Tuesday, December 01, 2015

Periodensystem der Conversion-Optimierung 2015 – was hat sich geändert?

Schon seit 2012 existiert das Periodensystem für Conversionoptimierer. Jörg Dennis Krüger von ConversionBoosting hatte – sicherlich inspiriert vom Erfolg des "The Periodic Table Of SEO Success Factors" bei SearchEngineLand aus dem gleichen Jahr – eine Liste verschiedener Einflussfaktoren auf den Erfolg einer Website in dieser eher ungewöhnlichen Form zusammengefasst. Die zuerst nur in englischer Sprache verfügbare Übersicht hat nun eine Überarbeitung erfahren und ist in einer aktualisierten Fassung erhältlich (Downloadlinks am Ende des Beitrags). Wer diese Aufzählung von Elementen nicht nur als cooles Poster versteht, sondern ggf. anhand der verschiedenen Faktoren und deren hier vorgegebenen (aber nicht in Stein gemeißelten) Gewichtung tatsächlich nach Optimierungspotential einer Website sucht, wird sich bei Einsatz der alten Fassung fragen, was es Neues gibt.

Elemente des CRO-Periodensystems

Die kurze Antwort lautet: Vieles ist in der neuen Fassung gleich geblieben und so hat sich im Wesentlichen (zumindest auf den ersten Blick) nur das Format geändert. Das dient primär der Übersichtlichkeit. Anders als beim „richtigen“ Periodensystem hat sich allerdings im Conversion-Universum auch im Detail hier und da etwas geändert. So sind einige neue Elemente hinzugekommen. Und sogar – oberflächlich betrachtet – offenbar auch welche „ausgestorben“. Was steckt dahinter?  

Nichts Neues bei den „Basics“(?)

Wenn eine Gruppe von Elementen „Basics“ benannt wird, sollte man nicht viel an Veränderung erwarten. Und tatsächlich hat sich auch nicht viel in diesem Bereich verändert. Die Kennzahlen sind gleich geblieben und die Elemente sind in Zusammenstellung, Reihenfolge und Bedeutung nicht nennenswert umgestellt worden. Allerdings mag die Übersetzung für etwas Verwirrung sorgen, denn aus dem bisherigen Bpo ist nun ein Bp geworden; meint aber immer noch das Produkt. Verwirrungspotential besteht, weil früher der Preis und nicht das Produkt mit Bp bezeichnet wurde und nun folgerichtig Bpr genannt wird. Auch die Beschreibung des Preises ist mit „Er muss stimmen“ nun zwar sehr knapp, aber das meint sicher immer noch gleichermaßen "wettbewerbsfähig" und "realistisch", wie es 2012 in der Erläuterung zu lesen war.

Auch die Fehlerfreiheit ist von früher Bf auf nun Bqa nicht „eingedeutscht“, hat dafür aber mit dem Hinweis auf Qualitätssicherung zur Sicherstellung technischer Fehlerfreiheit und Browserstabilität nun etwas mehr Fleisch als früher. Dennoch: Wesentliche Anpassungen hat es hier erwartungsgemäß nicht gegeben.

Die „Treiber“

Auch bei den Dingen, die unter „Driver“ aufgeführt sind, geht es nach wie vor um die gleichen Aspekte, denn es sind auch drei Jahre später immer noch Menschen, die vergleichbaren Zielen zugeführt werden und dabei die gleichen Bedürfnisse haben… und die gleichen (uralten) Schalter mitbringen, auf die man bewusst oder unbeabsichtigt drücken kann. Bemerkenswert ist in diesem Bereich bestenfalls, dass aus Dc (Clarity) nun geworden ist, wobei das „Ü“ für „Überschriften“ steht. Das ist freilich mehr als nur eine Übersetzung, denn eine klare Struktur, die in der bisherigen Beschreibung angesprochen wurde, bedeutet nicht gleich zwingend, dass es auch wirklich relevante Überschriften gibt. Hier ist das Modell also ein wenig konkreter geworden.  

Werkzeugkiste reloaded: Die „Optimizers“

Die meiste Evolution hat das Periodensystem eindeutig im Bereich der „Optimierer“ erfahren. Da es dabei nicht zuletzt die Ebene von Technik und Tools ist, ist das auch keine echte Überraschung, denn in diesen Bereichen schreitet die Evolution deutlich schneller voran, als das auf der anderen Seite beim Menschen und dessen Motivation der Fall ist.  

Bei den „Optimizers“ ist deshalb auch nichts gleich geblieben: Reihenfolge, Bewertung und Zusammenstellung sind im Vergleich zu 2012 anders. Details dazu:

  • So ist das A/B-Testing (Oab) nun beispielsweise genauso viel Wert wie Multivariates Testing (Omvt).
  • Die deutlich allgemeiner aufzufassende InPage Analyse hat das reine Mouse-Tracking abgelöst.
  • Statt des ehedem sehr hochwertigen (Kennzahl +10), aber unkonkreten "Conversionboosting", das in der Beschreibung vage als "proven approach to increase success" beschrieben wurde, sind nun neue Elemente wie Rapid User Tests und Onsite-Umfragen neu im Team. Während Umfragen auch 2012 problemlos einen Platz in der Liste gefunden hätten, ist das Thema der Remote Tests tatsächlich erst in den letzten Jahren so richtig in Schwung gekommen und mit zahlreichen Anbietern besetzt – So gut, dass man hier nun teilweise schon die Konzentration auf Teilbereiche oder Fokussierung auf Dinge wie Testing auf Mobilgeräten etc. angeht, um Wettbewerb und eigenem Wachstum Raum zu geben. Kein Wunder also, dass diese Klasse von Tools es in das Periodensystem geschafft hat.

Ob dabei statt der Bezeichnung „Rapid User Tests“ für Orut  vielleicht "Remote Usability Testing" die bessere Wahl gewesen wäre? Zumindest wird aber in der Beschreibung mit "Online-Usability-Tests" ein allgemeineres Wording verwendet, das nicht so sehr nach einem einzelnen Anbieter klingt ;)

„If I Had A Hemmer…“

Die Gruppe der „Hemmer“ leitet die Elemente mit negativen Kennzahlen ein, welche in einem Bewertungsraster die vorher gewonnenen Punkte wieder reduzieren können. Dort ist das Element "Hürden" hinzugekommen. Zwar sind Hürden auf dem Weg zur Conversion per se nichts Neues. Aber sie sind neu in der Übersicht. Das liegt vermutlich daran, dass auch hier eine allgemeinere Formulierung gesucht wurde, die alle sonstigen Probleme besser abfängt als die beiden alten Kandidaten, die aus der Liste verschwunden sind. Den Platz haben die Hürden von wegfallenden Einträgen wie "Too much" gestohlen, deren ehemalige Beschreibung "concentrate on the essentials" nicht nur in den frühen 2000‘ern jeden zweiten CeBIT Stand geschmückt hat, sondern eher in Form der „Reduktion“ besser als positives Merkmal zu formulieren wäre. Weiterhin verschwunden ist der Faktor "Distraction". Dieser war bisher als Ablenkung durch konkurrierende Angebote / Ziele zu verstehen. Der Wegfall mag also (wenn eine Interpretation wirklich gesucht wird) bedeuten, dass man damit dem Umstand Rechnung tragen wollte, dass es ja durchaus erlaubt ist, über sekundäre Ziele, Microconversions und „zweitbeste Aktionen“ nachzudenken, wenn Landingpages und Websites mit konkreten Hauptzielen im Sinn konzipiert werden. Da diese nicht als Hemmer und mehr als Chance zu betrachten sind, ist die Aufzählung in diesem Punkt nun zumindest nicht mehr missverständlich. Denn gemeint waren in der alten Fassung mit „Distraction“ konkurrierende und nicht ergänzende oder sekundäre Angebote. Alles in allem fällt Konkurrenz gleichwertig erscheinender Angebote also unter den neuen Sammeleintrag der "Hürden".

Ganz neu im Spiel ist die Ladezeit. Das ist zwar auch früher schon in Studien nachweislich stets ein Faktor mit messbarem Einfluss auf das Conversionverhalten gewesen, aber seit die Ladezeit von Google auch zum Rankingfaktor erhoben wurde und man nicht mehr von User Experience reden darf, ohne auch an Ladezeit zu denken, ist diese Anpassung des Periodensystems ein angemessenes Zeichen der Zeit. Bei den „Hemmern“ sind auch Bugs nach wie vor aufgeführt. Sie bilden damit auch immer noch so etwas wie eine Doublette, denn schon in den Basics ist ja das Thema Fehlerfreiheit - oder nun Qualitätssicherung – abgedeckt. Wenn Fehler aber so hartnäckig sind, dass sie es zweimal in die Liste schaffen, dann sollten Sie vielleicht von den Hemmern zu den Zerstörern umziehen(?)

Neues von der Zerstörer-Front

Die letzte Gruppe beinhaltet die Elemente, die jeden guten Plan zunichte machen können. Der „Relaunch“ als neuer Player in diesem Bereich hat seinen Platz dabei wahrlich verdient. Er ist zwar meist ohnehin ein Zusammenschluss anderer "Destroyers" wie z. B. dem unheiligen Trio aus HIPPO, Esoterik und der Ziellosigkeit und damit nicht neu, aber solange es Relaunches aus falschen Gründen gibt, ist diese Veränderung nur zu begrüßen. Ein Relaunch kann den Laden kosten. Man spielt dennoch offenbar gern mit dem Feuer, denn der typische „alles wird neu“-Relaunch stirbt einfach nicht aus. Nur wenige vermeiden große und schmerzhafte Iterationen durch stetige, aber kleinteilige Anpassung einer lebenden und sich ständig anpassenden Website. Obwohl das Modell, das vorgeblich Amazon vorgemacht hat und seitdem salonfähig geworden ist, unbestreitbare Vorteile hat.

Davon abgesehen ist die Liste mehr oder weniger gleich zusammengestellt und beinhaltet auch nach wie vor „Checklisten“, die als Beispiel für all die „Best-Practice-So-wird’s-gemacht-CaseStudies“ stehen, die zwar immer interessant anzusehen, aber nie 1:1 und unreflektiert auf das eigene Geschäft übertragbar sind. Dafür haben die Zerstörer aber insgesamt ordentlich an „Wucht“ verloren, wenn man die Kennzahlen betrachtet, die vorher mit -13 oder gar -15 zu Buche schlugen und nun nur noch -5 bzw. -3 auf die Waage bringen. Vielleicht ein Versuch, dem Analyseergebnis mehr Punkte zu lassen, wenn wirklich eine mit den Kennzahlen gewichtete Bewertung vorgenommen wird. Denn zumindest ein HIPPO ist immer irgendwo im Spiel und muss erst mit den Werkzeugen aus der Gruppe der „Optimierer“ bekämpft werden, bevor sein negativer Einfluss auf die Gesamtpunktzahl verhindert werden kann ;)

Download der neuen Fassung

Das Periodensystem der Conversion-Optimierung steht im Hochformat und Querformat als PNG-Grafik zur Verfügung.  


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Tuesday, November 24, 2015

Scroll-Tracking für Google Analytics / Google Tag Manager ohne jQuery

Die Anreicherung der Daten in Google Analytics durch Scroll-Tracking in Form von Events ist keine neue Aufgabe. Der Grund, warum es hier dennoch einen weiteren Beitrag und eine zugehörige Lösung gibt, ist der Ansatz, der dahinter steckt: Das Script beschränkt sich auf wenige Zeilen Code und ist unabhängig von Bibliotheken wie jQuery & Co. Die Basis stammt ironischerweise von einem älteren jQuery-basierten Lösungsansatz aus dem alten Google Analytics Produktforum stammt.

Für so wenig Einsatz bekommt man auch keine Extras: Es wird z. B. kein Timer verwendet, der die Intervalle zwischen Scrollvorgängen misst und den Events hinzufügt bzw. Timings an anderer Stelle hunterlegt. Der simple Grund dafür ist, dass in der Praxis oft ohnehin nur die durchschnittliche Scrolltiefe betrachtet wird und so zu Insights führt, die Änderungen auf der Website oder der gemessenen Landingpage bringen.

Warum Scroll-Tracking?

Das Auslösen von Events in der Webanalyse beim Scrollen durch den Benutzer dient i. d. R. vor allem dazu, die Absprungrate und Verweildauer zu "korrigieren" und zu prüfen, ob die weiter unten angeordneten Inhalte die Aufmerksamkeit bekommen, die man sich dafür erhofft. Den Pageviews der Standardimplementierung werden so weitere Messpunkte hinzugefügt, die die Messung der o. a. Metriken verbessern.

Scroll-Tracking-Script

Kurz genug? Da das Script sowohl für den Tag Manager als auch den direkten Einsatz vorgesehen ist, kann der Purist sogar zur Reduktion die Definition von useDataLayer und die zugehörige Bedingung weiter unten entfallen lassen und nur die benötigte Anweisung an Stelle der Bedingung erhalten. Viel ist dann wirklich nicht mehr übrig ;)

Das Script auf der eigenen Website einsetzen

Vor dem Einsatz ist zu bestimmen, welche Seiten Scroll-Tracking wirklich benötigen. Zwar ist die "Kapazitätsgrenze" bei Google Analytics abhängig von Sessions und nicht Hits, aber trotzdem ist das unsinnige Beschießen der Property mit Daten unsinnig, wenn diese potentiell ungenutzt bleiben.

Präzision bestimmen

In der Zeile var trackScrollStep = 20; wird definiert, in welcher Schrittweite der prozentuale Fortschritt beim Scrollen auf einer Seite gemeldet werden soll. Die Zahl "20" bedeutet, dass Events in 20% Schritten ausgelöst werden. Möglich ist theoretisch alles zwischen 1 und 50, wobei allerdings nur eine Schrittweite sinnvoll ist, die eine glatte Messung von 100% ermöglicht. Mehr Messpunkte bekommt man also mit 5, 10 oder 12.5. Mit 25 (oder 50) werden es weniger.

Verwendung im Google Tag Manager

Die indirekte Implementierung von Google Analytics Tracking und anderer Codesüber den Google Tag Manager zahlt sich auch in diesem Fall aus.

Script als Tag ausspielen

Das Script kann direkt als Benutzerdefiniertes HTML-Tag eingebunden und die Scroll-Events ausgelöst werden, ohne dass die Website "angefasst" werden muss. Ob man das Script auf allen oder nur ausgewählten Seiten benötigt, wird über Regeln bzw. Auswahl des passenden Triggers direkt beim Tag bestimmt (hier: "Alle Seiten / All Pages").

Wenn das Script im Tag Manager genutzt wird, sollte useDataLayer = true; gesetzt werden, damit ein Trigger für die Events genutzt werden kann. Halbherzig wäre es, an dieser Stelle false anzugeben und einfach die Events über die Zeile mit der ga('send'...)-Anweisung zu verschicken. Funktionieren würde es natürlich trotzdem ;)

Trigger anlegen

Der saubere Weg führt über einen Trigger, der dann wiederum ein weiteres Tag für die Events steuert. Dazu wird ein "benutzerdefiniertes Ereignis" erzeugt, dass beim Ereignis updScrollPercentage ausgelöst wird.

Datenschichtvariable für Scrolltiefe

Damit die Events die Tiefe des Scrollvorgangs zurückliefern können, wird eine Datenschichtvariable benötigt, die das Script in den dataLayer schreibt. Als Name der Variable wird scrollPercentage angegeben und ein beliebiger Name für die Variable definiert, über die gleich die Events auf den Wert zugreifen können (in diesem Beispiel "scrollEventDepthLabel").

Event-Tag

Fast fertig - zurück zu den Tags. Hier wird ein Tag vom Typ "Google Analytics -> Universal Analytics" benötigt. Tracking-Id eintragen oder (bei sauberer Implementierung ;)) aus einer Variable auslesen und dann als Erfassungstyp "Ereignis" auswählen. Bei der Gestaltung der Parameter wird nun auf die Datenschichtvariable zurückgegriffen und (als Label oder Wert) im Event verwendet. Kategorie und Aktion können beliebig benannt bzw. mit weiteren Variablen wie dem Pfad oder Titel der Seite belegt werden.

Die Anonymisierung der IP-Adresse nicht vergessen und unten als Auslöser den gerade erzeugten Trigger für Scrollvorgänge auswählen. Das wars!

Direkte Implementierung

Wer den Tag Manager nicht nutzt, kann das Script auf dem eigenen Server ablegen und über einen Script-Verweis im Template seines CMS laden. Dazu reicht ein Verweis im Fuß der Seiten; es muss nicht im head der Seiten sein.

Zur Konfiguration im Script die Schrittweite wählen, useDataLayer = false; setzen und ggf. die Vorgaben für Eventkategorie und -aktion in der Zeile ga('send', 'event', 'Interaction', 'ScrollPercentage', trackBottomScroll); anpassen.

Kontrolle in Google Analytics

Nach der Einbindung der direkten Variante im Livebetrieb oder dem Veröffentlichen der getesteten neuen Version im Tag Manager sind die Events im Echtzeit-Report unter "Ereignisse" direkt zu sehen.

Jetzt müssen nur noch Daten gesammelt und unter Verhalten - Ereignisse ausgewertet werden. Viel Spaß und Erfolg bei der Optimierung!

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Monday, November 16, 2015

Analytics Ghost Spam wirksam verhindern: Ein etwas anderer Filter

Tipps zum Aussperren von Referral- und Eventspam in Google Analytics - auch "Ghost Spam" - gibt es jede Menge. Warum also noch ein Artikel dazu? Weil hier eine Idee zur Ergänzung der gängigen Verteidigungsstrategien vorgestellt werden soll, die sich in Tests als durchaus wirksam erwiesen hat.

Die üblichen Filter - und deren Grenzen

Wenn man nach "Analytics Referral Spam verhindern" oder ähnlichen Phrasen bei Google sucht, findet man reichlich Anleitungen zum Einrichten von Filtern, die per "Ausschließen"-Funktion bekannte Spammer aus dem eigenen Profil fernhalten sollen. Das funktioniert zwar ganz gut, allerdings muss man regelmäßig die Berichte nach neuem Spam durchsuchen und hinzukommende Quellen durch Anpassung des Filters abdecken. Diese Methode hilft daher nur "in Schüben"; ist auf Eigeninitiative angewiesen und potentiell fehleranfällig: Wer sich bei der Definition der Regular Expression für den Filter verschreibt (sehr menschlich und nicht unwahrscheinlich), vernichtet im schlimmsten Fall sogar (unwiederbringlich!) Daten, bis es endlich auffällt. Die Entropie muss hierbei auch in möglichst kurzen Abständen durch Aktualisierung der Filter bekämpft werden. Faulere, aber auch mutigere Ansätze basieren daher auf "Einschließen"-Filtern, die aber ebenso ihre Tücken haben und nicht in jedem Fall wirklich sinnvoll genutzt werden können.

Alle diese Lösungen haben eine Schwachstelle, die durch den stetig gestiegenen Bedarf nach Anleitungen zur Bekämpfung von Analytics Spam immer relevanter wird: Spammer kennen diese Tipps und umgehen sie, indem Sie nicht mehr den eigenen oder keinen ("not set") Hostnamen übergeben, sondern der Hostname der "bespammten" Domain - oder eine mit hoher Wahrscheinlichkeit in solchen Filtern erlaubten Domains wie googleusercontent.com - genutzt wird. Das ist mit dem Google Analytics Measurement Protocol problemlos möglich... und mehr und mehr Spammer nutzen genau diesen Weg, um ihre Pageviews oder Events an Filtern vorbei in die Webanalyse der Opfer zu bekommen.

Aus anderen Gründen scheitern auch im Großteil der Fälle Ansätze zur Bekämpfung, die auf dem Blockieren von Spam in der .htaccess des eigenen Servers basieren. Denn der eigene Server ist inzwischen nur noch selten an der Übermittlung der falschen Daten beteiligt. "Ghost Spam" zeichnet sich genau dadurch aus - und diese Form liefert den Löwenanteil des Datendrecks in Google Analytics.

Zuletzt: Auch Versuche des Aussperrens über die Verweisausschlussliste sind zum Scheitern verurteilt, denn diese Funktion hat einen ganz anderen Zweck... ebenso wie die Checkbox zum Ausfiltern bekannter Bots und Spider hier nicht hilft. Was also tun?

Spammer aussperren - ein etwas anderer Ansatz

Dazu soll hier eine andere Methode zur "Verteidigung" vorgestellt werden: Um zu einer gefilterten und möglichst spamfreien Datenansicht als "Arbeitsprofil" für die eigene Website zu kommen, muss ein vom Hostnamen abweichendes Filterfeld her, das in herkömmlichen Spam-Anfragen nicht enthalten bzw. nicht mit dem erwarteten Wert befüllt ist. Dazu bieten sich z. B. benutzerdefinierte Dimensionen und / oder Metriken an. Diese können - einmal in Analytics definiert - durch einfache Anpassung des Trackingcodes für alle Hits mit einem eindeutigen Wert belegt werden. Dieser ist i. d. R. nicht Bestandteil von Spamanfragen, so dass diese es nicht in ein Profil schaffen, welches nur Hits einschließt, die den erwarteten Wert aufweisen. Es sei denn, der Spammer zielt explizit auf eine bestimmte Site und dupliziert daher nach einer Analyse des vorhandenen Trackings die Extrawurst (denn das ist dann auch mit dem Measurement Protocol kein Problem). Sprich: Diese Methode hilft gegen "normale" Spammer aller Art, aber nicht gegen gezielte Manipulation von Daten ausgewählter, bestimmter Websites.

So geht´s:

  • Unter Verwalten (oben) -> Property -> Benutzerdefinierte Definitionen -> Benutzerdefinierte Dimensionen einen neuen Eintrag anlegen, benennen und speichern. Ich habe mich hier für eine Dimension auf Session-Ebene entschieden - bei den meisten Implementierungen von Google Analytics sollte aber auch die Ebene "Hit" einwandfrei funktionieren.

    Dimension anlegen
  • Den Trackingcode auf der eigenen Domain um die Angabe der Dimension erweitern und einen Standardwert für den Filter hier eingeben. Dabei unbedingt beachten, dass man die richtige Dimension mit einem Wert belegt - im Beispiel ist das dimension2, weil der Slot 1 schon genutzt wird. Als Wert kann eine beliebige Konstante verwendet werden. "FU" ist z. B. ein prima Wert für eine Dimension, die Spam abhalten soll ;)
    ga('set', 'dimension1', 'FU');
  • Nun muss noch eine gefilterte Datenansicht her, die nur den Traffic beinhaltet, der diesen Wert überträgt. Spammer bleiben so draußen. An dieser Stelle ist ein Hinweis unvermeidbar: Es sollte immer eine Datenansicht erhalten bleiben, die ungefilterte Rohdaten enthält. Es empfiehlt sich daher die Anlage einer weiteren, neuen Datenansicht für den Test des Filters und zur späteren Verwendung als spamfreies Arbeitsprofil. Dazu einfach die "Einstellungen der Datenansicht" für die aktuell verwendete Ansicht öffnen und auf "Datenansicht kopieren" klicken, um eine Kopie anzulegen. In dieser Kopie kann dann der entsprechende Filter angelegt werden, indem ein benutzerdefinierter "Einschließen"- Filter auf die eben angelegte Dimension gelegt wird und nur Daten durchlässt, die den eben definierten Wert beinhalten. Für das obige Beispiel wäre dies dann also:

    Filter anlegen
  • Fertig

Wenngleich historische Daten fehlen, sollte die neue Datenansicht ab sofort neue, sauberere Daten sammeln, die tatsächlich nur Hits enthalten, die von der eigenen Website stammen. Das ungefilterte Profil sollte demnach höhere Zahlen aufweisen, wenn man wirklich mit Spam zu tun hat und Angaben zu Sessions etc. über einen längeren Zeitraum vergleicht. Damit ist man allerdings "nur" den Mist los, der sonst durch die üblichen Filter nach Hostname etc. kommt. Der Filter ist aber zum Glück sinnvoll kombinierbar mit den anderen Methoden - selbst das Ausschließen der Spammer über die .htaccess des eigenen Servers hilft nun wirklich, die Qualität zu verbessern, denn so erspart man sich den (geringen) Rest an Crawler-Spam, der wirklich noch die echte Website zum Absetzen des Spams verwendet.

Vergleiche auf einer Domain mit hohem Spam-Anteil und eher wenigen echten Besuchern über einige Wochen haben gezeigt, dass der o. a. Filter ausreicht, um die Messdaten von Google Analytics deutlich an die eines parallel implementierten Vergleichstools anzunähern. Solange Spammer sich also nicht die Mühe machen, automatisiert das ja durchaus individuell zu gestaltende "schmutzige kleine Geheimnis" aller Sites zu faken, die diese Methode einsetzen (indem z. B. alle benutzerdefinierten Angaben im echten Tracking ermittelt und dupliziert), sollte man damit auf der relativ sicheren Seite stehen und deutlich bessere Daten in der Webanalyse erhalten. 

Meinungen, ähnliche Ideen oder Ergänzungen zu dieser Idee als Kommentar oder per Mail sind hochwillkommen! ;)

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Tuesday, June 30, 2015

Umstellung unserer Website auf SSL und Serverumzug abgeschlossen

Um ehrlich zu sein, ist dies nicht zuletzt ein Testeintrag. Denn während in den letzten Wochen unsere Website auf einen neuen Server umgezogen ist, ein paar kleine inhaltliche und optische Anpassungen und eine SSL-Umstellung ohne unerwartete Nebenwirkungen überstanden hat, konnte im Blog leider eine ganze Zeit kein neuer Beitrag veröffentlicht werden.

Blog mit Maulkorb?

Daher ist es schon seit dem Jahreswechsel zwangsweise sehr ruhig hier im Blog geworden. Der Grund war ein schon vorher zwangsweise erfolgter Wechsel eines unserer Server, auf dem auch der Blogbereich unserer Website zu Hause war. Aus historischen Gründen schwer abzuwerfen, benötigt dieser einen Windows Server, während die übrige Website auch mit einem richtigen Server zurechtkommt ;) Und so musste das Blog "eingefroren" und auf einem anderen Server abgelegt werden.

Wenn dieser Beitrag nun zu lesen sein sollte, kann dem Blog aber künftig wieder Leben eingehaucht werden und die Zwangspause hat ein Ende. Wurde ja auch Zeit.

Auswirkungen der SSL-Umstellung

Um diesen Beitrag mit einem Minimum an Nutzen zu befüllen, soll hier dargestellt werden, wie sich die SSL-Umstellung auf die organische Suche ausgewirkt hat... um Ihnen mit diesem Beispiel ein Gefühl für die Dauer und den ggf. vorhandenen zeitlichen Versatz zu geben, bis die neue Fassung die alte eingeholt hat.

Nicht repräsentativ?

Da unsere Umstellung eine relativ kleine Site betrifft und auch nicht aus den üblichen Gründen in der Hoffnung auf einen "SEO-Boost", sondern eher als logische Begleiterscheinung des erfolgten Serverwechsels erfolgt ist, mag dieses Beispiel zugegebenermaßen nur bedingt auf große Sites angewendet werden. Und auch die Auswirkungen ggf. auftretender (minimaler) Verluste durch eine zahlreicher eingehender Links auf die "alte" Fassung mit http:// statt https:// sind in unserem Fall weder nachzuweisen noch zu erwarten. Aber dennoch zeigen die beiden folgenden Grafiken, wie schnell und reibungslos eine solche Umstellung bei Google "verdaut" werden kann.

Ergebnis Suchanalyse in der Google Search Console

Ein Vergleich der Klicks (deren Verlauf in beiden Fällen auch repräsentativ für die Impressions ist) zeigt, dass nach der Umstellung der Site am 9.6. innerhalb von nur etwa 10 Tagen aller der alten Site "fehlender" Traffic aus Google nun von der SSL-Variante geliefert wird und wie die alte Version der Site faktisch aus der Suche verschwindet.

Site Ohne SSL

Suchanfragen Non-SSL

Site mit SSL

Suchanfragen für Site mit SSL

Tipps für eine reibungslose Umstellung

Die Anforderungen an die Umstellung sind im Prinzip simpel: Alle Ressourcen, die in Form von Scripts, CSS-Dateien, Bildern, Videos etc. geladen werden, sollten idealerweise ebenfalls per SSL geladen werden. In der Regel wird daher bei allen Verweisen aus http://domain.de/design.css "einfach" zu einer neutralen Fassung wie //domain.de/design.css gewechselt oder direkt auf die https-Variante angepasst. Da dies auch für Nachgeladene Ressourcen und Verweise in JS- und CSS-Dateien gilt, wird normalerweise eine Testfassung der Site erstellt und ausgiebig getestet, bis die Umstellung auf dem Server erfolgt. Oft genug wird dann aber aufgehört. Das ist allerdings zu wenig, um den Vorgang wirklich so schnell und so reibungslos wie möglich ablaufen zu lassen. Helfen Sie Google & Co. mit gezielten Maßnahmen und klaren Signalen:

  • Entzerrung: Wenn sich die Struktur der Site ändern soll, Sie ein Redesign oder einen Wechsel des CMS vorhaben oder den Content der Site auch gleich anpassen wollen, dann tun Sie das gern, aber tun Sie es nicht zeitgleich mit einer Umstellung auf SSL. Lassen Sie erst alle anderen Anpassungen durch Suchmaschinen "verdauen" oder verschieben Sie alles andere bis zur nachweislich erfolgten SSL-Umstellung auch im Google Index.
  • Weiterleitungen: Da die Struktur übereinstimmt, können Sie getrost alle Anfragen ohne SSL auf die https-Variante weiterleiten. Und zwar mit dem Statuscode 301, denn nur so kann die neue Version jeder Seite alle "SEO-Assets" der jeweils alten Fassung erben und auch auf dem Umweg der Weiterleitung nach wie vor von eingehenden Links profitieren.
  • Interne Links: Vergessen Sie die interne Verlinkung nicht! Nur weil der Browser immer schön ein grünes Schloss zeigt, ist nicht alles unbedingt prima. Absolute Links auf eine http-Version einer Seite funktionieren durch die Weiterleitungen ja, aber schwächen Ihre Site unnötig.
  • Sitemaps: Ihre Site stellt im Idealfall auch eine XML-Sitemap und / oder eine HTML-Fassung einer Sitemap bereit, die oft automatisch vom CMS generiert werden. Stellen Sie sicher, dass auch hier die Wunschfassung mit SSL zu finden ist.
  • Externe Links: Zumindest Links aus dem eigenen Stall wie Verweise von alternativen Domains in anderen Sprachen, Microsites oder Aktionslandingpages etc. sollten Sie von http auf https aktualisieren. Inwiefern auch externe Links aus anderen Quellen umgebogen werden und der Aufwand (und das Risiko) des Kontakts mit dem jeweiligen Webmaster getragen werden, sollten Sie im Einzelfall gut abwägen.
  • 301-Ketten minimieren: Hart codierte Weiterleitungen, die Sie in der Serverkonfigurationsdatei auf Ihrem umgestellten Server oder auch anderen, auf die Domain weiterleitenden Servern eingetragen haben, werden vermutlich auch auf die Fassung mit http weiterleiten. Minimieren Sie die Weiterleitungsketten durch Aktualisieren dieser "Links".
  • Testen, testen, testen: Erklärt sich von selbst ;)

Sollten Sie Unterstützung bei der Umstellung Ihrer Website auf SSL benötigen, sprechen Sie uns an und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

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Friday, December 05, 2014

Überraschung: SEO United Tipp!-Siegel

Da unser ausgewiesenes Kerngeschäft maßgeblich aus Suchmaschinenwerbung via Google AdWords besteht und SEO für uns eher ein "Nebenprodukt" im weiterführenden Beratungsgeschäft darstellt, freuen wir uns ganz besonders über das Siegel, welches wir nun durch Experten-Empfehlungen aus der SEO Branche erhalten haben.

Bei seo-united.de bewerten regelmäßig namhafte Experten aus der SEO-Branche alle im dortigen Verzeichnis eingetragenen Agenturen. Zu unserer Freude sind wir in diesem Zusammenhang auch als empfehlenswert eingestuft worden und schmücken uns daher gern mit dem "Tipp!" - Siegel. Vielen Dank dafür an das Team von seo-united.de - und natürlich die bewertenden Experten! :-D

SEO United Tipp!
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Wednesday, February 19, 2014

Opt-Out Script für Universal Analytics

Schon seit 2010 bieten wir auf unserer Website allen Besuchern an, aus der Webanalyse "auszusteigen" und haben diese Lösung auch anderen Webmastern zum Download angeboten. In der Zwischenzeit hat sich einiges bei Google Analytics getan und nachdem wir erfolgreich die Aktualisierung des Trackingcodes auf die asynchrone Fassung auf der eigenen Website und im Script "ausgesessen" haben, ist nun eine aktualisierte Version des Opt-Out-Scripts im Einsatz und als Download verfügbar, welche mit dem aktuellen Universal Analytics Trackingcode zusammenarbeitet.

Mittelfristig wird kein Weg an einer Umstellung auf Universal Analytics vorbei führen. Daher empfehlen wir allen, die noch das "alte" Opt-Out Script und den dazu passenden alten Trackingcode einsetzen, sich mit dem Umstieg zu befassen. Die Opt-Out-Möglichkeit auf der eigenen Site ist nun jedenfalls kein Grund mehr, damit zu warten ;)

Details und der Link zum Download des Opt-Out-Scripts für Universal Analytics wurden daher auf der Website aktualisiert; auch die alte Fassung ist von dort aus noch zu erreichen.

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Monday, February 03, 2014

SEPA-Aktualisierung für Ihren Collmex-Shop - Eigene Templates anpassen

Wenn Sie einen Online-Shop über die integrierten Shopfunktionen von Collmex nutzen, ist im Checkout ein Austausch von Konto und BLZ gegen IBAN und BIC erforderlich, sollten Sie die Zahlung per Rechnung anbieten. Auch für die Zahlung per Vorkasse ist die Angabe der eigenen IBAN und BIC statt nur Konto und BLZ auf der Bestätigungsseite sinnvoll und erfordert eine Anpassung des Templates. 

Standardtemplates automatisch aktualisiert

Collmex hat dazu unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template_sepa.txt bereits zeitig eine aktualisierte Fassung des Checkouts zur Verfügung gestellt und inzwischen die Standardfassung unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template.txt ebenso angepasst. Das bedeutet,  dass Sie nichts unternehmen müssen, wenn Sie ein Template einsetzen, dessen Anpassungen nicht auch den Checkoutprozess betreffen.

Die meisten individuellen Templates werden aber auch den "Shopframe" in irgendeiner Weise betreffen, so dass Sie nicht auf die aktualisierte Standardfassung zurückgreifen können. In diesem Fall ist ein wenig Handarbeit gefragt.

Eigene Templates anpassen

Um das Template selbst anzupassen, muss zunächst die Datei identifiziert werden, in der sich der angepasste "Shopframe" befindet. Öffnen Sie dazu die Templatedefinition unter "Verwaltung - Templates". Sehen Sie hier mehrere Einträge, hilft im Zweifelsfall ein Blick in die Konfiguration des Shops unter "Verwaltung - Webauftritte - Anzeigen - Einstellungen", wo Sie den Namen des verwendeten Templates unter "Standard-Template" ablesen können.

In der Definition des Templates finden Sie entweder einen Verweis auf den Standardprozess (s. o.), was bedeutet, dass hier nichts weiter zu tun ist... oder es gibt einen Eintrag, der entweder per Kommentar oder zumindest (hoffentlich) über den Dateinamen als angepasste Fassung des Verkaufsprozesses zu identifizeren ist. Dieser Eintrag kann z. B. so aussehen:

Fields http://www.meinedomain.de/collmextemplate/shopframe_template_xy.txt /* Verkaufsprozess*/

Bankdaten für Checkout-Formular aktualisieren

Diese Datei ist anzupassen. Laden Sie diese dazu mit einem FTP-Programm vom Server und öffnen Sie diese mit einem Texteditor. Suchen Sie nun nach einen Block mit der Bezeichnung CartBillToPaymentBankWithdrawal. Dort steht eine Definition, die in etwa wie folgt aussehen sollte:

CartBillToPaymentBankWithdrawal [
      <tr>
        <td class="field"><label for="KontoNr">Konto-Nr*</label></td>
        <td class="field" nowrap><input type="text" id="KontoNr" name="KontoNr" value="$KontoNr$" size="10" maxlength="10">
        &nbsp;&nbsp;<label for="BLZ">BLZ*</label> <input type="text" id="BLZ" name="BLZ" value="$BLZ$" size="8" maxlength="8"> (für Bankeinzug)</td>
        <td class="field"><label for="BankAccountOwner">Konto-Inhaber</label></td>   
        <td class="field"><input type="text" id="BankAccountOwner" name="BankAccountOwner" value="$BankAccountOwner$" size="20" maxlength="60"></td>
      </tr>
]

Ersetzen Sie diesen Block durch den folgenden bzw. verwenden Sie bei einer abweichenden Definition (anderes Layout; z. B. ohne Tabellen) die neuen Felder für IBAN und BIC statt BLZ und KontoNr. Es empfiehlt sich, vorher eine Sicherung der Datei anzufertigen, so dass Sie bei Problemen zumindest schnell wieder den alten Zustand herstellen können.

CartBillToPaymentBankWithdrawal [
      <tr>
        <td class="field"><label for="IBAN">IBAN*</label></td>
        <td class="field"><input type="text" id="IBAN" name="IBAN" value="$IBAN$" size="40">
        <td class="field" colspan="2">(IBAN und BIC werden für die Lastschrift benötigt)</td>
      </tr>
      <tr>
        <td class="field"><label for="BIC">BIC*</label>
        <td class="field"><input type="text" id="BIC" name="BIC" value="$BIC$" size="20" maxlength="11"></td>
        <td class="field"><label for="BankAccountOwner">Konto-Inhaber</label></td>   
        <td class="field"><input type="text" id="BankAccountOwner" name="BankAccountOwner" value="$BankAccountOwner$" size="20" maxlength="60"></td>
      </tr>
]

Vorkasse-Angaben ergänzen

Weiterhin finden Sie auf gleiche Weise einen Block mit der Bezeichnung AdvancedPaymentInfo, in der ebenso eine Anpassung bzw. Ergänzung innvoll ist. Es handelt sich um die Angaben, die bei der Bestellung per Vorkasse auf der Bestätigungsseite angezeigt werden. Dieser sieht im alten Template (und damit vermutlich auch Ihrem eigenen) so aus:

AdvancedPaymentInfo [
<p class="highlight"><span class="colorfont">Wichtig:</span>Sie haben die
Zahlungsart 'Vorkasse' gew&auml;hlt. Bitte verwenden Sie ausschlie&szlig;lich
die folgende Bankverbindung, die Ihnen auch in der Best&auml;tigungsnachricht
mitgeteilt wird  - Vielen Dank!</p>
<table>
<tr><td>Betrag</td><td>$Total$ $CurrencyISO$</td></tr>
<tr><td>Verwendungszweck</td><td>Vorkasse Auftrag $OrderNumber$</td></tr>
<tr><td>KontoNr</td><td>$CompanyBankAccountNo$</td></tr>
<tr><td>BLZ</td><td>$CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$</td></tr>
<tr><td>Konto-Inhaber</td><td>$CompanyBankAccountOwner$</td></tr>
<tr><td>IBAN</td><td>$CompanyBankAccountIBAN$</td></tr>
</table>

<p>Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an,
damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die
Ware so schnell wie möglich ausliefern können.
</p>
]

Ergänzen Sie hier die Angaben von Konto und BLZ um IBAN und BIC:

AdvancedPaymentInfo [
<p class="highlight"><span class="colorfont">Wichtig:</span>Sie haben die
Zahlungsart 'Vorkasse' gew&auml;hlt. Bitte verwenden Sie ausschlie&szlig;lich
die folgende Bankverbindung, die Ihnen auch in der Best&auml;tigungsnachricht
mitgeteilt wird  - Vielen Dank!</p>
<table>
<tr><td>Betrag</td><td>$Total$ $CurrencyISO$</td></tr>
<tr><td>Verwendungszweck</td><td>Vorkasse Auftrag $OrderNumber$</td></tr>
<tr><td>IBAN</td><td>$CompanyBankAccountIBAN$</td></tr>
<tr><td>BIC</td><td>$CompanyBankBIC$</td></tr>
<tr><td>KontoNr</td><td>$CompanyBankAccountNo$</td></tr>
<tr><td>BLZ</td><td>$CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$</td></tr>
<tr><td>Konto-Inhaber</td><td>$CompanyBankAccountOwner$</td></tr>
</table>
<p>Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an,
damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die
Ware so schnell wie möglich ausliefern können.
</p>
]

Mailtemplate ergänzen

Für die Bestellbestätigungsmail nutzen Sie vermutlich ebenso eigene Definitionen, wenn Sie ein angepasstes Template nutzen. Auch in dieser Datei, die im Standard unter http://www.collmex.de/templates/maildefinitions.txt zu finden ist, wird ein ähnlicher Block verwendet wie im vorherigen Abschnitt. Suchen Sie daher auf gleiche Weise wie oben beschrieben nach der Datei mit den Maildefinitionen, welche in Ihrem Template genutzt wird und laden Sie diese auf Ihren Rechner, wenn Sie eine eigene Fassung nutzen. Der entsprechende Block zur Anpassung heißt hier AdvancedPaymentInfoText und sieht in der Vorgabeversion so aus:

AdvancedPaymentInfoText [
Sie haben "Vorkasse" als Zahlungsmethode angegeben. Damit wir Ihre Bestellung ausführen können, überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von $Total$ $CurrencyISO$ unter Verwendung der folgenden Angaben auf unser Konto:

Betrag           : $Total$ $CurrencyISO$
Verwendungszweck : Vorkasse Auftrag $OrderNumber$
KontoNr          : $CompanyBankAccountNo$
BLZ              : $CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$
Konto-Inhaber    : $CompanyBankAccountOwner$

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an, damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die Ware so schnell wie möglich ausliefern können.

==============================================================
]

Er enthält also wie der Block für die Bestellbestätigung nur Konto und BLZ, so dass Sie auch hier wie schon für AdvancedPaymentInfo eine Ergänzung vornehmen sollten:

AdvancedPaymentInfoText [
Sie haben "Vorkasse" als Zahlungsmethode angegeben. Damit wir Ihre Bestellung ausführen können, überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von $Total$ $CurrencyISO$ unter Verwendung der folgenden Angaben auf unser Konto:

Betrag           : $Total$ $CurrencyISO$
Verwendungszweck : Vorkasse Auftrag $OrderNumber$
IBAN             : $CompanyBankAccountIBAN$
BIC              : $CompanyBankBIC$
KontoNr          : $CompanyBankAccountNo$
BLZ              : $CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$
Konto-Inhaber    : $CompanyBankAccountOwner$

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an, damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die Ware so schnell wie möglich ausliefern können.

==============================================================
]

Ist das erledigt, passen Sie auch gleich den entsprechenden Text unter "SofortueberweisungPaymentInfoText" an, der auf gleiche Weise um IBAN und BIC ergänzt werden sollte.

Shop aktualisieren

Nachdem alle Definitionen angepasst sind, können Sie die veränderte(n) Templatedatei(en) auf Ihren Server laden. Behalten Sie aber auf jeden Fall Sicherungen der alten Fassungen, falls sich Probleme nach der Umstellung zeigen sollten.

Nach dem Hochladen ändert sich erst einmal nichts, da der Shop aus Seiten besteht, die via Collmex anhand der Templates erstellt und auf Ihrem Server abgelegt werden. Um die Änderungen im Verkaufsprozess zu "aktivieren", reicht das erneute Hochladen eines beliebigen Artikels, einer Kategorie oder einer Seite aus dem Webauftritt über den jeweiligen Schalter "Artikel / Kategorie/ Seite hochladen" in der Bearbeitung Ihres Shops unter "Webauftritte".

Zum Test sollten Sie nun Ihren Shop besuchen, einen Artikel in den Warenkorb legen und die Zahlunf per Rechnung wählen. Wenn Sie nun zum nächsten Schritt des Prozesses wechseln, sehen Sie das angepasste Formular zur Bankverbindung. Es ist empfehlenswert, eine Testbestellung durchzuführen und ggf. auch noch einmal für die Zahlungsweise "Vorkasse" zu wiederholen, damit Sie sicher sein können, dass alles nach wie vor reibungslos funktioniert. Treten dabei Probleme auf oder möchten Sie die Anpassung lieber nicht selbst durchführen, wenden Sie sich gern an uns. 

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Monday, March 25, 2013

IP-Anonymisierung bei Google Universal Analytics

Bei aller Begeisterung dafür, dass Google seine an die Anforderungen geräteübergreifender Webanalyse ohne die üblichen Cookies angepasste Version von Analytics - Universal Analytics - für die Allgemeinheit freigegeben hat, sollte bei der Implementierung nicht vergessen werden, an die Anonymisierung der IP-Adressen der Besucher zu denken.

Zu diesem Zweck wird im Trackingcode vor dem Aufruf von

ga('send', 'pageview');

folgende Erweiterung eingebunden:

ga('set', 'anonymizeIp', true);

Der komplette Code sieht dann exemplarisch so aus:

<script>
(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,'script','//www.google-analytics.com/analytics.js','ga');

ga('create', 'UA-98765432-1', 'meinedomain.de');
ga('set', 'anonymizeIp', true);
ga('send', 'pageview');
</script>

Außerdem ist bei einer (vor allem ggf, nur testweisen) Implementierung zu berücksichtigen, dass es für die Nutzung von Universal Analytics nicht erforderlich ist, auf die bereits bestehende Implementierung der "klassischen" Webanalyse mit Google Analytics zu verzichten. Beide Trackingcodes können problemlos und ohne Wechselwirkungen parallel in verschiedenen Properties in einem Analytics-Konto und auf der gleichen Website genutzt werden. Das ist in den meisten Fällen auch allein schon deshalb sinnvoll, weil es neben dem Trackingcode i.d.R: noch eine Menge an weiteren Implementierungsspuren wie virtuellen Seitenaufrufen, Events, eCommerce-Tracking und andere gibt, die bei einem kompletten Austausch zunächst sorgfältig gefunden, angepasst und getestet sein wollen...

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Thursday, May 31, 2012

Abmahnungen vermeiden: "Button Lösung" für Collmex Templates

Wenn Sie einen eigenen Online Shop betreiben, haben Sie hoffentlich nicht erst hier und jetzt zum ersten Mal von der so genannten "Button Lösung" gehört. Die Regelung zur Bekämpfung von unabsichtlich abgeschlossenen Abos und versehentlichen Einkäufen im Internet betrifft - allein schon aufgrund der heute noch eher unüblichen Formulierungen, die darin gefordert werden - mehr oder weniger jedes Shopsystem und so sind auch beinahe alle Betreiber in der Pflicht, konkrete Anpassungen an der Gestaltung des Checkout-Prozesses vorzunehmen.

Was muss geändert werden?

Die Anforderungen bedeuten in den meisten Fällen konkret, dass die Schaltfläche zum Abschluss des Einkaufs in einem Online Shop mit einem neuen Text versehen werden müssen, denn das allzu übliche "Bestellung abschließen" und entsprechende Varianten reichen dann nicht mehr aus.

Stattdessen sind Formulierungen wie "kostenpflichtig bestellen", "zahlungspflichtigen Vertrag schließen" oder auch "kaufen" erforderlich, um eindeutig darauf hinzuweisen, dass bei diesem Vorgang Kosten im Spiel sind.

Umsetzung in Collmex

Wenn Sie nach wie vor das Standardtemplate einsetzen, müssen Sie gar nichts tun, denn hier ist bereits seit längerer Zeit die Beschriftung der Schaltfläche auf der letzten Seite des Verkaufsprozesses mit einer der vorgeschlagenen Bezeichnungen ("Zahlungspflichtig bestellen") versehen.

Auch bei Einsatz eines eigenen oder angepassten Templates kann es sein, dass Sie auf den Standard-Checkoutprozess zugreifen und so von dieser Anpassung automatisch bereits betroffen sind. Sobald Sie aber in Ihrem verwendeten Template eine eigene, modifizierte Fassung des "Shopframe-Templates" einsetzen (die Standardfassung wird im Template ansonsten als "http://collmex.de/templates/shopframe_template.txt" referenziert), sollten Sie den Inhalt überprüfen und ggf. Anpassungen vornehmen, denn als Vorlage wird vermutlich die alte Fassung des Standardtemplates gedient haben.

Shopframe-Template anpassen

Wenn Sie ein angepasstes Template verwenden, befinden sich in einem Verzeichnis auf Ihrem Server (i.d. R. in einem entsprechendenUnterverzeichnis wie /template/ o- Ä.) die eigenen Templatefiles. Wo genau diese liegen, sehen Sie in Collmex, wenn Sie unter "Verwaltung - Shop und Webauftritt - Templates" Ihr eingesetztes Template anzeigen lassen.

Dort finden Sie einen Verweis auf das angepasste Shopframe-Template (z. B. "Fields http://www.meinserver.de/templates/shopframe_template.txt"). Laden Sie diese Datei zur Bearbeitung auf Ihren Rechner. Wenn Sie unsicher sein sollten, laden Sie alle Dateien des Templateverzeichnisses herunter und suchen Sie in allen Dateien nach der Formulierung "Bestellung absenden". Zur Sicherheit sollten Sie zudem von allen Dateien noch eine separate Sicherung anlegen, falls etwas schief laufen sollte.

Da in besagtem Template aber normalerweise der komplette Checkoutprozess beschrieben ist, werden Sie in Ihrer Fassung vermutlich die alte Formulierung "Bestellung absenden" gleich mehrfach in dieser einen Datei finden. Diese gilt es zu ersetzen und z. B. gegen "Zahlungspflichtig bestellen" austauschen:

Normalerweise wird der Schalter anhand seiner Beschriftung im erklärenden Text auf der letzten Seite benannt. Im Template finden Sie dann diesen oder einen ähnlichen Abschnitt.

<p class="smaller">Wenn alle Angaben Ihren W&uuml;nschen entsprechen, klicken Sie nach Akzeptieren der AGB auf "Bestellung absenden", um den Vorgang abzuschlie&szlig;en. Sollten Sie noch &Auml;nderungen vornehmen wollen, w&auml;hlen Sie "Zur&uuml;ck". $InclTaxHint$</p>

Tauschen Sie hier die Formulierung "Bestellung absenden" aus.

Weiter unten finden Sie (vermutlich zweimal) den Quelltext des (bzw. der) Abschluss-Schalter(s).

<input type="submit" value="Bestellung absenden" name="Continue">

Auch hier tauschen Sie die Beschriftung "Bestellung absenden" mit einem neuen "value" aus.

Shop aktualisieren

Wenn Sie die Änderungen gespeichert haben, übertragen Sie die geänderte(n) Datei(en) wieder auf Ihren Server in das Template-Verzeichnis. Für eine Aktualisierung des Verkaufsprozesses reicht es aus, eine beliebige Seite (einen Artikel) oder eine Kategorie zu aktualisieren. Dabei wird auch immer der Verkaufsprozess anhand des aktuell geltenden Templates generiert. Wählen Sie dazu unter "Verwaltung - Shop und Webauftritt - Webautritte - Anzeigen" Ihren Shop aus, klicken Sie auf "Kategorien" und wählen Sie eine Kategorie mit wenigen Artikeln aus. Wenn Sie nun auf "Kategorie hochladen" klicken, ist kurz darauf der Shopprozess aktualisiert. Das sollten Sie aber noch einmal explizit prüfen, indem Sie nun im eigenen Shop einen Artikel in den Warenkorb befördern und sich bis zur letzten Seite des Einkaufs durchklicken. Sie sollten in etwas (freilich in Ihrem eigenen Design) nun so etwas sehen:

Button Lösung in Collmex

Sollte es dabei Probleme geben, kommen Sie mit der vor der Anpassung vorgenommenen Sicherung schnell wieder auf den alten Stand zurück. Und wenn das alles nach zu viel Arbeit klingt: Gern unterstützen wir Sie bei der Umsetzung - der Aufwand ist un die damit verbundenen Kosten sind sehr gering. Und das nicht nur im Vergleich zu den potentiellen Kosten, die im Fall einer Abmahnung nach Inkrafttreten der Regelung ab dem 1. August 2012 zu erwarten sind. Infos zu unserem Collmex-Templateserice (den Sie zu diesem Zweck vermutlich nur eine Viertelstunde in Anspruch nehmen werden) finden Sie hier.

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Thursday, September 22, 2011

Ausgehende Links und Downloads in Analytics messen

Eine nicht ungewöhnliche Frage bei der Individualisierung von Trackingcodes und Anpassung der Implementierung von Google Analytics an die Wünsche des Betreibers ist das Tracking von Links auf externe Seiten (Seiten auf einer anderen Domain) sowie die Erfassung von Downloads aller möglichen Dateien, die ansonsten nicht in der Statistik von Google Analytics zu finden sind.

Viel manueller Aufwand?

Für beides stehen sowohl Ereignisse (Events) als auch virtuelle Seitenaufrufe in Analytics zur Verfügung, die bei wenigen externen Links und / oder Downloads durch entsprechende manuelle Ergänzung der Links um ein wenig JavaScript den Wunsch erfüllen können. Bei den meisten Sites würde dies aber in eine ganze Menge Arbeit ausarten und so wird dann entweder ganz darauf verzichtet bzw. nur ein Teil der Links manuell modifiziert... oder es wird ein Script in alle Seiten eingebunden, welches die externen Links und Verweise zu Downloads identifiziert und automatisch für ein passendes Tracking in Google Analytics sorgt.

Kostenloses Script als Lösung

Wer ein solches Script sucht, wird z. B. bei Marco Hassler fündig, der in seinem Blog freundlicherweise ein solches Script zur automatisierten Anpassung der Links (nebst einer kleinen Anleitung zur Konfiguration) zur Verfügung stellt. Wer sich also nicht mit weiteren benötigten Bibliotheken oder gar kommerziellen Lösungen zur allumfassenden Konfiguration von Analytics herumschlagen will, um diesen eher harmlosen Wunsch zu erfüllen, ist damit prima bedient.

Neuer oder alter Trackingcode?

Für alle, die aus reiner Faulheit am alten Trackingcode festhalten, sollte der Einbau dieses Scripts dann spätestens Grund genug sein, seine Implementierung auf den neuen asynchronen Code umzustellen, zumal das eine Menge weiterer Vorteile und Möglichkeiten eröffnet. Sollte jemand aber einen guten Grund haben, weiterhin mit dem guten alten pageTracker zu arbeiten (wir haben einen ;)), sind folgende Anpassungen erforderlich, um das Script einzusetzen:

<script>
var downloadExtension = new Array(
   'doc','docx','pdf','xls','ppt','zip','gz','bz2','rar','txt','vsd','vxd',
   'js','css','exe','wma','mov','avi','wmv','mp3','mp4');
var trackDownloadsAsEvent = false;
var trackExtlinksAsEvent = true;
var downloadCat = 'Downloads';
var extLinksCat = 'Externe Links';
var intDomain = window.location.hostname;
if(window.addEventListener){document.addEventListener('click', clickHandler,
   false);}
else {document.attachEvent('onclick', clickHandler);}
function clickHandler(e){
   if (window.event) e = window.event;
   var srcEl = e.srcElement? e.srcElement : e.target;
   var targetUrl = srcEl.getAttribute('href');
   if (targetUrl && targetUrl.length > 0) {
      var re = new RegExp('^(?:f|ht)tp(?:s)?\://([^/]+)', 'im');
      var tarDomain = (targetUrl.match(re)? targetUrl.match(re)[1].toString() :
         (targetUrl.indexOf(':') < 0 ? intDomain : null));
      if (tarDomain != null) {
         var a = document.createElement('a');
         a.href = targetUrl;
         var filePath = a.pathname;
         var fileName = filePath.split('/').pop();
         var fileExt = fileName.substring(fileName.indexOf('.')+1);
         if (intDomain == tarDomain) {
            for (i=0; i<downloadExtension.length; i++) {
               if (fileExt == downloadExtension[i]) {
                  if (trackDownloadsAsEvent) _gaq.push(['_trackEvent',
                     downloadCat, filePath]); pageTracker._trackEvent(downloadCat, filePath);
                  else _gaq.push(['_trackPageview', filePath]); pageTracker._trackPageview(filePath);
               }
            }
         }      
         else {
            if (trackExtlinksAsEvent) _gaq.push(['_trackEvent', extLinksCat,
               tarDomain]);  pageTracker._trackEvent(extLinksCat, tarDomain);
            else _gaq.push(['_trackPageview', '/' + extLinksCat + '/' +
               tarDomain]); pageTracker._trackPageview('/' + extLinksCat + '/' + tarDomain);
         }
      }
   }
}
</script>

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Thursday, September 15, 2011

Das müssen Sie (wahrscheinlich) noch tun, um Google Analytics datenschutzkonform einzusetzen

Endlich! Zumindest vorläufig ist die Debatte um Datenschutzkonformität von Google Analytics zu einem glücklichen Ende gekommen: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat die genauen Anforderungen an Websitebetreiber auf seiner Website beschrieben, die zu einer sauberen Nutzung von Google Analytics zu erfüllen sind.

Man könnte jetzt aufatmen, wenn da nicht ein paar Kleinigkeiten zu beachten sind: Erstens ist damit die Diskussion, ob man Google diese Daten überhaupt überlassen sollte oder nicht nicht beendet, zweitens gibt es auch technische Aspekte wie z. B. die streng genommen "zu spät" erfolgende Anonymisierung der IP-Adresse. Zudem ist möglicherweise auch eine endgültige Klärung nicht zwingend für alle Geräte wie Smartphones u. A. bereits in trockenen Tüchern. Und das EU-Cookie-Desaster ist sicher auch noch lange nicht ausgestanden :'(

Und zu diesem "Kleinkram" gestellt sich das durchaus reale Problem, dass gefühlte +98% aller Websites betrifft, die aktuell mit Google Analytics versehen sind, auch wirklich die Anonymisierung einsetzen oder gar im Impressum oder den Datenschutzinformationen explizit (und mit dem in den Nutzungsbedinungen von GA genannten Formulierungen) auf den Einsatz von Google Analytics hinweisen. Oder gar auf die Opt-Out-Möglichkeiten hinweisen. Und fast niemand hat wohl bisher einen schriftlichen Vertrag mit Google geschlossen. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist also auch auf Ihrer Website etwas zu tun, wenn Sie mit Google Analytics arbeiten. 

Hier die Kernanforderungen ausführlich in der Übersicht:

  • Um den Nutzungsbedingungen (Link öffnet neues Fenster) von Google Analytics nachzukommen (also schon immer und unabhängig von der Diskussion um datenschutzkonformen Einsatz in Deutschland) muss zwingend auf den Einsatz von Analytics hingewiesen werden. Google macht folgenden aktualisierten Vorschlag, mit dem Sie auch gleich auf die Möglichkeit des "Ausstiegs" aus dem Tracking per Browsererweiterung hinweisen:

    „Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Im Falle der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf dieser Webseite, wird Ihre IP-Adresse von Google jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringenDie im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das hier verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren.

    Übernehmen Sie ebenfalls den Link in Ihre Fassung, wenn Sie eine abgewandelte oder erweiterte Form dieser Aufklärung einsetzen wollen. Da der Inhalt vor der Aktualisierung der Bedinungen deutlich anders ausgefallen ist, sollten Sie also auch dann nachbessern, wenn sie bisher bereits den "alten" Hinweis auf Ihrer Website verwendet haben.

  • Die Funktion zur Anonymisierung muss im verwendeten Trackingcode nachgepflegt werden, wenn diese nicht bereits vorhanden ist. Wer das noch nicht tut oder gar mit dem uralten urchin.js-Codes arbeitet, muss mehr oder weniger umfangreiche Änderungen an seiner Analytics-Implementierung vornehmen; im idealfall nur an zentraler Stelle in einem Template.  
  • Das war ja nicht so schlimm? Na dann: Schließen Sie einen schriftlichen Vertrag mit Google (PDF, neues Fenster) ab. Das ist für den einen vielleicht nur eine ärgerliche Lektüre vor der Unterschrift, in anderen Fällen kann das aber auch für einige Verzögerung in der Rechtsabteilung sorgen. Dennoch ist es erforderlich, wenn man die Bedinungen erfüllen will. Die Frage der Kontrollierbarkeit soll hier nicht gestellt werden... Und wen das noch nicht ausreichend aufgeweckt hat:
  • Wenn Sie nicht erst seit kurzem mit Analytics arbeiten und schon immer die Anonymisierungsfunktion im Trackingcode hinzugefügt hatten, sind die erhobenen Daten... naja... offenbar nicht wirklich rechtskonform erhoben worden. Trennen Sie sich in diesem Fall daher für den Fall, dass Sie wirklich reinen Tisch machen wollen, von Ihren alten Analytics-Profilen und legen sie neue an. Also ja: Ändern Sie die ID in Ihrem Trackingcode auf die eines ganz neuen Profils. Ohne Altdaten zum Vergleich. Wenn Sie mehr als eine Website bzw. mehr als ein Analytics-Profil betreiben, kann das schon etwas anstrengender ausfallen. Wie genau diese Trennung aussehen soll - Profile löschen oder nur "stillegen" - mag in der Zukunft noch genauer geklärt werden, aber ein Umstieg auf ein neues Profil ist wohl in den meisten Fällen streng genommen unvermeidlich. Der damit einhergehende Verlust der Vergleichbarkeit mit vorherigen Zeiträumen ist oftmals bestimmt dann auch ein echtes Problem... Auch hier muss in der Praxis jeder selbst entscheiden, wie wahrscheinlich unangenehme Folgen zu erwarten sind, wenn man diesen Schritt nicht geht oder wenigstens auf die Löschung der Altdaten verzichtet, sondern "nur" das Profil wechselt.

Speziell mit der Erfüllung des letzten Punkts wird vielen Webmaster bzw. IT-Verantwortlichen einige Kopfschmerzen bereiten. Je nach Art der Nutzung besteht vielleicht auch gar nicht die Möglichkeit dazu, "einfach so" auf die Altdaten der Webanalyse zu verzichten. Oder in einem größeren Unternehmen: "verzichten zu lassen"... was noch ungleich komplexer ausfallen und eine Menge Zeit in Anspruch nehmen kann.

Trotzdem ist es eine gewisse Erleichterung, dass die ewigen Diskussionen um Bußgelder bei Einsatz von Google Analytics nun zumindest erst einmal ein Ende finden. Für die meisten bedeutet das aber eben noch mehr oder weniger Aufwand bei der Umsetzung der oben genannten Anforderungen. Leider...


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Friday, February 18, 2011

Google Adwords jetzt mit automatischen Regeln

... und Tschüß Bidmanagementsysteme. :-D Seit heute findet sich in allen deutschen Google Adwords Konten eine neue Option zur automatischen Steuerung etlicher Parameter wie z. B. Statusänderungen (Kampagnen pausieren wenn Kosten überschritten wurden oder Anzeigen pausieren wenn Klickrate unterschritten wird), Gebotsänderungen (z. B. Keywords auf Mindestgebot für erste Seite setzen wenn Qualitätsfaktor größer/gleich 7 ist) ... usw. usf. Toll ... genau das fehlte noch. War ja bereits länger angekündigt, aber jetzt strahlt Googles Sonne auch über Deutschland.

Mal sehen ob bei den Anbietern von Bidmanagement-Tools jetzt ein ähnliches Gekasper losgeht wie damals bei den WebAnalytics-Anbietern, denen Google durch das kostenlose Anbieten von Google Analytics ordentlich das Wasser abgegraben hat.

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Monday, January 17, 2011

Leichte Entwarnung bei der Analytics-Abmahn-Seifenoper

Es will keine echte Ruhe aufkommen. Auch nach der Einführung der Anonymisierung und der Browser-Plugins zur Deaktivierung des Trackings auf Seiten, die Google Analytics nutzen, steht Google immer noch in der Kritik der deutschen Datenschützer. Sicher auch, weil die Daten nicht in Deutschland gespeichert sind... hauptsächlich scheint es aber darum zu gehen, dass Google Google ist. Schwierig offenbar also, sich zu einigen. Da werden Gespräche geführt und wieder abgebrochen (aber nicht so richtig), mit Bußgeldern für nutzende Website-Betreiber gedroht (aber dann wohl doch nicht wirklich), Websites von Datenschutzbeauftragten so lange mit Förmchen beworfen, bis sie vom Netz gehen... und das Thema ist sicher noch für ein paar weitere Monate gut.

Nun ist lt. Google zumindest die Bußgeld-Kuh für´s erste vom Eis, denn man hat sich offenkundig in diesem Punkt noch einmal klärend mit der Quelle der Drohung auseinandergesetzt. Das bedeutet zwar nicht, dass nicht trotzdem noch eine Menge Überraschungen denkbar sind, aber zumindest können alle, die - schon wieder mal - in vorauseilendem Gehorsam das Tracking ausgebaut haben (oder sich vom hiesigen lautesten Wettbewerber von dessen Problemlosigkeit überzeugen ließen und gerade an der Migration sitzen), erst einmal wieder zu Google Analytics zurückkehren.


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Tuesday, December 07, 2010

Offenbar kein Fake: Sicherheitsloch in Google Website Optimizer Script

Die heute offenbar sehr umfangreich ausgesendeten Mails mit dem Betreff "Sicherheitsproblem im Website-Optimierungstool" oder auch "Security issue in Website Optimizer" (je nach Spracheinstellungen des zugehörigen Google-Kontos) scheinen ungeachtet des unüblichen Inhalts und Verfahrens echt zu sein.

Mail von Google zur Lücke in GWO

Die in der Mail angesprochene Anpassung in den Kontrollscripten für Tests, die die Lücke schließen soll, ist jedenfalls nicht nur "optisch unkritisch" und durchaus geeignet, um den Code sicherer zu gestalten, sondern sie ist auch - wie in der Mail angegeben - in allen Scripten enthalten, die man bei der Anlage eines neuen Tests im Google Website Optimitzer abrufen kann. Das kann wohl als ausreichende Verifikation angesehen werden, obschon es im Web bisher vergleichsweise still um dieses Thema bleibt.

Wer also derzeit aktive Tests auf seiner Website durchführt, sollte die Anpassung zügig übernehmen, um auf der sicheren Seite zu sein. Selbst, wenn man sich bzw. seine Site nicht als typisches Ziel für einen XSS-Angriff sieht, kann es nicht schaden, diese Korrektur am Script vorzunehmen. Denn auch - oder gerade - wenn sich Google dazu entschieden hat, dieses Problem nicht im Blog oder auf andere Weise breitzutreten zu veröffentlichen, sollte die reine Masse an Mails, die hier versendet worden sein muss, Anlass genug zur schnellen Absicherung der eigenen Website sein. Schließlich soll der Einsatz des Website Optimizers zu mehr Conversions und Umsatz führen... und nicht die Angriffsfläche der Website oder des Shops vergrößern, die dieses Ziel ggf. nachhaltig gefährdet.

Abschließend: Wie in der Google-Mail bereits beschrieben, sind neue Tests durch die verbesserten Scripts, die der Website Optimizer bei der Konfiguration auswirft, nicht betroffen. 

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Wednesday, May 26, 2010

Mehr Datenschutzfunktionen für Google Analytics

Während an der StreetView-Front speziell in Deutschland nach wie vor starker Gegenwind für Google herrscht, ist man zusätzlich zur Erfüllung des Versprechens einer Ausstiegsmöglichkeit für das Tracking in Google Analytics noch einen Schritt weiter gegangen. Statt es auf eine endgültige Klärung der strittigen Frage nach der IP - exemplarisch für die ganze Webanalyse-Industrie in Deutschland - ankommen zu lassen (dazu ist das eigene Interesse bei Google wohl zu gering gewesen), bietet nun auch Google eine Funktion zur Anonymisierung der IP vor der Übertragung an Google Analytics an.

Hierzu muss lediglich der Trackingcode um einen Funktionsaufruf vor der Erzeugung des Trackers erweitert werden.

_gat._anonymizeIp();

Bzw. bei Einsatz des asynchronen Trackingcodes:

_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);

Update 03/2013: Wenn Sie mit Universal Analytics arbeiten wollen, gibt es auch dafür eine passende Änderung des Trackingcodes zur Anonymisierung bei Universal Analytics.

Mehr Infos hierzu gibt es in der Dokumentation bei Google Code.

Damit wird "fast" das gleiche Ergebnis erzielt, welches bisher nur durch Umwege wie z. B. analytics-anonym.de erreicht werden konnte, wenngleich eine Kürzung nicht gleichbedeutend mit dem Austausch durch die vollständige IP eines anderen Servers ist. In Google Analytics leidet aber auch bei dieser Lösung die Nützlichkeit aller Reports, die mit der Herkunft der Besucher zusammenhängen. Als Webmaster kann man aber in sehr vielen Fällen problemlos auf die [exakte] Erhebung dieser Informationen verzichten.

Die Anforderung nach einer "ausreichend anonymen" IP ist damit wohl auf jeden Fall geregelt. Das Thema der Datenspeicherung auf Drittservern und andere Aspekte hingegen bieten aber weiterhin ausreichend Zündstoff und Potential für Meinungen, die der eine oder andere Anbieter prima als gesichertes Wissen oder Fakten weiterhin für den Verkauf seiner Produkte nutzen kann.

Daran wird auch das Angebot kostenloser Erweiterungen für verschiedene Browser nichts ändern, welches Google nun zum Zweck der Deaktivierung von Analytics offeriert. Privater Surfmodus, Scriptkiller, Cookiefresser & Co. haben damit zwar Zuwachs bekommen... dennoch ist zu erwarten, dass Webanalyse mit Google Analytics weiterhin ausreichend Informationen von Besuchern erhält, die sich um Datenschutz im Web keinerlei Gedanken machen oder zumindest noch nie etwas von diesen Möglichkeiten gehört haben. Nicht zuletzt deshalb halten wir trotz anoymer IP und neuen Browser-AddOns unserer Angebot zur Deaktivierung von Webanalyse-Trackingfunktionen per Script für andere Webmaster aufrecht und nutzen es auch selbst auf dieser Website.

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Wednesday, March 24, 2010

.. und Google mag auch nicht jeden: "Selten geschaltet, da Qualitätsfaktor zu niedrig"

In Zeiten, da Google vermehrt in der Kritik steht, darf man sicher auch mal die andere Seite beleuchten. Nimmt Google wirklich jeden Umsatz mit, der zu bekommen ist? Im großen Stil mag die Antwort vielleicht "Ja" heißen, aber auf der persönlichen Ebene bekommt bei Google AdWords so mancher das "Nein" sehr deutlich mit.

Ist man bei Google der Meinung, dass das via AdWords beworbene Geschäftsmodell, spezielle Angebot oder die konkrete Zielseite nicht den Ansprüchen und / oder Richtlinien entspricht, sendet AdWords sehr deutliche Signale aus. Wie das aussehen kann, zeigt die folgende Abbildung.

Qualitätsfaktor in AdWords

Deutlicher kann es kaum sein:

  • Im Status steht "Selten geschaltet, da Qualitätsfaktor zu niedrig"
  • Trotz der zuvor vielleicht brauchbaren Zahlen zu Klicks, CTR und Kosten & Co. erreicht man nun ungeachtet des entweder automatisch auf die "Höchststrafe" von 8,-- Euro oder manuell angehobenen Mond-Maximalgebots nichts mehr
  • Die eingeblendete Spalte zum Qualitätsfaktor weist nur sehr niedrige Werte (1/10 oder 2/10) aus
  • In der Detailansicht zur Statusmeldung ist unmissverständlich zu erkennen, dass es nicht an Relevanz oder Ladezeit liegt. Bleibt nur der Inhalt der Zielseite

In den meisten Fällen ist das Problem der Zielseite auch auf den ersten - oder zweiten - Blick erkennbar und es handelt sich offenkundig um eine Seite, die nur dazu dient, Geld mit Partnerprogrammen zu verdienen oder gar Klicks auf AdSense-Anzeigen zu generieren (MFA = "Made For AdSense"). Oder der Inhalt ist jugendgefährdend, polemisch, sittenwidrig oder sonstwie grenzwertig genug, dass Google die Wahl zwischen Einnahmen durch Werbeschaltung und potentieller Verärgerung des Klickenden zu Ungunsten des Werbetreibenden getroffen hat.

Nicht immer ist diese Entscheidung aber gleich nachvollziehbar; ebensowenig automatisch richtig oder gar dauerhaft. Denn mitunter basiert eine derartige "Stilllegung" auch auf Fehleinschätzungen eines automatischen Systems oder Begutachters aus Fleisch und Blut. Wir empfehlen daher, im Zweifelsfall das Konto durch eine Agentur überprüfen zu lassen und eine realistische Einschätzung der Chancen für eine Wiederaufnahme der Bewerbung einzuholen, wenn sich Missverständnisse auf dem direkten Weg nicht klären lassen. So oder so ist es definitv keine Lösung, das Gebot immer weiter anzuheben oder auf Verdacht an diesem oder jenem Aspekt der Zielseite zu arbeiten, wenn die Weigerung so deutlich ausfällt, wie in der obigen Abbildung gezeigt. Oft genügt es auch, einzelne Passagen auf der Seite anzupassen, Bilder auszutauschen oder den "Spam" zu eliminieren, den andere auf der eigenen Seite hinterlassen haben. Selbst in den Fällen, wo Kosmetik nichts bringt oder das beworbene Angebot tatsächlich nicht geeignet ist, um mittel- oder langfristig (noch weiter) erfolgreich bei Google beworben zu werden, ist ein fundiertes Feedback einer erfahrenen Agentur in der Regel nicht nur effizienter, sondern schlussendlich auch kostengünstiger, als weiter zu versuchen, das Konto irgendwie wieder auf den alten Stand zu bringen...



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Thursday, March 04, 2010

Nicht jeder mag Google

Kaum vorstellbar ... wo doch die ganze Welt googelt und Google so unglaublich beliebt ist ... aber es gibt Neider oder Überängstliche, die Google nicht mögen. Genaugenommen ist das Problem, dass Google unglaubliche Datenmengen sammelt und so mehr über uns weiß, als uns lieb ist. Das weckt bei vielen Ängste.

Hauptangriffspunkte gegen Google sind Google Street View (Strassenansicht unserer Häuser in Google Maps) und Google Books, wo Google Bücher im großen Stil einscannt. Viele Verlage sehen darin eine erhebliche Urheberrechtsverletzung.

Hier die detaillierten Angriffspunkte gegen Google:

www.ftd.de/angriffe-und-kritik-auf-google

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Wednesday, February 03, 2010

Google statt Gelbe-Seiten

Die Anbieter der sogenannten "Gelben-Seiten" sind in der Krise: Die Suche nach Zahnarzt, Steuerberater oder Friseur verlagert sich immer mehr in's Internet ... und dort im deutschsprachigen Bereich speziell zu Google. Ich persönlich hole bei der Post "die Gelben-Seiten" schon seit Jahren nicht mehr ab und ähnliche Branchenbücher, die ungefragt kostenlos im Briefkasten liegen, wandern ebenso ungefragt direkt in die blaue Altpapiertonne. Ich bin vermutlich kein Einzelfall. Bleibt die Flucht der Anbieter in die Online-Welt ... aber dort muss halt gegen Google angekämpft werden:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/anhaltende-umsatzeinbrueche-internet-zerzaust-die-gelben-seiten;2523587

Wie sinnvoll und wie einfach es sein kann, anstelle einer Anzeige in den "Gelben-Seiten" lieber gleich direkt bei Google-Adwords potentielle Kunden "abzuholen", zeige ich hier in diesem Video:

Video: Google Adwords statt Gelbe-Seiten 

Nachtrag: Aha ... jetzt ist es schon soweit. Heute steht der GHL-Fritze vor der Tür und liefert vier Exemplare der Mönchengladbacher Gelben-Seiten inkl. Telefonbuch bei uns persönlich ab (und natürlich bei den anderen Firmen im Gebäude). Da bin ich wohl nicht der Einzige, der die Gelben-Seiten in den Post-Statthaltereien nicht mehr abholt. :-D So muss man die Exemplare - den wenigen verbleibenden Anzeigenkunden zuliebe - jetzt direkt unter's Volk bringen. An  Dreistigkeit kaum noch zu überbieten ist allerdings, dass jedes Exemplar adressiert und in Folie eingeschweißt ist. Das verhindert, dass man die Teile direkt in der Altpapiertonne entsorgt, sondern man muss sich so auch noch die Mühe machen, die Folie abzuziehen, um diese separat im Gelben Sack zu entsorgen. :'(

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Friday, January 22, 2010

Google verdient mit Adwords prächtig Geld

Trotz Wirtschaftskrise verdiente Google im vierten Quartal 2009 mit Google-Adwords ordentlich Geld: Im Vergleich zum letzten Quartal 2008 zog der Umsatz um 17 % auf 6,67 Milliarden Dollar an. Das zeigt, dass der Online-Handel im Gegensatz zum Einzelhandel von der Wirtschaftskrise weniger betroffen ist:

http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/us-suchmaschinenriese-google-aktie-knickt-nach-zahlen-ein;2516854

Auch bei uns in der Agentur sehen wir eine ähnliche Entwicklung. Online-Shops die vernünftig und clever mit Google-Adwords beworben werden, erzielen eine deutliche Zunahme an Conversions. Gleichzeitig werden aber Keywords aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs teilweise deutlich teurer, weil immer mehr Einzelhändler zusätzlich zu ihrem Ladengeschäft einen Online-Shop eröffnen. Dummerweise gibt es aber nur 11 Scheiben in dem großen Schaufenster auf der ersten Google-Seite :'(

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Wednesday, January 06, 2010

Sorry: Opt-Opt-Script für Google Analytics wurde korrigiert

Peinlich peinlich: Da bieten wir großzügig ein kostenloses Script an, mit dessen Hilfe man dem Besucher der Website die Möglichkeit gibt, aus dem Tracking via Google Analytics auszusteigen und verwenden dieses auch auf der eigenen Website... und dann ist die angebotene und verwendete Version fehlerhaft wegen einer "Optimierung" in letzter Minute :'(

Erfreulicherweise hat uns Tobias Kluge von http://enarion.it darauf hingewiesen (das soll mal einen Backlink wert sein :-D) und so steht nun eine korrigierte Fassung des Opt-Out-Scripts zum Download bereit. 

Sorry an alle, die sich das Script bereits heruntergeladen hatten und unter dem Ausbleiben der gewünschen Effekte leiden mussten.

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