Friday, December 05, 2014

Überraschung: SEO United Tipp!-Siegel

Da unser ausgewiesenes Kerngeschäft maßgeblich aus Suchmaschinenwerbung via Google AdWords besteht und SEO für uns eher ein "Nebenprodukt" im weiterführenden Beratungsgeschäft darstellt, freuen wir uns ganz besonders über das Siegel, welches wir nun durch Experten-Empfehlungen aus der SEO Branche erhalten haben.

Bei seo-united.de bewerten regelmäßig namhafte Experten aus der SEO-Branche alle im dortigen Verzeichnis eingetragenen Agenturen. Zu unserer Freude sind wir in diesem Zusammenhang auch als empfehlenswert eingestuft worden und schmücken uns daher gern mit dem "Tipp!" - Siegel. Vielen Dank dafür an das Team von seo-united.de - und natürlich die bewertenden Experten! :-D

SEO United Tipp!
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Wednesday, February 19, 2014

Opt-Out Script für Universal Analytics

Schon seit 2010 bieten wir auf unserer Website allen Besuchern an, aus der Webanalyse "auszusteigen" und haben diese Lösung auch anderen Webmastern zum Download angeboten. In der Zwischenzeit hat sich einiges bei Google Analytics getan und nachdem wir erfolgreich die Aktualisierung des Trackingcodes auf die asynchrone Fassung auf der eigenen Website und im Script "ausgesessen" haben, ist nun eine aktualisierte Version des Opt-Out-Scripts im Einsatz und als Download verfügbar, welche mit dem aktuellen Universal Analytics Trackingcode zusammenarbeitet.

Mittelfristig wird kein Weg an einer Umstellung auf Universal Analytics vorbei führen. Daher empfehlen wir allen, die noch das "alte" Opt-Out Script und den dazu passenden alten Trackingcode einsetzen, sich mit dem Umstieg zu befassen. Die Opt-Out-Möglichkeit auf der eigenen Site ist nun jedenfalls kein Grund mehr, damit zu warten ;)

Details und der Link zum Download des Opt-Out-Scripts für Universal Analytics wurden daher auf der Website aktualisiert; auch die alte Fassung ist von dort aus noch zu erreichen.

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Monday, February 03, 2014

SEPA-Aktualisierung für Ihren Collmex-Shop - Eigene Templates anpassen

Wenn Sie einen Online-Shop über die integrierten Shopfunktionen von Collmex nutzen, ist im Checkout ein Austausch von Konto und BLZ gegen IBAN und BIC erforderlich, sollten Sie die Zahlung per Rechnung anbieten. Auch für die Zahlung per Vorkasse ist die Angabe der eigenen IBAN und BIC statt nur Konto und BLZ auf der Bestätigungsseite sinnvoll und erfordert eine Anpassung des Templates. 

Standardtemplates automatisch aktualisiert

Collmex hat dazu unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template_sepa.txt bereits zeitig eine aktualisierte Fassung des Checkouts zur Verfügung gestellt und inzwischen die Standardfassung unter http://www.collmex.de/templates/shopframe_template.txt ebenso angepasst. Das bedeutet,  dass Sie nichts unternehmen müssen, wenn Sie ein Template einsetzen, dessen Anpassungen nicht auch den Checkoutprozess betreffen.

Die meisten individuellen Templates werden aber auch den "Shopframe" in irgendeiner Weise betreffen, so dass Sie nicht auf die aktualisierte Standardfassung zurückgreifen können. In diesem Fall ist ein wenig Handarbeit gefragt.

Eigene Templates anpassen

Um das Template selbst anzupassen, muss zunächst die Datei identifiziert werden, in der sich der angepasste "Shopframe" befindet. Öffnen Sie dazu die Templatedefinition unter "Verwaltung - Templates". Sehen Sie hier mehrere Einträge, hilft im Zweifelsfall ein Blick in die Konfiguration des Shops unter "Verwaltung - Webauftritte - Anzeigen - Einstellungen", wo Sie den Namen des verwendeten Templates unter "Standard-Template" ablesen können.

In der Definition des Templates finden Sie entweder einen Verweis auf den Standardprozess (s. o.), was bedeutet, dass hier nichts weiter zu tun ist... oder es gibt einen Eintrag, der entweder per Kommentar oder zumindest (hoffentlich) über den Dateinamen als angepasste Fassung des Verkaufsprozesses zu identifizeren ist. Dieser Eintrag kann z. B. so aussehen:

Fields http://www.meinedomain.de/collmextemplate/shopframe_template_xy.txt /* Verkaufsprozess*/

Bankdaten für Checkout-Formular aktualisieren

Diese Datei ist anzupassen. Laden Sie diese dazu mit einem FTP-Programm vom Server und öffnen Sie diese mit einem Texteditor. Suchen Sie nun nach einen Block mit der Bezeichnung CartBillToPaymentBankWithdrawal. Dort steht eine Definition, die in etwa wie folgt aussehen sollte:

CartBillToPaymentBankWithdrawal [
      <tr>
        <td class="field"><label for="KontoNr">Konto-Nr*</label></td>
        <td class="field" nowrap><input type="text" id="KontoNr" name="KontoNr" value="$KontoNr$" size="10" maxlength="10">
        &nbsp;&nbsp;<label for="BLZ">BLZ*</label> <input type="text" id="BLZ" name="BLZ" value="$BLZ$" size="8" maxlength="8"> (für Bankeinzug)</td>
        <td class="field"><label for="BankAccountOwner">Konto-Inhaber</label></td>   
        <td class="field"><input type="text" id="BankAccountOwner" name="BankAccountOwner" value="$BankAccountOwner$" size="20" maxlength="60"></td>
      </tr>
]

Ersetzen Sie diesen Block durch den folgenden bzw. verwenden Sie bei einer abweichenden Definition (anderes Layout; z. B. ohne Tabellen) die neuen Felder für IBAN und BIC statt BLZ und KontoNr. Es empfiehlt sich, vorher eine Sicherung der Datei anzufertigen, so dass Sie bei Problemen zumindest schnell wieder den alten Zustand herstellen können.

CartBillToPaymentBankWithdrawal [
      <tr>
        <td class="field"><label for="IBAN">IBAN*</label></td>
        <td class="field"><input type="text" id="IBAN" name="IBAN" value="$IBAN$" size="40">
        <td class="field" colspan="2">(IBAN und BIC werden für die Lastschrift benötigt)</td>
      </tr>
      <tr>
        <td class="field"><label for="BIC">BIC*</label>
        <td class="field"><input type="text" id="BIC" name="BIC" value="$BIC$" size="20" maxlength="11"></td>
        <td class="field"><label for="BankAccountOwner">Konto-Inhaber</label></td>   
        <td class="field"><input type="text" id="BankAccountOwner" name="BankAccountOwner" value="$BankAccountOwner$" size="20" maxlength="60"></td>
      </tr>
]

Vorkasse-Angaben ergänzen

Weiterhin finden Sie auf gleiche Weise einen Block mit der Bezeichnung AdvancedPaymentInfo, in der ebenso eine Anpassung bzw. Ergänzung innvoll ist. Es handelt sich um die Angaben, die bei der Bestellung per Vorkasse auf der Bestätigungsseite angezeigt werden. Dieser sieht im alten Template (und damit vermutlich auch Ihrem eigenen) so aus:

AdvancedPaymentInfo [
<p class="highlight"><span class="colorfont">Wichtig:</span>Sie haben die
Zahlungsart 'Vorkasse' gew&auml;hlt. Bitte verwenden Sie ausschlie&szlig;lich
die folgende Bankverbindung, die Ihnen auch in der Best&auml;tigungsnachricht
mitgeteilt wird  - Vielen Dank!</p>
<table>
<tr><td>Betrag</td><td>$Total$ $CurrencyISO$</td></tr>
<tr><td>Verwendungszweck</td><td>Vorkasse Auftrag $OrderNumber$</td></tr>
<tr><td>KontoNr</td><td>$CompanyBankAccountNo$</td></tr>
<tr><td>BLZ</td><td>$CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$</td></tr>
<tr><td>Konto-Inhaber</td><td>$CompanyBankAccountOwner$</td></tr>
<tr><td>IBAN</td><td>$CompanyBankAccountIBAN$</td></tr>
</table>

<p>Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an,
damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die
Ware so schnell wie möglich ausliefern können.
</p>
]

Ergänzen Sie hier die Angaben von Konto und BLZ um IBAN und BIC:

AdvancedPaymentInfo [
<p class="highlight"><span class="colorfont">Wichtig:</span>Sie haben die
Zahlungsart 'Vorkasse' gew&auml;hlt. Bitte verwenden Sie ausschlie&szlig;lich
die folgende Bankverbindung, die Ihnen auch in der Best&auml;tigungsnachricht
mitgeteilt wird  - Vielen Dank!</p>
<table>
<tr><td>Betrag</td><td>$Total$ $CurrencyISO$</td></tr>
<tr><td>Verwendungszweck</td><td>Vorkasse Auftrag $OrderNumber$</td></tr>
<tr><td>IBAN</td><td>$CompanyBankAccountIBAN$</td></tr>
<tr><td>BIC</td><td>$CompanyBankBIC$</td></tr>
<tr><td>KontoNr</td><td>$CompanyBankAccountNo$</td></tr>
<tr><td>BLZ</td><td>$CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$</td></tr>
<tr><td>Konto-Inhaber</td><td>$CompanyBankAccountOwner$</td></tr>
</table>
<p>Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an,
damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die
Ware so schnell wie möglich ausliefern können.
</p>
]

Mailtemplate ergänzen

Für die Bestellbestätigungsmail nutzen Sie vermutlich ebenso eigene Definitionen, wenn Sie ein angepasstes Template nutzen. Auch in dieser Datei, die im Standard unter http://www.collmex.de/templates/maildefinitions.txt zu finden ist, wird ein ähnlicher Block verwendet wie im vorherigen Abschnitt. Suchen Sie daher auf gleiche Weise wie oben beschrieben nach der Datei mit den Maildefinitionen, welche in Ihrem Template genutzt wird und laden Sie diese auf Ihren Rechner, wenn Sie eine eigene Fassung nutzen. Der entsprechende Block zur Anpassung heißt hier AdvancedPaymentInfoText und sieht in der Vorgabeversion so aus:

AdvancedPaymentInfoText [
Sie haben "Vorkasse" als Zahlungsmethode angegeben. Damit wir Ihre Bestellung ausführen können, überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von $Total$ $CurrencyISO$ unter Verwendung der folgenden Angaben auf unser Konto:

Betrag           : $Total$ $CurrencyISO$
Verwendungszweck : Vorkasse Auftrag $OrderNumber$
KontoNr          : $CompanyBankAccountNo$
BLZ              : $CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$
Konto-Inhaber    : $CompanyBankAccountOwner$

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an, damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die Ware so schnell wie möglich ausliefern können.

==============================================================
]

Er enthält also wie der Block für die Bestellbestätigung nur Konto und BLZ, so dass Sie auch hier wie schon für AdvancedPaymentInfo eine Ergänzung vornehmen sollten:

AdvancedPaymentInfoText [
Sie haben "Vorkasse" als Zahlungsmethode angegeben. Damit wir Ihre Bestellung ausführen können, überweisen Sie bitte den Betrag in Höhe von $Total$ $CurrencyISO$ unter Verwendung der folgenden Angaben auf unser Konto:

Betrag           : $Total$ $CurrencyISO$
Verwendungszweck : Vorkasse Auftrag $OrderNumber$
IBAN             : $CompanyBankAccountIBAN$
BIC              : $CompanyBankBIC$
KontoNr          : $CompanyBankAccountNo$
BLZ              : $CompanyBankId$ bei der $CompanyBankName$
Konto-Inhaber    : $CompanyBankAccountOwner$

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt die Auftragsnummer an, damit wir den Zahlungseingang Ihrer Bestellung zuordnen und die Ware so schnell wie möglich ausliefern können.

==============================================================
]

Ist das erledigt, passen Sie auch gleich den entsprechenden Text unter "SofortueberweisungPaymentInfoText" an, der auf gleiche Weise um IBAN und BIC ergänzt werden sollte.

Shop aktualisieren

Nachdem alle Definitionen angepasst sind, können Sie die veränderte(n) Templatedatei(en) auf Ihren Server laden. Behalten Sie aber auf jeden Fall Sicherungen der alten Fassungen, falls sich Probleme nach der Umstellung zeigen sollten.

Nach dem Hochladen ändert sich erst einmal nichts, da der Shop aus Seiten besteht, die via Collmex anhand der Templates erstellt und auf Ihrem Server abgelegt werden. Um die Änderungen im Verkaufsprozess zu "aktivieren", reicht das erneute Hochladen eines beliebigen Artikels, einer Kategorie oder einer Seite aus dem Webauftritt über den jeweiligen Schalter "Artikel / Kategorie/ Seite hochladen" in der Bearbeitung Ihres Shops unter "Webauftritte".

Zum Test sollten Sie nun Ihren Shop besuchen, einen Artikel in den Warenkorb legen und die Zahlunf per Rechnung wählen. Wenn Sie nun zum nächsten Schritt des Prozesses wechseln, sehen Sie das angepasste Formular zur Bankverbindung. Es ist empfehlenswert, eine Testbestellung durchzuführen und ggf. auch noch einmal für die Zahlungsweise "Vorkasse" zu wiederholen, damit Sie sicher sein können, dass alles nach wie vor reibungslos funktioniert. Treten dabei Probleme auf oder möchten Sie die Anpassung lieber nicht selbst durchführen, wenden Sie sich gern an uns. 

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Monday, March 25, 2013

IP-Anonymisierung bei Google Universal Analytics

Bei aller Begeisterung dafür, dass Google seine an die Anforderungen geräteübergreifender Webanalyse ohne die üblichen Cookies angepasste Version von Analytics - Universal Analytics - für die Allgemeinheit freigegeben hat, sollte bei der Implementierung nicht vergessen werden, an die Anonymisierung der IP-Adressen der Besucher zu denken.

Zu diesem Zweck wird im Trackingcode vor dem Aufruf von

ga('send', 'pageview');

folgende Erweiterung eingebunden:

ga('set', 'anonymizeIp', true);

Der komplette Code sieht dann exemplarisch so aus:

<script>
(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,'script','//www.google-analytics.com/analytics.js','ga');

ga('create', 'UA-98765432-1', 'meinedomain.de');
ga('set', 'anonymizeIp', true);
ga('send', 'pageview');
</script>

Außerdem ist bei einer (vor allem ggf, nur testweisen) Implementierung zu berücksichtigen, dass es für die Nutzung von Universal Analytics nicht erforderlich ist, auf die bereits bestehende Implementierung der "klassischen" Webanalyse mit Google Analytics zu verzichten. Beide Trackingcodes können problemlos und ohne Wechselwirkungen parallel in verschiedenen Properties in einem Analytics-Konto und auf der gleichen Website genutzt werden. Das ist in den meisten Fällen auch allein schon deshalb sinnvoll, weil es neben dem Trackingcode i.d.R: noch eine Menge an weiteren Implementierungsspuren wie virtuellen Seitenaufrufen, Events, eCommerce-Tracking und andere gibt, die bei einem kompletten Austausch zunächst sorgfältig gefunden, angepasst und getestet sein wollen...

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Thursday, May 31, 2012

Abmahnungen vermeiden: "Button Lösung" für Collmex Templates

Wenn Sie einen eigenen Online Shop betreiben, haben Sie hoffentlich nicht erst hier und jetzt zum ersten Mal von der so genannten "Button Lösung" gehört. Die Regelung zur Bekämpfung von unabsichtlich abgeschlossenen Abos und versehentlichen Einkäufen im Internet betrifft - allein schon aufgrund der heute noch eher unüblichen Formulierungen, die darin gefordert werden - mehr oder weniger jedes Shopsystem und so sind auch beinahe alle Betreiber in der Pflicht, konkrete Anpassungen an der Gestaltung des Checkout-Prozesses vorzunehmen.

Was muss geändert werden?

Die Anforderungen bedeuten in den meisten Fällen konkret, dass die Schaltfläche zum Abschluss des Einkaufs in einem Online Shop mit einem neuen Text versehen werden müssen, denn das allzu übliche "Bestellung abschließen" und entsprechende Varianten reichen dann nicht mehr aus.

Stattdessen sind Formulierungen wie "kostenpflichtig bestellen", "zahlungspflichtigen Vertrag schließen" oder auch "kaufen" erforderlich, um eindeutig darauf hinzuweisen, dass bei diesem Vorgang Kosten im Spiel sind.

Umsetzung in Collmex

Wenn Sie nach wie vor das Standardtemplate einsetzen, müssen Sie gar nichts tun, denn hier ist bereits seit längerer Zeit die Beschriftung der Schaltfläche auf der letzten Seite des Verkaufsprozesses mit einer der vorgeschlagenen Bezeichnungen ("Zahlungspflichtig bestellen") versehen.

Auch bei Einsatz eines eigenen oder angepassten Templates kann es sein, dass Sie auf den Standard-Checkoutprozess zugreifen und so von dieser Anpassung automatisch bereits betroffen sind. Sobald Sie aber in Ihrem verwendeten Template eine eigene, modifizierte Fassung des "Shopframe-Templates" einsetzen (die Standardfassung wird im Template ansonsten als "http://collmex.de/templates/shopframe_template.txt" referenziert), sollten Sie den Inhalt überprüfen und ggf. Anpassungen vornehmen, denn als Vorlage wird vermutlich die alte Fassung des Standardtemplates gedient haben.

Shopframe-Template anpassen

Wenn Sie ein angepasstes Template verwenden, befinden sich in einem Verzeichnis auf Ihrem Server (i.d. R. in einem entsprechendenUnterverzeichnis wie /template/ o- Ä.) die eigenen Templatefiles. Wo genau diese liegen, sehen Sie in Collmex, wenn Sie unter "Verwaltung - Shop und Webauftritt - Templates" Ihr eingesetztes Template anzeigen lassen.

Dort finden Sie einen Verweis auf das angepasste Shopframe-Template (z. B. "Fields http://www.meinserver.de/templates/shopframe_template.txt"). Laden Sie diese Datei zur Bearbeitung auf Ihren Rechner. Wenn Sie unsicher sein sollten, laden Sie alle Dateien des Templateverzeichnisses herunter und suchen Sie in allen Dateien nach der Formulierung "Bestellung absenden". Zur Sicherheit sollten Sie zudem von allen Dateien noch eine separate Sicherung anlegen, falls etwas schief laufen sollte.

Da in besagtem Template aber normalerweise der komplette Checkoutprozess beschrieben ist, werden Sie in Ihrer Fassung vermutlich die alte Formulierung "Bestellung absenden" gleich mehrfach in dieser einen Datei finden. Diese gilt es zu ersetzen und z. B. gegen "Zahlungspflichtig bestellen" austauschen:

Normalerweise wird der Schalter anhand seiner Beschriftung im erklärenden Text auf der letzten Seite benannt. Im Template finden Sie dann diesen oder einen ähnlichen Abschnitt.

<p class="smaller">Wenn alle Angaben Ihren W&uuml;nschen entsprechen, klicken Sie nach Akzeptieren der AGB auf "Bestellung absenden", um den Vorgang abzuschlie&szlig;en. Sollten Sie noch &Auml;nderungen vornehmen wollen, w&auml;hlen Sie "Zur&uuml;ck". $InclTaxHint$</p>

Tauschen Sie hier die Formulierung "Bestellung absenden" aus.

Weiter unten finden Sie (vermutlich zweimal) den Quelltext des (bzw. der) Abschluss-Schalter(s).

<input type="submit" value="Bestellung absenden" name="Continue">

Auch hier tauschen Sie die Beschriftung "Bestellung absenden" mit einem neuen "value" aus.

Shop aktualisieren

Wenn Sie die Änderungen gespeichert haben, übertragen Sie die geänderte(n) Datei(en) wieder auf Ihren Server in das Template-Verzeichnis. Für eine Aktualisierung des Verkaufsprozesses reicht es aus, eine beliebige Seite (einen Artikel) oder eine Kategorie zu aktualisieren. Dabei wird auch immer der Verkaufsprozess anhand des aktuell geltenden Templates generiert. Wählen Sie dazu unter "Verwaltung - Shop und Webauftritt - Webautritte - Anzeigen" Ihren Shop aus, klicken Sie auf "Kategorien" und wählen Sie eine Kategorie mit wenigen Artikeln aus. Wenn Sie nun auf "Kategorie hochladen" klicken, ist kurz darauf der Shopprozess aktualisiert. Das sollten Sie aber noch einmal explizit prüfen, indem Sie nun im eigenen Shop einen Artikel in den Warenkorb befördern und sich bis zur letzten Seite des Einkaufs durchklicken. Sie sollten in etwas (freilich in Ihrem eigenen Design) nun so etwas sehen:

Button Lösung in Collmex

Sollte es dabei Probleme geben, kommen Sie mit der vor der Anpassung vorgenommenen Sicherung schnell wieder auf den alten Stand zurück. Und wenn das alles nach zu viel Arbeit klingt: Gern unterstützen wir Sie bei der Umsetzung - der Aufwand ist un die damit verbundenen Kosten sind sehr gering. Und das nicht nur im Vergleich zu den potentiellen Kosten, die im Fall einer Abmahnung nach Inkrafttreten der Regelung ab dem 1. August 2012 zu erwarten sind. Infos zu unserem Collmex-Templateserice (den Sie zu diesem Zweck vermutlich nur eine Viertelstunde in Anspruch nehmen werden) finden Sie hier.

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Thursday, September 22, 2011

Ausgehende Links und Downloads in Analytics messen

Eine nicht ungewöhnliche Frage bei der Individualisierung von Trackingcodes und Anpassung der Implementierung von Google Analytics an die Wünsche des Betreibers ist das Tracking von Links auf externe Seiten (Seiten auf einer anderen Domain) sowie die Erfassung von Downloads aller möglichen Dateien, die ansonsten nicht in der Statistik von Google Analytics zu finden sind.

Viel manueller Aufwand?

Für beides stehen sowohl Ereignisse (Events) als auch virtuelle Seitenaufrufe in Analytics zur Verfügung, die bei wenigen externen Links und / oder Downloads durch entsprechende manuelle Ergänzung der Links um ein wenig JavaScript den Wunsch erfüllen können. Bei den meisten Sites würde dies aber in eine ganze Menge Arbeit ausarten und so wird dann entweder ganz darauf verzichtet bzw. nur ein Teil der Links manuell modifiziert... oder es wird ein Script in alle Seiten eingebunden, welches die externen Links und Verweise zu Downloads identifiziert und automatisch für ein passendes Tracking in Google Analytics sorgt.

Kostenloses Script als Lösung

Wer ein solches Script sucht, wird z. B. bei Marco Hassler fündig, der in seinem Blog freundlicherweise ein solches Script zur automatisierten Anpassung der Links (nebst einer kleinen Anleitung zur Konfiguration) zur Verfügung stellt. Wer sich also nicht mit weiteren benötigten Bibliotheken oder gar kommerziellen Lösungen zur allumfassenden Konfiguration von Analytics herumschlagen will, um diesen eher harmlosen Wunsch zu erfüllen, ist damit prima bedient.

Neuer oder alter Trackingcode?

Für alle, die aus reiner Faulheit am alten Trackingcode festhalten, sollte der Einbau dieses Scripts dann spätestens Grund genug sein, seine Implementierung auf den neuen asynchronen Code umzustellen, zumal das eine Menge weiterer Vorteile und Möglichkeiten eröffnet. Sollte jemand aber einen guten Grund haben, weiterhin mit dem guten alten pageTracker zu arbeiten (wir haben einen ;)), sind folgende Anpassungen erforderlich, um das Script einzusetzen:

<script>
var downloadExtension = new Array(
   'doc','docx','pdf','xls','ppt','zip','gz','bz2','rar','txt','vsd','vxd',
   'js','css','exe','wma','mov','avi','wmv','mp3','mp4');
var trackDownloadsAsEvent = false;
var trackExtlinksAsEvent = true;
var downloadCat = 'Downloads';
var extLinksCat = 'Externe Links';
var intDomain = window.location.hostname;
if(window.addEventListener){document.addEventListener('click', clickHandler,
   false);}
else {document.attachEvent('onclick', clickHandler);}
function clickHandler(e){
   if (window.event) e = window.event;
   var srcEl = e.srcElement? e.srcElement : e.target;
   var targetUrl = srcEl.getAttribute('href');
   if (targetUrl && targetUrl.length > 0) {
      var re = new RegExp('^(?:f|ht)tp(?:s)?\://([^/]+)', 'im');
      var tarDomain = (targetUrl.match(re)? targetUrl.match(re)[1].toString() :
         (targetUrl.indexOf(':') < 0 ? intDomain : null));
      if (tarDomain != null) {
         var a = document.createElement('a');
         a.href = targetUrl;
         var filePath = a.pathname;
         var fileName = filePath.split('/').pop();
         var fileExt = fileName.substring(fileName.indexOf('.')+1);
         if (intDomain == tarDomain) {
            for (i=0; i<downloadExtension.length; i++) {
               if (fileExt == downloadExtension[i]) {
                  if (trackDownloadsAsEvent) _gaq.push(['_trackEvent',
                     downloadCat, filePath]); pageTracker._trackEvent(downloadCat, filePath);
                  else _gaq.push(['_trackPageview', filePath]); pageTracker._trackPageview(filePath);
               }
            }
         }      
         else {
            if (trackExtlinksAsEvent) _gaq.push(['_trackEvent', extLinksCat,
               tarDomain]);  pageTracker._trackEvent(extLinksCat, tarDomain);
            else _gaq.push(['_trackPageview', '/' + extLinksCat + '/' +
               tarDomain]); pageTracker._trackPageview('/' + extLinksCat + '/' + tarDomain);
         }
      }
   }
}
</script>

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Thursday, September 15, 2011

Das müssen Sie (wahrscheinlich) noch tun, um Google Analytics datenschutzkonform einzusetzen

Endlich! Zumindest vorläufig ist die Debatte um Datenschutzkonformität von Google Analytics zu einem glücklichen Ende gekommen: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat die genauen Anforderungen an Websitebetreiber auf seiner Website beschrieben, die zu einer sauberen Nutzung von Google Analytics zu erfüllen sind.

Man könnte jetzt aufatmen, wenn da nicht ein paar Kleinigkeiten zu beachten sind: Erstens ist damit die Diskussion, ob man Google diese Daten überhaupt überlassen sollte oder nicht nicht beendet, zweitens gibt es auch technische Aspekte wie z. B. die streng genommen "zu spät" erfolgende Anonymisierung der IP-Adresse. Zudem ist möglicherweise auch eine endgültige Klärung nicht zwingend für alle Geräte wie Smartphones u. A. bereits in trockenen Tüchern. Und das EU-Cookie-Desaster ist sicher auch noch lange nicht ausgestanden :'(

Und zu diesem "Kleinkram" gestellt sich das durchaus reale Problem, dass gefühlte +98% aller Websites betrifft, die aktuell mit Google Analytics versehen sind, auch wirklich die Anonymisierung einsetzen oder gar im Impressum oder den Datenschutzinformationen explizit (und mit dem in den Nutzungsbedinungen von GA genannten Formulierungen) auf den Einsatz von Google Analytics hinweisen. Oder gar auf die Opt-Out-Möglichkeiten hinweisen. Und fast niemand hat wohl bisher einen schriftlichen Vertrag mit Google geschlossen. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ist also auch auf Ihrer Website etwas zu tun, wenn Sie mit Google Analytics arbeiten. 

Hier die Kernanforderungen ausführlich in der Übersicht:

  • Um den Nutzungsbedingungen (Link öffnet neues Fenster) von Google Analytics nachzukommen (also schon immer und unabhängig von der Diskussion um datenschutzkonformen Einsatz in Deutschland) muss zwingend auf den Einsatz von Analytics hingewiesen werden. Google macht folgenden aktualisierten Vorschlag, mit dem Sie auch gleich auf die Möglichkeit des "Ausstiegs" aus dem Tracking per Browsererweiterung hinweisen:

    „Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Im Falle der Aktivierung der IP-Anonymisierung auf dieser Webseite, wird Ihre IP-Adresse von Google jedoch innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zuvor gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt. Im Auftrag des Betreibers dieser Website wird Google diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen gegenüber dem Websitebetreiber zu erbringenDie im Rahmen von Google Analytics von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können. Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Website bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das hier verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren.

    Übernehmen Sie ebenfalls den Link in Ihre Fassung, wenn Sie eine abgewandelte oder erweiterte Form dieser Aufklärung einsetzen wollen. Da der Inhalt vor der Aktualisierung der Bedinungen deutlich anders ausgefallen ist, sollten Sie also auch dann nachbessern, wenn sie bisher bereits den "alten" Hinweis auf Ihrer Website verwendet haben.

  • Die Funktion zur Anonymisierung muss im verwendeten Trackingcode nachgepflegt werden, wenn diese nicht bereits vorhanden ist. Wer das noch nicht tut oder gar mit dem uralten urchin.js-Codes arbeitet, muss mehr oder weniger umfangreiche Änderungen an seiner Analytics-Implementierung vornehmen; im idealfall nur an zentraler Stelle in einem Template.  
  • Das war ja nicht so schlimm? Na dann: Schließen Sie einen schriftlichen Vertrag mit Google (PDF, neues Fenster) ab. Das ist für den einen vielleicht nur eine ärgerliche Lektüre vor der Unterschrift, in anderen Fällen kann das aber auch für einige Verzögerung in der Rechtsabteilung sorgen. Dennoch ist es erforderlich, wenn man die Bedinungen erfüllen will. Die Frage der Kontrollierbarkeit soll hier nicht gestellt werden... Und wen das noch nicht ausreichend aufgeweckt hat:
  • Wenn Sie nicht erst seit kurzem mit Analytics arbeiten und schon immer die Anonymisierungsfunktion im Trackingcode hinzugefügt hatten, sind die erhobenen Daten... naja... offenbar nicht wirklich rechtskonform erhoben worden. Trennen Sie sich in diesem Fall daher für den Fall, dass Sie wirklich reinen Tisch machen wollen, von Ihren alten Analytics-Profilen und legen sie neue an. Also ja: Ändern Sie die ID in Ihrem Trackingcode auf die eines ganz neuen Profils. Ohne Altdaten zum Vergleich. Wenn Sie mehr als eine Website bzw. mehr als ein Analytics-Profil betreiben, kann das schon etwas anstrengender ausfallen. Wie genau diese Trennung aussehen soll - Profile löschen oder nur "stillegen" - mag in der Zukunft noch genauer geklärt werden, aber ein Umstieg auf ein neues Profil ist wohl in den meisten Fällen streng genommen unvermeidlich. Der damit einhergehende Verlust der Vergleichbarkeit mit vorherigen Zeiträumen ist oftmals bestimmt dann auch ein echtes Problem... Auch hier muss in der Praxis jeder selbst entscheiden, wie wahrscheinlich unangenehme Folgen zu erwarten sind, wenn man diesen Schritt nicht geht oder wenigstens auf die Löschung der Altdaten verzichtet, sondern "nur" das Profil wechselt.

Speziell mit der Erfüllung des letzten Punkts wird vielen Webmaster bzw. IT-Verantwortlichen einige Kopfschmerzen bereiten. Je nach Art der Nutzung besteht vielleicht auch gar nicht die Möglichkeit dazu, "einfach so" auf die Altdaten der Webanalyse zu verzichten. Oder in einem größeren Unternehmen: "verzichten zu lassen"... was noch ungleich komplexer ausfallen und eine Menge Zeit in Anspruch nehmen kann.

Trotzdem ist es eine gewisse Erleichterung, dass die ewigen Diskussionen um Bußgelder bei Einsatz von Google Analytics nun zumindest erst einmal ein Ende finden. Für die meisten bedeutet das aber eben noch mehr oder weniger Aufwand bei der Umsetzung der oben genannten Anforderungen. Leider...


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Friday, February 18, 2011

Google Adwords jetzt mit automatischen Regeln

... und Tschüß Bidmanagementsysteme. :-D Seit heute findet sich in allen deutschen Google Adwords Konten eine neue Option zur automatischen Steuerung etlicher Parameter wie z. B. Statusänderungen (Kampagnen pausieren wenn Kosten überschritten wurden oder Anzeigen pausieren wenn Klickrate unterschritten wird), Gebotsänderungen (z. B. Keywords auf Mindestgebot für erste Seite setzen wenn Qualitätsfaktor größer/gleich 7 ist) ... usw. usf. Toll ... genau das fehlte noch. War ja bereits länger angekündigt, aber jetzt strahlt Googles Sonne auch über Deutschland.

Mal sehen ob bei den Anbietern von Bidmanagement-Tools jetzt ein ähnliches Gekasper losgeht wie damals bei den WebAnalytics-Anbietern, denen Google durch das kostenlose Anbieten von Google Analytics ordentlich das Wasser abgegraben hat.

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Monday, January 17, 2011

Leichte Entwarnung bei der Analytics-Abmahn-Seifenoper

Es will keine echte Ruhe aufkommen. Auch nach der Einführung der Anonymisierung und der Browser-Plugins zur Deaktivierung des Trackings auf Seiten, die Google Analytics nutzen, steht Google immer noch in der Kritik der deutschen Datenschützer. Sicher auch, weil die Daten nicht in Deutschland gespeichert sind... hauptsächlich scheint es aber darum zu gehen, dass Google Google ist. Schwierig offenbar also, sich zu einigen. Da werden Gespräche geführt und wieder abgebrochen (aber nicht so richtig), mit Bußgeldern für nutzende Website-Betreiber gedroht (aber dann wohl doch nicht wirklich), Websites von Datenschutzbeauftragten so lange mit Förmchen beworfen, bis sie vom Netz gehen... und das Thema ist sicher noch für ein paar weitere Monate gut.

Nun ist lt. Google zumindest die Bußgeld-Kuh für´s erste vom Eis, denn man hat sich offenkundig in diesem Punkt noch einmal klärend mit der Quelle der Drohung auseinandergesetzt. Das bedeutet zwar nicht, dass nicht trotzdem noch eine Menge Überraschungen denkbar sind, aber zumindest können alle, die - schon wieder mal - in vorauseilendem Gehorsam das Tracking ausgebaut haben (oder sich vom hiesigen lautesten Wettbewerber von dessen Problemlosigkeit überzeugen ließen und gerade an der Migration sitzen), erst einmal wieder zu Google Analytics zurückkehren.


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Tuesday, December 07, 2010

Offenbar kein Fake: Sicherheitsloch in Google Website Optimizer Script

Die heute offenbar sehr umfangreich ausgesendeten Mails mit dem Betreff "Sicherheitsproblem im Website-Optimierungstool" oder auch "Security issue in Website Optimizer" (je nach Spracheinstellungen des zugehörigen Google-Kontos) scheinen ungeachtet des unüblichen Inhalts und Verfahrens echt zu sein.

Mail von Google zur Lücke in GWO

Die in der Mail angesprochene Anpassung in den Kontrollscripten für Tests, die die Lücke schließen soll, ist jedenfalls nicht nur "optisch unkritisch" und durchaus geeignet, um den Code sicherer zu gestalten, sondern sie ist auch - wie in der Mail angegeben - in allen Scripten enthalten, die man bei der Anlage eines neuen Tests im Google Website Optimitzer abrufen kann. Das kann wohl als ausreichende Verifikation angesehen werden, obschon es im Web bisher vergleichsweise still um dieses Thema bleibt.

Wer also derzeit aktive Tests auf seiner Website durchführt, sollte die Anpassung zügig übernehmen, um auf der sicheren Seite zu sein. Selbst, wenn man sich bzw. seine Site nicht als typisches Ziel für einen XSS-Angriff sieht, kann es nicht schaden, diese Korrektur am Script vorzunehmen. Denn auch - oder gerade - wenn sich Google dazu entschieden hat, dieses Problem nicht im Blog oder auf andere Weise breitzutreten zu veröffentlichen, sollte die reine Masse an Mails, die hier versendet worden sein muss, Anlass genug zur schnellen Absicherung der eigenen Website sein. Schließlich soll der Einsatz des Website Optimizers zu mehr Conversions und Umsatz führen... und nicht die Angriffsfläche der Website oder des Shops vergrößern, die dieses Ziel ggf. nachhaltig gefährdet.

Abschließend: Wie in der Google-Mail bereits beschrieben, sind neue Tests durch die verbesserten Scripts, die der Website Optimizer bei der Konfiguration auswirft, nicht betroffen. 

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Wednesday, May 26, 2010

Mehr Datenschutzfunktionen für Google Analytics

Während an der StreetView-Front speziell in Deutschland nach wie vor starker Gegenwind für Google herrscht, ist man zusätzlich zur Erfüllung des Versprechens einer Ausstiegsmöglichkeit für das Tracking in Google Analytics noch einen Schritt weiter gegangen. Statt es auf eine endgültige Klärung der strittigen Frage nach der IP - exemplarisch für die ganze Webanalyse-Industrie in Deutschland - ankommen zu lassen (dazu ist das eigene Interesse bei Google wohl zu gering gewesen), bietet nun auch Google eine Funktion zur Anonymisierung der IP vor der Übertragung an Google Analytics an.

Hierzu muss lediglich der Trackingcode um einen Funktionsaufruf vor der Erzeugung des Trackers erweitert werden.

_gat._anonymizeIp();

Bzw. bei Einsatz des asynchronen Trackingcodes:

_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);

Update 03/2013: Wenn Sie mit Universal Analytics arbeiten wollen, gibt es auch dafür eine passende Änderung des Trackingcodes zur Anonymisierung bei Universal Analytics.

Mehr Infos hierzu gibt es in der Dokumentation bei Google Code.

Damit wird "fast" das gleiche Ergebnis erzielt, welches bisher nur durch Umwege wie z. B. analytics-anonym.de erreicht werden konnte, wenngleich eine Kürzung nicht gleichbedeutend mit dem Austausch durch die vollständige IP eines anderen Servers ist. In Google Analytics leidet aber auch bei dieser Lösung die Nützlichkeit aller Reports, die mit der Herkunft der Besucher zusammenhängen. Als Webmaster kann man aber in sehr vielen Fällen problemlos auf die [exakte] Erhebung dieser Informationen verzichten.

Die Anforderung nach einer "ausreichend anonymen" IP ist damit wohl auf jeden Fall geregelt. Das Thema der Datenspeicherung auf Drittservern und andere Aspekte hingegen bieten aber weiterhin ausreichend Zündstoff und Potential für Meinungen, die der eine oder andere Anbieter prima als gesichertes Wissen oder Fakten weiterhin für den Verkauf seiner Produkte nutzen kann.

Daran wird auch das Angebot kostenloser Erweiterungen für verschiedene Browser nichts ändern, welches Google nun zum Zweck der Deaktivierung von Analytics offeriert. Privater Surfmodus, Scriptkiller, Cookiefresser & Co. haben damit zwar Zuwachs bekommen... dennoch ist zu erwarten, dass Webanalyse mit Google Analytics weiterhin ausreichend Informationen von Besuchern erhält, die sich um Datenschutz im Web keinerlei Gedanken machen oder zumindest noch nie etwas von diesen Möglichkeiten gehört haben. Nicht zuletzt deshalb halten wir trotz anoymer IP und neuen Browser-AddOns unserer Angebot zur Deaktivierung von Webanalyse-Trackingfunktionen per Script für andere Webmaster aufrecht und nutzen es auch selbst auf dieser Website.

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Wednesday, March 24, 2010

.. und Google mag auch nicht jeden: "Selten geschaltet, da Qualitätsfaktor zu niedrig"

In Zeiten, da Google vermehrt in der Kritik steht, darf man sicher auch mal die andere Seite beleuchten. Nimmt Google wirklich jeden Umsatz mit, der zu bekommen ist? Im großen Stil mag die Antwort vielleicht "Ja" heißen, aber auf der persönlichen Ebene bekommt bei Google AdWords so mancher das "Nein" sehr deutlich mit.

Ist man bei Google der Meinung, dass das via AdWords beworbene Geschäftsmodell, spezielle Angebot oder die konkrete Zielseite nicht den Ansprüchen und / oder Richtlinien entspricht, sendet AdWords sehr deutliche Signale aus. Wie das aussehen kann, zeigt die folgende Abbildung.

Qualitätsfaktor in AdWords

Deutlicher kann es kaum sein:

  • Im Status steht "Selten geschaltet, da Qualitätsfaktor zu niedrig"
  • Trotz der zuvor vielleicht brauchbaren Zahlen zu Klicks, CTR und Kosten & Co. erreicht man nun ungeachtet des entweder automatisch auf die "Höchststrafe" von 8,-- Euro oder manuell angehobenen Mond-Maximalgebots nichts mehr
  • Die eingeblendete Spalte zum Qualitätsfaktor weist nur sehr niedrige Werte (1/10 oder 2/10) aus
  • In der Detailansicht zur Statusmeldung ist unmissverständlich zu erkennen, dass es nicht an Relevanz oder Ladezeit liegt. Bleibt nur der Inhalt der Zielseite

In den meisten Fällen ist das Problem der Zielseite auch auf den ersten - oder zweiten - Blick erkennbar und es handelt sich offenkundig um eine Seite, die nur dazu dient, Geld mit Partnerprogrammen zu verdienen oder gar Klicks auf AdSense-Anzeigen zu generieren (MFA = "Made For AdSense"). Oder der Inhalt ist jugendgefährdend, polemisch, sittenwidrig oder sonstwie grenzwertig genug, dass Google die Wahl zwischen Einnahmen durch Werbeschaltung und potentieller Verärgerung des Klickenden zu Ungunsten des Werbetreibenden getroffen hat.

Nicht immer ist diese Entscheidung aber gleich nachvollziehbar; ebensowenig automatisch richtig oder gar dauerhaft. Denn mitunter basiert eine derartige "Stilllegung" auch auf Fehleinschätzungen eines automatischen Systems oder Begutachters aus Fleisch und Blut. Wir empfehlen daher, im Zweifelsfall das Konto durch eine Agentur überprüfen zu lassen und eine realistische Einschätzung der Chancen für eine Wiederaufnahme der Bewerbung einzuholen, wenn sich Missverständnisse auf dem direkten Weg nicht klären lassen. So oder so ist es definitv keine Lösung, das Gebot immer weiter anzuheben oder auf Verdacht an diesem oder jenem Aspekt der Zielseite zu arbeiten, wenn die Weigerung so deutlich ausfällt, wie in der obigen Abbildung gezeigt. Oft genügt es auch, einzelne Passagen auf der Seite anzupassen, Bilder auszutauschen oder den "Spam" zu eliminieren, den andere auf der eigenen Seite hinterlassen haben. Selbst in den Fällen, wo Kosmetik nichts bringt oder das beworbene Angebot tatsächlich nicht geeignet ist, um mittel- oder langfristig (noch weiter) erfolgreich bei Google beworben zu werden, ist ein fundiertes Feedback einer erfahrenen Agentur in der Regel nicht nur effizienter, sondern schlussendlich auch kostengünstiger, als weiter zu versuchen, das Konto irgendwie wieder auf den alten Stand zu bringen...



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Thursday, March 04, 2010

Nicht jeder mag Google

Kaum vorstellbar ... wo doch die ganze Welt googelt und Google so unglaublich beliebt ist ... aber es gibt Neider oder Überängstliche, die Google nicht mögen. Genaugenommen ist das Problem, dass Google unglaubliche Datenmengen sammelt und so mehr über uns weiß, als uns lieb ist. Das weckt bei vielen Ängste.

Hauptangriffspunkte gegen Google sind Google Street View (Strassenansicht unserer Häuser in Google Maps) und Google Books, wo Google Bücher im großen Stil einscannt. Viele Verlage sehen darin eine erhebliche Urheberrechtsverletzung.

Hier die detaillierten Angriffspunkte gegen Google:

www.ftd.de/angriffe-und-kritik-auf-google

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Wednesday, February 03, 2010

Google statt Gelbe-Seiten

Die Anbieter der sogenannten "Gelben-Seiten" sind in der Krise: Die Suche nach Zahnarzt, Steuerberater oder Friseur verlagert sich immer mehr in's Internet ... und dort im deutschsprachigen Bereich speziell zu Google. Ich persönlich hole bei der Post "die Gelben-Seiten" schon seit Jahren nicht mehr ab und ähnliche Branchenbücher, die ungefragt kostenlos im Briefkasten liegen, wandern ebenso ungefragt direkt in die blaue Altpapiertonne. Ich bin vermutlich kein Einzelfall. Bleibt die Flucht der Anbieter in die Online-Welt ... aber dort muss halt gegen Google angekämpft werden:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/anhaltende-umsatzeinbrueche-internet-zerzaust-die-gelben-seiten;2523587

Wie sinnvoll und wie einfach es sein kann, anstelle einer Anzeige in den "Gelben-Seiten" lieber gleich direkt bei Google-Adwords potentielle Kunden "abzuholen", zeige ich hier in diesem Video:

Video: Google Adwords statt Gelbe-Seiten 

Nachtrag: Aha ... jetzt ist es schon soweit. Heute steht der GHL-Fritze vor der Tür und liefert vier Exemplare der Mönchengladbacher Gelben-Seiten inkl. Telefonbuch bei uns persönlich ab (und natürlich bei den anderen Firmen im Gebäude). Da bin ich wohl nicht der Einzige, der die Gelben-Seiten in den Post-Statthaltereien nicht mehr abholt. :-D So muss man die Exemplare - den wenigen verbleibenden Anzeigenkunden zuliebe - jetzt direkt unter's Volk bringen. An  Dreistigkeit kaum noch zu überbieten ist allerdings, dass jedes Exemplar adressiert und in Folie eingeschweißt ist. Das verhindert, dass man die Teile direkt in der Altpapiertonne entsorgt, sondern man muss sich so auch noch die Mühe machen, die Folie abzuziehen, um diese separat im Gelben Sack zu entsorgen. :'(

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Friday, January 22, 2010

Google verdient mit Adwords prächtig Geld

Trotz Wirtschaftskrise verdiente Google im vierten Quartal 2009 mit Google-Adwords ordentlich Geld: Im Vergleich zum letzten Quartal 2008 zog der Umsatz um 17 % auf 6,67 Milliarden Dollar an. Das zeigt, dass der Online-Handel im Gegensatz zum Einzelhandel von der Wirtschaftskrise weniger betroffen ist:

http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/us-suchmaschinenriese-google-aktie-knickt-nach-zahlen-ein;2516854

Auch bei uns in der Agentur sehen wir eine ähnliche Entwicklung. Online-Shops die vernünftig und clever mit Google-Adwords beworben werden, erzielen eine deutliche Zunahme an Conversions. Gleichzeitig werden aber Keywords aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs teilweise deutlich teurer, weil immer mehr Einzelhändler zusätzlich zu ihrem Ladengeschäft einen Online-Shop eröffnen. Dummerweise gibt es aber nur 11 Scheiben in dem großen Schaufenster auf der ersten Google-Seite :'(

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Wednesday, January 06, 2010

Sorry: Opt-Opt-Script für Google Analytics wurde korrigiert

Peinlich peinlich: Da bieten wir großzügig ein kostenloses Script an, mit dessen Hilfe man dem Besucher der Website die Möglichkeit gibt, aus dem Tracking via Google Analytics auszusteigen und verwenden dieses auch auf der eigenen Website... und dann ist die angebotene und verwendete Version fehlerhaft wegen einer "Optimierung" in letzter Minute :'(

Erfreulicherweise hat uns Tobias Kluge von http://enarion.it darauf hingewiesen (das soll mal einen Backlink wert sein :-D) und so steht nun eine korrigierte Fassung des Opt-Out-Scripts zum Download bereit. 

Sorry an alle, die sich das Script bereits heruntergeladen hatten und unter dem Ausbleiben der gewünschen Effekte leiden mussten.

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Thursday, July 23, 2009

Warum hilft Google nicht mal mit brauchbarem Algorithmus aus

Die Qualitäten der Google-Algorithmen sind legendär. Anhand über 200 einzelner Faktoren wird das Ranking (also die Relevanz) einer Website zu einem bestimmten Suchbegriff ermittelt und dann in den Suchergebnissen präsentiert. Immerhin ist dieser Algorithmus so präzise, dass die ermittelten Suchergebnisse von Millionen Nutzern tagtäglich akzeptiert werden und diese Nutzer aufgrund der hohen Qualität der Treffer auch regelmäßig wiederkommen.

Auch der Algorithmus, der bei Google-Adwords für die Positionierung bei der Anzeigenauktion zuständig ist, schafft es blitzschnell anhand der Formel Anzeigenposition = Maximalgebot * Qualitätsfaktor  bis zu 11 Anzeigen anzuzeigen. Auch der Adwords-Qualitätsfaktor besteht neben der Klickrate eines Keywords (CTR) aus unzähligen weiteren Faktoren, die fast alle einzeln bei jeder Suchanfrage berücksichtigt werden. Auch hier ist die Akzeptanz hoch, erst recht weil gilt, je höher der Qualitätsfaktor, desto niedriger der tatsächliche Preis für den Klick.

Mit anderen Worten: Google hat's drauf!

Was passiert, wenn irgendwelche Flachpfeifen Software-Algorithmen entwickeln, sieht man dagegen hier  :'(

 

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Friday, June 26, 2009

Welche Domains gehören zusammen

Wer immer schon mal wissen wollte, welche Domains "zusammengehören", findet diese Informationen auf die Schnelle hier ...

http://spyonweb.com/?q=www.meine-domain.de

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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Wednesday, May 06, 2009

Öffnungsraten vom Newsletter verbessern

Ein gutes Angebot, per Newsletter an eine Liste von eMail-Empfängern verschickt, kann ordentlich Umsatz in die Kasse spülen. Soweit die Theorie ... oder zumindestens die Hoffnung.

Leider ist wohl jeder von uns sehr reserviert, wenn man morgens seinen Posteingang durchschaut und mal wieder mit diversen schwachsinnigen "Angeboten" zugespammt wurde. Manchmal sind aber durchaus interessante Angebote dabei. Wie kann man es nun erreichen, dass der eigene Newsletter in der täglichen Spamflut nicht untergeht sondern geöffnet wird?

Viele Studien zeigen, dass Aussendungen an bestimmten Wochentagen oder zu bestimmten Uhrzeiten deutlich erfolgreicher sind. Auch die Betreffzeile sollte sofort mit der richtigen Botschaft auf den Punkt kommen.

Mehr zu dem Thema Öffnungsraten von Newsletter habe ich hier gefunden ... http://www.ecc-handel.de/von_der_kunst_newsletter-oeffnungsraten_zu.php

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Saturday, April 18, 2009

Pausierte Adwords Anzeigen erscheinen immer noch

Obwohl Google-Adwords Anzeigen pausiert sind, können diese noch weiterhin erscheinen. Aktuell gibt es das Problem bei Adwords, dass alte Anzeigen (z. B. wenn eine Kampagne kopiert und die alte pausiert wurde) weiterhin erscheinen. Zwar nicht auf der Suchseite, allerdings dann, wenn unten rechts auf "Mehr Anzeigen >>" geklickt wird.

Zwar werden laut Aussage von Google keine Klicks berechnet und die Techniker arbeiten an der Beseitigung des Problems, aber gerade im Falle von Abmahnungen ist diese Macke nicht ganz unproblematisch:

Wenn ein Adwords-Inserent im Rahmen einer strafbewehrten Unterlassungserklärung "abgemahnt" wird und Anzeigentexte ändern muss, unterschreibt er halt auch, dass die gerügten Anzeigentexte ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr erscheinen! Erscheinen die alten Anzeigentexte weiterhin, ist (im sogn. Wiederholungsfall) in der Regel eine hohe Strafe fällig - deshalb ja auch "Strafbewehrte Unterlassungserklärung". Üblicherweise sitzt nun der gegnerische Abmahnanwalt nach der Fristsetzung zusammen mit zwei weiteren schwurfesten Zeugen vor dem Google-Bildschirm und prüft, ob der abgemahnte Adwords-Inserent weiterhin widerspenstig ist. Erscheinen nun die abgemahnten Anzeigen durch diesen Fehler im Adwords-System (trotz Änderung durch den Inserenten) weiterhin, wäre das für den Adwords-Inserenten nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch noch obendrein sehr teuer.

Hoffentlich arbeiten die Adwords-Techniker ruckartig an der Beseitigung dieses Fehlers!

Michael Gandke (Google Seminar Leader - Adwords Agentur)

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