Tuesday, April 19, 2005

Guerilla-Marketing im Internet

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und auszutauschen. Zu fast jedem Thema existieren unzählige Foren – also Nachrichtenplattformen, die Fragen und Antworten behandeln. Für Produkttests oder Preisvergleiche haben sich verschiedene neutrale Platttformen wie "ciao.de" oder "dooyoo.de" etabliert, in denen Benutzer der Produkte ihre Meinung zu den Produkten veröffentlichen und diese auch bewerten können. Das ist natürlich aufgrund der so möglichen "Meinungsmache" eine hervoragende Tummelwiese für clevere Marketing-Cracks. Eine schöne Zusammenfassung über Internet-Marketing und wie man u. a. solche Foren nutzt, um mehr Besucher auf seine Website zu bekommen, steht bereits sehr ausführlich in meinem kostenlosen eBook Internet-Marketing-Tipps.

Die "allerneuste" Masche findiger Werbeagenturen sei nun aber, sich als Privatpersonen zu tarnen und dann entweder Schleichwerbung in Foren zu machen, oder aber sogar gezielt die Produkte der Konkurrenz schlecht zu machen. Die Computerpartner berichtet über solche Vorfälle, die in der Computer-Bild "aufgedeckt" wurden. Die Lümmel haben dabei sogar ihre IPs verschleiert, um nicht enttarnt zu werden.

Wer sich allerdings schon länger mit Online-Medien oder dem Internet beschäftigt, probierte solche hervorragenden Guerilla-Methoden zur Neukundengewinnung schon längst aus. Ab 1989 waren Mitarbeiter von meinem früheren Softwarehaus Gandke & Schubert (GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU usw.) regelmäßig in Mailbox-Foren wie z. B. dem FIDO-Net oder Zerberus unterwegs und beantworteten Fragen von Programmbenutzern oder stellten sich auch der Kritik der Anwender. Da wir immer als ganze Horde auftraten, häufig - selbstverständlich nur nach Feierabend -  auch als Privatperson, war es so recht leicht, die Stimmung und Kauflaune in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Viele Mitbewerber wussten damals noch nicht einmal von der Existenz solcher Mailbox-Netze. Ab 1995 setzen wir das in diversen eigenen und fremden Internet-Newsgroups natürlich fort ... (z. B. news.gsn.de).

Auf diese Weise - nennen wir es mal "clever geförderte Mund-zu-Mund-Propaganda" wurden hundertausende Programme verkauft, bevor wir 1998 überhaupt mal mit klassischer Printwerbung anfingen. Die bösen Buben, über die jetzt in der Computer-Bild berichtet wird, haben sich halt erwischen lassen. Eine Möglichkeit, solcher gezielter Schleichwerbung zu entkommen, ist z. B. bei Google in den "Groups" nach Threads zu einem gewünschten Produkt zu suchen. Man erhält so viele Einträge in unterschiedlichen Foren und kann sich so ein deutlich objektiveres Bild machen, als bei den oft nur dümmlich-platten "Berichten" auf den Preisvergleichs-PLATTformen. Ich persönlich kaufe kaum noch eine Produkt mehr, über dass ich nicht mindestens einige Zeit in diversen Foren recherchiert habe. Bis jetzt hat sich das bewährt. "Bewertungen" auf PLATTformen beachte ich dagegen selten.

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Sunday, April 17, 2005

Internet-Achiv für Websites

Ein interessantes Werkzeug ist das WayBack Webarchive. Dort werden in regelmäßigen Abständen "Aufnahmen" von Websites gemacht. Begonnen wurde damit 1996, die Archiv-Einträge sind chronologisch sortiert ... spannend, wenn man die Entwicklung der eigenen oder fremder Seiten nachvollziehen will.

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Thursday, April 14, 2005

Website Profit mit Partnerprogrammen

Wie kann man Geld verdienen im Internet ohne einen eigenen Online-Shop zu haben? Wie gründet man ein Online-Business ohne große Investitionen?

Partnerprogramme - auch Affiliate Marketing genannt - bedeuten, dass man selbst für andere Hersteller oder Händler Werbung macht, neue Kunden gewinnt und so hilft, deren Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Im Internet begonnen hat das alles mit dem Online-Buchhändler Amazon, der als erster ein Partnerprogramm für die Vermittlung von Büchern startete. Aber auch schon früher kannte jeder Kaufmann das Motto: "Bringst Du Kunde, kriegst Du Provision". Nicht anders funktionieren die modernen Nachfolger der Tipp-Provision ...

In dem ausführlichen, sehr lehrreichen und schön verständlich geschriebenem eBook "Website Profit - Erfolg mit Partnerprogrammen" beschreibt die Adenion GmbH, wie man mit Partnerprogrammen zu einem ansehnlichen monatlichen Nebenverdienst kommen kann. Dass sich die beiden Autoren Melanie Tamblé und Andreas Winkler mit dem Thema schon seit Jahren erfolgreich beschäftigen, merkt man den Tipps deutlich an.

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WLAN installieren und absichern

Hier gibt es eine schön beschriebene und ausführliche Beschreibung, wie man sein WLAN (drahtloses Netz) installiert und gegen böse Hacker absichert.

Diverse WLAN-Tools, Zusatzantennen, Verstärker  & Geräte gibt es z. B. hier ...

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Friday, April 08, 2005

Suchmaschinen-Tippgeber

Eine schöne umfangreiche Sammlung von Tipps rund um Suchmaschinen-Optimierung, Ranking und Suchmaschinen-Tools findet sich im Suchmaschinen-Tippgeber.

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Monday, April 04, 2005

Googles Linkpopularität bald am Ende?

Empfehlungen macht man nur, wenn die Qualität stimmt. Eine Website ist umso beliebter, je mehr Links von fremden Sites auf sie verweisen. Auch für diese "Empfehlungen" muss die Qualität stimmen, weil bestimmt keiner eine schrottige Website durch seinen Link empfehlen möchte. Das Urteil von einer großen hochwertigen Site, die selbst von vielen anderen Websites empfohlen wird, zählt dabei mehr, als das vieler kleiner popeliger Homepages. Je "wertiger" eine Website dann ist - also je mehr wertvolle Links sie auf sich ziehen kann - desto relevanter musste sie ja sein ... desto höher im Ranking erschien sie dann auch. Suchmaschinen lieben Relevanz, weil nur qualifizierte Treffer bringen auch Benutzer die eine Suchmaschine nutzen.

So ungefähr funktioniert die Linkpopularität nach dem Google PageRank. Eine genauere Erläuterung habe ich bereits vor einiger Zeit gefunden. Wie immer, wenn sich gutgemeinte Dinge auch mit Manipulationen erreichen lassen, haben üble Gesellen mit dunklen Machenschaften durch Tricks die Suchmaschinenpositionen zu ihren Gunsten manipuliert. Je nach Suchbegriff findet man auf den ersten Seiten oft nur noch schwachsinnige Websites, die mit dem eigentlichen Suchbegriff oft nur wenig zu tun haben, sich diese gute Position aber z. B. durch Linkfarmen ermogelt haben. Dieses Suchmaschinen-Spamming ist mittlerweile eine richtige Plage geworden und vergrault Besucher. Grund genug für Google, seine Rankingberechnung zu prüfen und an die tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen.

Über zukünftige Änderungen weg von der Linkpopularität hin zur Domainpopularität berichtet Alan Webb in marke-x, dem Internet-Marketing-Magazin von Sascha Langner.

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Friday, April 01, 2005

Peter Dewald zum ERP-Markt in Deutschland

Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage Software (Deutschland) sprach mit Eberhard Heins über die Konkurrenzsituation mit Microsoft ERP und SAP. Im unteren Marktsegment sieht er Lexware als die Nummer 1 auf dem Markt für kaufmännische Software, darüber eher kleinere wenig bekannte Mitbewerber, allerdings überhaupt nicht SAP mit Business One. Microsoft ist bestenfalls mit Navision ein Mitbewerber, in anderen Bereichen wie CRM jedenfalls nicht. 

Der Anteil des Lizenzgeschäftes beträgt bei Sage Software etwa 50 %, soll aber zugunsten der Wartungsverträge und weitere Dienstleistungen weiter abgebaut werden. Das gilt besonders für das Einstiegssegment, also in direkter Konkurrenz zu Lexware. Zielgruppe sind KMU, Small-Business, Freiberufler mit 1 bis etwa 10 Mitarbeitern. Die dort verwendete kaufmännische Software ist überwiegend "Out-of-the-box", die nicht sonderlich erklärungsintensiv ist (oder es zumindestens nicht sein sollte).

Das Interview mit Peter Dewald und Eberhard Heins >>Microsoft ist kein ernsthafter Wettbewerber<< hier in der Computer Reseller News 12/2005 ...

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Thursday, March 31, 2005

Internet-Marketing statt "Gandke Blog-Bauchladen"

Da predige ich bei meinem Marketing-Workshop regelmäßig, dass sich die Leute fokussieren und spezialisieren sollen ... Motto: "Nicht von allem ein bißchen machen und dafür nichts richtig ..." und selbst (be)schreibe ich ein Bauchladen-Weblog :'(

Dabei will ich doch nur über alles rund um das Internet und rund um das Marketing im Internet schreiben, also über Internet-Marketing. Aus gandke marketing & software blog wird somit das gandke internet marketing blog. Fokussiert auf "Geld verdienen im Internet" und alles was dazu nötig, nützlich oder wissenwert ist.

Michael Gandke

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Wednesday, March 30, 2005

Weblog erpheins.de spezialisiert auf ERP

Eberhard Heins, Journalist aus München, ist vielen Lesern - vor allem der Computerwoche - bekannt als fleißiger Berichterstatter der ERP-Software-Szene im Mittelstand. Dabei beschäftigt er sich durchaus kritisch mit den Unternehmen, deren Strategien und Auftreten am Markt und im Channel.

In seinem eigenen Weblog www.erpheins.de berichtet er seit Januar 2005 über aktuelle Ereignisse im ERP-Geschäft. Wer Berichterstattung aus erster Hand aus dem ERP-Software-Markt sucht, sollte dort regelmäßig vorbeischauen.

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Thursday, March 24, 2005

Dummuser fallen auf Spam herein

Da habe ich mir vor zwei Wochen noch nicht vorstellen können, dass PC-Anwender so dämlich sein könnten, auf E-Mail-Spam hereinzufallen (31%) oder dort sogar noch etwas zu kaufen (immerhin 10%) ... und schon werde ich eines Besseren belehrt:

Die Computerpartner berichtet über eine Untersuchung der Radicati Group, nach der es tatsächlich noch reichlich Dummuser gibt (18%), die versuchen, den Spam per Unsubscribe-Link abzubestellen. "Herr lass es Hirn regnen" ... na ja ... danke schön ... jetzt weiß der Versender wenigstens, das diese automatisch und zufällig generierte E-Mail-Adresse existiert und kann diese endlich teuer verkaufen. Mehr über "Kein Spam mehr" hier auf der Security-Info ...

Die beste und teuerste IT-Security-Technologie hilft nichts, solange der Platz vor der Tastatur "fehlbesetzt" ist.

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Wednesday, March 23, 2005

Statt Google lieber Nischenanbieter?

Mit Microsoft mischt neben Google und Yahoo nun der dritte Anbieter für Megasuchmaschinen am Markt mit. Als Suchender ist aber nicht unbedingt die Größe des Index entscheidend, sondern die Relevanz der Treffer, also der Suchergebnisse. Diese großen Anbieter werden häufig genug mit speziell aufbereiteten Seiten zugemüllt, die zwar aufgrund bester Handwerkskunst bei der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) weit vorne angezeigt werden, aber dem Suchenden auf den ersten 12 Seiten selten brauchbare Erkenntnisse bringen.

Der Trend geht so immer weiter in Richtung "Klein aber fein", womit bei Suchmaschinen einerseits ein lokaler Bezug gemeint ist oder aber spezielle branchen- bzw. themenorientierte Nischenanbieter. Erste sinnstiftende Anbieter sind dabei z. B. Preissuchmaschinen, Handwerker- / Diensleistungssuchmaschinen oder themenorientierte Meta-Suchmaschinen.

Einen Überblick über die neuste Entwicklung gibt Monika Gatzke bei ECIN , über die "Vertikalität" berichtet auch ECIN ...

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Augenbewegung in Suchmaschinen

In Suchmaschinen geht der Blick bei den Suchergebnissen von links oben nach links unten und von dort wieder rechts hoch zum Bildschirmrand. Die ersten drei aufgelisteten Suchergebnisse erhalten dabei volle 100 % der Aufmerksamkeit, Platz 4 bekommt immerhin noch 85 % und der Rang 10 wird gerade noch von 20 % der "Blicke" beachtet.

Interessant: Bezahlte Treffer oberhalb der "echten" Suchergebnisse finden zwar erstaunliche 80 bis 100 % (!) Beachtung ... aber die rechte Seite der "sponsored Links" fängt nur mit 50 % an um dann schnell in die Bedeutungslosigkeit abzufallen.

Über eine Studie von Eyetools berichtet ECIN ...

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Tuesday, March 15, 2005

Keine Angst vor Weblogs

Immer mehr Unternehmen nehmen seit dem "Jamba-Desaster" Weblogs ernst oder fürchten sie sogar. In einem interessanten Artikel zeigt Jochen Voß im prmagazin (als PDF gefunden bei Martin Roell), dass man vor Weblogs doch keine Angst haben muß.

Voraussetzung ist aber ein offener Umgang mit Kommunikation und ehrliche glaubwürdige Öffentlichkeitsarbeit.

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Monday, March 14, 2005

Jagd auf Microsoft MBS ist eröffnet

Jetzt gehts aber rund! Ganz kampflos wollen "die kleinen Softwareanbieter" für kaufmännische Software dem Goliath Microsoft nicht den ERP-Software-Markt überlassen, wie auf einmal im ZD-Net zu lesen ist ... In den letzten Tagen hatte ich hier bereits mehrmals die Gelegenheit, Microsofts ERP .NET-Strategiewandel zu kommentieren ...

Für Marktkenner ist diese Entwicklung mit den "neuen Anbietern " nun wirklich keine Überraschung ... aber für Andreas Heck, immerhin Mitglied der Geschäftsleitung bei Sage Software in Frankfurt, kam der schnelle Durchbruch von Microsoft und SAP im (vermeintlich) Sage-eigenen Revier der KMU anscheinend so schnell, dass dort jetzt alle Alarmglocken schrillen. Zwar verspricht er, zukünftig mit neuen Produkten und einer stärkeren Branchenausrichtung gegenzusteuern, aber genau diese Branchenausrichtung sieht ja auch SAP als seine ureigenste Stärke an ...

Microsoft ist erwacht und der Markt für ERP-Software ist nach jahrelangem Winterschlaf auf einmal wieder richtig spannend ... Ich bin gespannt, was in nächster Zeit noch so alles berichtet wird.

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Sunday, March 13, 2005

Gute Geschäfte mit Software-Downloads

Nach dem Download von Trial-Versionen einer Software kann durch E-Mail-Kaufangebote mit einem zeitlich eng befristeten Rabatt der Handlungsdruck beim potentiellen Kunden erhöht und so spürbar mehr Umsatz erzielt werden. Da für einen Software-Download die E-Mail-Adresse angeben werden muß, an die dann den Download-Link geschickt wird, können den Interessenten mehrmals konkrete Kaufangebote mit "Schnellreagierer-Rabatten" geschickt werden. Clevere Sache, obwohl das eigentlich ein alter Hut ist. Die Kunst liegt aber mal wieder wie üblich nicht "im Wissen", sondern "im Umsetzen". Karsten Büttner beschreibt in seinem lesenwerten Magazin online-marketing-praxis.de ausführlich, wie ein amerikanisches Softwarehaus offensive Verkaufsförderung betreibt, die zu einer schnellen und deutlichen Umsatzsteigerung führt.

Das ist besonders bei derjenigen Software wirkungsvoll, bei der wenig Daten eingegeben werden müssen. Bei Gandke & Schubert haben wir bereits in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts Shareware-Versionen der kaufmännischen Software (mit Produkten wie GS-Auftrag, GS-Adressen, GS-FIBU, GS-EAR, GS-Verein usw.) zum Download angeboten, die von der Funktionalität nicht eingeschränkt waren. Jeder Interessent konnte den gesamten Leistungsumfang in Ruhe ausprobieren. Unser "Kaufangebot" beschränkte sich auf einen Registrierungshinweis, der bei regelmäßiger Nutzung der Software zum Kauf aufforderte. Allein auf die Fairness der Anwender wollten und konnten wir uns aber auch nicht verlassen ...

Nach einigen Monaten (!) - wenn der zahlungsunwillige Programmtester bereits viele Daten eingegeben hatte - wurde die Meldung länger und penetranter ... bis schließlich nach sieben Monaten Dauereinsatz der "Testversion" der Ausdruck von Rechnungen, Auswertungen, Bilanzen usw. in GS-Auftrag eingestellt wurde. Die Hotline von GS grinste dann immer über hektische Anrufer, die per Expresslieferung die aktuelle Vollversion bestellten, weil GS-Auftrag "ganz plötzlich" den Gehorsam versagte. Ein Wechsel auf eine andere Software machte auch nicht mehr wirklich Sinn, weil oft bereits tausende Artikel, Kunden und Rechnungen erfasst waren und sich die Mitarbeiter bereits gut in das Programm eingearbeitet hatten.

Heutzutage sind die Vertriebsmöglichkeiten, die durch intelligente personalisierte Downloads zur Verfügung stehen, dramatisch besser, weil man durch E-Mail-Marketing mit sehr geringem Aufwand große Wirkung erzielen kann. Wie der Vertrieb preisgünstiger Software in der Zeit funktionierte als sich ERP-Software noch Warenwirtschaft nannte, das Internet noch FIDO-Netz oder BTX hieß, ein AT 286er zum gehobenen Standard in Büros gehörte und ein Modem mit 2400 Baud das Maß aller Dinge war, erzähle ich ausführlich hier im Rückblick auf die Geschichte von GS-Auftrag und dem Softwarehaus Gandke & Schubert ...

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Friday, March 11, 2005

Guerilla-Marketing-Kongress 2005

So ... gerade sind wir vom 2. Guerilla-Marketing-Kongress in Köln heimgekehrt. Unsere Stimmung ist so wie zur Zeit das Wetter: Durchwachsen und regnerisch.

Die Organisation durch Thorsten Schulte vom Guerilla-Marketing-Portal und die Europa Fachhochschule war prima, bis auf Kleinigkeiten hat alles geklappt. Wenn man bedenkt, dass die ganze Angelegenheit von Freiwilligen auf privater Basis durchgeführt wurde, kann ich nur sagen: Weiter so. Wir sind auch 2006 gerne wieder dabei.

Aber ... bei einigen Referenten hätte ich mir allerdings etwas mehr Mühe bei der Vortragsvorbereitung gewünscht. In Zukunft bitte nicht mehr einfach den Standard-Marketing-Workshop-Vortrag verwenden und die "überflüssigen" Folien mangels Redezeit oder Publikumsinteresse dann im Tiefflug überspringen. Das mag zwar durch die Mehrfachnutzung von Powerpoint-Präsos durchaus effizient sein und so natürlich auch dem Guerilla-Marketing-Gedanken entsprechen ... ich persönlich empfand das aber als wenig respektvoll den (teilweise weit angereisten) Teilnehmern gegenüber.  Ach so ... die permanente Werbung in eigener Sache muss wohl anscheinend sein ... oder war ich etwa der Einzige, den das gestört hat?

Aufgefallen ist mir erneut die Polarisierung der "Guerilla-Marketing-Szene". Während ein Teil der Referenten Guerilla-Marketing überwiegend auf Effekthascherei und "Aufmerksamkeit erzielen" reduziert (speziell die Jungens aus den Werbeagenturen mit dem Motto: "Tue Überraschendes und rede darüber"), ist es für andere wiederum eher eine strategische Vorgehensweise, bei der versucht wird, mit einem kleinen Budget die größtmögliche Wirkung zu erzielen ... in dem man sein Low-Budget-Marketingbudget nur für wirkungsvolle Maßnahmen ausgibt und nicht durch Massenmarketing das schöne Geld mit der Gießkanne streut und so verschwendet. Eine klare und allgemein akzeptierte Begriffsdefinition gibt es immer noch nicht ... vielleicht der wesentliche Grund, weshalb "das Guerilla-Marketing" noch weit von breiter Akzeptanz entfernt ist. Mein Erkenntnisgewinn nach 6 Fachvorträgen und 8 Stunden Guerilla-Marketing-Kongress: 

Guerilla-Marketing = viel zu oft nur alter Wein in neuen Schläuchen!

-> Kommentare zu diesem Beitrag hier direkt im Guerilla-Marketing-Weblog ...

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Wednesday, March 09, 2005

Microsoft bei ERP-.NET siegessicher

Erstaunlich selbstbewußt gibt sich kurz vor der CeBIT 2005 der Chef von Microsoft Business Solutions (MBS), der in der aktuellen Computerwoche noch einige Hintergrundinformationen zu dem gestrigen "ERP-Richtungswechsel" bei der Microsoft ERP-Strategie gibt.

Besonders interessant finde ich dabei allerdings seine Einschätzung der anderen Marktteilnehmer. Während er vor SAP keine Angst sondern Respekt zeigt und dort auch genug Ressourcen sieht, schätzt er die sage group (in Deutschland vertreten durch die Tochter Sage Software in Frankfurt) vollkommen anders ein. Zwar gesteht er Sage Software zur Zeit noch die Rolle eines starken Wettbewerbers im Segment der kleineren Kunden zu, sieht die sage group aber innerhalb der nächsten Jahre eher auf dem absteigenden Ast, weil lediglich fünf bis sechs Prozent der Umsätze in Forschung & Entwicklung gesteckt werden. Das ist nach seiner Einschätzung viel zu wenig, um am ERP-Software-Markt mithalten zu können, weil diese Investition zudem noch auf zu viele Produktlinien verteilt werden muss.

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Tuesday, March 08, 2005

Microsoft bringt .NET ERP-Framework: Microsoft Business Framework

An kaufmännischen Grundlagen wie der Kalkulation und Berechung von Artikelpreisen, der Buchhaltungslogik bei einfacher oder doppelter Buchführung, der Umsatzsteuer-BerechungBestandsführung, Inventur usw. hat sich seit etlichen Jahrzehnten nur wenig geändert. Genaugenommen wurden die Grundzüge der doppelten Buchführung bereits vor über 500 Jahren in Italien "entdeckt" und seitdem nur noch wenig an moderne Gesetzgebung angepaßt. Also macht es auch für Anbieter kaufmännischer Software wenig Sinn, das Rad mehrfach zu erfinden und für jede neue Programm-Generation immer wieder die gleiche Buchhaltungslogik oder Lagerbestandslogik neu zu "erfinden". Heutzutage programmiert ja schließlich auch kein Software-Anbieter mehr einen Texteditor selbst, nur damit die Anwender seiner Software Briefe oder E-Mails schreiben können.

Das ist auch Microsoft aufgefallen. Diese unnütze und zudem noch kosten- und fehlerträchtige Mehrfach-Entwicklung kaufmännischer "Standardfunktionalität" soll Entwicklern von ERP-Software in Zukunft nicht mehr zugemutet werden. Kurzerhand wird diese grundlegende Funktionalität in einer Entwicklung-Library zusammengefaßt. Das "Microsoft Business Framework" ist geboren. Es ist Grundlage für das Projekt .NET ERP, mit dem der bisherige zugekaufte ERP-Software-Bauchladen (Navision, Axapta, XAL, Great Plains usw.) eine gemeinsame Codebasis erhalten soll. Erste offizielle Informationen findet man dazu Ende 2003 in der Computerwoche ... Genannte Summen von 8 Milliarden Dollar (oder bei Bedarf auch mehr), die in den Bereich kaufmännische Software investiert werden sollen, lassen viele Mitbewerber schnell und sehr gründlich erblassen.

Die fanden ihre Fassung (und Gesichtsfarbe) auch erst wieder, als einige Monate später das Projekt MBF (was eng an den Windows-Nachfolger Longhorn gekoppelt ist) auf unbestimmte Zeit verschoben wurde ...

Doch nun gibt es Evolution statt Revolution ... weichen Übergang statt harten Schnitt. Die geplante .NET ERP-Funktionalität wird nun doch schon ab 2006 in ersten Produkten auf den Markt kommen und insbesondere im MS SQL-Server als Business-Intelligence-Framework integriert werden. Ab 2008 wird die gesamte ERP-Funktionalität dann der Entwicklergemeinde im Rahmen des Visual Studio .NET als ERP-Anwendungsbaukasten zur Verfügung stehen. Mehr dazu in einem Artikel von Eberhard Heins in der Computerwoche ...

Der Wettbewerb für Anbieter kaufmännischer Software (ERP-Software) wird nun doch schon früher als befürchtet deutlich härter. Da sich Software-Entwickler aber dann nicht mehr um "Belanglosigkeiten" kümmern müssten, bleibt zu hoffen, dass in Zukunft wesentlich bedienerfreundlichere kaufmännische Anwendungen entstehen. Denn das wäre ja mal eine sinnvolle Alternative zu den jahrelang mit unnützen Features überfrachteten ERP-Dinosauriern der heutigen Generation ...

Michael Gandke 

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Monday, March 07, 2005

Spam gefährdet Online-Handel

Wer gibt schon gerne seine persönlichen Daten oder sogar die Bankverbindung aus der Hand? Dazu noch wildfremden Leuten. So schön und bequem wie der Online-Handel ist, so schwer ist es als Online-Shop-Anbieter das Vertrauen seiner Besucher zu gewinnen.

Die immer noch zunehmende E-Mail-Werbung (Spam) tut ein übriges dazu, das Vertrauen der Anwender in das Medium Internet zu schwächen. Selbst gerade frisch eröffente E-Mail-Accounts sind bereits nach wenigen Tagen mit unverlangten Werbe-Müll-Mails zugemüllt. Über eine Studie von Forrester berichtet in diesem Zusammenhang die ComputerPartner. 

Zwar kann ich mir nicht vorstellen, dass tatsächlich Leser auf diese oft nichtssagenden und durchaus schwachsinnigen Angebote reagieren ... aber wenn tatsächlich keiner kaufen würde, würde sich das Problem "E-Mail-Spam" ja schnell von alleine erledigen ... immerhin werden ja nach der Studie auch ein Drittel dieser Müll-Mails geöffnet und sogar studiert ...

Ärgerlich ist dabei nur, dass das Vertrauen der Anwender prinzipiell erstmal neuen Angeboten gegenüber sehr gering ist, weil vielen Online-Angeboten (mit "unsichtbaren" Geschäftspartnern) mit Misstrauen begegnet wird oder sich Nutzer sogar aus Unsicherheit von Online-Käufen distanzieren können. Genau da setzt aber der professionelle Webauftritt an, indem er das Vertrauen der Besucher aufbaut und so aus Besuchern auch Käufer macht, die bereit sind, ihre Daten aus der Hand zu geben.

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Thursday, February 17, 2005

Das Pareto-Prinzip (80/20-Prinzip)

Das Wort "Pareto-Prinzip" (oder auch 80/20-Prinzip) hat ja jeder schon irgendwie mal gehört. Es scheint zu bedeuten, dass 20 % unserer Kunden 80 % des Umsatzes machen ... oder so ähnlich?

Tatsächlich steht es für ein unausgewogenes Verhältnis von Ursache und Wirkung, das zum ersten Mal Vilfredo Pareto (Italien, 1848-1923) genauer untersucht hat. Ein kleiner Teil der eingesetzten Mittel bewirkt bereits den größten Teil des Erfolges. Bei richtiger Anwendung können so knappe (und immer teurere) Ressourcen eingespart werden, wenn man es schafft, sich auf "die richtigen" Dinge zu konzentrieren.

Im Rahmen eines Marketing-Workshops habe ich eine ausführliche Zusammenfassung erstellt, die hier als PDF-Datei (60 KB) "Das Pareto-Prinzip - Konzentration auf das Wesentliche" zu finden ist und auf 10 Seiten Interessantes rund um das Pareto-Prinzip und viele Tipps zur Umsetzung der 80/20-Regel gibt ...

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Monday, February 14, 2005

Pressemitteilungen preiswert verteilen

Ein wichtiger Bestandteil vernetzter Marketingarbeit in Unternehmen ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. In kleinen Unternehmen ist diese häufig Aufgabe des Inhabers. Ideal ist natürlich, wenn man sich einen eigenen Presseverteiler anlegt. Das kann je nach Branche sehr aufwändig werden, lohnt sich aber wegen persönlicher Ansprechpartner in den Redaktionen durchaus!

Alternativ oder zusätzlich bieten sich diverse Pressedienste an, die die Verteilung von Pressemitteilungen an Redaktionen übernehmen. Eine informative Aufstellung diverser Pressedienste und Redaktionsverteiler findet sich hier bei akademie.de ... Auch die Vor- & Nachteile einzelner Dienste (hohe Reputation bei Redakteuren, dafür teuer vs. Massenverteiler, dafür umsonst) werden ausgiebig angesprochen.

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Saturday, February 12, 2005

Meinungsmache durch Weblogs

Weblogs (Onlinetagebücher) im Internet verbreiten sich rasant und werden in Suchmaschinen weit vorne geführt. Kritische Beiträge können so schnell das Image von Unternehmen bedrohen. Hier zwei interessante Beiträge dazu auf dem Guerilla-Marketing-Portal:   

Joachim Scholz in werben und verkaufen Nr. 5/2005

Nico Zorn in aquisa 02/2005

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Friday, February 11, 2005

ICH-AG und andere Kleingründungen 2.1

Für angehende Existenzgründer ist ein solides Unternehmenskonzept und eine gründliche Vorbereitung auf die zukünftigen unternehmerischen Herausforderungen wichtige Grundlage für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit. Möchte man zudem als Arbeitsloser Unterstützung durch das Arbeitsamt mit Überbrückungsgeld, Einstiegsgeld oder Existenzgründungszuschuß (ICH-AG) haben, sind zusätzliche formale Anforderungen wie schriftliches Unternehmenskonzept, Businessplan, Kapitalbedarf und Fachkundige Stellungnahme erforderlich.

Erfreulicherweise leistet dabei das Bundesmininsterium für Wirtschaft und Arbeit richtig gute und brauchbare Unterstützung: Die mittlerweile 4. Auflage (Dezember 2004) der 90-seitigen Broschüre "ICH-AG und andere Kleingründungen 2.1" liefert gratis alle wichtigen Informationen rund um die Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus. Das beginnt bei den Formalitäten um Überbrückungsgeld, Existenzgründungszuschuß und Einstiegsgeld über Prüfung der Geschäftsidee, Finanzierung, Förderungen, Preiskalkulation, Marktforschung bis hin zu Marketing, Werbung, Buchhaltung, ESF-Coaching und auch der möglichen Insolvenz.

Zum Heft gehört außerdem eine CD mit Businessplan-Vorlagen, Überbrückungsgeldrechner, Kassenbuch, Gründungs-Checklisten, Kalkulationshilfen usw.)

Hier geht's zum Download als PDF-Datei (900 KB), die Broschüre kann aber auch direkt beim BMWA kostenlos per Postversand angefordert werden ... 

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Aktualisiert: Online-Marketing-Tipps

Gratis: Neue aktualisierte Fassung unseres kostenlosen eBooks "Online-Marketing-Tipps" (PDF-Datei 160 KB) verfügbar unter:

Geänderte Bereiche: [Hochwirksame ÖffentlichkeitsarbeitWeblogs, [Partner Links] 

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Thursday, February 10, 2005

Der Google-PageRank

Die Suchmaschine Google kennt und nutzt vermutlich (fast) jeder Internet-Nutzer. Viele haben auch schon von Googles PageRank einer Webseite gehört, der um so höher ist, je mehr wichtige andere Seiten auf die eigene Seite verlinken. Je höher der PageRank, desto besser die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse.

Hier finden sich sehr ausführliche (deutsche) Informationen von Markus Sobek über das PageRank-Verfahren von Google, die sich jeder Website-Betreiber einmal durchlesen sollte.

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Guerilla-Marketing vom Feinsten

Hier ein Beispiel für eine gelungene Guerilla-Marketing-Aktion:

Am 11. März 2005 findet in Köln der zweite Guerilla-Marketing-Kongress statt. Erst fing alles ganz harmlos an ...

Wer als Betreiber eines Marketing- oder Werbungs-Weblogs einen Hinweis auf den Kongress veröffentlicht, erhält freien Eintritt. Also erschien auf dem Werbeblogger ein entsprechender Hinweis ...

Einige Betreiber eines Blogs erstellten auch artig ihre Ankündigungen und alles war gut.

Bis auf einmal der Organisator der Veranstaltung, Thorsten Schulte einen Blogger abwies, weil dessen Blog wohl erst auf den vierten Blick etwas mit Marketing zu tun hätte. Dieser sah das anders, war daraufhin erstmal beleidigt und wollte an dem - auf einmal uninteressanten Kongress - nicht mehr teilnehmen.

Die "Diskussion" dauerte über eine Woche. Überflüssig zu kommentieren, wer recht und wer rechter hatte ... jeder möge sich sein eigenes Urteil bilden ... aber: Vier Wochen später finden sich bei Google über 2.000 Einträge zu diesem bis dahin fast unbekannten Kongress, die Veranstaltung hat eine große Publicity und ist in aller Munde. Feines Guerilla-Marketing.

Abschließend würde mich nur noch interessieren, ob Thorsten Schulte und Martin Röll in Wahrheit nicht sogar die besten Kumpel sind. Vielleicht finden wir das ja am 11. März in Köln heraus ... :-D

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Wednesday, February 09, 2005

2005 Schicksalsjahr im Einzelhandel?

Spätestens nach dem Weihnachtsgeschäft 2004 feierte eine Studie nach der anderen den endgültigen Durchbruch des Online-Shoppings. Ein schönes Beispiel dafür hier bei ecin ...

Prima ... keiner freut sich als größter Fan des Internets darüber mehr als ich! So weit ... so gut! Nur ...

Früher war es so, dass das Internet als unerschöpfliche Informationsbeschaffungsquelle genutzt wurde. Das "richtige" Produkt wurde dann beim Einzelhändler um die Ecke gekauft. Mittlerweile verkommt der Einzelhandel häufig zu einer Art "Zwischenstation": Nach der Auswahl eines geeigneten Produkts im Internet geht man zum Fachhändler und läßt sich in aller Ruhe und Ausführlicheit das Objekt der Begierde zeigen und erklären. Danach wird dann im Internet bestellt, um ein paar Euro zu sparen.

Mein Fotohändler um die Ecke kommentierte das "boomende" Weihnachtsgeschäft folgendermaßen:

"Vor lauter Interessenten konnte ich mich in der Adventszeit kaum retten ... kein Abend war vor 21:00 Uhr Feierabend. Jeder fragte gezielt nach bestimmten Kameramodellen und wollte diese ausgiebig befummeln und erklärt haben. Danach verabschiedeten sich die Besucher artig und wurden nie mehr gesehen. Obwohl wir hier mit fünf Verkäufern fast nonstop gearbeitet haben, war der Umsatz so niedrig wie noch nie. Ich weiß nicht, ob wir nach über 20 Jahren mit unserem Ladengeschäft das Jahr 2005 überleben werden ..."

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Das marketing & software blog läuft ...

Nachdem nun fast alle "drin" sind - und die die drin sind anscheinend auch alle ein Weblog haben - wird es auch für mich allerhöchste Zeit, hier in dem gandke marketing & software blog meine unmaßgebliche Meinung zu Themen rund um Online-Marketing, Guerilla-Marketing, Web-Marketing, Internet-Marketing, eBusiness, Business-Development, ERP-Software (kaufmännische Software) und auch .NET-Software-Entwicklung (speziell DNN, das geniale Web-Portalsystem DotNetNuke) kund zu tun.

Mein Fokus ist "Mit und im Internet Geld verdienen und neue Geschäfte aufbauen."

Da gerade das Low-Budget-Marketing (wo geht das besser als im Internet) für Existenzgründer hochinteressant ist, gibt es hier auch den ein oder anderen Tipp für frischgebackene Jungunternehmer.

Allerdings ... da ich viel im Web unterwegs bin, wird sich hier einiges an interessanten Links und Beiträgen anhäufen. Also ruhig ab und zu mal reinschauen und gerne kommentieren ...

Michael Gandke

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