet als neuer (eigenständiger) Vertriebsweg aufgebaut wird. Daher schliessen wir uns der Microsoft Web Hosting Strategie gerne an:

Die eigentliche Software wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Gefragt sind fertige - online-marketing-optimierte - Portale, gerne auch Opensource. Wichtig ist, dass die Installation und Support sichergestellt sind und das System leicht von "normalen" Büroanwendern bedient und gepflegt werden kann. Verdient wird an individuellen Anpassungen der Geschäftsprozesse und des Designs. Die Firmen bezahlen so nur für indivuelle passende Lösungen und die tatsächliche Betreuung. Auf welche Probleme und Herausforderungen wir dabei trotz leistungsfähiger Grundlage stossen, steht bei Daniel Müller in seinem DotNetNukeBlog ... Hier finden sich auch für (angehende) DotNetNuke-Entwickler jede Menge Tipps & Tricks, die den Einstieg erleichtern.

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Wednesday, 15 June 2005

Suchmaschinenoptimierung contra Google AdWords

Mittlerweile sollte man meinen, dass die Adwords Pay-per-click-Anzeigen (sponsored links) in den Trefferseiten der Suchmaschinen allgemein akzeptiert sind und bei der Suche immer mit angeklickt werden. Motto: "Wenn jemand dafür bezahlt, gefunden zu werden, muss sein Angebot ja was taugen." Das aber ist nur für eine Hälfte der Internet-Nutzer so. Die anderen Surfer klicken nicht auf die bezahlten Textanzeigen, denn: "Der Anbieter ist bestimmt zu teuer, weil die für Suchmaschinenwerbung zu viel ausgeben." Was denn jetzt?

Aber das ist noch lange nicht alles. ECIN berichtet über eine Studie von Fittkau & Maß über das Suchmaschinenverhalten potentieller Kunden, wenn eine Kaufentscheidung ansteht. Interessant zu lesen. Fazit dieser Studie: Wichtig ist es, in beiden Anzeigenbereichen gut positioniert zu sein, weil die Surfer je nach Suchanfrage mal die linke, mal die rechte Seite bei der Auswahl bevorzugen.

Ich sehe noch einen anderen Grund, der fast noch bedeutender ist:

Der Internet-Marketing-Prozess [Suchmaschinenoptimierung, Anmeldung, Spidern, Indexaktualisierung] einer Website ist langwierig. Neue Seiten mit optimierten Keywords sind selten in weniger als zwei oder drei Wochen im Index der wichtigen Suchmaschinen zu finden. Oft dauert es sogar noch deutlich länger. Eine Katastrophe, wenn man dann feststellt, dass die falschen Keywords optimiert worden sind, die leider kein Surfer in den Suchmaschinen sucht. Bei zeitkritischen Produkten oder Aktionsideen ist diese Zeitspanne für Versuch und Irrtum viel zu lang ... diese Angebote müssen zeitnah beworben werden.

Das geht nur über die bezahlten Suchtreffer in Google AdWords , Overture & Co. Vorteil bei den sponsored links sind dann die aussagekräftigen Auswertungen, die sofort erkennen lassen, welche Keywords "laufen" und lukrativ sind und welche nicht. Für diese gut funktionierenden (weil nachgefragten) Keywords können die Seiten dann optimiert und angemeldet werden. Angefangen mit einer professionellen Keyword-Recherche in mehreren Datenbanken bis hin zur richtigen Einrichtung eines Google AdWords Kontos können wir Sie dabei unterstützen. Einfach mal unverbindlich anrufen oder ...

Als AdWords Agentur sind wir von Google zertifiziert als Google Qualified Company, 

was die professionelle und effiziente Durchführung von Kampagnen mit Google-AdWords sicherstellt

Michael Gandke (Google Advertising Professional - Adwords Agentur)

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Thursday, 09 June 2005

Platzierung der Google AdSense Anzeigen optimieren

Google selbst zeigt interessante Optimierungstipps für die Platzierung der AdSense-Anzeigen innerhalb von Content-Seiten. Für ein Weblog beispielsweise empfiehlt sich die Platzierung innerhalb des Beitrages oder noch besser direkt nach dem redaktionellen Teil, wenn sich der Leser fragt "Was mache ich jetzt?". Die Google-AdSense-Anzeige wird dann als "wertvoller" Seitenausgang genutzt und stellt eine interessante Einnahmequelle für Blogbetreiber dar. Wird die gleiche Farbkombination wie im redaktionellem Teil benutzt, sind die AdSense-Anzeigen auch optisch fast vollständig integriert, was die Klickbereitschaft der Leser weiter steigert:

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Wednesday, 08 June 2005

Mehr Neukunden durch ein eigenes Partnerprogramm

Ein lukratives Partnerprogramm (Affiliate-Programm) ist für viele Online-Shop-Betreiber eine interessante Möglichkeit, mehr Neukunden zu gewinnen und so mit vergleichweise wenig Aufwand im Internet mehr Geld zu verdienen. Großer Vorteil: Sie bezahlen nur dann, wenn tatsächlich etwas verkauft wird.

Bevor ein solches Partnerprogramm aber anrollen kann, sind viele Dinge sorgfältig zu bedenken, z. B. ...

"Werde ich Teil eines großen Partner-Netzwerks wie Affilinet. Zanox, AdButler & Co."
"Welche Provisionen soll ich ausschütten"
"Wie stelle ich die genaue Abrechnung der Verkäufe und korrekte Auszahlungen der Provisionen sicher"

Karsten Windfelder beschäftigt sich seit langer Zeit intensiv mit vielen Partnerprogrammen und bietet auf seiner Website www.100partnerprogramme.de jede Menge Tipps & Tricks zur Auswahl geeigneter Netzwerke oder auch dem Aufbau eines eigenen Partnerprogramms. Besonders interessant ist der Vergleich der Partnerprogramm-Netzwerke, von denen er aus eigener Erfahrung etliche gut kennt.

In einem ausführlichen Interview mit Nico Zorn auf Werbeanzeige.de geht Karsten Windfelder auf die Vorteile und Nachteile eines eigenen Partnerprogramms ein und gibt noch mehr Know-how zum Besten ...

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Mit Google Sitemaps schneller im Google Index

Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Webmaster seine mühsam erstellte Homepage bei Google angemeldet hat um dann Wochen oder gar Monate zu warten, dass der Googlebot vorbeischaut. Selbst wenn es dann eines Tages so weit war, konnte es manchmal noch lange dauern, bis die Seiten dann auch im Google-Index auftauchten. 

Google bietet jetzt als Betatest Webmastern ein neues Feature, um die eigene Website schneller im Google-Suchmaschinen-Index zu präsentieren, Google Sitemaps genannt. Google möchte damit die Zeit bis zur Aufnahme in den Index verkürzen und auch die Informationen über eine Website deutlich aktueller halten.

Neben dem letzten Aktualisierungsdatum kann für bestimmte Seiten auch eine Priorität eingeräumt werden. Auch Seiten, die bisher durch die interne Verlinkung nicht (richtig) erfasst wurden, können jetzt angemeldet werden. Das ist für viele Content-Management-Systeme (CMS) ein großer Vorteil, da dynamisch erzeugten Seiten (URLs) häufig zu Problemen führten und deshalb vom Googlebot nicht immer korrekt gespidert wurden.

Aktuelle Informationen und die Möglichkeit zur Eintragung der eigenen Website findet man bei Google Sitemaps hier ...

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Sunday, 22 May 2005

Wer braucht Weblogs?

Jeder vierte deutsche Internet-Nutzer weiß mittlerweile, was mit dem Begriff Weblog bzw. Blog gemeint ist. Zur Meinungsbildung oder Informationssuche werden Weblogs bei den "normalen" Internet-Nutzern aber nur zu 8 % genutzt, bei Weblogs-Fans schon zu über 40 %. Insgesamt spielen Weblogs damit zur Zeit in Deutschland noch eine eher untergeordnete Rolle. Mehr darüber bei ECIN zu der Studie von Proximity Deutschland ...

Interessant ist, dass zur Informationsbeschaffung eher Newsletter, andere Websites und Diskussionsforen verwendet werden. Das deckt sich mit meiner persönlicher Erfahrung ... genau in dieser Reihenfolge beschaffe ich mir auch Informationen und bilde mir zu bestimmten Themen meine Meinung.

Die wenigsten Weblogs haben wirklich dauerhaft interessante Inhalte, oft genug packt man sich an den Kopf, was der ein oder andere Beitrag denn soll ... aber das ist vermutlich sehr subjektiv. Der große Vorteil eines Weblogs liegt so eher im Bereich "Besucher gewinnen" und "Traffic steigern". Durch die Aktualität der Beiträge sind Blogs bei Suchmaschinen sehr beliebt und werden im Ranking (Position der Suchtreffer) fast immer bevorzugt. Wenn bestimmte Keywords gesucht werden, bekommt das Blog - genaugenommen einzelne Beiträge - so qualifizierten Traffic. Mit einem gut gepflegten Weblog gelangen so viele (neue) Besucher über Suchmaschinen auf einzelne Beiträge. Mehr Besucher ist der erste Schritt für cleveres Internet-Marketing.

Sind die Besucher erstmal auf der Seite, liegt es an jedem selbst, den Leuten weitere interessante Informationen in Aussicht zu stellen. In diesem Weblog bieten wir z. B. nach der "Fuß-in-der-Tür-Taktik" unser kostenloses eBook mit Internet-Marketing-Tipps an, dass auch erfreulich oft über dieses Weblog abgerufen wird. Auch eine "Exit-Strategie" über das Google AdSense-Programm kann Sinn machen, wenn man eine Alternative zum [Zurück]-Button des Browsers sucht.

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Thursday, 05 May 2005

Google AdSense als wertvoller Seitenausgang

Auch die interessanteste Website wird irgendwann verlassen. Entweder hat der Besucher die für ihn interessanten Informationen nicht gefunden oder er hat genug gelesen und will jetzt auf anderen Websites weiterstöbern ...

Es gibt aber zum [Zurück]-Button des Browsers eine interessante und wertvolle Alternative. Google bietet Website-Betreibern mit dem Programm Google AdSense die Möglichkeit, vom Inhalt her recht genau zum eigenen Content passende Werbeanzeigen (aus dem Google Adwords-Programm) auf der eigenen Internet-Präsenz einzubinden. Ist solch eine Anzeige für den Besucher interessant und klickt er diese an, vergütet Google diesen Klick mit einem Anteil an den Werbeeinnahmen.

Wenn man jetzt anhand seiner Log-Dateien oder einer Besucher-Tracking-Software (z. B. eTracker) feststellt, wie die "Klickpfade" der Besucher durch den Webauftritt laufen, kann man auf den Seiten, auf denen Ihre Website sowieso verlassen wird, Google AdSense-Anzeigen platzieren. Durch deren passenden Content bieten Sie (augenscheinlich) eine interessante Weiterführung Ihres Contents, werden so sehr oft angeklickt ... und wenn Besucher Ihre Seite schon verlassen, sollen Sie wenigstens dafür bezahlt werden ...

Besonders gut klappt das oft mit "alten" Seiten, die man eigentlich nicht mehr braucht. 2003 und 2004 haben wir uns beispielsweise viel mit dem Thema Businessplan für Existenzgründer beschäftigt und entsprechende Angebote auch im Internet veröffentlicht. Diese Seite ist unter mehreren Keywords in Suchmaschinen prominent platziert. Viel zu schade, um so eine Seite zu deaktivieren ... auch wenn wir das Geschäft mittlerweile so nicht mehr betreiben. Eine große Zahl von Besuchern wird über das gute Suchmaschinen-Ranking auf unsere Businessplan-Seite geleitet, erhält dort auch etlich gute Tipps (und weiterführende Links) zu dem Thema Unternehmenskonzept und Businessplan ... und verläßt in vielen Fällen diese Seite dann wieder über eine Google-AdSense-Anzeige ... Auch ein Ansatz für Internet-Marketing.

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Thursday, 21 April 2005

Böse Fallen bei der Domain-Kündigung

Viele Firmen, aber auch Privatleute, horten "zur Sicherheit" jede Menge Domains. Für den Moment interessante Domains werden schnell mal "mitregistriert" und auf Halde gelegt. Die zur Domain oder zur Idee passenden Produkte oder Dienstleistungen lassen dann oft jahrelang auf sich warten. Irgendwann entschliesst man sich dann doch, sich von den überflüssigen Domains zu trennen.

Oft nimmt dann aber das Unheil seinen Lauf und trotz - oder gerade wegen der - Kündigung entstehen hohe Kosten. Dieser Artikel bei akademie.de zeigt, wie die Fallen bei der Domain-Kündigung umgangen werden können.

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Tuesday, 19 April 2005

Guerilla-Marketing im Internet

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen. Zu fast jedem Thema existieren unzählige Foren – also Nachrichtenplattformen, die Fragen und Antworten behandeln. Für Produkttests oder Preisvergleiche haben sich verschiedene neutrale Platttformen wie "ciao.de" oder "dooyoo.de" etabliert, in denen Benutzer der Produkte ihre Meinung zu den Produkten veröffentlichen und diese auch bewerten können. Das ist natürlich aufgrund der so möglichen "Meinungsmache" eine hervoragende Tummelwiese für clevere Marketing-Cracks. Eine schöne Zusammenfassung über Internet-Marketing und wie man u. a. solche Foren nutzt, um mehr Besucher auf seine Website zu bekommen, steht bereits sehr ausführlich in meinem kostenlosen eBook Internet-Marketing-Tipps.

Die "allerneuste" Masche findiger Werbeagenturen sei nun aber, sich als Privatpersonen zu tarnen und dann entweder Schleichwerbung in Foren zu machen, oder aber sogar gezielt die Produkte der Konkurrenz schlecht zu machen. Die Computerpartner berichtet über solche Vorfälle, die in der Computer-Bild "aufgedeckt" wurden. Die Lümmel haben dabei sogar ihre IPs verschleiert, um nicht enttarnt zu werden.

Wer sich allerdings schon länger mit Online-Medien oder dem Internet beschäftigt, probierte solche hervorragenden Guerilla-Methoden zur Neukundengewinnung schon längst aus. Ab 1989 waren Mitarbeiter von meinem früheren Softwarehaus Gandke & Schubert (GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU usw.) regelmäßig in Mailbox-Foren wie z. B. dem FIDO-Net oder Zerberus unterwegs und beantworteten Fragen von Programmbenutzern oder stellten sich auch der Kritik der Anwender. Da wir immer als ganze Horde auftraten, häufig - selbstverständlich nur nach Feierabend -  auch als Privatperson, war es so recht leicht, die Stimmung und Kauflaune in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Viele Mitbewerber wussten damals noch nicht einmal von der Existenz solcher Mailbox-Netze. Ab 1995 setzen wir das in diversen eigenen und fremden Internet-Newsgroups natürlich fort ... (z. B. news.gsn.de).

Auf diese Weise - nennen wir es mal "clever geförderte Mund-zu-Mund-Propaganda" wurden hundertausende Programme verkauft, bevor wir 1998 überhaupt mal mit klassischer Printwerbung anfingen. Die bösen Buben, über die jetzt in der Computer-Bild berichtet wird, haben sich halt erwischen lassen. Eine Möglichkeit, solcher gezielter Schleichwerbung zu entkommen, ist z. B. bei Google in den "Groups" nach Threads zu einem gewünschten Produkt zu suchen. Man erhält so viele Einträge in unterschiedlichen Foren und kann sich so ein deutlich objektiveres Bild machen, als bei den oft nur dümmlich-platten "Berichten" auf den Preisvergleichs-PLATTformen. Ich persönlich kaufe kaum noch eine Produkt mehr, über dass ich nicht mindestens einige Zeit in diversen Foren recherchiert habe. Bis jetzt hat sich das bewährt. "Bewertungen" auf PLATTformen beachte ich dagegen selten.

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Thursday, 14 April 2005

Website Profit mit Partnerprogrammen

Wie kann man Geld verdienen im Internet ohne einen eigenen Online-Shop zu haben? Wie gründet man ein Online-Business ohne große Investitionen?

Partnerprogramme - auch Affiliate Marketing genannt - bedeuten, dass man selbst für andere Hersteller oder Händler Werbung macht, neue Kunden gewinnt und so hilft, deren Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Im Internet begonnen hat das alles mit dem Online-Buchhändler Amazon, der als erster ein Partnerprogramm für die Vermittlung von Büchern startete. Aber auch schon früher kannte jeder Kaufmann das Motto: "Bringst Du Kunde, kriegst Du Provision". Nicht anders funktionieren die modernen Nachfolger der Tipp-Provision ...

In dem ausführlichen, sehr lehrreichen und schön verständlich geschriebenem eBook "Website Profit - Erfolg mit Partnerprogrammen" beschreibt die Adenion GmbH, wie man mit Partnerprogrammen zu einem ansehnlichen monatlichen Nebenverdienst kommen kann. Dass sich die beiden Autoren Melanie Tamblé und Andreas Winkler mit dem Thema schon seit Jahren erfolgreich beschäftigen, merkt man den Tipps deutlich an.

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Friday, 08 April 2005

Suchmaschinen-Tippgeber

Eine schöne umfangreiche Sammlung von Tipps rund um Suchmaschinen-Optimierung, Ranking und Suchmaschinen-Tools findet sich im Suchmaschinen-Tippgeber.

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Monday, 04 April 2005

Googles Linkpopularität bald am Ende?

Empfehlungen macht man nur, wenn die Qualität stimmt. Eine Website ist umso beliebter, je mehr Links von fremden Sites auf sie verweisen. Auch für diese "Empfehlungen" muss die Qualität stimmen, weil bestimmt keiner eine schrottige Website durch seinen Link empfehlen möchte. Das Urteil von einer großen hochwertigen Site, die selbst von vielen anderen Websites empfohlen wird, zählt dabei mehr, als das vieler kleiner popeliger Homepages. Je "wertiger" eine Website dann ist - also je mehr wertvolle Links sie auf sich ziehen kann - desto relevanter musste sie ja sein ... desto höher im Ranking erschien sie dann auch. Suchmaschinen lieben Relevanz, weil nur qualifizierte Treffer bringen auch Benutzer die eine Suchmaschine nutzen.

So ungefähr funktioniert die Linkpopularität nach dem Google PageRank. Eine genauere Erläuterung habe ich bereits vor einiger Zeit gefunden. Wie immer, wenn sich gutgemeinte Dinge auch mit Manipulationen erreichen lassen, haben üble Gesellen mit dunklen Machenschaften durch Tricks die Suchmaschinenpositionen zu ihren Gunsten manipuliert. Je nach Suchbegriff findet man auf den ersten Seiten oft nur noch schwachsinnige Websites, die mit dem eigentlichen Suchbegriff oft nur wenig zu tun haben, sich diese gute Position aber z. B. durch Linkfarmen ermogelt haben. Dieses Suchmaschinen-Spamming ist mittlerweile eine richtige Plage geworden und vergrault Besucher. Grund genug für Google, seine Rankingberechnung zu prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

Über zukünftige Änderungen weg von der Linkpopularität hin zur Domainpopularität berichtet Alan Webb in marke-x, dem Internet-Marketing-Magazin von Sascha Langner.

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Thursday, 31 March 2005

Internet-Marketing statt "Gandke Blog-Bauchladen"

Da predige ich bei meinem Marketing-Workshop regelmäßig, dass sich die Leute fokussieren und spezialisieren sollen ... Motto: "Nicht von allem ein bißchen machen und dafür nichts richtig ..." und selbst (be)schreibe ich ein Bauchladen-Weblog :'(

Dabei will ich doch nur über alles rund um das Internet und rund um das Marketing im Internet schreiben, also über Internet-Marketing. Aus gandke marketing & software blog wird somit das gandke internet marketing blog. Fokussiert auf "Geld verdienen im Internet" und alles was dazu nötig, nützlich oder wissenwert ist.

Michael Gandke

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Thursday, 24 March 2005

Dummuser fallen auf Spam herein

Da habe ich mir vor zwei Wochen noch nicht vorstellen können, dass PC-Anwender so dämlich sein könnten, auf E-Mail-Spam hereinzufallen (31%) oder dort sogar noch etwas zu kaufen (immerhin 10%) ... und schon werde ich eines Besseren belehrt:

Die Computerpartner berichtet über eine Untersuchung der Radicati Group, nach der es tatsächlich noch reichlich Dummuser gibt (18%), die versuchen, den Spam per Unsubscribe-Link abzubestellen. "Herr lass es Hirn regnen" ... na ja ... danke schön ... jetzt weiß der Versender wenigstens, das diese automatisch und zufällig generierte E-Mail-Adresse existiert und kann diese endlich teuer verkaufen. Mehr über "Kein Spam mehr" hier auf der Security-Info ...

Die beste und teuerste IT-Security-Technologie hilft nichts, solange der Platz vor der Tastatur "fehlbesetzt" ist.

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Wednesday, 23 March 2005

Statt Google lieber Nischenanbieter?

Mit Microsoft mischt neben Google und Yahoo nun der dritte Anbieter für Megasuchmaschinen am Markt mit. Als Suchender ist aber nicht unbedingt die Größe des Index entscheidend, sondern die Relevanz der Treffer, also der Suchergebnisse. Diese großen Anbieter werden häufig genug mit speziell aufbereiteten Seiten zugemüllt, die zwar aufgrund bester Handwerkskunst bei der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) weit vorne angezeigt werden, aber dem Suchenden auf den ersten 12 Seiten selten brauchbare Erkenntnisse bringen.

Der Trend geht so immer weiter in Richtung "Klein aber fein", womit bei Suchmaschinen einerseits ein lokaler Bezug gemeint ist oder aber spezielle branchen- bzw. themenorientierte Nischenanbieter. Erste sinnstiftende Anbieter sind dabei z. B. Preissuchmaschinen, Handwerker- / Diensleistungssuchmaschinen oder themenorientierte Meta-Suchmaschinen.

Einen Überblick über die neuste Entwicklung gibt Monika Gatzke bei ECIN , über die "Vertikalität" berichtet auch ECIN ...

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Augenbewegung in Suchmaschinen

In Suchmaschinen geht der Blick bei den Suchergebnissen von links oben nach links unten und von dort wieder rechts hoch zum Bildschirmrand. Die ersten drei aufgelisteten Suchergebnisse erhalten dabei volle 100 % der Aufmerksamkeit, Platz 4 bekommt immerhin noch 85 % und der Rang 10 wird gerade noch von 20 % der "Blicke" beachtet.

Interessant: Bezahlte Treffer oberhalb der "echten" Suchergebnisse finden zwar erstaunliche 80 bis 100 % (!) Beachtung ... aber die rechte Seite der "sponsored Links" fängt nur mit 50 % an um dann schnell in die Bedeutungslosigkeit abzufallen.

Über eine Studie von Eyetools berichtet ECIN ...

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Tuesday, 15 March 2005

Keine Angst vor Weblogs

Immer mehr Unternehmen nehmen seit dem "Jamba-Desaster" Weblogs ernst oder fürchten sie sogar. In einem interessanten Artikel zeigt Jochen Voß im prmagazin (als PDF gefunden bei Martin Roell), dass man vor Weblogs doch keine Angst haben muß.

Voraussetzung ist aber ein offener Umgang mit Kommunikation und ehrliche glaubwürdige Öffentlichkeitsarbeit.

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Sunday, 13 March 2005

Gute Geschäfte mit Software-Downloads

Nach dem Download von Trial-Versionen einer Software kann durch E-Mail-Kaufangebote mit einem zeitlich eng befristeten Rabatt der Handlungsdruck beim potentiellen Kunden erhöht und so spürbar mehr Umsatz erzielt werden. Da für einen Software-Download die E-Mail-Adresse angeben werden muß, an die dann den Download-Link geschickt wird, können den Interessenten mehrmals konkrete Kaufangebote mit "Schnellreagierer-Rabatten" geschickt werden. Clevere Sache, obwohl das eigentlich ein alter Hut ist. Die Kunst liegt aber mal wieder wie üblich nicht "im Wissen", sondern "im Umsetzen". Karsten Büttner beschreibt in seinem lesenwerten Magazin online-marketing-praxis.de ausführlich, wie ein amerikanisches Softwarehaus offensive Verkaufsförderung betreibt, die zu einer schnellen und deutlichen Umsatzsteigerung führt.

Das ist besonders bei derjenigen Software wirkungsvoll, bei der wenig Daten eingegeben werden müssen. Bei Gandke & Schubert haben wir bereits in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts Shareware-Versionen der kaufmännischen Software (mit Produkten wie GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU, GS-EAR, GS-Verein usw.) zum Download angeboten, die von der Funktionalität nicht eingeschränkt waren. Jeder Interessent konnte den gesamten Leistungsumfang in Ruhe ausprobieren. Unser "Kaufangebot" beschränkte sich auf einen Registrierungshinweis, der bei regelmäßiger Nutzung der Software zum Kauf aufforderte. Allein auf die Fairness der Anwender wollten und konnten wir uns aber auch nicht verlassen ...

Nach einigen Monaten (!) - wenn der zahlungsunwillige Programmtester bereits viele Daten eingegeben hatte - wurde die Meldung länger und penetranter ... bis schließlich nach sieben Monaten Dauereinsatz der "Testversion" der Ausdruck von Rechnungen, Auswertungen, Bilanzen usw. in GS-Auftrag eingestellt wurde. Die Hotline von GS grinste dann immer über hektische Anrufer, die per Expresslieferung die aktuelle Vollversion bestellten, weil GS-Auftrag "ganz plötzlich" den Gehorsam versagte. Ein Wechsel auf eine andere Software machte auch nicht mehr wirklich Sinn, weil oft bereits tausende Artikel, Kunden und Rechnungen erfasst waren und sich die Mitarbeiter bereits gut in das Programm eingearbeitet hatten.

Heutzutage sind die Vertriebsmöglichkeiten, die durch intelligente personalisierte Downloads zur Verfügung stehen, dramatisch besser, weil man durch E-Mail-Marketing mit sehr geringem Aufwand große Wirkung erzielen kann. Wie der Vertrieb preisgünstiger Software in der Zeit funktionierte als sich ERP-Software noch Warenwirtschaft nannte, das Internet noch FIDO-Netz oder BTX hieß, ein AT 286er zum gehobenen Standard in Büros gehörte und ein Modem mit 2400 Baud das Maß aller Dinge war, erzähle ich ausführlich hier im Rückblick auf die Geschichte von GS-Auftrag und dem Softwarehaus Gandke & Schubert ...

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Friday, 11 March 2005

Guerilla-Marketing-Kongress 2005

So ... gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.

Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.

Aber ... bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die "überflüssigen" Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen ... ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so ... die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein ... oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?

Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der "Guerilla-Marketing-Szene". Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und "Aufmerksamkeit erzielen" reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: "Tue Überraschendes und rede darüber"), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen ... in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht ... vielleicht der wesentliche Grund, weshalb "das Guerilla-Marketing" noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 

Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!

-> Kommentare zu diesem Beitrag hier direkt im Guerilla-Marketing-Weblog ...

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Monday, 07 March 2005

Spam gefährdet Online-Handel

Wer gibt schon gerne seine persönlichen Daten oder sogar die Bankverbindung aus der Hand? Dazu noch wildfremden Leuten. So schön und bequem wie der Online-Handel ist, so schwer ist es als Online-Shop-Anbieter das Vertrauen seiner Besucher zu gewinnen.

Die immer noch zunehmende E-Mail-Werbung (Spam) tut ein übriges dazu, das Vertrauen der Anwender in das Medium Internet zu schwächen. Selbst gerade frisch eröffente E-Mail-Accounts sind bereits nach wenigen Tagen mit unverlangten Werbe-Müll-Mails zugemüllt. Über eine Studie von Forrester berichtet in diesem Zusammenhang die ComputerPartner. 

Zwar kann ich mir nicht vorstellen, dass tatsächlich Leser auf diese oft nichtssagenden und durchaus schwachsinnigen Angebote reagieren ... aber wenn tatsächlich keiner kaufen würde, würde sich das Problem "E-Mail-Spam" ja schnell von alleine erledigen ... immerhin werden ja nach der Studie auch ein Drittel dieser Müll-Mails geöffnet und sogar studiert ...

Ärgerlich ist dabei nur, dass das Vertrauen der Anwender prinzipiell erstmal neuen Angeboten gegenüber sehr gering ist, weil vielen Online-Angeboten (mit "unsichtbaren" Geschäftspartnern) mit Misstrauen begegnet wird oder sich Nutzer sogar aus Unsicherheit von Online-Käufen distanzieren können. Genau da setzt aber der professionelle Webauftritt an, indem er das Vertrauen der Besucher aufbaut und so aus Besuchern auch Käufer macht, die bereit sind, ihre Daten aus der Hand zu geben.

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Saturday, 12 February 2005

Meinungsmache durch Weblogs

Weblogs (Onlinetagebücher) im Internet verbreiten sich rasant und werden in Suchmaschinen weit vorne geführt. Kritische Beiträge können so schnell das Image von Unternehmen bedrohen. Hier zwei interessante Beiträge dazu auf dem Guerilla-Marketing-Portal:   

Joachim Scholz in werben und verkaufen Nr. 5/2005

Nico Zorn in aquisa 02/2005

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Friday, 11 February 2005

Aktualisiert: Online-Marketing-Tipps

Gratis: Neue aktualisierte Fassung unseres kostenlosen eBooks "Online-Marketing-Tipps" (PDF-Datei 160 KB) verfügbar unter:

Geänderte Bereiche: [Hochwirksame ÖffentlichkeitsarbeitWeblogs, [Partner Links] 

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Thursday, 10 February 2005

Der Google-PageRank

Die Suchmaschine Google kennt und nutzt vermutlich (fast) jeder Internet-Nutzer. Viele haben auch schon von Googles PageRank einer Webseite gehört, der um so höher ist, je mehr wichtige andere Seiten auf die eigene Seite verlinken. Je höher der PageRank, desto besser die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse.

Hier finden sich sehr ausführliche (deutsche) Informationen von Markus Sobek über das PageRank-Verfahren von Google, die sich jeder Website-Betreiber einmal durchlesen sollte.

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Wednesday, 09 February 2005

2005 Schicksalsjahr im Einzelhandel?

Spätestens nach dem Weihnachtsgeschäft 2004 feierte eine Studie nach der anderen den endgültigen Durchbruch des Online-Shoppings. Ein schönes Beispiel dafür hier bei ecin ...

Prima ... keiner freut sich als größter Fan des Internets darüber mehr als ich! So weit ... so gut! Nur ...

Früher war es so, dass das Internet als unerschöpfliche Informationsbeschaffungsquelle genutzt wurde. Das "richtige" Produkt wurde dann beim Einzelhändler um die Ecke gekauft. Mittlerweile verkommt der Einzelhandel häufig zu einer Art "Zwischenstation": Nach der Auswahl eines geeigneten Produkts im Internet geht man zum Fachhändler und läßt sich in aller Ruhe und Ausführlicheit das Objekt der Begierde zeigen und erklären. Danach wird dann im Internet bestellt, um ein paar Euro zu sparen.

Mein Fotohändler um die Ecke kommentierte das "boomende" Weihnachtsgeschäft folgendermaßen:

"Vor lauter Interessenten konnte ich mich in der Adventszeit kaum retten ... kein Abend war vor 21:00 Uhr Feierabend. Jeder fragte gezielt nach bestimmten Kameramodellen und wollte diese ausgiebig befummeln und erklärt haben. Danach verabschiedeten sich die Besucher artig und wurden nie mehr gesehen. Obwohl wir hier mit fünf Verkäufern fast nonstop gearbeitet haben, war der Umsatz so niedrig wie noch nie. Ich weiß nicht, ob wir nach über 20 Jahren mit unserem Ladengeschäft das Jahr 2005 überleben werden ..."

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Das marketing & software blog läuft ...

Nachdem nun fast alle "drin" sind - und die die drin sind anscheinend auch alle ein Weblog haben - wird es auch für mich allerhöchste Zeit, hier in dem gandke marketing & software blog meine unmaßgebliche Meinung zu Themen rund um Online-Marketing, Guerilla-Marketing, Web-Marketing, Internet-Marketing, eBusiness, Business-Development, ERP-Software (kaufmännische Software) und auch .NET-Software-Entwicklung (speziell DNN, das geniale Web-Portalsystem DotNetNuke) kund zu tun.

Mein Fokus ist "Mit und im Internet Geld verdienen und neue Geschäfte aufbauen."

Da gerade das Low-Budget-Marketing (wo geht das besser als im Internet) für Existenzgründer hochinteressant ist, gibt es hier auch den ein oder anderen Tipp für frischgebackene Jungunternehmer.

Allerdings ... da ich viel im Web unterwegs bin, wird sich hier einiges an interessanten Links und Beiträgen anhäufen. Also ruhig ab und zu mal reinschauen und gerne kommentieren ...

Michael Gandke

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