Friday, June 26, 2009

Welche Domains gehören zusammen

Wer immer schon mal wissen wollte, welche Domains "zusammengehören", findet diese Informationen auf die Schnelle hier ...

http://spyonweb.com/?q=www.meine-domain.de

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Friday, January 09, 2009

Suchmaschinenoptimierung statt Google-Adwords

Verschiedene Studien gehen davon aus, dass Suchmaschinenoptimierung speziell im Jahr 2009 ein großes Thema sein wird. Brancheninsider überrascht das allerdings nicht, denn die sogenannte "Geheimwissenschaft" ist sicherlich eine der preiswertesten Möglichkeiten, deutlich mehr Besucher über Suchmaschinen zu erhalten. Das andere große Thema im Online-Marketing ist die Suchwortvermarktung (Keyword-Advertising), zum Beispiel mit Google-Adwords, Yahoo-Search-Marketing, Miva oder anderen (deutlich unbedeutenderen) Anbietern.

Wie international-world Business berichtet, spielen mehr als zwei Drittel (68 %) der befragten Unternehmen mit dem Gedanken, ab 2009 Suchmaschinenoptimierung professionell zur Besuchersteigerung der eigenen Website einzusetzen. Da scheint sich interessanterweise nach einigen Jahren wieder eine Kehrtwende anzubahnen. Viele Unternehmen haben so zum Beispiel um das Jahr 2003 herum resigniert festgestellt, dass es kaum möglich ist, bei allgemeinen Suchbegriffen in Suchmaschinen wie Google oder Yahoo einen Platz auf der ersten Seite zu erzielen. Damals (etwa 2004 und 2005) begann der Siegeszug der Suchwortvermarktung, weil zur damaligen Zeit viele Bereiche (Suchbegriffe, Branchen) noch nicht so hart preislich umkämpft waren wie heute. Damals war es relativ einfach, mit vielen, sehr allgemeinen Suchbegriffen ordentlich Traffic auf seine Website zu bekommen, den man mit niedrigen Klickpreisen von wenigen Cents bei Google-Adwords einkaufen konnte. Für wenige Cents bekommt man mittlerweile (Stand Anfang 2009) bei Google so gut wie gar keine Suchbegriffe mehr, erst recht nicht solche, "die verkaufen". Diese Conversion-starken Suchbegriffe sind leider mittlerweile sämtlichen Mitbewerbern ebenfalls bekannt und alle bieten munter ebenfalls auf eine Position innerhalb der ersten Googleseite. Dummerweise hat die erste Seite bei Google-Adwords nur maximal 11 Anzeigen ... aber es gibt ja so viele Mitbewerber.

Schon im letzten Jahr (2008) ist uns bei vielen Anfragen aufgefallen, dass Interessenten nicht nur an einer reinen Adwords-Betreuung interessiert waren, sondern ganz gezielt auch eine Verbesserung ihrer Suchmaschinenpositionen auf der linken Seite (generischer Index) erzielen wollten. Häufig war leider die technische Umsetzung der Website bereits so katastrophal, dass man nur mit erheblichem Aufwand die Seiten überhaupt für den Googlebot hätte lesbar machen können. Von ebenfalls nicht ganz unwichtigen Rankingkriterien wie Backlinks (Linkaufbau) und gutem eindeutig-thematischen Content mal ganz zu schweigen.

Die Kombination von Suchmaschinenoptimierung der Website und Suchwortvermarktung mit Google-Adwords ist immer dann ganz besonders interessant, wenn man noch nicht genau weiß, nach welchen Suchbegriffen potenzielle Kunden das Angebot überhaupt suchen. Es macht schließlich recht wenig Sinn, monatelang - teilweise jahrelang - auf Suchbegriffe zu optimieren und dann vielleicht eine Position auf der ersten Seite bei Google zu erreichen, wenn Suchmaschinenbenutzer bei solchen Suchbegriffen mehr an Informationen als an Käufen interessiert sind. Zwar kann man anhand einer Keyword-Analyse herausfinden, nach welchen Suchbegriffen tatsächlich gesucht wird und anhand von den zusätzlich eingegebenen Suchwörtern (zum Beispiel „kaufen“, „bestellen“, „buchen“ usw.) kann man prinzipiell Informationensucher und kaufwillige Nutzer selektieren ... aber die Stunde der Wahrheit kommt immer erst dann, wenn man mit seinem Web-Controlling überprüft, welche Suchbegriffe denn nun tatsächlich "funktioniert" haben.

Häufig erlebt man dann - nach monatelanger aufwändiger Suchmaschinenoptimierung - die große Überraschung: Dass sehr allgemeinen Suchbegriffe - mit denen man sich unbedingt bei Google auf Platz eins sehen wollte - zwar ordentlich Traffic auf die Website bringen, aber die Nutzer dummerweise nicht gekauft haben ... viel Aufwand war vergebens.

Wir bevorzugen es, lieber mit verkaufsstarken Suchbegriffen gute Positionen vor Mitbewerbern zu erreichen, als mit großem Aufwand falsche Keywords zu optimieren.

Dazu analysieren Sie mit einer Keyword-Analyse ersteinmal, welche Suchbegriffe überhaupt Ihr Angebot gut beschreiben und auch in Suchmaschinen gesucht werden. Als nächsten Schritt sollten bezahlte Kleinanzeigen bei Google-Adwords geschaltet werden. So wird Ihre Website bei Google schnell sichtbar und wenn das Conversion-Tracking aktiviert ist, erkennt man schon nach kurzer Zeit, welche Suchbegriffe "verkaufen". Mit diesen Suchbegriffen können jetzt die einzelnen Seiten optimiert werden.

Google-Adwords (inkl. Conversion-Tracking) und Suchmaschinenoptimierung sind so keine "Gegner", sondern unterstützen sich gegenseitig.

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Tuesday, December 16, 2008

Durch ausgehende Links besseres Ranking erreichen

Dass eine Website das eigene Ranking auch durch ausgehende Links beeinflussen kann und nicht nur durch thematisch passende eingehende Links (Backlinks), hat sich mittlerweile vermutlich schon herumgesprochen. Hintergrund der hohen Gewichtung beim Suchmaschinenrankink von eingehenden Links ist, dass (normalerweise) jemand nur dann eine andere Website empfiehlt, wenn diese (zusätzliche) nützliche Informationen enthält. Genau diese Empfehlung wird durch Links ausgesprochen.

Wenn aber eine Website - die sich in den meisten Fällen mit nur einem Thema beschäftigt - nun selbst andere Websites mit gleicher oder ähnlicher Thematik empfiehlt (also auf diese verlinkt), bedeutet dass für Besucher einen hohen Mehrwert, weil man ergänzende Information zu einem Thema nun mit wenigen Klicks finden kann und nicht mehr lange suchen muss.

Da Google beim Crawlen einer Website gerne die Besucherbrille aufsetzt und sich ebenfalls freut, dass endlich mal eine Website zu einem Thema nicht nur eigenen Content sondern auch noch ergänzende Hilfestellung in Form von Empfehlungen anderer Seiten enthält (den Links), wird das entsprechend honoriert. Ihre Website scheint eine Authorität in ihrem Bereich zu sein.

Wie man aus einer schnöden Website eine Linkschleuder macht, hat Julian Dziki in seinem Beitrag schön erklärt.

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Thursday, December 11, 2008

Strategischen Marketingplan erstellen

Ein guter Marketingplan ist mit die wichtigste Grundlage für dauerhafte und erfolgreiche Neukundengewinnung. Leider ist das bei vielen Unternehmen und Freiberuflern noch nicht so ganz angekommen. Denn wenn wir in unseren Adwords-Seminaren auf das Thema Anzeigentexte kommen, ist mit der wichtigste Tipp natürlich "Beschreiben Sie Ihr Angebot so genau wie möglich, stellen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale heraus". Beim Thema Zielseiten der Anzeigen ist der wichtigste Tipp dann immer "Lösen Sie ein Problem Ihres potentiellen Kunden ... und nennen Sie potentiellen Kunden immer mindestens einen guten Grund, warum er zu Ihnen gehen soll und nicht zur Konkurrenz".

Ja ... und spätestens dann schauen wir in eine Menge erstaunte Gesichter :'(

Leider ist es oft übliche Praxis - gerade im Bereich Existenzgründer - erstmal munter vor sich hin "zu arbeiten" ... schließlich müssen die Aufträge der zwei oder drei Kunden, wegen derer man überhaupt in die Selbstständigkeit gestartet ist, abgearbeitet werden ... die neuen Kunden werden mit der Zeit schon irgendwie kommen. Aber von alleine kommen neue Kunden nie, schon gar nicht, wenn der Herr Unternehmer noch nicht mal selbst einen guten Grund nennen kann, welches der Probleme seiner Kunden er überhaupt lösen kann. Auch eine Anzeigenschaltung über Google Adwords - so effizient das normalerweise im Vergleich zu langweiligen inhaltsleeren Imagebroschüren auch sein mag - macht so wenig Sinn. Das gesamte Werbebudget läuft dann häufig unter dem Motto "Geld zum Fenster rausschmeissen".

An Anfang aller Werbung sollte deshalb alle Marketing- und Werbungsaktivitäten erstmal überdacht und strukturiert werden. Erster Schritt ist deshalb ein kurzer (aber knackiger) Marketingplan, bevor planlos Geld in Werbung investiert wird. Hier mal die wichtigsten Punkte, die ein brauchbarer Marketingplan enthalten sollte. Für unsere Seminarteilnehmer dient er als Checkliste, ich habe noch zusätzliche Kommentare und einige Beispiele hinzugefügt, die "die Tonspur" bei den Seminaren zwar nicht ersetzen kann, aber schon recht hilfreich ist:

Warum brauchen wir überhaupt einen Marketingplan?

Ein Marketingplan ist wichtig, weil er uns Ziele vorgibt. Ohne Ziel ist jeder Weg der richtige! Deshalb den Marketingplan besser kurz halten, damit wir uns eindeutig auf wenige Ziele konzentrieren können. Auf diese Ziele aber dann dafür richtig!

- Weiterhin wissen alle Beteiligte (z. B. eigene Mitarbeiter, externe Dienstleister), welche Ziele wir erreichen wollen und wie wir diese Ziele erreichen wollen.

Vermuten wir noch oder wissen wir schon?

  • Sind weitere Recherchen nötig?
  • Haben wir alle nötigen Informationen?
  • Mit wie vielen Kunden bereits selbst gesprochen?

Ach so: Ein oder zwei Stunden "googlen" kann Wunder wirken und zu "vollkommen neuen" Erkenntnissen über Mitbewerber und/oder die Marktsituation führen. Hinterfragen Sie den Marketingplan laufend! Stimmen die bisherigen Annahmen oder die Werbemaßnahmen noch oder muss weiter optimiert werden?
 
Mit einem Marketingplan wird das Marketing nicht dem Zufall überlassen!

Ein bis zwei Seiten reichen vollkommen aus, um die wichtigsten Ziele und Aktionen festzuhalten. Wichtig ist, dass nicht nur eine einzelne Aktion durchgeführt wird, sondern eine Marketing-Kampagne mit mehreren miteinander verbundenen Aktivitäten.

Hier gehts im Marketingplan weiter mit "Welche Mission hat unser Unternehmen?"

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Wednesday, December 10, 2008

Marketingplan: Welche Mission hat unser Unternehmen

Im letzten Beitrag wurde geklärt, warum ein Marketingplan für die Neukundengewinnung einer Firma wichtig ist, und seine Erstellung und Umsetzung sehr ernst genommen werden muss. Der erste Schritt eines Marketingplans sind jetzt erstmal allgemeine Überlegungen: Welches Gesicht hat unser Unternehmen eigentlich?

Welche Mission hat unser Unternehmen?

Beschreiben Sie in einem Satz, welche Mission Ihr Unternehmen hat – also welche Daseinsberechtigung aus Sicht der Kunden am Markt besteht.

Beispiele:

  • Wir unterstützen kleine und mittelständige Unternehmen in ihrem Bestreben, mehr profitable Kunden zu gewinnen.
  • Ich helfe Existenzgründern erfolgreich selbständig zu werden.
  • Wir helfen Unternehmen Liquidität zu sichern und auszubauen.

Falsch, weil nur Phrasen:

"Wir verstehen uns als leistungsstarker Partner unserer Kunden"

Auch falsch, weil nur Aufzählung von Geschäftstätigkeiten:

"Wir bieten unseren Kunden Beratung in den  Bereichen Marketing, Werbung und Gestaltung."

Was wollen Sie für Ihre Kunden erreichen?

  • Wem helfen Sie mit Ihrem Produkt oder mit Ihrer Dienstleistung?
  • Welche Probleme der Kunden überwinden Sie?
  • Welches Ziel erreichen Sie für Ihren Kunden?

Die Mission Ihres Unternehens ist langfristig gültig und entspringt einem Grundbedürfnis der Kunden:

  • Expandieren
  • neue zahlungskräftige Kunden gewinnen
  • alte Kunden binden
  • hohes Ansehen in der Öffentlichkeit ...

Warum eine Mission?

Weil wir danach wissen, wohin die Reise geht. Wir treten mit echter Überzeugung auf und überzeugen so auch andere Menschen.

Vorsicht vor Phrasen / Vorsicht Aufzählung Geschäftstätigkeit / Geschäftszweck:

Viele gebräuchliche Begriffe sind nur Mittel zum Zweck. Der Zweck muss klar formuliert werden! Auf eindeutiges Ziel hinarbeiten: Verwenden Sie als Arbeitshilfe das Denkmodell Vorher / Nachher:

Vorher: Die Homepage ist alt, ein Friedhof und kostet nur Geld.
Nachher: Die Homepage bringt täglich neue Kunden und verdient Geld.

Probieren Sie die folgende Arbeitshilfe aus, um Ihre Mission leichter zu finden:

Ich unterstütze diese Zielgruppe von Unternehmen oder Menschen

 

__________________________________________________________

in ihrem Bestreben, dieses Problem zu überwinden oder dieses Ziel zu erreichen:

 

__________________________________________________________

Dafür biete/benötige ich (zurzeit) folgende Leistungen, Produkte, Problemlösungen:

 

__________________________________________________________

Eine Mission bringt Ihr vielfältiges Leistungsangebot auf einen gemeinsamen Nenner.

Checkliste Mission:

  • Maximal 10 bis 15 Worte
  • Alltagssprache, kein Fachchinesisch
  • emotional, motivierend
  • beschreibt das Resultat unserer Tätigkeit, nicht unsere Dienstleistungen
  • konzentriert sich auf einen Beitrag zum Erfolg des Kunden
  • richtet sich auf den Kundennutzen, nicht auf  eigene Geschäftsziele
  • entspringt einem langfristigen Grundbedürfnis unserer Zielgruppe

Ach so ... meine Mission ist:

Als Spezialist und Experte für Internet-Marketing, Suchmaschinen-Marketing & Software-Entwicklung unterstütze ich Unternehmen dabei, im Internet neue profitable Kunden zu gewinnen.

Hier gehts im Marketingplan weiter mit "Welches Ziel hat Ihr Unternehmen"

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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